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Alt 21.11.2011, 02:59   #1
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Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Guten Tag, ich habe heute ein Video entdeckt das mir persönlich durch meine Unentschlossenheit geholfen hat welche Frakion ich denn nun wählen soll.
Ich denke es könnte auch so manch anderen helfen.
Beispiel : Deine Gilde schlägt sich auf Seiten des
Imperiums, das kannst du jedoch nicht mit dir selbst vereinbaren da du ein Verfechter der Republik, des Friedens oder einfach gesagt des "Guten" sein willst.
Beispiel 2 : Dir gefällt eine Imperiumsklasse vom Stil her besser als die Republikklassen aber kannst es wie oben beschrieben nicht mit dir vereinbaren die "Bösen" zu spielen.

Ich finde dieses Video zeigt gut auf das der große Konflikt durch Fehler beider Seiten enstanden ist und wie beispielsweise ein normaler Bürger/Soldat des Imperiums sich und die Beweggründe seines eigenen Volkes sieht.
Ich finde nachdem man das Video gesehen und verstanden hat (VORALLEM das letzte 1/4 des Videos) kann man ohne Gewissensbisse beide Seiten spielen ohne denken zu müssen, auch wenns nur ein Spiel ist

http://www.youtube.com/watch?v=yoDOlb3BpJs
 
Alt 21.11.2011, 03:00   #2
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Mit Verlaub: Welches Video???

Edit: Ah, nacheditiert.
 
Alt 21.11.2011, 04:22   #3
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Super video, bestärkt mich noch mehr in meiner entscheidung sith zu spielen
 
Alt 21.11.2011, 06:09   #4
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Ich mag die Podcasts von THE-FORCE-EU immer sehr gerne, allerdings stehe ich gerade diesem Podcast eher kritisch gegenüber. Wenn ich auch die Ursprünge der sozialdarwinistischen und inhumanen Sith-Ethik gut dargestellt finde, stört mich der soziokulturelle Relativismus darin doch sehr.
Ein bisschen geht das in die Richtung: "Och guck mal, wie interessant die Taliban ihre Frauen behandeln, ist ja spannend, was für eine besondere aufgrund ihrer Historie gewachsene Kultur da entstanden ist...", ohne sich weiter mit dem Leid des Individuums zu beschäftigen, dass in diesem System versucht, zu überleben.

Natürlich muss der "kleine Mann" im Imperium seinem Reich gegenüber nicht kritisch eingestellt sein, einfach weil es keine lebbare Alternative dazu gibt.

Allerdings geht es bei den Charakteren, die man erstellt, ja gar nicht um "den kleinen Mann", sondern darum, einen Helden des Imperiums zu entwickeln. Kleiner aber feiner Unterschied.

Der SI, der als Sklave beginnt, kommt ja nicht an den Punkt, sich von seinem Ursprung zu emanzipieren und zu sagen, "ich habe das Sklaventum erlebt, ich tue alles dafür es zu beseitigen". Im Gegenteil er wird zum Verfechter eines Systems, dass ihn und andere unterdrückt und versklavt hat, weil es keinen anderen Weg zum Heldentum im Imperium gibt.

Wie gesagt, der "kleine Mann" im Imperium hat keine lebbare Alternative (wie z.B. auch die Frauen unter den Taliban), der Spieler hat allerdings diese Alternative. Er kann die im Game repräsentierten Ethiken auf Basis seiner heutigen, kulturell gewachsenen Moral miteinander vergleichen und sich für die eine oder andere Ethik entscheiden.

Wenn ich die Wahl habe, warum sollte ich mich dann für die Taliban entscheiden?
 
Alt 21.11.2011, 07:43   #5
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von Judah
Ich mag die Podcasts von THE-FORCE-EU immer sehr gerne, allerdings stehe ich gerade diesem Podcast eher kritisch gegenüber. Wenn ich auch die Ursprünge der sozialdarwinistischen und inhumanen Sith-Ethik gut dargestellt finde, stört mich der soziokulturelle Relativismus darin doch sehr.
Ein bisschen geht das in die Richtung: "Och guck mal, wie interessant die Taliban ihre Frauen behandeln, ist ja spannend, was für eine besondere aufgrund ihrer Historie gewachsene Kultur da entstanden ist...", ohne sich weiter mit dem Leid des Individuums zu beschäftigen, dass in diesem System versucht, zu überleben.

Natürlich muss der "kleine Mann" im Imperium seinem Reich gegenüber nicht kritisch eingestellt sein, einfach weil es keine lebbare Alternative dazu gibt.

Allerdings geht es bei den Charakteren, die man erstellt, ja gar nicht um "den kleinen Mann", sondern darum, einen Helden des Imperiums zu entwickeln. Kleiner aber feiner Unterschied.

Der SI, der als Sklave beginnt, kommt ja nicht an den Punkt, sich von seinem Ursprung zu emanzipieren und zu sagen, "ich habe das Sklaventum erlebt, ich tue alles dafür es zu beseitigen". Im Gegenteil er wird zum Verfechter eines Systems, dass ihn und andere unterdrückt und versklavt hat, weil es keinen anderen Weg zum Heldentum im Imperium gibt.

Wie gesagt, der "kleine Mann" im Imperium hat keine lebbare Alternative (wie z.B. auch die Frauen unter den Taliban), der Spieler hat allerdings diese Alternative. Er kann die im Game repräsentierten Ethiken auf Basis seiner heutigen, kulturell gewachsenen Moral miteinander vergleichen und sich für die eine oder andere Ethik entscheiden.

Wenn ich die Wahl habe, warum sollte ich mich dann für die Taliban entscheiden?
+++

Uneingeschränkte Zustimmung.
 
Alt 21.11.2011, 14:13   #6
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von Judah
Ich mag die Podcasts von THE-FORCE-EU immer sehr gerne, allerdings stehe ich gerade diesem Podcast eher kritisch gegenüber. Wenn ich auch die Ursprünge der sozialdarwinistischen und inhumanen Sith-Ethik gut dargestellt finde, stört mich der soziokulturelle Relativismus darin doch sehr.
Ein bisschen geht das in die Richtung: "Och guck mal, wie interessant die Taliban ihre Frauen behandeln, ist ja spannend, was für eine besondere aufgrund ihrer Historie gewachsene Kultur da entstanden ist...", ohne sich weiter mit dem Leid des Individuums zu beschäftigen, dass in diesem System versucht, zu überleben.

Natürlich muss der "kleine Mann" im Imperium seinem Reich gegenüber nicht kritisch eingestellt sein, einfach weil es keine lebbare Alternative dazu gibt.

Allerdings geht es bei den Charakteren, die man erstellt, ja gar nicht um "den kleinen Mann", sondern darum, einen Helden des Imperiums zu entwickeln. Kleiner aber feiner Unterschied.

Der SI, der als Sklave beginnt, kommt ja nicht an den Punkt, sich von seinem Ursprung zu emanzipieren und zu sagen, "ich habe das Sklaventum erlebt, ich tue alles dafür es zu beseitigen". Im Gegenteil er wird zum Verfechter eines Systems, dass ihn und andere unterdrückt und versklavt hat, weil es keinen anderen Weg zum Heldentum im Imperium gibt.

Wie gesagt, der "kleine Mann" im Imperium hat keine lebbare Alternative (wie z.B. auch die Frauen unter den Taliban), der Spieler hat allerdings diese Alternative. Er kann die im Game repräsentierten Ethiken auf Basis seiner heutigen, kulturell gewachsenen Moral miteinander vergleichen und sich für die eine oder andere Ethik entscheiden.

Wenn ich die Wahl habe, warum sollte ich mich dann für die Taliban entscheiden?
Gutes Argument, finde aber der Vergleich mit den Taliban hinkt ein wenig.
Will hier auch garnicht auf die Pararellen zwischen den Kulturen der Star Wars Saga und unserer Zeit eingehen.
Jedoch ist der entscheidende Punkt in Swtor das Entscheidungssystem.
Du hast die Wahl wie du dich als Sith im Spiel verhälst, du hast die möglichkeit Gnade zu zeigen in deinen Entscheidungen und nicht einfach alles niederzumetzeln.
Wie gesagt, ein Sith hat garkeine andere Möglichkeit als zu kämpfen um sich und sein Volk zu beschützen. Beispielsweiße ein Pureblood Sith könnte niemals zur Republik wechseln um zu den "guten" zu gehören, das würde die Republik nicht akzeptieren.
Ein Republik Bürger jedoch hat die Möglichkeit.
 
Alt 21.11.2011, 14:42   #7
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Ein Republik Bürger jedoch hat die Möglichkeit.[/quote]Nur damit hier keine Gerüchte aufkommen... Ein Republik Bürger kann opportunistisch, dreckig feige und gemein sein, Unschuldige Abschlachten und für den eigenen Vorteil Opfer auf eigener Seite in Kauf nehmen... aber auch der Republikaner wird dadurch niemals zu einem Angehörigen des Imperiums.

Natürlich sehen sich die Sith selbst nicht als die bösen... wer tut das schon ? Die Sith sehen sich selbst als effektive Maschinerie und ihre Sicht der Macht als die einzig wahre. Darin unterscheiden sich tatsächlich nicht von den Jedi, denn auch die sehen ihre Einstellung zur Macht als die einzig richtige. Kompromisse werden auf beiden Seiten praktisch nicht geduldet.

Informationen über den ersten Flashpoint der Republik (Esseles):
Im Flashpoint Esseles ist die einzige LS/DS Entscheidung die, die man aus den Trailern schon kennt. Man hat die Wahl, den Maschinenraum zu entlüften und damit die Mannschaft des Maschinenraums in den Weltraum zu blasen. Ein NPC rät zu dieser Maßnahme, weil es angeblich zu lange dauert, die Alternative zu probieren. Wählt man die Alternative, rettet man die Besatzung und das Schiff (lightside points). Nimmt man den kurzen schnellen Weg, gibts darkside points.

Hier zeigt sich, das die helle Seite und die Gesammteinstellung der Republik nicht dasselbe sind, denn der NPC, der den kurzen Weg befürwortet ist ein hochrangiger Botschafter.

Ein Mitglied des Senats will gar die Sklaverei in der Republik legalisieren und verschiedene Republikaner schrecken auch vor Mord nicht zurück. Es obliegt dem Spieler, unangenehme Entscheidungen zu treffen, die der Republik vielleicht sogar overflächlich schaden, aber letztlich dem Herzen der Republik dienen... Frei nach dem Motto.. Es bringt nichts, den Krieg gegen das Imperium zu gewinnen, wenn man dabei selbst zum Imperium wird.
 
Alt 21.11.2011, 14:51   #8
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von JPryde
Nur damit hier keine Gerüchte aufkommen... Ein Republik Bürger kann opportunistisch, dreckig feige und gemein sein, Unschuldige Abschlachten und für den eigenen Vorteil Opfer auf eigener Seite in Kauf nehmen... aber auch der Republikaner wird dadurch niemals zu einem Angehörigen des Imperiums.

Natürlich sehen sich die Sith selbst nicht als die bösen... wer tut das schon ? Die Sith sehen sich selbst als effektive Maschinerie und ihre Sicht der Macht als die einzig wahre. Darin unterscheiden sich tatsächlich nicht von den Jedi, denn auch die sehen ihre Einstellung zur Macht als die einzig richtige. Kompromisse werden auf beiden Seiten praktisch nicht geduldet.

Informationen über den ersten Flashpoint der Republik (Esseles):
Im Flashpoint Esseles ist die einzige LS/DS Entscheidung die, die man aus den Trailern schon kennt. Man hat die Wahl, den Maschinenraum zu entlüften und damit die Mannschaft des Maschinenraums in den Weltraum zu blasen. Ein NPC rät zu dieser Maßnahme, weil es angeblich zu lange dauert, die Alternative zu probieren. Wählt man die Alternative, rettet man die Besatzung und das Schiff (lightside points). Nimmt man den kurzen schnellen Weg, gibts darkside points.

Hier zeigt sich, das die helle Seite und die Gesammteinstellung der Republik nicht dasselbe sind, denn der NPC, der den kurzen Weg befürwortet ist ein hochrangiger Botschafter.

Ein Mitglied des Senats will gar die Sklaverei in der Republik legalisieren und verschiedene Republikaner schrecken auch vor Mord nicht zurück. Es obliegt dem Spieler, unangenehme Entscheidungen zu treffen, die der Republik vielleicht sogar overflächlich schaden, aber letztlich dem Herzen der Republik dienen... Frei nach dem Motto.. Es bringt nichts, den Krieg gegen das Imperium zu gewinnen, wenn man dabei selbst zum Imperium wird.
Naja, ein menschlicher Republikaner hätte schon die Möglichkeit zum Imperium überzulaufen. Aber ein Sith Pureblood als Republikaner? Schwer vorstellbar.
 
Alt 21.11.2011, 14:58   #9
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von Judah
Ich mag die Podcasts von THE-FORCE-EU immer sehr gerne, allerdings stehe ich gerade diesem Podcast eher kritisch gegenüber. Wenn ich auch die Ursprünge der sozialdarwinistischen und inhumanen Sith-Ethik gut dargestellt finde, stört mich der soziokulturelle Relativismus darin doch sehr.
Ein bisschen geht das in die Richtung: "Och guck mal, wie interessant die Taliban ihre Frauen behandeln, ist ja spannend, was für eine besondere aufgrund ihrer Historie gewachsene Kultur da entstanden ist...", ohne sich weiter mit dem Leid des Individuums zu beschäftigen, dass in diesem System versucht, zu überleben.

Natürlich muss der "kleine Mann" im Imperium seinem Reich gegenüber nicht kritisch eingestellt sein, einfach weil es keine lebbare Alternative dazu gibt.

Allerdings geht es bei den Charakteren, die man erstellt, ja gar nicht um "den kleinen Mann", sondern darum, einen Helden des Imperiums zu entwickeln. Kleiner aber feiner Unterschied.

Der SI, der als Sklave beginnt, kommt ja nicht an den Punkt, sich von seinem Ursprung zu emanzipieren und zu sagen, "ich habe das Sklaventum erlebt, ich tue alles dafür es zu beseitigen". Im Gegenteil er wird zum Verfechter eines Systems, dass ihn und andere unterdrückt und versklavt hat, weil es keinen anderen Weg zum Heldentum im Imperium gibt.

Wie gesagt, der "kleine Mann" im Imperium hat keine lebbare Alternative (wie z.B. auch die Frauen unter den Taliban), der Spieler hat allerdings diese Alternative. Er kann die im Game repräsentierten Ethiken auf Basis seiner heutigen, kulturell gewachsenen Moral miteinander vergleichen und sich für die eine oder andere Ethik entscheiden.

Wenn ich die Wahl habe, warum sollte ich mich dann für die Taliban entscheiden?
Der vergleich mit den Taliban ist richtig..gilt aber für reallife.....im spiel will ich böse sein un andere unterdrücken und meine macht steigern^^....
 
Alt 21.11.2011, 15:00   #10
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Naja, das geht eben gemäß Spielmechanik auch für Menschen nicht.

Und wenn wir uns auf Rollenspiel einstellen, dann ist es genauso möglich, das ein Sith Pureblood entdeckt, das er ein Herz hat und überläuft.

Da die Republik mehrere tausend verschiedener Rassen umfasst, dürfte es zudem eher unwarhscheinlich sein, das jeder Bürger der Republik einen Sith Pureblood überhaupt erkennt. Und abstoßender als Trandoshan, Zabrak oder Wookiees sehen Sith Pureblood auch nicht aus. Im Vergleich zu Wookies haben sie noch den Vorteil, das sie wenigstens sprechen können und sie auch im Regen nicht anfangen zu stinken.
 
Alt 21.11.2011, 15:09   #11
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von Judah
Der SI, der als Sklave beginnt, kommt ja nicht an den Punkt, sich von seinem Ursprung zu emanzipieren und zu sagen, "ich habe das Sklaventum erlebt, ich tue alles dafür es zu beseitigen". Im Gegenteil er wird zum Verfechter eines Systems, dass ihn und andere unterdrückt und versklavt hat, weil es keinen anderen Weg zum Heldentum im Imperium gibt.
Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.
- Gabriel Laub

Wenn ich die Wahl habe, warum sollte ich mich dann für die Taliban entscheiden?[/quote]Polygamie.



So und jetzt ernsthaft: Die Klassen der Imperialen sind nicht als "Helden" ausgelegt. Der einzige, der wirklich loyal zum Imperium steht und eventuell morgens mit der Absicht aufsteht etwas zu tun wovon man noch in tausend Jahren sprechen wird ist der Agent. Und auch der muß kein geborener Patriot sein, sondern gehört (bei manchen Rassen) zu einem unterworfenen und gebrochenem Volk, das per Gehirnwäsche auf Kurs gebracht wurde. Ausgenommen sind die Menschen und die Chiss.
Alle anderen Klassen sind zuerst einmal nur an sich selbst interessiert und ob sie loyal zum Imperium, zum Imperator oder zu den Sith als Glaubensgemeinschaft stehen muß jeder dieser Charaktere für sich selbst entscheiden. Der Stoff aus dem Helden gemacht sind sieht anders aus.
Ich würde sogar sagen, wer einen Helden spielen will ist beim Imperium falsch. Zwar gibt es auch dort hoch dekorierte und angesehene "Helden", aber die Heldentaten werden sich immer "falsch" anfühlen. Kein "erschlage den Krayt-Drachen und rette die Prinzessin", sondern eher "stürze den Planeten in einen Bürgerkrieg damit er geschwächt ist wenn unsere Flotte angreift".
Wer sowas nicht will, der wird auf Seiten der Republik mit einem grauen Jedi, zwielichtigen Schmuggler oder abgestumpften Soldaten mehr Spaß haben als beim Versuch einen hellen Imperialen zu spielen.
 
Alt 21.11.2011, 15:23   #12
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Ich find das Video nicht sehr gelungen. Die Vergleiche bzw. die Ansätze um die Böswilligkeit zu verklären finde ich falsch.

Wie auch bei den YouTube Kommentaren sehr schön zu sehen ist, gibt es einen Unterschied, ob man von "Sith" oder vom "Imperium" spricht.

Handelt es sich um das "Imperium", so ist das Video ein guter Ansatz.

Handelt es sich um "Sith", dann ist das Video falsch. Denn Sith sind böswillig und schlicht und ergreifend "das Böse" in Star Wars.
 
Alt 21.11.2011, 15:26   #13
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Wenn die Facebook Umfrage zu Release auch live so aussieht, dass 70% aller
SW Fans Imperium spielen werden, dann werde ich nicht der Horde Lemmingen nachlaufen.
Ich habe immer die unterlegene Seite in MMOs gespielt. Aus Prinzip.
Vermutlich wird das Imperium die "Allianzseite" von Old Republik
 
Alt 21.11.2011, 15:26   #14
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von Judah
Wenn ich die Wahl habe, warum sollte ich mich dann für die Taliban entscheiden?
Weil es ein Spiel ist

Ne ernsthaft.. wenn ich das RL mit all unseren moralischen Werten nachspielen will dann installier ich Sims.
 
Alt 21.11.2011, 15:55   #15
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AW: Unentschlossenheit bei der Fraktionswahl?

Zitat:
Zitat von Sephuna
Weil es ein Spiel ist

Ne ernsthaft.. wenn ich das RL mit all unseren moralischen Werten nachspielen will dann installier ich Sims.
Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand sagt, ich will in einem Game die Sau rauslassen, nur sollte man dies nicht moralisch und ethisch verklären. Das Imperium ist ein sozialdarwinistisches, inhumanes, sehr streng hierarchisches auf Egoismus angelegtes fiktives politisches Gebilde, indem vermutlich 99% der Spieler nicht wirklich leben wollten.

Das antike Griechenland und das Römische Reich anzuführen, um dem Sith-Imperium irgendeine merkwürdige historisch gewachsene Form von Legitimation anzudichten, finde ich einfach übertrieben.
Es handelt sich um ein "Sympathie for the Devil" und nicht mehr oder weniger, man muss da nichts verklären und ständig relativieren. Für GL war das Imperium natürlich nicht mehr als eine Analogie auf das dritte Reich. Nebelbomben zu werfen, indem man viele soziokulturelle Relativierungen und historische Vergleiche nutzt, damit man die Schärfe dieser Analogie nicht mehr spürt, finde ich unredlich.

Wenn Leute Lust haben, sich in einem Game z.B. mit den Taliban etc. zu identifizieren, ist das doch ihr gutes Recht. Solange sie virtuelle Realität und RL gut auseinander dividieren können, sehe ich kein Problem.

Wie gesagt dieser soziokulturelle Relativismus geht mir auch im RL ganz furchtbar auf den Sender.

Ich bin großer Fan der TV-Serie "Dexter" würde aber keinen Artikel darüber schreiben, wie in sich schlüssig, nachvollziehbar und letztendlich menschlich Dexters Soziopathie ist. Dexter ist ein schizoider, sehr kranker, aber auch sehr sympathischer Serienkiller nicht mehr, aber eben auch nicht weniger...
 
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