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Alt 04.10.2009, 08:47   #1
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Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Hallo liebe Leute,

ich habe gestern einen netten Abend mit Freunden verbracht und wir haben mal wieder über die alten Zeiten bei MMORPG´s geredet.
Einige von meinen Freunden spielen auch heute noch WOW, oder HDRO einige wenige auch City of Heroes etc. und plötzlich kam die Diskussion auf warum nur noch so wenige von unseren Freunden spielen? Ich zum Beispiel zocke seit über einem Jahr kein MMO.

Hierzu muss man kurz sagen warum ich überhaupt jemals gespielt habe und warum ich schließlich aufgehört habe.
Angefangen hat bei mir zumindest alles mit Diablo 2. Damals hatte man zum ersten mal die Möglichkeit, durchs Battlenet mit anderen Spielern weltweit online zu zocken.
Irgendwann hatte man aber den Content 10 mal durchgespielt und der Chat war mehr oder weniger mit allem ausgestattet was man so haben konnte.

Dann kam irgendwann, Jahre später, Dark Age of Camelot. Das habe ich eine ganze Weile gespielt, knappe zwei Jahre bevor irgendwann der Ofen aus war. Es folgte Star Wars Galaxies knappe 1 1/2 Jahre.

Und schließlich folgten noch einige andere wie CoH und CoV, Everquest, Guild Wars und irgendwann dann WOW.

Bei allen spielen war ich gut ca. 6 Monate (Guild Wars) bis 2 Jahre dabei (CoH).
Das einzige Spiel wo ich länger war, war WOW.

Mit WOW habe ich bereits zur Beta angefangen als Tester und ich kann mich noch sehr gut erinnern wie einen Nachmittag eine Servermeldung kam die lautete:"Auf Grund technischer Diskrepanzen müssen wir einige Texturen entfernen, die Server werden vorerst nicht runter gefahren."

Im Klartext bedeutete dass das man in Ironforge nur noch graue Wände hatte^^ Sehr lustig und mal was ganz anderes :-)

Irgendwann endete dann die Beta und das Spiel erschien, und ich kann nur sagen das ich seit der ersten Stunde
dabei war.
Ich habe zahllose Charaktere auf unzähligen Servern gehabt:

Alexstrasza PVE: "Hexenmeister Lvl 70 : Nanfoodle" Allianz
Alexstrasza PVE: "Druide Lvl 70 : Wolfbrute" Horde
Alexstrasza PVE: "Magier lvl 70 : Pestilenz" Horde
Alexstrasza PVE: "Schurke Lvl 70 : Todsünde" Horde
Blackrock PVP: "Schurke Lvl 70 : Espron" Allianz
Blackrock PVP: "Jäger Lvl 70 : Sturmfalke" Allianz

Ich hatte noch ein paar weitere Charaktere alle so im Bereich zwischen Level 45-65 darunter jede Klasse mindestens einmal und auf insegsamt 4 Servern.

Meine beiden Hauptcharaktere waren Nanfoodle und Wolfbrute, beide haben Exzessiv geraidet UND PVP gesehen, besonders mit dem Tauren Druiden "Wolfbrute" habe ich mehr Zeit in Schlachtfeldern verbracht als irgendwo sonst. Insgesamt denke ich mal habe ich mehrere Monate Spielzeit im BG Allianzler gekillt^^
Nanfoodle war mehr mein Raid Charakter obwohl auch er intensiv im PVP gespielt wurde. Er hat bis einschließlich des Contents aus BC Jede Instanz gesehen, angefangen von Blackrock bis Schwarzer Tempel.
Man kann also sagen das ich bei wow wirklich alles gesehen und erreicht habe was man so erreichen kann.
Riesige Gilde, Arena Team, kompletten Content gesehen. Epische Ausrüstung ist da eh voraussetzung daher erwähne ich das nicht großartig.

Und doch habe ich nach über 4 Jahren exzessiven spielens, so an die 8 Stunden am Tag, manchmal mehr irgendwann aufgehört. Aber warum?

Nun diese Antwort lässt sich einfach beantworten: Das Spiel bot nichts neues mehr auch wenn neuer Content kam.

Zum Beispiel hieß es seit beginn der Beta das HOUSING implementiert werden würde, nichts geschah!
Was kam waren immer neue Instanzen, bei denen man sofort merkte das sie mit wenig liebe einfach implementiert wurden um krampfhaft neuen Content zu schaffen.
Auch die Neuerungen innerhalb der Klassen waren eher Schlecht als Recht, das Balancing war kaputt seit BC und wurde nie wieder hinbekommen.

Ich habe dann andere MMORPG´s ausprobiert und auch die haben mich nicht gefesselt, Gründe hierfür waren vielschichtig:

Kein gutes PVP - Herr der Ringe Online
Verbuggt und beinahe unspielbar - Warhammer online

um nur zwei Beispiele zu nennen.

Was muss also geschehen um heute noch ein Erfolgreiches MMORPG herauszubringen?

Die Ansätze von SWTOR sind ganz großartig, das mit den Flashpoints und das die Charaktere mehrere Wege gehen können im Spiel, das es also richtige Entscheidungen geben wird. Die Tatsache das alle NSC´s wirklich sprechen etc.

Das wird für 1 Woche super sein aber danach ist es nichts tolles mehr, ich weiß wovon ich rede denn diese beiden Elemente sind interessant aber nicht wirklich etwas für die Langzeitmotivation.

Spätestens wenn man beide Wege gegangen ist und zwei Charaktere im Maximum Level hat, wird einem beim dritten mal das warten bis der NSC endlich seinen Satz beendet und man die Quest beginnen kann nerven.
Beim dritten mal wird auch das mit den Flashpoints eher zur Nebensache denn man kennt ja beide Varianten schon.

Wie sieht es also mit Endcontent aus? Bei WOW war davon massenhaft vorhanden, besonders am Anfang, PVP und auch PVE. Riesige und sehr schwierige Instanzen an denen man sich Monatelang die Zähne ausgebissen hat weil man als Team daran arbeiten musste. Heiler Tanks und DD´s mussten quasi perfekt harmonieren und agieren um etwas erreichen zu können.

Wenn ich jetzt aber höre das es keine klassische Heiler und Tank Spielmechanik geben wird, dann wird mir Angst und Bange. Warum?
Nun wenn es diese Mechanik nicht gibt dann wird es auch keine großen Raids geben, denn diese sind mit selbstheilung nicht zu bewältigen.
Und das bedeutet das man wahrscheinlich wie bei Star Wars Galaxies zu 8 man irgendwo durchrusht weil es wenig anspruchsvoll ist. Nach dem zweiten mal ist es langweilig und man sucht nach anderen Dingen.

Was will ich damit also sagen?

Man braucht das Rad nicht neu erfinden, denn es ist alles schon mal funktionierend da gewesen.
Ich erwarte das SWTOR folgendes bietet ansonsten bin ich nicht lange dabei, das weiß ich aus Erfahrung.

PVP -- sowohl OPEN PVP, als auch REALM vs. REALM und Battlegrounds.

HOUSING -- Jeder der Star Wars Galaxies gespielt hat wird mindestens das erwarten was dort geboten wurde, alles andere wäre ein Rückschritt.

SPACE -- Sollte SWTOR ohne Space rauskommen werde ich garnicht erst anfangen, Star Wars ohne Space ist einfach lächerlich, es heisst ja nicht Earth Wars. Also eigene Raumschiffe, PVP und Quests etc. wie bei SW-Galaxies eben.

RAIDS -- Anspruchsvolles PVE ist ein MUSS wenn nicht das Element welches die Leute, neben PVP, lange bei der Stange hält, sollte es dieses nicht geben wird das Spiel keine drei Monate überstehen.

CRAFTING -- Ein enorm wichtiger Faktor, besonders im Hinblick auf Auktionshäuser und den Handel in Game ein wesentliches Element. Gutes Crafting haben sowohl SW-Galaxies als auch Herr der Ringe Online vorgemacht.

Alle diese Dinge hat es schon gegeben und diese sind von Nöten wenn man sich auf dem Markt halten will und wenn man Konkurrenzfähig sein will.
Es hat viele versuche gegeben unbedingt anders sein zu wollen wie WOW. Leider Gottes haben Blizzard gezeigt das sie eigentlich alles richtig gemacht haben. Denn 10 Millionen Spieler hat es noch niemals zuvor gegeben und wird es nie wieder geben wenn man sich nicht bei den Rezepten bedient welche WOW liefert.

Es wäre Schade wenn SWTOR nach 1 Jahr wieder in der Versenkung verschwindet nur weil man sich zu fein ist Erfolgskonzepte zu übernehmen weil man einzigartig sein will.

So far
 
Alt 04.10.2009, 09:13   #2
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Ich finde dein Beitrag ist genau das Gegenargument zu Yaglans Beitrag.

Dennoch möchte ich das an dieser Stelle nicht ganz unkommentiert lassen.
Wie vielfach im Forum aufgegriffen muss man nicht zwingend die klasische Ansicht des Raidens beibehalten. Gewissermassen wäre ich mehr als froh von dieser eher stupiden Art des Spielens wegzukommen.

Die Trinität aus Heiler, Tank und Schadensmacher ist nicht der einzige Grund warum WoW so erfolgreich ist. Blizzard kam zur rechten Zeit mit dem richtigen Konzept. DSL war etabliert die Grafikengine recht bescheiden aber ansprechend.

Der Erfolg von WoW ist meiner Meinung nach eher auf folgendes zurückzuführen.
Es ist ein leicht zu erlernendes, unkompliziertes Spiel welches auf eine breite Masse zugeschnitten ist. Das merkt man an der Anzahl der selbsternannten, aufgeblasenen "Pro Gamer" Fraktion welche die Server bevölkert. Sind wir doch mal ehrlich, jeder Trottel kann WoW spielen und deswegen ist es auch so erfolgreich. Bitte versteht mich an dieser Stelle nicht falsch. Ich bin kein WoW-Hasser und ich will hier nix schlecht machen. Ich bin einfach nur ehrlich mit mir selbst, denn auch ich hab mir eingebildet was tolles zustande gebracht zu haben. Betrachtet man das ganze jedoch sachlich merkt man schnell, dass man nicht mehr als ein paar richtige Knöpfchen zur richtigen zeit gedrückt hat und ein haufen Pixelbrei übrig blieb.

Doch ich bins ehrlichgesagt auch leid ständig die WoW Vergleichskeule auszupacken.
Ich bin definitiv dafür Inhalte aus anderen Spielen zu kopieren sofern sie gut sind, doch hier ist ein Spiel welches von Anfang an versucht neue Wege zu gehen. Darum geht es in diesem Forum.

Kein MMO wird jemals wieder so viele Abonnenten haben wie WoW. Und das ist auch gut so, denn jedes Spiel lebt nicht nur alleine von seiner Mechanik sondern auch, und dieser Punkt wiegt für mich noch wichtiger, von seiner Community. Wir wollen keinen WoW Killer oder Klon, sondern ein durchdachtes, anspruchsvolles und gutes Spiel mit einer guten Community um ein paar nette Stunden Freizeit zu geniessen.

Meine Meinung .
 
Alt 04.10.2009, 09:18   #3
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Hmm was mich am meißten an deinem Text wunderte war die Aussage WoW hätte massig Endcontent gehabt zum Start... also weiß nicht ob du ein anderes gespielt hast als ich, aber als ich damit angefangen zum Eurostart, gabs genau einen Endcontent und der hieß Molten Core, dazu eine 10er Blackrock Spire und 2 5er Stratholme und Scholo oh und unfokussiertes PvP ohne BGs etc. glaub ich hab nichts vergessen oder? Oh doch glaub Onyxia war schon am Anfang hier dabei.
Trotzdem mehr als aktuelle neue MMORPGs haben war das damals auch nicht wirklich.

Aber zum eigentlichen Topicthema eine schwer zu beantwortende Frage, weil sie an einem der großen Hauptprobleme von MMORPGs gegenüber anderen Spielen zu knabbern hat.
Die meißten Spiele seis Shooter, oder RTS oder Adventuer etc. haben einen großen Vorteil, sie bedienen ein spezielles Klientel, was sich im allg. auch rel leicht erfassen lässt.

Ein MMORPG hingegen bedient unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Zielen.
Sicherlich den zumindest MMORPG Veteranen hier bekannt, die Thesen von Dr. Bartle über die Zusammensetzung von MMORPG Gesellschaften und wie ihre Interaktion untereinander ihre Anzahl beeinflusst und den Reiz des Spieles mit ausmacht.

Einer dessen Hauptinteresse das interagieren mit anderen Menschen ist, wird aus ganz anderen MMORPG Elementen numal Freude ziehen, als jemand dem PvP über alles geht und dementsprechend ist die Langzeitmotivation natürlich von ganz anderen Faktoren abhängig.


Grundlegend für mich würde ich sagen ist vor allem eine interessante Geschichte wichtig, interessante Spielmechanik die mich in meiner Klasse auch ein wenig fordert und die Möglichkeit viel zu erkunden/entdecken.


Eins noch ich fand deinen Forderungskatalog nachvollziehbar, aber auch leicht auf der optimistischen Seite . Weil es einfach extrem viel auf einmal und zu Anfang fordert und das wird vermutlich kein Spiel vom Start weg hinbekommen, überleg mal wieviel Jahre WoW gebraucht hat, um die Inhalte zu bieten die es jetzt hat.
Das einzige was ich persönlich wirklich fordere von einem neuen MMORPG, sind eine gute fesselnde Geschichte, eine relativ bugfreie Welt, einen guten GM Service und das erkennbar ist, dass sie zügig an Problemen und neuen Inhalten arbeiten.
 
Alt 04.10.2009, 09:20   #4
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Einen WOW Klon will ich um Gottes Willen auch nicht, und noch viel weniger die WOW Community welche mal unterirdisch schlecht war^^

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das es keinen Sinn macht ein MMORPG um jeden Preis anders zu machen nur um dann festzustellen das es Erfolglos ist.

Bei DAOC war das PVP perfekt, so sollte es hier auch sein, wenn nach mir geht,
ebenso wie das PVE System bei WOW gut war und das SIDEKICK System bei CoH.

Warum nicht diese mehr als erfolgreichen Elemente zumindest teilweise einbinden?

mfG
 
Alt 04.10.2009, 09:41   #5
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

100% signed @ Topic!

Ich sehs genauso. Und ich habe auch dieselbe Befürchtung, dass hochgepriesene Neuerungen wie das "Story-Element" und Flashpoints sehr sehr schnell langweilig werden, vielleicht sogar nervig.

Ich glaube, ich hab aus ähnlichen Gründen mit WoW aufgehört wie du.
- Balance war nach BC weg
- Raids wurden viel zu einfach
- Item-Flut, weil der Aufwand für Items immer geringer wurde
- und natürlich der wichtige Punkt, dass der Content sehr lieblos und "hingeklatscht" erscheint
- Twinken wurde immer langweiliger, weil sich die alten Gebiete nicht verändert haben und irgendwann hat man auch keine Lust mehr immerwieder von LvL 1 nach LvL 70/80 oder irgendwann 150 zu spielen

Ich glaube man hätte die Langzeitmotivation nur aufrechterhalten können, wenn man deutlich öfter neue Klassen eingeführt hätte. Denn eine neue Klasse bietet immernoch am meisten Abwechslung und neues Spielgefühl. Aber die oben genannten Punkte haben WoW eigentlich so "öde" gemacht, dass es vermutlich nicht mehr zu retten ist, und meiner Meinung nach ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Abo-Zahlen dort deutlich bergab gehen.

Tja mal gucken, was aus SWTOR wird. Star Wars ist toll. Das Star Wars-Mythos und die Filme (und die riesen Fangemeinde) bieten eine RIESEN CHANCE, ein geniales Spiel zu entwickeln und an WoW vorbei zu ziehen.
Ich hoffe, dass diese Chance genutzt wird.
 
Alt 04.10.2009, 09:54   #6
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Hmm Ethan. Also ich kann mich in deinem Text sehr gut wieder finden, vorallem weil sich unsere gameHistory schon recht ähnelt, was Spieldauer, Spielzeit, sowie das Spiel selbst angeht.

Zusätzlich dann noch, wel du recht genau meine Meinung triffst.

Wie Laverre, wundert mich aber auch die behauptung über den massiven Content zu beginn von WoW.

Wobei mir das ganze zu Release auch schon recht massiv vo kam. Das lag aber sicher daran das der schweregrad noch ein ganz anderer war, keiner wusste wo es lang ging, Die Gilden sich erstmal einspielen mussten, das System und die eigene Klasse verstehen und und und... somit brauchte man einfach mehr Spielzeit um den Content zu meistern. Das könnte damals also den Eindruck ausgelöst haben, das der Content unbendig war. Mit heute verglichen, sind die Ansprüche natürlich sogar noch höher.

Daher setze ich auch an SWTOR enorm hohe ansprüche.. bzw. an BioWare.

Fehlt Endcontent, bin ich nicht lange gebunden.

Die von dir genannten Punkte müssen also für mich dabei sein, um mein Interesse erst richtig zu entfesseln.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das es keinen Sinn macht ein MMORPG um jeden Preis anders zu machen nur um dann festzustellen das es Erfolglos ist.[/quote]Richtig. So seh ich das auch... änderungen und neues hin oder her.. es gibt dinge, da sollte man besser nicht dran wackeln, sonst kann das ganze auch in die Hose gehen. Es sei denn Target sind hier wirklich nur 500.000 Abonnenten auf dauer und später absteigend.

Ich find es einfach Sinnvoller, wenn man sich von alt bewehrten dingen bedient, und dann zusätzlich noch so die Sahne und die Erdbeere rauftut, in Form von "FullyVoice", "BigStoryLine" und co.

Das führt dann zwangsweise wirklich zum Erfolg, wenn nicht zum absoluten Hype.
 
Alt 04.10.2009, 16:13   #7
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Langzeitmotivation ist für jeden was anderes - da gehts nicht nur um Raids.

Ich habe selbst über 4 Jahre WoW gespielt, aber damit aufgehört weils mir einfach zu langweilig war.

Im Gegensatz dazu hab ich das erste KotOR 9 mal durchgespielt und beim zweiten Teil bin ich jetzt beim 5. Durchlauf dran - warum? Weil Story Spaß macht, man an jeder Ecke noch was entdecken kann, was man vorher noch nicht gesehen hat. Oder man Gesprächsoptionen findet, die man mit einem etwas anders ausgerichteten Charakter niemals finden hätte können.

Spaß/Motivation ist im Endeffekt einfach subjektiv - und das ist das große Problem, dass man mit einem MMO viele Bereiche für unterschiedliches Klientel abdecken muss. Raids ist dabei weder das einzige noch ein großer Teil des Spektrums!
Ich bin jedenfalls höchst zufrieden, dass Bioware am Anfang klar gesagt hat, dass sie viel wert auf Story und einzigartige Klassen legen.
Denn das bedeutet bei 8 Klassen, man kann mindestens 16 spannende Geschichten erleben kann, 8 mal "straight" und 8 mal entgegen der üblichen Vorstellungen ...

Gerade die Spiele KotOR & Mass Effect haben (mir zumindest) bewiesen, dass man nicht massig Content oder sonstigen Schnickschnack braucht, um lange Zeit Spaß zu haben.
Wenn man irgendwann mal "durch" ist, fängt man halt von vorne an, nur ganz anders ... nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel".

Was aber nicht bedeuten soll, dass Dinge wie Housing etc nicht erwünscht wären, aber ich denke sie werden schon ganz genau wissen was sie tun.

Auch wenns naiv klingt: Es ist Star Wars, und egal was letztendlich dabei rauskommt, ich werde es spielen und lieben

Mfg
 
Alt 04.10.2009, 16:32   #8
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Also ich bin kein Hardcore-PvPler und mit Sicherheit keine PvP-Legende (leider ) - aber für mich bringt vor allem PvP die Langzeitmotivation. Der Grund ist offensichtlich: Spieler sind einfach cleverer als der schlauste Mob. Die Raidbosse mögen ja spektakulär sein, verhältnismäßig durchtrieben und so riesig, dass man sich wie ein Wurm vorkommt .... Aber sie sind zu einem Zweck gemacht: Sie sollen gelegt werden. Und zwar nicht nur von der Top-Uber-Hardcore-Raider-Gilde, sondern mittelfristig von allen gescheiten, ambitionierten Gilden oder Raid-Gruppen.

Ich persönlich versteh es auch nicht, wie man Spaß daran haben kann Bosse 20 mal zu legen um die guten items abzugreifen - wobei man jedes mal dieselbe beschränkte Aufgabe hat.

Was in WoW richtig fun gemacht hat, waren die Raid-Bosse, die ausserhalb von instanzen in der normalen Spielwelt gespawnt sind. Da hatte man dann mit Sicherheit Konkurrenz und mit Sicherheit Spieler der gegnerischen Faction die versucht haben, den Raid zu dezimieren.
Kurz: Das absolute Chaos - darin den Überblick zu behalten und auf alle Anforderungen kreativ ( und nicht blutleer und durchgeplant wie bei fast jedem Ini-Gang) zu reagieren war supi.

Sobald echte Menschen als Gegner ins Spiel kommen wachsen die Anforderungen. Da fängt es mir an Spaß zu machen.
Das ganze gilt auch für Socialising-Aktivitäten: Spieler-Städte die mit anderen in Konkurrenz treten, Spieler-Shops, die sich auf dem Markt behaupten müssen usw.
Playermade Content ist für mich die Langzeitmotivation - gebt uns die Tools dafür, Devs!
 
Alt 04.10.2009, 21:01   #9
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von kowski
Was in WoW richtig fun gemacht hat, waren die Raid-Bosse, die ausserhalb von instanzen in der normalen Spielwelt gespawnt sind. Da hatte man dann mit Sicherheit Konkurrenz und mit Sicherheit Spieler der gegnerischen Faction die versucht haben, den Raid zu dezimieren.
Kurz: Das absolute Chaos - darin den Überblick zu behalten und auf alle Anforderungen kreativ ( und nicht blutleer und durchgeplant wie bei fast jedem Ini-Gang) zu reagieren war supi.
Absolut.. das hatte immer spaß gemacht und die Power der Bosse war der absolute Hammer. Dann der spontane Open PvP an solchen Spots, da jede Fraktion den Boss legen möchte.. das war der Hammer.

Weltbosse würd ich in SWTOR auch nur begrüßen.
 
Alt 05.10.2009, 00:06   #10
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Hm ein sehr interessanter Thread vor allem aber auch eine gute Frage.

Mal die WoW Vergangenheitsdebatte bei Seite geschoben und über den Threadtitel
nachgedacht.

Was hält einen in einem MMORPG? Für mich ist klar auf jeden Fall kein Dauergegrinde in irgendwelchen Instanzen in welche man wieder und wieder hineingeht nur um neue Items zu erlangen die nur eine Nuance besser sind als das bishergie Equip. Das ist für mich stupide und vor allem langweilig und motiviert schon garnicht zum dauerhaften Einloggen und intensiven Spielens eines MMORPGs.

Für mich war WoW die Einführung aller Spieler in den Sektor der MMOs und es hat Maßstäbe bzw Standards gesetzt, doch nun ist es Zeit für etwas wirklich Neues und vor allem neue Spielmechaniken! Kein Farmen, grinden von Items mehr oder der Druck des "Hochlevelns" sollten die Motivation für einen MMO Spieler sein sondern eher eine gute durchdachte Story mit Wendungen in welcher seine eigenen Entscheidungen das zukünftige spiel maßgeblich beeinflussen und das Spielerlebnis für jeden einzelnen Spieler anders ist aufgrund der verschiedenen "Wege/Richtungen" die man mit seinem Charakter einschlägt.

Für mich sollte der Content von SWTOR eher in Richtung "Sandboxspiel" gehen quasi endloser Inhalt bzw. Möglichkeiten etwas zu spielen ohne das es sich wiederholt. Wie z.B. PvP in welchem man Territorien erobern könnte und dadurch wieder neuer Content freigeschaltet wird und man damit die bekannte Spielwelt beeinflußt. Vielleicht KI NPC Fraktionen welche in den Kampf eingreifen damit es nicht zu monoton wird irgendwann.

Die Welt von SWTOREs muss sich "realistisch" und lebendig anfühlen und man sollte viele verschiedene Möglichkeiten haben welche zu seiner Charakterklasse passt. Z.B könnte man als Schmuggler Handel betreiben oder eben Schmuggeln, als Kopfgeldjäger wirklich Kopfgeldaufträge annehmen nicht nur für NPCs sondern vielleicht auch für richtige Spieler die aufgrund einer Entscheidung in der Story auf die Liste der Kopfgeldjäger gesetzt werden usw ... auch sollte es ein ausgetüfteltes und vor allem anspruchsvolles Crafting- und Handelssystem geben. Am liebsten eines in Realzeit bei der ich z.B. 45 Sekunden benötige um einen Thermaldetonator herszustellen und das man z.b. in Gilden etwas großes gemeinsam craften könnte wie z.b. ein Raumschiff was dan auch real Tage oder Wochen dauern könnte. Das kampfsystem sollte meiner Meinung nach ein FPS orentiertes sein in welchem man selbst zielen muss und nicht nur 2 Tasten und 2 Skills zündet ud nebenbei noch einen Kaffee trinken kann, ich möchte meinen Gegner im PvP/PvE besiegen und wissen das ich es aufgund meines spielerischen könnens geschafft habe und nicht wegen meinem Equip.

Ich könnte noch viele weitere Beispiele für solch komplexen Content und diversen Möglichkeiten aufführen. Mein Kerngedanke dabei ist der das wir endlich wegmüssen von diesem ewigen Instanzen grinden und Hochleveln und 2 Tastenkampfsystem und elend langweiliges Mobs hauen nur um wieder einen Level aufzusteigen oder items zu farmen.
Es sollten endlich neue Wege bzw Spielmechaniken erdacht werden mit einem auf Skills basierten Charaktersystem komplett ohne Level. MMORPgs dürfen keine Grindspiele mehr sein sondern spannende, Erlebnisorientierte, vielschichtige und vielseitige Möglichkeiten für Handlungsfreiheit und Charakterentwicklung bieten und vor allem endlich anspruchsvoll sein.

Naja vielleicht denke ich einfach zu innovativ oder die Masse an MMOlern ist noch nicht bereit für solche Innovationen und farmt und levelt lieber ohne Ende ...

Just my 2 Cents
 
Alt 05.10.2009, 01:23   #11
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Was das erstaunlich dabei ist, Grind bzw farmen hält Spieler. Der reine Sammeltrieb scheint ein furchtbar mächtiges Langzeitmotivationwesen zu sein.

Sicher in allen Spielen jammern die Spieler drüber, aber dann farmt doch jeder weiter, anstatt mit seinen 13 Euro bis Inhalte kommen weiterzuziehen.
Oder siehe Achievements die zuerst in Konsolen und nun auch immer weiter verbreitet in Computerspielen und MMORPGs auftauchen.
Sinnloseste Grindaufgaben und Herausforderungen, die nichts wirklich zum Spiel beitragen und als Belohnung meißt nur rudimentäre wenn nicht gar überflüssige Boni/Titel etc geben und trotzdem stürzen sich die Menschen drauf.

Bestes Beispiel der absolute Klassiker von Blizzard und immer noch Traum vieler Actionrollenspieler Diablo 2. Ohne das Spiel negativ bewerten zu wollen, aber es ist ein einziger Grind, die Story ist relativ banal und vergessenswürdig, die Graphik schon zum erscheinen eher mittelprächtig und trotzdem spielens immer noch unglaublich viele Leute.

Womit sich die Frage bei mir auftut, ist das was wir uns wünschen wirklich das, was uns beim spielen hält? Oder nur die verklärte "so sollte es sein" Variante, während wir im Endeffekt denselben langweiligen Mechanismen immer und immer wieder verfallen und teils auch wirklich Spaß dran haben.
 
Alt 05.10.2009, 08:15   #12
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Diablo 2 ist erstmal ein Hack-and-Slay Spiel, kein MMO. Hinzu kommt, dass es mittlerweile extrem von Bot-Usern und Hackern überflutet ist.
Aber die Story, die du gerade so herunterredest, ist bei vielen Diablo 2 Spielern sehr beliebt, und auch die Grafik passt einfach zu dem Spiel. Das Spiel hat, auch wenns alt ist, sowas wie eine "geniale Spielatmosspähre". Diablo 2 ist ein Klassiker.
Zudem werden regelmäßig Ladderresets gemacht und eher selten (aber in den nächsten Monaten z.b. wieder) werden auch Patches released, mit teilweise großen Änderungen.

Das heißt Diablo 2 hat einfach eine sehr treue Anhängerschafft aus den oben genannten Gründen und ist zudem für alle eine gute Alternative, die nicht monatlich 12 Euro zahlen wollen. Man loggt sich ein, kann mit anderen zusammenspielen, es kostet nicht viel Zeit, aber bietet durchaus gewisse Abwechslung und Herausforderung (z.b. Uber-Tristram).

Farmen alleine ist bei diesem Spiel bestimmt nicht die Langzeitmotivation, denn die meisten Items bekommt man durch Bots so schnell und so einfach, dass Farmen schon kaum noch einen Sinn macht.
 
Alt 05.10.2009, 09:30   #13
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Auf jeden Fall tritt Bioware ein enorm schweres Erbe an, und das beziehe ich nicht auf WOW.
Bis vor wenigen Jahren gab es gar keine wirkliche MMO Community, heute sind es mit Sicherheit 20 Millionen Spieler wenn nicht mehr.
Und diese hatten in den letzten Monaten und Jahren Zeit sich eine Menge neue und auch gute Sachen anzusehen, aber selbstverständlich auch schlechte.
Als WOW rauskam hatte man diesen Luxus nicht, zumindest nicht in dem Umfang.

SWTOR muss sich also an einer Vielzahl von MMO´s messen und muss deshalb gleich zu Anfang ein viel höheres Maß an Qualität und Inhalten bieten als irgend ein MMO zuvor.

Mal ganz abgesehen davon das Star Wars Fans schon immer gefürchtet sind und waren weil sie es sehr genau nehmen mit ihrem Lieblingshobby. ACHTUNG SPOILERIch kann mich noch gut erinnern was los war als Chewie oder auch Anakin Solo gestorben sind, das Lucas den Hass überlebt hat der ihm da entgegen schlug ist ein Wunder. Genauso wie es verwunderlich ist das es nach Episode 1 überhaupt noch FANS gibt^^

So Far
 
Alt 05.10.2009, 09:44   #14
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Ich habe jetzt grade keine lust alles durchzulesen..habe eben schon so viel gelesen, aber meine Meinung schreibe ich trotzdem mal.

Ich spiele seit August 2006 das MMORPG City of Heroes und habe da 12 Charakter auf dem hoechsten Lvl (50), 2 weiter im 40er Bereich. Bei den 50ern sind 2 Chars voll ausgestattet und rocken in Teams alles.

Zwischendurch gibt es immer mal Phasen wo man keine lust mehr hat, aber was mich wirklich an diesem Spiel haelt ist einfach die Community. Da das Spiel eher unbekannt ist, gibt es da nicht so viele Leute, auf dem deutschen Server vll 500 Leute oder so, davon 150 aktive, das hat aber den Vorteil, dass man wirklich viele Leute kennt und man so gute Teams bilden kann und einfach seinen Spass haben kann.

Joa...das war's dann auch schon von meiner Seite aus.

MfG
 
Alt 05.10.2009, 14:30   #15
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von Ethan-Tar-Manian
warum nur noch so wenige von unseren Freunden spielen?
[...]
Und doch habe ich nach über 4 Jahren exzessiven spielens, so an die 8 Stunden am Tag, manchmal mehr irgendwann aufgehört.
Ähm - seh nur ich den Zusammenhang?
Aber warum?[/quote] Mich wundert es eher, daß sich jemand darüber wundert, daß nach grob überschlagen 10.000 Spielstunden die Luft (sprich der Spielspass) raus ist.
Nun diese Antwort lässt sich einfach beantworten: Das Spiel bot nichts neues mehr auch wenn neuer Content kam.[/quote] Daß ein Spiel erst nach 10.000 oder auch nur nach 5.000 Stunden nix neues mehr bietet, wage ich doch stark zu bezweifeln. Selbst die Langsamen dürften nach rund 500 Stunden die für sie spassigsten Spielbestandteile mindestens einmal erlebt haben. Übrigens - Spiele wie Fussball, Tennis oder Schach bieten schon nach kurzer Zeit nix neues mehr - dennoch spielen es viele ihr Leben lang - als Hobby wenige Stunden die Woche oder als Beruf recht viele Stunden pro Woche. Aber selbst Profis spielen nicht über Jahre 60 Stunden pro Woche - ohne "Urlaub" (wobei... mancher vielleicht doch... aber wohl eher wenige).

Ich finde den Wunsch oder gar Anspruch wirklich ziemlich schräg, daß ein Spiel nach so einer intensiven Nutzung, die weit über das Maß eines normalen Hobbies und sogar über das Maß eines normalen Jobs in Mitteleuropa hinaus geht, immer noch großen Spaß bereiten soll.

Vielleicht gilt in manchen Bereichen dann doch der Spruch "weniger ist mehr"?

gruß
Booth
 
Alt 05.10.2009, 14:47   #16
Gast
Gast
AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von beastl
Diablo 2 ist erstmal ein Hack-and-Slay Spiel, kein MMO. Hinzu kommt, dass es mittlerweile extrem von Bot-Usern und Hackern überflutet ist.
Aber die Story, die du gerade so herunterredest, ist bei vielen Diablo 2 Spielern sehr beliebt, und auch die Grafik passt einfach zu dem Spiel. Das Spiel hat, auch wenns alt ist, sowas wie eine "geniale Spielatmosspähre". Diablo 2 ist ein Klassiker.
Zudem werden regelmäßig Ladderresets gemacht und eher selten (aber in den nächsten Monaten z.b. wieder) werden auch Patches released, mit teilweise großen Änderungen.

Das heißt Diablo 2 hat einfach eine sehr treue Anhängerschafft aus den oben genannten Gründen und ist zudem für alle eine gute Alternative, die nicht monatlich 12 Euro zahlen wollen. Man loggt sich ein, kann mit anderen zusammenspielen, es kostet nicht viel Zeit, aber bietet durchaus gewisse Abwechslung und Herausforderung (z.b. Uber-Tristram).

Farmen alleine ist bei diesem Spiel bestimmt nicht die Langzeitmotivation, denn die meisten Items bekommt man durch Bots so schnell und so einfach, dass Farmen schon kaum noch einen Sinn macht.
Ach beastl lass deine Schilde unten, ich will gar nicht eines deiner Lieblinsspiele angreifen, ja ich weiß es ist ein Action RPG und ja viele lieben es.
Das macht weder die Graphik besser, noch die Story tiefschürfender, noch das Spielprinzip des relativ mmorpgähnlichen hochlevlens, monsterfarmen, Items finden und auf imaginärer Rangwerte (die wie ich weiß dein Skillerherz beglücken) groß kreativ oder etwas, was man mit Langzeitmotivation adhoc verbinden würde, weil es seit Jahren immer genau dasselbe ist.

Genau das ist doch was mich wundert, Diablo ist das perfekte Beispiel wie ein Spiel auch über Jahre ohne groß neues zu bieten und mit realtiv simplen Mechaniken Leute fesselt.
Etwas was auch viele MMORPGs perfekt beherrschen und daher durchaus zu einer Debatte gehört, was motiviert Leute wirklich.


Daher was ist der Reiz für dich genau daran ? Immer wieder die Monster umhaun? Die Hoffnung auf der Leiter diesmal die Nr 1 zu sein? Oder gibt es ganz neue Spielelemente die sich einem nicht Dauerspieler nicht erschliessen? Erzähl, immerhin scheints dir ja sehr zu liegen . Vielleicht bringt es ja Einblicke, warum MMORPGs trotz massiven Farminhalten und Wiederholungsinhalten trotzdem die Leute faszinieren.
 
Alt 05.10.2009, 15:20   #17
Gast
Gast
AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

es ist was für Zwischendurch bei mir. Ich würde es niemals 1 Jahr am Stück oder so spielen. Aber wenn z.b. n Ladder reset angekündigt wird, und per Patch ein neues Gebiet (Über-Tristram) hinzukommt, dann schau ich mal wieder 1-2 Monate rein. Kostet mich ja Nichts, zumindest kein Geld.
Ohne Ladder reset und ohne Patches, würd ich Diablo 2 nicht mehr anrühren, von daher kann man nicht von einer Langzeitmotivation durch Grinden/Farmen bei mir sprechen.

Aber es gibt einfach Spiele, bei denen man keine offentlichen Gründe für Langzeitmotivation finden kann. Diablo 2 kam vor WoW raus, und war damals einfach n riesen Schritt in Sachen Online-Rollenspiel/Hack-and-slay. Abgesehen von den Blizzard Spielen haben kaum Spiele eine vergleichbar gute Onlineplattform wie das Battle.net!
Blizzard hat einfach Spiele mit Top-Qualität rausgebracht. Starcraft ist auch uralt, und man macht dort immer das Gleiche. Trotzdem ist es extrem beliebt, besonders in Asien.

Aber wie gesagt, Langzeitmotivation bei Diablo 2 kann ich nicht finden.
 
Alt 05.10.2009, 15:30   #18
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von Laverre
Genau das ist doch was mich wundert, Diablo ist das perfekte Beispiel wie ein Spiel auch über Jahre ohne groß neues zu bieten und mit realtiv simplen Mechaniken Leute fesselt.
Hmm - mal n bissi Amateur-Psychologie (hatte ich schon Thread über das Heiler/Tank/DD-Modell, welcher zum Boss-Mob-Raids-Thread mutierte erwähnt).

Letztlich geht es darum, was unsere Belohnungssysteme im Hirn anreizt. Es gibt das Belohnungssystem des "Weges" bzw des "Hier und Jetzt". Einfach unterwegs inne halten, in die Luft sch******n, die schönen Wolken betrachten - das hier und jetzt geniessen. In einem Spiel im Hier und Jetzt die Kampf-Mechanik genießen, weil sie entweder Taktik oder motorisches Geschick fordert, oder einfach die Grafik, den Sound oder die Story genießen.
"Der Weg ist das Ziel".

Es gibt aber auch die Motivation des "haben wollens". Völlig wurscht, wie die Wolken aussehen, und wie dreckig die Stadt ist, wie der Smog stinkt... hauptsache im Kaufhaus gibts das Objekt der Begierde. Ein Ziel definieren, dieses verfolgen, und sich riesig freuen, wenn man das Ziel dann hat - egal, wie der Weg dahin aussah. Und noch oben eins drauf gesetzt: Wenn der Weg umso beschwerlicher war, kann man sich anschließend umso belohnter fühlen... oder fügt zu dem eigentlich erreichten Ziel noch eine zusatzbelohnung hinzu (nettes Essen, toller Wein, etc).
"I did it!"

Diablo reizt definitiv nur sehr marginal ein Spass-System, welches das hier und jetzt irgendwie belohnt - wie Du selber sagst. Ziemlich unspektakuläre Grafik, kaum Story, recht geringe taktische Tiefe, kaum Forderung von motorischen Fähigkeiten des Spielers - eigentlich ist es ziemlich dröge... wobei eben auch so easy, daß es recht zügig von der Hand geht, und nix wirklich "nervt". Es ist irgendwie ein nette, simples geklicke, wie man es aus Moorhuhn auch kennt. Was ganz besonders gereizt wird, ist eben der Sammel-Trieb mit dem Zoel verbunden, immer "bessere" Gegenstände zu sammeln. Es geht bei Diablo um ständige, kleine Ziele zwischendurch. Ständig darf man beim Loot mit tollen Items rechnen. Und dieses Belohnungssystem ist bei vielen Menschen ziemlich ausgeprägt. Vielleicht sogar ausgeprägter, als andere Belohnungssysteme.

gruß
Booth
 
Alt 05.10.2009, 15:35   #19
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Ich glaube, so wie du redest, spielst du kein Diablo 2. Und ich bitte euch, hört auf über Spiele zu reden, die ihr nicht spielt.

1. gibt es in Diablo 2 mit Über-Tristram sehr wohl eine Herausforderung, die garantiert ein Großteil der Spieler selbst mit guten Items, nicht schafft.

2. trifft gerade das Belohnungssystem bzw. die Anreize von items bei Diablo 2 nicht zu, weil es dort so viele Bots gibt. Wenn du Diablo 2 spielen würdest, wüsstest du, dass du dich nur in ein paar Bot-Spiele einklinken musst, warten musst bis er einen Boss killt und du die meisten Items dabei abgreifen kannst. Du musst nicht mehr selbst farmen, und Items sind so gut wie garnichts mehr wert.
 
Alt 05.10.2009, 15:46   #20
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von beastl
Ich glaube, so wie du redest, spielst du kein Diablo 2. Und ich bitte euch, hört auf über Spiele zu reden, die ihr nicht spielt.
Hör Du bitte auf, zu glauben, etwas über Leute zu wissen, was Du NICHT weisst. Ich habe Diablo 2 vor einigen Jahren zwei oder dreimal durchgespielt.
1. gibt es in Diablo 2 mit Über-Tristram sehr wohl eine Herausforderung, die garantiert ein Großteil der Spieler selbst mit guten Items, nicht schafft.[/quote] Ja eben - es geht um Ziele - nicht den Weg dahin. Es geht darum, diesen (und diverse andere) Boss(e) zu legen... nicht darum, währenddessen viel Spass zu haben. Es geht darum Items abzugreifen... nicht darum, den Weg dahin zu genießen.
2. trifft gerade das Belohnungssystem bzw. die Anreize von items bei Diablo 2 nicht zu, weil es dort so viele Bots gibt. Wenn du Diablo 2 spielen würdest, wüsstest du, dass du dich nur in ein paar Bot-Spiele einklinken musst, warten musst bis er einen Boss killt und du die meisten Items dabei abgreifen kannst. Du musst nicht mehr selbst farmen, und Items sind so gut wie garnichts mehr wert.[/quote] Aha - und weshalb spielen dann die Leute das Spiel. Übrigens... schonmal wahrgenommen, daß Diablo 2 AUCH ein Single-Player-Spiel ist? Ja? Nein?

Meinst Du die Motivation ALLER Spieler (und es gibt in Diablo 2 Battlenet auch haufenweise, die OHNE Bots spielen - jaja... unglaublich aber, wahr) ist es nur diese paar Boss-Mobs zu legen. Und das schon direkt bei Spielkauf?

Was also ist Deine Theorie über die Motivationen der Spieler? Gibt es nur eine? Gibt es nur DEINE?

gruß
Booth
 
Alt 05.10.2009, 16:00   #21
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Hör Du bitte auf, zu glauben, etwas über Leute zu wissen, was Du NICHT weisst. Ich habe Diablo 2 vor einigen Jahren zwei oder dreimal durchgespielt.[/quote]Vor einigen Jahren zwei oder dreimal durchgespielt, das ist lächerlich. Damit kannst du genau GARNICHTS über die aktuelle Situation sagen. Und bei Diablo 2 von "durchgespielt" zu reden ist ebenfalls lächerlich. Warste durch Hell durch? Super. Dann hast es noch lange nicht "durchgespielt".

Ja eben - es geht um Ziele - nicht den Weg dahin. Es geht darum, diesen (und diverse andere) Boss(e) zu legen... nicht darum, währenddessen viel Spass zu haben. Es geht darum Items abzugreifen... nicht darum, den Weg dahin zu genießen.[/quote]Nein, ich hatte z.b. bei der Vorbereitung auf Über-Tristram ne Menge Spaß, bis ich die 3 Bosse darin gekillt hatte. Danach war der Spaß weg. Von daher ging es mir eigentlich NUR um den Weg, um nichts Anderes.

Aha - und weshalb spielen dann die Leute das Spiel. Übrigens... schonmal wahrgenommen, daß Diablo 2 AUCH ein Single-Player-Spiel ist? Ja? Nein?

Meinst Du die Motivation ALLER Spieler (und es gibt in Diablo 2 Battlenet auch haufenweise, die OHNE Bots spielen - jaja... unglaublich aber, wahr) ist es nur diese paar Boss-Mobs zu legen. Und das schon direkt bei Spielkauf?[/quote]Wie gesagt, wenn du jetzt Diablo 2 spielen würdest und dich in diversen Foren umgucken würdest, dann wüsstest du, dass ein Großteil der Spieler nur noch alleine spielen. Ein normales Spiel wird nämlich direkt von Bots bzw. Spam-Bots überrannt. Die meisten Spieler machen nur noch passwortgeschütze Spiele auf (oder gleich Singleplayer), und spielen für sich alleine. "back to the roots" quasi. Alleine, ohne Bots, ohne Hilfe, ohne sich ziehen lassen, einfach alleine.
Und deren Motivation ist nicht irgendein Item, sondern ganz einfach Spaß daran, sich durch eine liebevoll gemachte Welt zu kämpfen und oftmals verrückte, aber abwechslungsreiche Skillungen auszuprobieren. Es findet also durch die ganzen Hacker kaum noch ein Zusammenspiel statt, kein Konkurrenzkampf, kein rumposen mit Items. Das gibt es schon lange nicht mehr in Diablo 2, das solltest du wissen.
 
Alt 05.10.2009, 16:54   #22
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von beastl
Vor einigen Jahren zwei oder dreimal durchgespielt, das ist lächerlich. Damit kannst du genau GARNICHTS über die aktuelle Situation sagen.
Dir ist schon klar, daß Du einen sehr agressiven Ton hast, der leicht abwertend wirkt? "Lächerlich"? Man könnte aus anderer Perspektive sagen, daß es lächerlich sei, wenn ein Mensch hunderte Stunden seines Lebens für ein Spiel verbrät (in diesem Fall wären wir beide ZIEMLICH lächerliche Gestalten, hier zusätzlich auch noch darüber zu diskutieren). "Lächerlich" ist jedenfalls eine Basis, auf der ich nicht diskutieren will.
Und - bzgl des Single-Player-Anteils ganz sicher. Zudem kenne ich halt noch ein paar Leute, die es aktuell gelegentlich zocken. Ist aber auch nicht relevant.
Und bei Diablo 2 von "durchgespielt" zu reden ist ebenfalls lächerlich. Warste durch Hell durch? Super. Dann hast es noch lange nicht "durchgespielt".[/quote] Wann ist Diablo 2 denn "durchgespielt"?
Nein, ich hatte z.b. bei der Vorbereitung auf Über-Tristram ne Menge Spaß, bis ich die 3 Bosse darin gekillt hatte. Danach war der Spaß weg. Von daher ging es mir eigentlich NUR um den Weg, um nichts Anderes[/quote] Aha - dann wär der Boss ja gar nicht nötig gewesen. Also wäre es für Dich viel wichtiger, wenns gar keine Uber-Bosse gäbe, sondern einfach nur ständig anfordernd stärkere Gegner. Dann willst Du ja gar keine Uber-Boss-Raids, sondern viel lieber lange Schlachten gegen stärkere, aber nicht Uber-Gegner?
Wie gesagt, wenn du jetzt Diablo 2 spielen würdest und dich in diversen Foren umgucken würdest, dann wüsstest du, dass ein Großteil der Spieler nur noch alleine spielen.[/quote] Womit wir wieder bei der Single-Player-Motivation sind, zu der ich durchaus als Single-Player-Spieler eine Meinung haben dürfte.
Und deren Motivation ist nicht irgendein Item, sondern ganz einfach Spaß daran, sich durch eine liebevoll gemachte Welt zu kämpfen und oftmals verrückte, aber abwechslungsreiche Skillungen auszuprobieren.[/quote] Ähm - ungefähr jedes aktuelle RPG-Spiel bietet eine x-mal bessere (und ganz sucher liebevollere, weil schlicht detailiertere) Grafik. Das willst Du nicht ernsthaft in Abrede stellen oder? Meine Beispiele: Fallout 3, Mass Effect, Oblivion, Risen, etc. Ich mein... bei Diablo 2 reden wir hier über 8 Jahre alte Spielegrafik.
Es findet also durch die ganzen Hacker kaum noch ein Zusammenspiel statt, kein Konkurrenzkampf, kein rumposen mit Items. Das gibt es schon lange nicht mehr in Diablo 2, das solltest du wissen.[/quote] Also zählt vor allem die individuelle Motivation - aber Diablo 2 ist eigentlich seit jeher ein Item-Spiel - ganz gleich, ob im Multi- oder Single-Player.

Ich finde es schon ziemlich interessant, daß Du nicht nur für Dich reklamierst, die Sammel-Motivation von Items wäre irrelevant, sondern dies auch für alle anderen Spieler reklamierst.

Letztlich einerlei... ich bin gespannt, was Bioware anstellt, und ich habe berechtigte Hoffnungen, daß die ersten 200 Stunden auf Grund der Story sehr motivierend werden - für mich wird das bereits vermutlich eine recht lange Zeit werden.

gruß
Booth
 
Alt 05.10.2009, 17:07   #23
Gast
Gast
AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Aha - dann wär der Boss ja gar nicht nötig gewesen. Also wäre es für Dich viel wichtiger, wenns gar keine Uber-Bosse gäbe, sondern einfach nur ständig anfordernd stärkere Gegner. Dann willst Du ja gar keine Uber-Boss-Raids, sondern viel lieber lange Schlachten gegen stärkere, aber nicht Uber-Gegner?[/quote]Richtig, ich hätte ohne die Bosse und ohne das Item, und dafür mit immer stärkeren Gegnern, bei denen ich immer mehr nachdenken muss, wohl länger Spaß gehabt.
Der Weg ist das Ziel, Spaß beim Spielen, und nicht Spaß durch ein Item!

Ähm - ungefähr jedes aktuelle RPG-Spiel bietet eine x-mal bessere (und ganz sucher liebevollere, weil schlicht detailiertere) Grafik. Das willst Du nicht ernsthaft in Abrede stellen oder? Meine Beispiele: Fallout 3, Mass Effect, Oblivion, Risen, etc. Ich mein... wir reden hier über 8 Jahre alte Spielegrafik.[/quote]Natürlich ist die Diablo 2 Grafik veraltet, und trotzdem liebe ich sie. Ich habe letztens auch rein aus Spaß Pokemon - Gelbe Edition gespielt, obwohls Pixel-Grafik hat. Wenn die Grafik wirklich so wichtig wäre, dann wäre WoW wohl nicht so beliebt, denn das hat auch eine vergleichbar schlechte Grafik.

Also zählt vor allem die individuelle Motivation - aber Diablo 2 ist eigentlich seit jeher ein Item-Spiel - ganz gleich, ob im Multi- oder Single-Player.

Ich finde es schon ziemlich interessant, daß Du nicht nur für Dich reklamierst, die Sammel-Motivation von Items wäre irrelevant, sondern dies auch für alle anderen Spieler reklamierst.[/quote]Ich finde es schade, dass du meine Ausführungen zum Thema Bots und Item-Entwertung anscheinend überlesen hast und darauf überhaupt nicht eingehst.

Ein Spiel bietet mehr als Grafik oder Item-Belohnungssystem. Aber wenn du die Diablo 2 Community als dumme jahrelange Itemfarmer darstellen möchtest, dann hätten wir ja jetzt sogar schon eine zweite Community (neben der von WoW) über die hier abgelästert werden kann.
 
Alt 05.10.2009, 17:41   #24
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Zitat:
Zitat von beastl
Richtig, ich hätte ohne die Bosse und ohne das Item, und dafür mit immer stärkeren Gegnern, bei denen ich immer mehr nachdenken muss, wohl länger Spaß gehabt.
Der Weg ist das Ziel, Spaß beim Spielen, und nicht Spaß durch ein Item!
Dann ist der story-basierte Ansatz von TOR doch genau richtig. Oder ist Story-Inhalt auch nix für Dich? Nur die Herausforderung im Geschick des Gameplays? Dann würde ich ehrlich gesagt dazu raten, gegen Menschen zu spielen. KIs werden wohl noch auf längere Zeit ziemlich langweilig auf Dauer sein, da sie einfach nicht so komplex wie (viele unterschiedliche) Menschen sein können.
Ich finde es schade, dass du meine Ausführungen zum Thema Bots und Item-Entwertung anscheinend überlesen hast und darauf überhaupt nicht eingehst.[/quote] Ich denke, Items sind eh irrelevant. Wenn sie eh keinen besonderen oder gar keinen Wert haben, ausser daß sie eben nötig sind... wie kann man sie entwerten? Ein "Wert" ist ja etwas subjektives - jeder Spieler, jeder Mensch "wertet" anders. Aber... wenn Du behauptest, Items wurden "entwertet" müssen sie ja einen gehabt haben. Du hattest aber behauptet, Dir wären Items völlig unwichtig. Ich sehe da einen Widerspruch.

Deshalb bin ich auch gar nicht auf Bot-Sammeleien von items eingegangen. Items sind Dir ja eh unwichtig. Oder doch nicht?
Ein Spiel bietet mehr als Grafik oder Item-Belohnungssystem[/quote] Kommt auf das Spiel an. Klar... es gibt Spiele, die bieten Story, es gibt Spiele, die bieten taktische Tiefe oder Notwendigkeit der feinmotorischen Fähigkeiten im Kampf - Spiele, die bieten Char-Entwicklung, etc.

Diablo bietet sicher mehr, als nur Item-Belohnung. Aber die Items haben schon einen zentralen Platz in Diablo. Es dropt ja auch ständig was.
Aber wenn du die Diablo 2 Community als dumme jahrelange Itemfarmer darstellen möchtest[/quote] Nein nein - DU bist hier diejenige, die alles gleich bewertet. Welche Art von Spass ich suche, und auf welche Art das Belohnungssystem in meinem Hirn am stärksten angesprochen wird, hat ÜBERHAUPT NICHTS mit Dummheit oder Intelligenz zu tun. Jemand, der in einem MMO bis Level 10 mehrere Monate braucht, genießt vielleicht einfach ständig nur die vielen Kleinigkeiten... nimmt sich für alles viiieeeel Zeit. Das hat nix mit Dummheit zu tun. Jemand, der durch ein Spiel rast, weil er ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt, kann hochintelligent sein.

Ich versuche genau das NICHT zu tun, was Du hier STÄNDIG tust. Menschen auf Grund ihrer Motivation und ihrer Spielweise zu bewerten.
dann hätten wir ja jetzt sogar schon eine zweite Community (neben der von WoW) über die hier abgelästert werden kann.[/quote]Ich lästere über gar niemanden. Ich finde, daß jeder das Recht hat, seinen Spass zu suchen, solange er andere dabei nicht allzu sehr einschränkt. Es gibt wirklich EINIGE MMOs auf dem Markt. Die meisten bieten aber sehr wenig Story und aus meiner Sicht recht wenig Atmosphäre. Ich erhoffe mich genau das von TOR. Wenns so kommt - schön. Wenn es ein WOW-Klon wird, schön für die anderen. Ich wünsche dann den anderen auch viel Spass, und meine dies auch ehrlich. Ich gönne jedem seinen Spass. Aber MIR gönne ich eben MEINEN Spass. Und wenn ich den nicht in TOR finde - so what? Dann such ich mir halt was anderes.

Auch in diesen Diskussionen gehts nicht ums "gewinnen" oder "verlieren". Es geht darum, seine Meinung darzustellen - und EVENTUELL sogar in GANZ SELTENEN Fällen irgendwie einen klitzekleinen Einfluss auf Bioware zu nehmen, daß das Spiel einem selber gefällt. Diesen Versuch, hier seine Meinung gut fundiert darzustellen, darf jeder machen.

Andere dabei abzuwerten, und zu behaupten, ihre Art Spass zu haben wäre "schlechter" finde ich ganz ehrlich und ganz direkt einfach nur zum kotzen.

gruß
Booth
 
Alt 05.10.2009, 17:49   #25
Gast
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AW: Was hält einen bei einem MMORPG? Lamgzeitmotivation!

Hallo zusammen,
die Langzeitmotivation hängt doch stark von den Erwartungen der Speiler ab. Es gibt die sogenannten Powergamer, diese wollen immer und überall die ersten sein. Bei dieser Spielgruppr gibt es sehr oft das Problem das der Content schnell ausgereizt ist und das Twinken beginnt. Parallel wird dann schon nach Nachschub geschrien.

Wenn ich für mich sprechen soll, so zähle ich mich eher zu den Gelegenheitsspielern, mit festen Spielabenden am besten in einer eingespielten Gruppe. Wichtig ist für mich hierbei das ich das Spiel erleben kann, also soviel wie es nur geht von der inGmae Welt zu sehen. Das ist die Motivation die mich im Spiel hält. Somit komme ich natürlich langsamer voran als die Vielspieler, aber wnigstens habe ich alles erlebt und das in Ruhe. Auch in meinem aktuellen Onlinespiel habe ich immer noch nicht alles gesehen, obwohl das letzte Kaufaddon im Winter 2008 auf den Markt kam.

Grüsse
 
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