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Alt 29.12.2010, 14:42   #1
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[Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

OOC:
Liebe Community,

in diesem Thread soll jeder, der Spaß am Foren-RP oder RP im Allgemeinen hat, schreiben können.

Betrachtet mein Startposting hier als Einleitung und als Erklärung wie mein Charakter "FaRay" in dieses Foren-RP eingeführt wird und was man über ihn wissen könnte.
Das Starposting bietet Möglichkeiten, die man aufgreifen kann, aber nicht muss.

In einer Cantina, wie "dieser hier" kann viel passieren, von einer Schießerei, über eine Frau, die um das Leben ihres Mannes bettelt, bis hin zu einem Kerl der von Gamorreanern wegen seiner Schulden zu dem Typ, dem er sie schuldet geschleift wird.
Natürlich könnte auch irgendwann die Kontaktperson auftauchen, dann könnte sich die Location auch ändern ...

Ich werde versuchen als Erzähler zu arbeiten, falls nötig.

Achja: Mein Char heist FaRay, weil ich noch keinen endgültigen RP-Namen gestfelegt habe. Das kommt dann zu gegebener Zeit ...

Beginn des Foren-RPs:

Nach vielen Monten im Mid- und Outer-Rim, war die New Hope wieder zu den Kernwelten zurückgekehrt, die Männer und Frauen an Bord brauchten konnte eine kurze Pause nach den schweren Kämpfen der letzten
Monate gut vertragen.

Die New Hope war das Schiff von dem aus die Sarrelon Aces, das 104. Assault-Battalion, operierte.
Nun, da sie auch offiziell Teil der Republik-Truppen waren, erschien ein Abstecher in freundlichen Raum beinahe wie Luxus.

Von der Brücke der New Hope aus, schien Corellia eine winzige Kugel zu sein, die man mit nur einer Hand auslöschen konnte, je näher das Schiff dem Planeten aber kam, desto beeindurckender wurde das Bild, das sich einem bot.


Commander "FaRay" hatte bei den Sarrelon Aces das Sagen, ein junger Jedi-Ritter, der scheinbar keine Gelegenheit ausließ, die Regeln der Jedi-Meister zu beugen, weshalb der Rat mehr als nur ein Auge auf ihn hatte.
"FaRay" hätte nach Ansicht des Rates nie das Kommando über die Aces führen dürfen, die Meister glaubten er würde aus Rache gegen die Sith kämpfen, weil diese für den Tod seines Meisters verantwortlich waren, aber es war nicht Rache, die ihn antrieb.

Ein junger Offizier riss "FaRay" aus seinen Gedanken. "Sir, euer Schiff steht bereit, ihr könnt mit unseren ..." Der Offizier machte eine Pause und schmunzelte, ehe er fortfuhr. "... Versorgern auf den Planeten fliegen, das Treffen wurde arrangiert."
Die "Versorger" waren nichts anderes als Schmuggler, die die Versorgung der Aces mit Nachschub und Ausrüstung sicher stellten, im Laufe der Zeit wurde aus den Geschäftspartnern ein fester Bestandteil der Aces, aus Verträgen und Handel wurden starke Bande und jetzt sind viele der Gauner sogar Teil der Republik-Truppen im Kampf gegen die Sith.

Doch die Aces bestanden nicht nur aus Troopern, Schmugglern und Jedi, auf vielen Welten hatten sich ihnen Söldner, Vertriebene, Patrioten, Gauner und Soldaten angeschlossen.
Den Aces bringt das Schlagkraft und Flexibilität, sowie eine bessere Versorung, als es die Republik allein ermöglichen könnte.
In der Truppe konnten sich die Sarrelon Aces bisher ein gewisses Maß an Ruhm und Achtung erkämpfen, bei vielen Ofizieren außerhalb der Aces allerdings gelten sie als schwarze Schaafe, ein harter Haufen eben, der nicht so rehct in das glanzvolle Portrait der Republik passt, dass viele vor Augen haben.

Das Treffen, was arrangiert worden war, würde als gutes Beispiel für diese Glanzlosigkeit herhalten können, denn es war mit einem ziemlich üblen Verbrecher arrangiert worden, um eine ganz spezielle Waffenlieferung in die Finger zu bekommen, die die Aces dringend für einen ausstehenden Einsatz benötigen würden.

Bevor es jedoch zu dem Verbecher-Boss gehen konnte, mussten FaRay und die drei Schmuggler, die ihn zusammen mit einigen Soldaten -die allerdings wie Söldner aussahen- begleiten würden, eine Kontaktperson in einer nicht ganz so reinlichen Cantina in den weniger sicheren Gebieten Corellias treffen.

Der Flug zum Planeten verlief ereignislos, auch "FaRay" hatte seine Rüstung und seine Jedi-Robe gegen die Kleidung einer verruchten Gauners eingetauscht. Das Lichtschwert war in der Kleidung verborgen und an der Seite steckte ein Blaster im Holster.

Schließlich erreichten sie die Cantina, in der "FaRay" sich zunächst umsah, die verschiedensten Spezies mit den verschiedensten Geschätsideen waren hier zusammen gekommen, vom Söldner über den Diebt, bis hin zum Auftragskiller war alles vertreten.

Wie zuvor mit den Leuten des Verbrecherbosses besprochen nahmen "FaRay" und seine Begleiter an einem bestimmten Tisch Platz.
Sie warteten eine Weile und beobachteten das Geschehen in der Cantina ...
 
Alt 31.12.2010, 10:48   #2
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Kadras musterte auch den Tisch an dem sich die „Außenseiter“ aufhielten. Sein geschulter Blick meinte zu erkennen, dass es sich bei einen der vier um einen Jedi handelte. Vermutlich einen der die Zusammenarbeit mit Schmugglern nicht scheute, denn eben um solche schien es sich doch bei den anderen drei Begleitern des Jedis zu handeln. Er versuchte das Gesicht des Jedis in der dunklen Ecke der Cantina zu erkennen und verglich die Daten instinktiv mit den Bilddaten die ihm sein Informant zur Verfügung gestellt hatte.
Es könnte sich eben genau um die Personen handeln die er erwartete hier zu treffen. Allerdings galt es Vorsicht walten zu lassen.

Kadras van Dornium Suportic war ein Chiss. Dieses gebildete Volk erfreute sich zumeist über eine erfreulich niedrigen Bekanntheitsgrad, so zumindest empfand er dies von seinem Standpunkt aus. Der junge Chiss war eine eher unscheinbare Gestalt. Generell war er immer exakt so unauffällig gekleidet wie es die gewählte Situation es von ihm verlangte – bzw. wie er es von ihr verlangte. Doch bei genauerer Betrachtung konnte man die exakten Bügelfalten auf der einheimischen Kleidung erkennen. Die militärische Grundhaltung vermochte der Mann ebenso wenig zu verbergen wie seine winzigen Verfehlungen bei der Auswahl der Kleidung.

Niemand der Kadras bisher kennen gelernt hatte wusste viel mit dem schweigsamen Mann anzufangen. Die meisten kannten ihn unter einem anderen Namen und schon gar keiner hatte eine Ahnung welche Beweggründe ihn trieben.
Er war kein einheimischer Corellianer und dennoch hatte er sich in gewissen Organisationen bereits Rang und Namen gemacht. Seine Haut war eben wie bei allen seiner Spezies blass bläulich. Die Augen schimmerten in leichten Rot auch wenn er sonst wie ein gewöhnlicher Mensch aussah war er als Chiss zwar Humanoid aber kein Mensch. Die schwarzen Haare trug der Mann in einem kurzen Haarschnitt passend zu den eckigen Gesichtszügen.

Corellia war ein Ort wo man alles bekommen konnte. Aus diesem Grund nutze Kadras eben diesen Ort gerne für neue Kontakte und um seine Waren an jene Leute zu verteilen von denen er ebenso etwas wollte.
Aufgrund seiner guten Kontakte ist es Kadras auch gelungen hier freien Zugang zu den entscheidenden Personen zu erhalten. Hier konnte man Ware erhalten die ansonsten selbt im Outer-Rim verboten waren - und diese Ware konnte man von ihm erhalten.

Er arbeite eng mit Umbaron Krak zusammen. Umbaron Krak war ein Halunke, ein Schieber, ein Heller und das beste war, er war sein Heller. Über ihn würde Kadras Kontakt zu FaRay und seiner Flotte erhalten.

Kadras mußte lächeln.

Hier auf Corelia nannte man Kadras Zink. Er gab sich gerne andere Namen und Gesichter. Der Mann mit den vielen Gesichtern nannten ihn seine wenigen Freunde. Hier auf Corellia hatte er keine wirkliche Freunde. Aber er hatte sich viele Verbindlichkeiten geschaffen, so dass er sich hier auf einen gewissen Schutz verlassen konnte.

Zugegeben er war nicht sehr oft auf Corellia anzutreffen und dennoch war dies ein Ort der bei den Mächtigen viel zu wenig Aufmerksamkeit zugewiesen bekommen hatte.
Im Prinzip war der Schlüssel zum Erfolg schon immer die nötige Kaufkraft um sich einer gewissen käuflichen Beliebtheit zu erfreuen.

Kadras hatte von diesen Sarrelon Aces bereits gehört. Sie erfreuten sich über zunehmender Beliebtheit in den Reihen der Republik. Gewiss würden Sie auch über den politischen Rückhalt verfügen um tatsächlich liquide und glaubwürdig zu sein.
Nun ja Kadras würde diesen FaRay und seines Aces die Ware besorgen und wer weiß, vielleicht würde sich daraus langfristig eine lohnende Geschäftsbeziehung entwickeln.
Ungeachtet dessen, dass es sich bei dieser Gruppe um seinen Kunden handelte, wollte aber auch er wissen, wie sich dieser Jedi und seine Freunde in das Klima des florierenden Handelsplaneten hinein schmiegten oder eben auch nicht.

Diese Gedanken waren bereits im Bruchteil einer Sekunde abgehandelt. Kadras durchquerte die Cantina und schritt mit langen gezielten Schritten zum Thresen hinüber wo Har’Kun’Ar der Wirt selbst einige der Schwenker säuberte.

„Ahr Zink, ich freue mich Euch zu sehen.“ Begrüßte Har’Kun‘Ar seinen guten Kunden.
„Ebenso.“ Er reichte Har’Kun’Ar einen kleinen Simstick über den Tresen welchen der Wirt erfreut annahm.

Eure Räume stehen Euch wie immer zur Verfügung mein Freund, grinste Har’Kun’Ar.
Dann nahm Kadras auf einen der Barhocker Platz bestellte noch einen Drink und musterte ebenso den Raum. Er war gespannt wann seine Kunde zu ihm kommen würde oder was als nächstes geschehen würde.

Interessiert registrierte der Chiss dei anschwellende Auseinandersetzung zwischen drei Glücksspielern an dem Tisch in der Nordostecke des Raumes. Zwei der drei Männer trugen ihren Blaster sehr provozierend und schienen tatsächlich in der Verwendung dieser geschult ...
 
Alt 31.12.2010, 10:53   #3
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Grummel - doppelpost bitte hignorieren - mein Fehler.
 
Alt 31.12.2010, 12:09   #4
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Ohne dabei viel Aufmerksamkeit zu erregen, beobachtete FaRay die Vorgänge in der Cantina genau, ihm entging auch nicht der fremd aussehende aber humanoide Mann, der soeben die Cantina betreten hatte.
In der Macht konnte der Jedi spüren, dass dem Fremden ein gewisses Maß an Bedeutung zukam, aber es schenkte ihm kaum jemand besonders viel Aufmerksamkeit, er war ein weiterer Fremder. Er hatte aber irgendetwas an sich, was ihn "wichtig" erscheinen ließ, die militärische Haltung, die Korrektheit und das Echo in der Macht ...

Im Vorhinein war abgesprochen worden, an welchen Tisch FaRay mit seinen Begleitern gehen sollte, aber er wuste nicht, ob der Kontaktmann auch direkt dort hin kommen würde. Der Fremde, an dessen Spezies der Jedi sich nicht erinnern konnte, obwohl er sicher war schonmal davon gehört zu haben, schien irgendwie erkannt zu haben, was FaRay wirklich war, WER er war.
Der Jedi gönnte sich ein kurzes Schmunzeln. Wie eine alte Meisterin einmal gesagt hatte: Jedi können sich nur schwerlich verbergen, es erfordert viel Geschick und Übung, man erkennt die Anhänger des Ordens an der Art ihrer Haltung und an ihren Handlungen und Gesten oft schon sehr leicht. FaRay würde an seiner Tarnung arbeiten müssen und er würde sie perfektionieren.

Einer der Schmuggler, die ihn begleiteten riss FaRay aus seinen Gedaken. "Ich frage mich, wo der Kontaktmann bleibt, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit." Ohne zu antworten deutete FaRay sachte mit dem Kinn in Richtung des Fremden. Der Schmuggler blickte abschätzend zu dem ihm noch unbekannten Zink. "Tja, könnte ein Killer sein, wirkt sehr korrekt und sauber, aber ich wette er hat mehr Dreck am Stecken, als jeder andere hier und mehr auf dem Gewissen."
FaRays Schmunzeln wandelte sich zu einem Grinsen, ehe er zu einer Antwort ansetzte. "Ich glaube er ist nicht von hier, aber der Barkeeper scheint ihn zu kennen, einige andere auch. Er wirkt auf mich wichtig genug, um in Frage zu kommen, aber ..."
Ehe FaRay den Satz ausprechen konnte, löste sich ein Blasterschuss, ein Tisch wurde umgeworfen und Karten stoben auf, drei Männer an dem Tisch waren in eine Prügelei verwickelt und ein Weequay lag blutend und leicht benommen am Boden, den Blaster noch in der Hand.
Über ihm ragte ein weiterer Humanoider in schwerer Rüstung auf, gerade dabei den Blaster zu ziehen. Offenbar hatte er den Weequay zuvor niedergeschalgen, als der den Blaster zog, dann musste sich der Schuss gelöst haben.

Instinktiv griff FaRay nach seinem Lichtschert, fand an der Stelle aber nur den Blaster. Auch seine Begleiter griffen nach ihren Waffen und erhoben sich langsam. Viele der anderen Gäste flüchteten panisch aus der Cantina, andere schienen sich dem Kampf zuzuwenden, sahen nur zu oder waren auf direktem Wege sich einzumischen ...
 
Alt 05.01.2011, 20:23   #5
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Einer von FaRay s Begleitern war Plonius.
Plonius war nach den Schüssen gleich aufgestanden, und zückte vorsichtig seinen Blaster um den Humanoiden in der schweren Rüstung kampfunfähig zu machen.
Plonius Finger drückte den Abzug seines Blasers immer weiter ein, er sah das er nich der einzigste war der das tat.

Der Humanoid war ein Trandoshaner, der sich jetzt gerade umsah und bemerkte das nicht nur "ein"Blaster auf ihn gerichted war.
Er steckte den Blaster wieder langsam ein, rannte blitzschnell zum verletzten Weequay, nahm seine Brieftasche und rannte aus der Bar.

Kurz darauf kahmen ein paar Weequays die in einer anderen Ecke der Bar gesessen hatten, und trugen den Verletzten aus der Bar, der Verletzte Weequay stotterte nur:"m....m...m..meine c...c..cre...cred....dits !"

Jetzt sagte einer von Plonius Begleitern:"Ich bin nicht bereit ewig in diesem "Drecksloch" zu warten!!!"
Als er das sagte musste Plonius lachen, denn meistens regte sein Vater sich immer so Grundlos auf über kleinigkeiten......ach wie gern würde er gerade zuhause sitzen, einen von mama s berühmten Vanille-Puddings essen und Vater zuhören wie er sich lustig über solche Sachen aufregt.
Aber er wusste, dass er den Nervenkitzel bei den Sarrelon-Aces vermissen würde.

Plötzlich passierte etwas an der Bar......
 
Alt 07.01.2011, 11:51   #6
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

FaRays Hand entfernte sich von dem Holster, in dem der Blaster jetzt wieder steckte, die Situation in der Cantina entspannte sich etwas.

Er warf danach einen abschätzenden Blick zu dem ihm immernoch unbekannten Zink (Kadras) an der Bar und wandte sich dann leise an Plonius.
"Ich spühre das eure Gedanken abschweifen Rekrut, konzentriert euch auf das Hier und Jetzt."

Er dachte kur daran dem Weequay wegen seiner Credits zu helfen, verwarf diesen Gedanken aber schnell wieder.

FaRay lächelte schief, aber gutmütig, ehe er sich wieder setzte. Im gleichen Augenblick betraten weitere Personen die Cantina, von denen FaRay weder wusste, wer sie waren, noch warum sie her gekommen waren.
 
Alt 25.01.2011, 22:14   #7
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Sie sahen aus wie...eine Mischung von....Bettler, Kopfgeldjäger und Leibwache.
Der größte von ihnen war ein Gamorreaner mit einer Riesigen Axt, Plonius mußte kurz grinsen, denn ihm war aufgefallen das die Javas hinten in der Ecke der Cantina kleiner waren als die Axt des Gamorreaners...MOMMENT !
Was machen Javas in einer Cantina in Correlia, dachte Plonius.
Beim genaueren betrachten bemerkte er die Elektronische Halsfessel und die Ewok-Costüme die einer der Gäste jetzt den Javas übereichte, offenbar ihr Besitzer.

Jetzt mußte Plonius an die Worte von Farey denken:"Ich spühre das eure Gedanken abschweifen Rekrut, konzentriert euch auf das Hier und Jetzt."
Genau in diesem Moment ordnete er wieder seine Gedanken und sah sich wieder im "Hier und Jetzt" um.

Die anderen Beiden Begleiter des Gamorreaners waren Duros, mit ihren komischen großen roten Augen die Plonius immer an Fliegen errinnerte.
Einer der Duros brüllte irgendetwas auf einer Sprache, die ganz sicher nicht basic war.
Komischer weise war es auch nicht der "Duros-Dialekt" den Plonius nur alszugut kannte, sondern es war "Huttisch" ! Was will ein "Duros" mit "Huttisch" auf einer "Republikanischen Kern-Welt"?!

Plonius ist sich sicher, das er nicht der einzigste verwunderte ist, nach den Gesichtern der anderen Gäste zu urteilen.
Erst das mit dem Weequey und jetzt das?
Langsam bekahm er den Komischen Gedanken, dass etwas das Treffen verhindern will.
Plonius kahm der Gedanke aufzustehen und den Helden zu spielen, aber im letzten Moment kahm ihm das dann doch nicht so klug vor als der Gamorreaner mit seiner riesen Axt auf ihren Tisch zu kahm.
Plonius schaute ruhig alle seine Gefähreten an, so als wenn er auf eine Reaktion warte bezüglich des Gamorreaners.....
 
Alt 04.02.2011, 12:18   #8
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FaRay ging schief grinsend auf den Gamo zu. "Was kann ich für euch tun, Freund." Die Kreatur grunzte, FaRay verstand keinen der Laute.
Um jeden Konflikt zu vermeiden, vertiefte er sich in der Macht und drang in den Verstand der geistig schwachen Kreatur vor. "Du seihst durstig aus, hier, nimm dieses Corellianische Ale, wir wollten eh gerade gehen."
Geschickt lenkte FaRay die fremdartigen Gedanken des Gamorreaners von seinem Interesse an der Gruppe zu dem Ale, so dass alle gemeinsam die Cantina verlassen konnte, bevor die Situation eskalierte.
Die Neuankömmlinge waren auf Ärger aus gewesen und der Chiss war nicht mehr zu sehen. Vielleicht war er nicht die richtige Kontaktperson gewesen, sondern nur jemand, der Wind von einem Geschäft bekommen hatte, dass er leber auf sein eigenes Konto buchen wollte.

Draußen zogen sich FaRay und seine Begleiter in eine etwas dunklere Gasse zurück, die allerdings -im Fall der Fälle- genug Flucht- und Deckungsmöglichkeiten bot.
 
Alt 04.02.2011, 16:05   #9
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Warme Schweißtropfen standen Jade auf der Stirn und ihr Atem stotterte wie ein schwer belasteter Rupulsor als ihre Schritte Meter um Meter fraß um den vor ihr flüchtenden Menschen einzuholen.
Er war schnell, das musste Jade zugestehen, aber würde er noch lange durchhalten? Jade war vollkommen durchtrainiert. Ein Ergebnis durch ihr Training undihre Arbeit als Kopfgeldjäger.
Eigendlich wollte sie nur ihre DL 15 von diesem Hehler abholen, der ihre Waffe modizizieren sollte, aber dieser schien etwas anderes vorhaben zu wollen. Kaum hatte sie den Hehler gefunden, der diesen Umbau machen sollte, flüchtete dieser schon vor ihr und Jade musste wie ein aufgeschreckter Worrt hinterher hechten.
Mit scharfen Schitten bog Jade um eine Ecke, hinein in eine dunkle Gasse, der Hehler war kurz vor ihr. Nur noch wenige Schritte und sie hatte ihn eingeholt.

Mit einem riesen Satz sprang sie den letzten Meter und rammte den Menschen in den Rücken. Mit ohrenbeteubenden Getöse fiel dieser in einen, an den Gassenwand aufgeschütteten Müllhaufen, der explositionsartig zu allen Seiten davonflog, als der Hehler Kopfüber in ihn hineinfolg.

Jade bremmste ihre Schritt abrupt ab, drehte sich zu dem Hehler und packte ihn am Kragen. Mit einer flüssigen Bewegung riss sie ihn hoch und schlug ihn gegen eine Wand. Was Jade von ihm wollte konnte sich dieser wahrscheinlich schon denken, also verschwendete sie keine Worte um diesen das begrifflich zu machen.

Stattdessen ballte sie ihre Faust und schlug dem Menschen in den Bauch. Seine Beine sackten weg und er fiel auf die Knie. Wimmernd krümmte sich der Mensch und musste sich auf den dreckigen und feuten Gassenboden übergeben.

Jade packte ihn wieder und riss ihn hoch. "Schon gut, schon gut" bettelte der Hehler.
Panisch fummelte der Mensch an seinem Rücken herum und zog Jades DL 15 aus seinem Hosenbund. Vorsichtig übergab er die Waffe.
"Nichts für ungut" stammelte er und versuchte ein Lächeln aufzulegen.

Jade sah ihn schief an. Sagte er gerade nichts für ungut? Ihr Faust grub sich nochmal in seinen Bauch und streckte den Hehler nun vollends nieder.
"Blöder Wixer" fauchte Jade den bewusstlosen an.
Wenigstens hatte sie ihr Waffe wieder, die sogleich in ihren Holster an ihrem Bein wanderte.

nach dieser wilden Verfolgungsjagt musste Jade erstmal eine Rauchen. Sie griff in eine ihrer Taschen , zog eine Zigarette hervor und zündete diese an.
Im leichten Schein des Feuers konnte Jade mehrere Personen in der Gasse kurz vor ihr ausmachen, die sie alle anschauten als wäre sie eine wild gewordene Banthakuh.
 
Alt 04.02.2011, 16:32   #10
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Bill ist ein ehemaliger Sith-Padawan. Er ist ein direkter Nachfahre der Sith-Rasse, groß und durchschnittlich gebaut mit zwei kurzen roten Zacken am Kinn. Außerdem trägt er eine Kurzhaarfrisur weil er schon immer der Meinung war das Haare während des Kampfes nur stören. Seine dunkelrote Haut sticht besonders hervor. Das ist ein Grund weshalb sich Bill meistens in lange Gewänder wirft und vor seinem Mund ein Tuch trägt. Er hasst es wegen seiner roten Hautfarbe angestarrt zu werden. Zudem ist er sehr stur wenn es um das erreichen seiner Ziele geht. Für einen ehemaligen Sith ist er außerdem besonders ruhig und gelassen, weshalb er schon oft von anderen Sith als Feigling bezeichnet wurde.

Er scheiterte daran seinen Meister zu besiegen als es dazu hätte kommen sollen. Somit gilt er im Imperium als Vogelfrei. Jedoch hat er es bisher ganz gut geschafft seinem Meister zu entkommen, sodass er sich bei den meisten Personen die ihn kennen bisher einen ganzen Haufen Respekt erarbeitet hat. Dadurch muss er sich nicht mehr so bedroht fühlen wie in den ersten Jahren nach seinem Scheitern. Einige haben sich bereits anderen Dingen zugewandt anstatt Bill zu jagen, vorallem wenn man bedenkt das es keine Belohnung, sondern lediglich etwas Anerkennung unter den Meistern und Padawanen die Bill kannten als Lohn geben würde. Bill hat sich bereits daran gewöhnt nicht mehr mit seinem richtigen Namen aufzutreten, sodass er sich nicht einmal selbst mehr so nennt wie er eigentlich heißt. Trotz das er von seinem Meister flieht hat er sich vorgenommen so viel über die Macht zu erfahren wie nur möglich, sodass er irgendwann sein Versagen wieder gut machen kann indem er ihn besiegt.


Bereits eine Woche hatte er das Apartment über der Cantina auf Corellia gemietet. Eigentlich hatte er vor hier nach einem alten Artefakt zu suchen, doch die ganzen Schmuggler und Reisende die zurzeit hier auftauchen erlauben keine Suche ohne Beobachtungen. Deshalb sitzt er bereits seit einer Woche hier fest und bewegt sich nicht weit über die Cantina hinnaus. "Wenn sich die Aufregung hier wieder legt" hatte Har’Kun‘Ar, der Besitzer der Cantina und der Zimmer, ihm gesagt "dann werde ich Euch sofort informieren.", jedoch ist Bill sehr Misstrauisch was das angeht. Manchmal geht er in die Cantine um neue Informationen über das Geschehen auf dem Planeten und der Umgebung zu erfahren.

*Blasterschuss*

"Was ist denn jetzt schon wieder?", denkt sich Bill als er beim meditieren gestört wird. Auch wenn Bill aufgrund seiner meist bösartig wirkenden Aura bisher von Schlägereien und Auseinandersetzungen verschont geblieben ist, kommt es nicht selten vor das hier bei den ganzen Schmugglern und Touristen und Gammoreaner Schüsse fallen und Prügeleien stattfinden. Allerdings ist es bisher noch nicht vorgekommen das es nach einem Blasterschuss bereits vorbei war, es muss also etwas in der Cantine unten sein, was die Raufbolde von ihren Schießereien abhält.

Als er gerade an sein Zimmerfenster geht um sich einen Überblick zu verschaffen, sieht Bill wie zwei Weequays einen Verletzten ihrer Art aus der Cantina schleppen. So verletzt wie der Weequay aussah wurde er bestimmt von Gahossk geschlagen. Gahossk ist ein großer Trandoshaner mit kräftigen Armen und flinken Beinen. Er ist öfter in der Cantina und auf dem Marktplatz und stielt gerne Brieftaschen oder alles was danach aussieht. Viele haben instinktiv immer ein Auge auf ihn wenn er in der Nähe ist. Das liegt daran das er immer von hinten zuschlägt und sich alles krallt was er kriegen kann bevor er wegrennt.

Nachdem Bill sich seiner bequemen Meditationskleidung entledigt hat schlüpfte er in ein paar unauffällige Klamotten. Es handelt sich um eine leichte Stoffhose in dunkelgrün mit einigen Taschen, einem grauen langärmeligen Shirt und einer schwarzen Weste. Seine roten Hände bedeckt er mit schwarzen Handschuhen. Außerdem bindet er ein schwarzes Tuch vor den Mund, sodass man seine rote Hautfarbe nurnoch erkennt wenn man ihn direkt ins Gesicht sieht. Sein Lichtschwert - ein Einhandlichtschwert mit Sith-typisch roter Klinge, natürlich selbst gefertigt - steckt er in die Innentasche der Weste, sodass man es nicht sehen kann. Hier ist es zwar nicht gerade günstig verstaut wenn er plötzlich angegriffen wird, jedoch hat er keine bessere Position dafür. Außerdem ist es so besser als es offen zu tragen. Ein paar Credits in die Hosentasche und ab die treppe runter.

Am Ende der Treppe war links eine kleine Tür zur Toilette und geradeaus ein Eingang in die Cantina in die Bill auch direkt hinein ging. Wie gewohnt musterte er zuerst die Umgebung und sah an einem Tisch schräg gegenüber ein haufen Schmuggler mit gaunern zusammen sitzen. Sehr ungewöhnlich dachte er sich, es gibt kaum Schmuggler die so offen mit solchen Gaunern verkehren. Die meisten Schmuggler haben nur wenige Freunden mit denen sie gemeinsame Sache machen, vor allem hier auf Corellia hatte Bill das bisher noch nicht gesehen. Entweder suchen sie etwas großes und machen deshalb gemeinsame Sache oder sie gehören irgendeiner Organisation an. Bill hielt es für besser seine Machtaura diesmal nicht auszudehnen. Er hörte auf seinen Instinkt und unterdrückte seine Macht so, dass selbst ein ausgebildeter Sith ihn nicht hätte wittern können.

"Das selbe wie immer Har’Kun‘Ar" sagte Bill als er sich auf einem Hocker an der Bar nieder lies und zeigte auf eine Flasche mit Corellianischem Ale. Ein paar Hocker weiter saß Zink, ein Chiss welcher sich hier auf Corellia schon so manchen Ruf erarbeitet hat. Bill wusste nichts weiter von seinen Geschäften, Har´Kun`Ar hatte ihm nur erzählt das er regelmäßig hier was trinken kommt. Auch in der Ersten Woche wo Bill auf diesem Planeten ist hatte er Zink bisher öfter gesehen als alle anderen in der Cantina. Jedoch hat er es bisher unterlassen sich mit anderen Leuten anstatt des Barkeepers zu unterhalten.

Gerade als Bill immer mehr in Gedanken über den haufen Schmuggler und Gauner nachdenkt geht die Tür auf und ein paar gestalten kommen herein. Ein Gammoreaner mit einer großen Axt und ein paar Duros. "Komische Mischung, Gammoreaner und Duros" dachte sich Bill. Hätte Bill sich etwas mit der Huttensprache auseinandergesetzt hätte er jetzt verstanden was dieser eine Duro da so brüllt. "Hat sich wie eine Bestellung angehört, ob er weiß das er in Basic bestellen sollte?" murmelte Bill in sich hinein.

Einer der Gauner aus der Gruppe stand auf und ist auf den Kerl mit der Riesenaxt zugeganngen. "Was für ein mutiger Volltrottel." dachte sich Bill. "Gleich bekommt er eins auf die Mütze." gingen seine Gedanken weiter. Doch zu Bills erstaunen lies sich der Gammoreaner mit einem Correlianischen Ale ganz leicht von einer Schlägerei abbringen. "Sehr komisch für eine so dumme Rasse" dachte Bill und sah der Gaunergruppe verwundert nach als sie die Cantina verließen. Zink war inzwischen auch verschwunden.

Bill trinkt sein Ale aus, bezahlt und verlässt auch die Cantina...
 
Alt 07.02.2011, 13:03   #11
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Lauter Schritte und dann das Geräusch, das typischer Weise zu hören ist, wenn jemand in eine Mischung aus Abfall und Schrott fällt, ließen FaRay und einige seiner Männer herum fahren, die Blaster gezogen, aber noch nicht im Anschlag.
Der Jedi, den man als solchen weiterhin -danke der Schmuggler-Verkleidung- nicht ohne weiteres erkennen konnte, hob eine Braue, als er das Schauspiel in der Gasse sah.
Die Frau, die wohl für den Sturz eines Mannes verantwortlich war, stand nun vor dem übertölpelten Kerl -einer der übelsten Sorte- und hieb fest in dessen Magengrube.
Danach übegab der Kerl eine Waffe, die die Gruppe um FaRay aus ihrer Persepktive nicht genau erkennen konnte.

Der Jedi hob beschwichtigend, aber unauffällig die Hand, damit seine Männer nicht gleich anlegeten und die nächste Schießerei los ging. Sie konnten sich keine größere Aufmerksamkeit leisten und tatsächlich war die bewaffnete Truppe, wie sie so in der Gasse stand schon auffällig genug. Es war Zeit sich zurück zu ziehen und neu zu koordinieren.

Durch die Gasse jedoch konnten sie nun nicht ungesehen verschwinden, außer nach oben, aber Seilwerfer würden die Frau sicher Misstrauisch machen, ebenso ein Machtsprung, der indessen nur FaRay selbst fort gebracht hätte.

FaRay grummelte etwas, ehe er sich einem seiner Begleiter zuwand. "Planänderung, wir trennen uns und treffen uns in einer Stunde auf dem Plaza wieder." Er machte einem der echten Schmuggler zudem deutlich, dass jemand Kontakt zu dem Verbrecher-Boss und Händler herstellen musste.
Bevor sich die Gruppe jedoch trennen konnte, trat ein in in eine lange Robe gehüllter Fremder aus der Cantina, sein Blick schweifte über die Sraße. Von dem Fremden aus gesehen, rechts, näherte sich zudem eine Streife der Sicherheitskräfte. Einer der verkleideten Trooper ließ sich zu einem Kommentar hinreißen.
"Erstaunlich, dass die sich hierher trauen, normalerweise patroullieren diese Jungs nur in den sicheren Teilen der Städte und ganz besondes gern natürlich in Coronet."
Die Ecke, in der sich die Gruppe jedoch aufhielt, lag weder in Coronet, noch war sie in irgend einer Form sicher.
FaRay vertiefte sich kurz in die Macht, um einen Anhalt*****t zu sehen, dabei flammte kurz eine andere Präsenz auf, aber nur schwach und versteckt. Den Bruchteil einer Sekunde später konnte er die Aura schon nicht mehr spüren.

Ihnen blieb keine Wahl, FaRay senkte seinen Blaster und tastete mit der Macht nach dem Laserschwert in seiner Jacke, jedoch ohne es zu zeigen oder hervorzuholen.
Langsam gingen sie auf die Frau zu, die kurz zuvor den unbekannten Mann zu Boden gerungen hatte.
FaRay versuchte dabei so wenig bedrohlich wie möglich zu wirken und er versuchte der Frau mit Hilfe der Macht ein wenig Vertrauen gegenüber ihm und der Gruppe zu vemritteln. FaRay wusste jedoch nicht, ob dies gelingen würde, Jedi-Geistestricks konnte bei mental starken Personen sehr leicht misslingen. Die Person, die man beeinflussen wollte, sollte dies in den meisten Fällen jedoch kaum bemerken, wenn man nicht auffällig mit der Hand wedelte -was die Konzentration erhöhen konnte- oder versuchte die Macht-Beeinflussung mit Hilfe von Worten zu verstärken, die man dem Gegenüber als glaubhaft und wahr vemritteln wollte.
Im Grunde wollte er ja mit seinen Leuten nur vorbei um die Gasse auf der anderen Seite wieder zu verlassen ...
 
Alt 07.02.2011, 16:40   #12
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AW: [Foren-RP] Die Unterwelt Corellias ...

Jade stockte der Atem als sie erkannte, das sich die schattenhaften Gestalten, die sie zuvor im lichtschein ihres Feuers schemenhaft sehen konnte, sich langsam auf sie zu bewegten.
Unwillkürlich raste ein Gedanke durch ihren Kopf. Wenn man Banthascheiße, in die man treten konnte, stapel würde, so hatte sie einen Trandoshan großen Haufen vor sich.
Aus reinem Instinkt senkte sich ihre Hand auf ihren Blaster, jedoch zog sie ihn nicht. Irgendetwas sagte ihr, das es nicht ratsam war das zu tun.
Hinter der Gruppe, am Ende der Gasse, konnte sie ein Trupp Trooper ausmachen, die in diese Richtung unterwegs war.

Es gab nicht viele Alternativen, die ihr offenstanden. Die Gruppe von Männern, die auf sie zukamen schien nicht besonders freundlich zu sein, aber der Trupp Trooper, der sich weiter näherte, war ihr bei weitem unsympatischer.
Was also tun?
Blieb sie stehen und ließ die Gruppe vorbei, wurde sie vermutlich von den Troopern aufgegriffen. Und mit ihren Modifizierten Blastern war das eine heikle Situation.
Wegrennen machte auch kein Sinn, sie würde Aufmerksamkeit erregen.

Die Männer vor ihr jedenfalls waren auch nicht darauf aus mit den Troopern zusammenzu treffen. Jedenfalls hoffe Jade das.
Sie musste eine Entscheidung treffen, da die Gruppe nun schon sehr nah war und ihnen schon fast in die Augen sehen konnte. Ihre Blicke hetzten von der Gruppe zu den Troopern und wieder zurück.
Schweißperlen liefen an ihrer Stirn hinab.
Jade drehte sich leicht links zur Seite, ein Zeichen das sie die Gruppe nicht aufhalten wollte, aber ihre Hand blieb auf ihrem Blaster.
Langsam ging sie seitwärts los, entgegen der Richtung der Tropper und mit der Richtung der Gruppe.

Wenn sie Glück hatte, konnte sie so bis zur nächsten Ecke kommen und dann einfach Verschwinden. Aber sollte das nicht der Fall sein, konnte das hier eine ziemlich gefährliche Situation werden. Sie versuchte mit dem vermeidlichen Anführer der Gruppe Augenkontakt zu bekommen um einen Aufschluß auf dessen Reaktion zu erhaschen.
Irgendetwas war nicht ganz koscher mit dem Anführer, das konnte sie fühlen, aber nicht so, wie man es vermuten würde.
Er war gefährlich, das konnte sie nun sehen, aber die ruhigen Augen vermittelten ihr ein seltsames Gefühl von Sicherheit.
Aber welche Art von Sicherheit es war, das konnte Jade nur herausfinden, wenn sie sich auf das gefährliche Spiel, was sich hier anbahnte, einließ.
 
Alt 07.02.2011, 18:10   #13
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Als Bill aus der Cantina heraustrat, musterte er die Gegend. Eine Straße mit einer Abzweigung und ein paar Seitengassen. Wenn man einer der Seitengassen folgt trifft man auf einen Schrotthändler und einer weiteren Parallelstraße.

Gerade als Bill sich auf den Weg zu diesem machen wollte sah er ein Sicherheitstrupp in Richtung der einen Seitengasse - schräg gegenüber von Bills Blickrichtung - zugehen.

"Moment" flüsterte Bill verwundert zu sich. Es fühlte sich so an, als ob eben jemand seine Machtsinne ausgedehnt hätte. "Hier muss irgendwo ein Sith oder ein Jedi sein." gingen Bills Gedanken weiter. "Ich muss vorsichtiger sein" stellte er fest und verstärkte noch einmal seine Konzentration um die Macht in ihm zu verbergen. Um sich ein genaueres Bild von der Situation zu machen, ging Bill in die Seitenstraße die direkt parallel zu der Gasse in welche die Trooper einmaschiert sind hinein.

Bis auf Müll, ein paar Ratten und alte Kleidungsfetzen lag hier nichts besonderes. Als Bill die Gasse entlang ging sah er jedoch auf der rechten Seite auf einem Stapel altpapier einen alten etwas zerlumpten Hut. Er schien frisch weggeworfen zu sein, denn er stank noch nicht besonders stark und hatte auch nur ein Loch an der Hinterseite. "Nicht gerade das beste, aber den setz ich lieber mal auf." dachte sich Bill und verdeckte mit dem Hut seine roten Haare. Bis auf Augen und Nase - welche im Schatten des Hutes lagen - hatte Bill jetzt sein Körper soweit verdeckt, sodass man ihm die rote Haut nicht ansehen konnte.

Bill ging weiter die Gasse entlang und spürte das in der Gasse nebenan mehrere Lebewesen waren und eines davon leicht nervös wurde. Der junge Sith hatte sich das Schritttempo der Trooper eingeprägt und bemühte sich nicht schneller zu gehen, sodass er am Ende der Gasse nicht plötzlich vor ihnen steht wenn sie aus der Seitengasse nebenan kommen würden. Das würde zu viel Aufmerksamkeit auf ihn lenken.
 
Alt 08.02.2011, 14:05   #14
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FaRay ging -zusammen mit seinen Begleitern- langsam auf die Frau zu, hinter ihnen war die vermummte Gestalt aus seinem Blickwinkel verschwunden, jetzt allerdings richtete er seine volle Aufmerksamkeit wieder nach vorne, denn die Frau legte die Hand auf ihren Blaster und er wollte nicht wegen eines kleinen Moments der Unaufmerksamkeit das Zeitliche segnen.

Die ganze Situation stank, es hatte in der Cantina mit der Schießerei und den Gamos begonnen und setzte sich jetzt mit den verdammten Sicherheitskräften fort, die gar nicht hier sein sollten.
Wäre das hier kein verdeckter Einsatz gewesen, hätte FaRay die Patroullie einfach abwimmeln können, aber weder er, noch seine Männer, durften ihre wahre Identität preisgeben. Es war eifnach sicherer so.
Natürlich wusste ihr vermeintlicher Handelspartner, wer sie wirklich waren, aber es war besser, wenn so wenige wie möglich von dem Geschäft wussten.
Das galt insbesondere für die Sith, denn ein einziger Agent hätte die benötigten Waren und Waffen, sowie die Ausrüstung leicht sabotieren können.

Jetzt von den Sicherheitskräften aufgegriffen zu werden, gefährdete den Einsatz, das galt es zu verhinden, leider schienen diese Idioten keinen besonderen Instinkt für "mit-denen-leg-ich-mich-besser-nicht-an-Situatioen" zu haben, denn sie marschierten schnurstracks hinter der Gruppe her in die Gasse.
"Boss, Banditen auf sechs Uhr. Die wissen wohl nicht, was gut für sie ist." Der verkleidete und deshalb nicht als solcher erkennbare Trooper deutet leicht mit dem Kopf in die entsprechende Richtung.

In dem Moment blickte FaRay in das Gesicht zu der jungen Frau, die allem Anschein nach etwas nervös war. Sie hatte sich in Bewegung gesetzt und ging nun seitlich vor ihnen, offenbar, um die Gruppe um FaRay vorbei zu lassen.
FaRay konnte etwas in Richtung Besorgnis spüren, wobei die Ursache dieser Besorgnis hauptsächlich bei der Sicherheitspatroullie zu liegen schien.
Er wusste nicht, wer die Frau war, konnte aber bisher nichts außerordentlich böses an ihr spüren. Das musste natürlich nichts bedeuten.
Die lebendige Macht schafft manchmal die unglaublichsten Situationen, vielleicht waren sie ihr aus einem bestimmten Grund begegnet, vielleicht auch nicht. Der Jedi-Ritter hielt nicht viel von Spekulationen.
In jedem Fall erschien es nicht verkehrt, die Frau ziehen zu lassen und ihr vielleicht beim Rückzug zu helfen, und danach sah es gerade aus.

Einer der Begleiter von FaRay war in ungewöhnlich große und schwere Kleidung gehüllt, unter anderem einen schweren Mantel. Das Gesicht war von Narben gezeichnet und er sah aus, wie ein sehr erfahrener Kämpfer, ein echter Veteran.
Er ging zuvor etwas weiter hinten, holte jetzt aber auf und ging dann neben FaRay her.
"Fierfek, wir müssen diese Idioten los werden, S..." Das letzte Wort, das der Mann aussprechen wollte verebbte, als würde er sich eines besseren Belehren. Es schien aus Gewohnheit herausgerutscht zu sein. Der Kerl räusperte sich, um den Fehler zu überspielen.
FaRay sah den Mann an und grinste. Danach traf sich sein Blick mit dem Frau vor sich, die kurz zuvor noch einen ziemlich miesen Typen abgefertigt hatte.
FaRay lächelte sie verwegen an und zwinkerte. Man sah deutlich, dass er die Situation genoss und sich über etwas freute. Was das war, würde man kaum sagen können. Bei näherem Hinsehen aber, oder wenn man ihn besser kannte, würde man wissen, dass es die Vorfreude auf das war, was bevorstand.

FaRays Lächeln erstarb und er nickte dem stark verhüllten Mann neben sich zu. "Also dann, Ulix: Einneblen und ausschalten, keine Toten!"
Das war nicht ganz das, was FaRay unter einem verdeckten Einsatz verstand, aber momentan gab es keine Zuschauer, außer der jungen Frau und die Patroullie würde ohnehin zu überrascht sein, um sinnvolle Schlüsse zu ziehen.
Sie hatten keine Wahl. Wenn die Patroullie sie aufgriff, würde das zu viel Aufmerksamkeit geben und zu fliehen ohne sie auszuschalten, würde nur dazu führen, dass die paar Sicherheitsleute Verstärkung riefen, zumindest im Schlimmsten Fall.
Der Frau würde er irgend etwas erzählen müssen, von dem er noch nicht wusste was es war und was sie vermutlich nicht glauben würde, aber das konnte er später noch ausbaden.
Der Mann, der FaRay kurz zuvor angesprochen hatte und den FaRay Ulix genannt hatte, viel zurück und trotte nun neben einem weiteren her, der in eine schwere, schäbige Rüstung gehüllt war.
Ulix gab diesem Mann ein Zeichen und holte unter dem großen Mantel zwei Granaten hervor, von denen er eine dem schwer Gerüsteten zuwarf. Danach nahm er seinen Helm vom Gürtel und setzte ihn auf, der Zweite trug seinen Helm bereits.
Die beiden vielen dann weiter zurück, drehten sich im Bruchteil einer Sekunde um und warfen die Granaten, welche genau zwischen den Sicherheitsleuten explodierten.
Man konnte nun unschwer erkennen, dass es nur Rauchgranaten waren, denn dichter Rauch nahm FaRay und denen, die neben und vor ihm waren die Sicht auf die Sicherheitsleute und den entsprechenden Teil der Gasse.
Ulix und der Andere stürmten -nun voll in ihrem Element- in den Rauch, dank des Helm-Visors und der Wärme-Erfassung konnten die beiden ihre Ziele sehen und waren gleichzeitig vor dem Rauch gefeit, während die Patroullie hustend und rufend vollkommen orientierungslos war.

Zu sehen war von den Geschehnissen im Rauch nichts -und auch Ulix und sein Partner waren darin verschwunden- doch man hörte drei Blasterschüsse -der Kenner wusste, dass es die Standard-Blaster der Corellianischen Sicherheit waren- danach hörte man einige erstickte Schreie und Panzerhandschuhe, die auf Knochen und Helme trafen.
Ulix und der Andere überwältigten die Patroullie ohne größere Verletzungen herbeizuführen und es gab keine Toten. Die Schüsse der Bemanten verfehlten in dem dichten Rauch ihr Ziel.
Natürlich konnte man das aus der Gasse heraus nicht sehen, denn der Rauch lag immernoch wie ein schwerer Vorhang in der Luft.
Schießlich kamen die beiden Männern wieder aus dem Rauch herausgelaufen. Ulix rief FaRay etwas zu. "Operation gelungen, Gegner außer Gefecht gesetzt." FaRay grinste, jetzt wusste man, worauf er sich gefreut hatte.
Daraufhin eilte der -nicht als solcher erkennbare- Jedi zu der Frau, ohne das man erwartet hätte, dass er so schnell loslaufen, noch, dass er sie so schnell erreichen konnte.

FaRay lächelte sie an. "Erfreut euch kennen zu lernen. Wenn ihr ebenso scharf darauf seid, den Jungs zu entgehen, die vielleicht kommen, um nach ihren Kameraden da hinten zu suchen, sollten wir uns vielleicht beeilen."
 
Alt 09.02.2011, 09:10   #15
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Die Situation spitzte sich langsam zu. Noch machte keiner aus der Gruppe irgendwelche Anstalten sie angreifen zu wollen, das war ein gutes Zeichen. Bisher jedenfalls.
Jade war zwar schon oft in brenzlichen Situationen gewesen, aber trotzallem mochte sie solche nicht besonders. In den meisten Fällen endete es mit Toten.

In ihrer Magengegend kribbelte es, ihre Muskeln spannten sich langsam, ein sicheres Gefühl, das gleich etwas passieren würde. Jade hatte schon oft solche Gefühle. Sie schob es auf ihren Instinkt, der sich in den Jahren entwickelt hatte.
So lange sie denken konnte trieb sie sich in den dunklen Ecken der Galaxis rum. Hatte meist nur mit zwielichtigen Gestalten zu tun. Das Leben war hart wenn man nicht zu den priviligierten gehörte, die in Saus und Braus in den feinen Gegenden lebten.

Eine Gestalt aus der Gruppe, ein hünenhafter Kerl in dunklem Gewand löste sich von der Seite des Anführers und ließ sich zurückfallen. Jade konnte nicht verstehen was gesagt wurde, im Prinzip war es auch egal, den das Lächeln, das dem Anführer im Gesicht stand sprach bände. Scheinbar freute er sich auf irgendetwas. Jade konnte sich nicht vorstellen, das es irgendetwas mit ihr zu tun hatte. Hatte er dabei auch ihr zugezwinkert? Hatte Jade das richtig gesehen? Er strahlte absolute Selbstsicherheit aus, was Jade auf eine verwirrende Weise mitansteckte. Er hatte ihr zugezwinkert. Jade war sich sicher. Das Bauchkribbeln wurde stärker und erfasste ihren ganzen Körper.

Ein lauter Knall, der vom Ende der Gruppe ausging ließ Jade in sich zusammenschrecken. Der ganze hintere Teil der Gasse war in eine undurchsichtige Nebelbank gehüllt und versperrte die Sicht auf den Trupp Sicherheitsleute. Diese Leute waren auf eine solche Situation bestens vorbereitet, was heißen musste, das sie nicht zu denen gehörten, mit den man sich anlegte.

Aus der weißen Rauchwand materialisierten sich zwei dunkle Gestalten, die schnell zu der Gruppe aufschlossen. Sie konnte Wortfetzten auffangen, die sie aber nicht verstand. Ein Impuls sagte ihr, das sie sich umdrehen und schnellstens verschwinden sollte, aber ihr Körper versagte ihr den Dienst. Er hatte gezwinkert. Das konnte Jade nicht falsch verstehen. Verstand und Bauch ringen um die richtige Entscheidung. In diesem Fall siegte der Bauch und sie blieb stehen.

Urplötzlich, aus heiterem Himmel, spurtete der Anführer in ihre Richtung los. Es war ein aufflackern einer Bewegung, die Jade so gerade eben erkennen konnte. Doch nun stand er schon direkt vor ihr. Jade hatte nicht gesehen, das er die Distanz zu ihr im Bruchteil einer Sekunde überwunden hatte. Das war doch nicht möglich. Kein normaler Mensch konnte so schnell laufen.
Aber er stand vor ihr und lächelte sie süffisant an.
"Erfreut euch kennen zu lernen. Wenn ihr ebenso scharf darauf seid, den Jungs zu entgehen, die vielleicht kommen, um nach ihren Kameraden da hinten zu suchen, sollten wir uns vielleicht beeilen."

Jade konnte es sich nicht erklären was es war, die ausdrucksvollen Augen, das markante Gesicht, das schmeichelhafte Lächeln des Mannes, aber ihn umgab eine Aura, derer Jade sich nicht erwehren konnte. Normalerweise war sie sehr vorsichtig, was den umgang mit Fremden anging. Aber hier und jetzt, konnte sie sich der Aura des Fremden nicht entziehen. Vielmehr wollte sie es auch gar nicht. Jade fühlte wie ihr Mund staubtrocken war, es war schwierig für sie die richtigen Worte zu finden.
Also mussten einfache Worte genügen.

"N ..N ..Nach ..Ihnen" war alles, was Jade stotternt wie ein Kleinkind herraus bringen konnte. Für sie war klar, das sie genau dahin gehen würde, wo sie der Fremde hinbringen würde.
 
Alt 09.02.2011, 14:46   #16
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Nachdem Bill eine Zeit lange am Ende der Parallelgasse wartete, ging er in Gedanken noch einmal die Situation durch. "Gruppe Gauner und Schmuggler verlassen die Cantina, Sicherheitstrupp geht in die Seitengasse, eine kurze Präsenz der Macht... trotz warten sah er keinen aus der Gasse kommen". "Entweder sind sie schon vor ihm heraus gekommen" oder "sie sind noch in der Gasse!" dachte sich Bill. Wie auch immer der Sicherheitstrupp, - an dessen Laufgeschwindigkeit sich Bill angepasst hatte um ihm am Ende der Gasse nicht zu verpassen -, ist nicht da. Das heißt etwas muss in dieser Gasse passiert sein. "Aber wer würde ein paar Trooper umlegen? Jeder weiß doch das mit Sicherheit verstärkung geschickt wird..." gingen seine Gedanken weiter.

Jedoch konnte er jetzt nicht länger warten und beschloss direkt zum Schrotthändler zu gehen. Da er das Gefühl hatte, er wäre wenn er jetzt das Artefakt suchen würde nicht mehr so stark unter beobachtung. Dort angekommen sah er einen alten Mann, Lesuk, der Ladenbesitzer. In der Cantina hatte Har’Kun‘Ar ihm gesagt er hätte informationen für Bill wenn er etwas wissen möchte. Mit einem netten "Was kann ich für euch tun, fremder." begrüßte Lesuk Bill. "Ich bräuchte ein paar Antworten in Bezug hierauf." entgegnete Bill und schob einen kleinen Datenchip mit verschiedenen Informationen über den Thresen. Lesuk brach in großem Gelächter aus "ahahaha, *hust*, haha. Da hat euch aber einer ganz schön reingelegt.". "Was meint ihr damit?" fragte Bill. "Bei diesem Chip handelt es sich um eine Fälschung, und nichtmal um eine besonders gute." antwortete Lesuk.

In Gedanken blieb Bill ruhig, da er diesen Chip eh kostenlos mit ein paar Credits einem Schmuggler - welcher Bill mit nach Corellia genommen hatte - abgenommen hatte. Die Verletzung die Bill diesem Schmuggler zugefügt hatte dürfte genug gewesen sein, sodass er irgendwo auf dem Planeten in seinem Schiff qualvoll zugrunde ging in den paar Stunden nach der Landung.

"Trotz das es sich um eine Fälschung handelte, musste es einen Grund dafür geben, dass Bill dieses Gefühl von Schicksal hatte was ihn an diesem Ort hielt." dachte er sich. Jetzt wusste er wenigstens das es nicht der Chip war von dem dieses Gefühl ausging.

Mit einem "Kann ich sonst noch etwas für euch tun?" riss Lesuk Bill aus seinen Gedanken. "Ähm, ja, ich bräuchte eine Waffe, einen Blaster oder ähnliches." Bill wollte im Notfall nicht sofort auf sein verstecktes Lichtschwert zurückgreifen müssen, es könnte sich als nützlicher erweisen wenn er seine spuren mit Blasterschüssen verwischt anstatt eines Lichtschwertschnittes. "Ja natürlich hab ich ein paar verschiedene hier." sagte Lesuk. "Dieser hier ist erst frisch reingekommen und in guter Qualität" sprach Lesuk während er einen Blaster unter dem Thresen hervorholte. "Den nehm ich!" entgegnete Bill entschlossen und legte dem Schrotthändler 150 von seinen erstohlenen Credits auf den Tisch. Fröhlich über das gute Geschäft legte Lesuk noch eine Halterung und einen besseren Kopfschutz drauf und sagte "Hier damit du nicht mit diesem zerlumpten Hut rumlaufen musst.". Bill hatte den Hut aus der Gasse schon wieder vergessen und nahm sich den Kopfschutz mit Visier und setzte ihn direkt auf. Jedoch tat er dies so, das der alte Mann seine rote Haut unter dem Hut nicht erkennen konnte.

Plötzlich hörte Bill schritte die auf dem Weg hierher waren. Lesuk merkte das Bill etwas verunsichert wirkte und meinte mit leisem Ton "Wenn du Schwierigkeiten hast, mein Freund, ich hab ein Geheimversteck gleich hier drüben..." und zeigte auf eine Regalwand. Bill nickte kurz und verschwand hinter der Wand nachdem Lesuk einen kleinen Knopf betätigte. In der Wand waren ein paar versteckte Luftschlitze, aus denen Bill ein kleinen Stück des Ladens erkennen konnte. Allerdings nur auf Bauchhöhe.

Plötzlich schlug die Ladentür auf und ....
 
Alt 09.02.2011, 16:51   #17
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FaRay lief weiter und blickte sich um, die Frau und seine Männer folgten ihm, er hatte ihr also zumindest nicht direkt den Ärger der Sicherheitskräfte aufgehalst, das war das Mindeste. Es würde ohnehin Fragen geben, mit ein wenig Glück aber, wären er und seine Leute dann längst über alle Berge, wie man so schön sagte.
Bisher hatte er keine Gelegenheit gehabt, die Frau näher zu betrachten, die anscheinend sehr gut wusste, wie man sich zur Wehr setzte.
Sie war in jedem Fall gut trainiert und schien keine Schwierigkeiten damit zu haben, Schritt zu halten. Sie war ihm sympatisch, ja, sie war irgendwie interessant.

Solche Gedanken hatten Jedi in der Regel nicht, aber FaRay war kein typischer Jedi.
Natürlich war er nun ohnehin als Schmuggler verkleidet, doch auch in seinem Denken und in seinem Inneren wich er von den typischen Jedi ab.
FaRay hatte schon früh angefangen die Lehren der Meister zu hinterfragen und zu reflektieren. Der Tod seines eigenen Meisters und das Massaker an dessen Männern auf Bandomeer -herbeigeführt durch die Sith- hatten letzten Endes dazu geführt, dass er sich erstmals über den Rat hinweg gesetzt hatte.

Der verstorbene Meister des Jedi-Ritters hatte gewünscht, dass FaRay die wenigen Überlebenden gegen die Sith anführt, der Rat aber hatte diesem Wunsch nicht entsprochen.
So war es dazu gekommen, dass FaRay, zusammen mit den achtzehn überlebenden Soldaten der Bandomeer-Mission und mit der Hilfe eines Ishi Tib -ein wahnsinnig fähiger Hacker, einen leichten Kreuzer der Republik aus einem Raumdock gestohlen hatte, um auf eigene Faust in den Krieg zu ziehen. Die Männer waren ihm gefolgt, ebenso hatten sich ihm andere angeschlossen. Eine Pilotin und ein Teil der Wartungsmanschaft jenes Raumdocks.

Nach dem Vertrag von Coruscant, hatte man die Männer und Frauen um FaRay unter seinem Kommando in die Streitkräfte eingegliedert. FaRay selbst wurde vom Rat wieder akzeptiert und erstattete Bericht, wenn es etwas zu berichten gab. Natürlich blieben die Meister misstrauisch, ihm gegenüber.
Er hatte den Orden nie offiziell verlassen, aber in den Jahren, die zwischen dem Diebstahl des leichten Kreuzers und der Wiedereingliederung in die Streitkräfte der Republik lagen, hatte er gesehen, wie das Leben in der Galaxis funktionierte und er hatte sich von vielen der Söldner, Soldaten, Flüchtlinge und vor allem von den Veteranen, inspirieren lassen. Im Laufe der Zeit -vor der Wiedereingliederung- hatte er eine schlagkräftige Truppe um sich gescharrt.

All das hatte am Ende dazu geführt, dass er den Kodex und die Lehren in vielen Punkten und Fragen für fehl geleitet hielt. Andere Teile der Lehren -das musste er zugeben- waren allerdings auch wichtig und mussten befolgt werden.
Seine Art machte ihn bei manchen Jedi zum Aussenseiter, vielen Nicht-Jedi aber schien diese Art zu gefallen.
Das er Frauen neurdings irgendwie anders betrachtete als früher einmal, hing ebenfalls mit der Entwicklung über die letzten Jahre zusammen und er schämte sich nicht dafür.
Jetzt jedoch war nicht der richtige Zeitpunkt für derlei Gedanken und er zwang sich, seine Gedanken auf das Hier und Jetzt zu richten. Erst einmal galt es für eine Weile zu verschwinden.

FaRay lief weiter durch die Gassen und bog an verschiedenen Stellen ab. Er ging absichtlich nicht nur gerade aus, auch wenn sie dann vielleicht schneller voran gekommen wären. Schließlich rannte er geradewegs auf eine mittel-hohe Mauer zu. Hinter der Mauer ragte ein kleines, schäbiges Gebäude hervor und der Geruch von Öl, Schmiermitteln und Treibstoff lag in der Luft. Die Leuchtreklame war von der Seite, aus der FaRay, die Frau und seine Begleiter sich näherten, nicht einzusehen, es schien aber irgend ein schäbiger Laden zu sein. Dem Geruch nach zu urteilen konnte es sich dabei um die Werkstatt eines Mechanikers handeln.
Die Mauer war an einer Stelle etwas eingefallen, so dass man sehen konnte, was dahinter lag. Sie schien eine Art Hinterhof zu umschließen, der eine Menge Zeug beherbergte. Genaues konnte man allerdings nicht sehen.

FaRay lief auf die eingestürzte Stelle zu und wägte ab, ob dieser Hof vorerst als kleines Versteck ausreichen würde. Auf Dauer wäre das sicher keine Option, allerdings wäre es eine Gelegenheit durchzuatmen und sich zu besprechen.
Der Hinterhof beherbergte Ersatzteile und Schrott. Schrott, war eigentlich für neunzig Prozent dessen, was man sehen konnte auch der richtige Ausdruck.
Überall tropften Öl und andere Schmiermittel auf den trockenen und zerfurchten Boden. An manchen Stellen hatten sich größere Lachen gebildet, an anderen Stellen versickerte das Zeug einfach in der Erde.
Das hier war ein Schrotthändler, kein Mechaniker, ganz eindeutig.

Die Gruppe nahm im Schatten von etwas großem Deckung, was noch vage an einen Landspeeder erinnerte. Das Ding war offensichtlich schon in die Jahre gekommen und jemand hatte die gesamte Verkleidung demontiert und an einigen Stellen damit begonnen, brauchbare Teile auszubauen.
FaRay wollte sich gerade der Frau zuwenden, als er Stimmen hörte. Der Jedi spähte über das Wrack, das der Gruppe Deckung bot und sah ein paar ziemlich miese Typen verschiedener Spezies, die gerade mit recht roher Gewalt die Ladentür zur Seite schlugen.

Der als Schmuggler verkleidete Jedi seufzte erleichtert auf, als er sich sicher war, dass die Gruppe bei ihm nicht das direkte Ziel der Typen war.
Freundlich lächelnd blickte er nun zu der Frau. "Ich hoffe wir haben euch da drüben keinen allzu großen Ärger eingebrockt. Ich bin FaRay und eigentlich bin ich versucht, behutsamer vorzugehen, als drüben in der Gasse." Danach stellten sich auch die anderen Begleiter vor und FaRay schickte die beiden echten Schmuggler mit der Anweisung, dass sie wüssten, was zu tun wäre los. Er selbst schaute die Frau an und war gespannt, wie ihre Reaktion nun ausfallen würde, nachdem etwas Ruhe eingekehrt war.
Mit seinen Macht-Sinnen und mit einem Ohr ließ er aber auch das, was im Laden des Schrotthändlers vor sich ging, nicht außer Acht.
 
Alt 10.02.2011, 08:42   #18
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Jades Gedanken klarten langsam auf während sie mit den anderen der nun verbündeten Gruppe durch die dunklen Gassen lief. Nur durch ihr langes Training gelang es ihr mit den anderen Schritt zu halten.
Was war nur vorhin mit ihr los gewesen? Kurzzeitig war sie vollkommen aus dem Konzept gekommen, was bei ihr eigendlich nicht üblich war. Normalerweise war sie voll konzentriert und immer Herr der Lage. Scheinbar hinterließ die Monatelange Flucht auf der sie sich befand ihre Spuren.

Aber war es ihr zu verdenken, das ihre Kraft irgendwann nachließ. Nicht nur, das die Gilde der Kopfgeldjäger hinter ihr her war, sondern auch, das sie seid einigen Wochen von den regulären Sicherheitstruppen auf den inneren Kernwelten gesucht wurde.
Und das alles nur, weil ein einziger Auftrag, nur einer, den sie als Kopfgeldjägerin durchführte schiefgelaufen war.
Sie konnte nichts dafür, das sich ausgerechnet in dem Augenblick als sie ihre Zielperson festnahm, sich jemand anderes einmischte und diese eliminierte.
Danach sollte sie das zeitliche segnen. Unter normalen umständen wäre das alles kein Problem gewesen, Jade war gut in dem was sie tat. Aber was konnte sie gegen einen Sith Adepten anrichten.

Ein eisklater Schauer lief ihr wieder über den Rücken, genau wie damals, als der Adept sein Lichtschwert zünderte. Bis jetzt konnte sich Jade nicht erklären, warum sie soviel Glück hatte und nicht von dem Sith getötet wurde. Letztendlich war es egal, sie hatte überlebt. Jedoch musste sie das gesammte Gebäude in den sie sich befanden, sprengen.
Es hatte 3 Termaldetonatoren gebraucht um diese dunkle Gestalt zu vernichten.
Das Pech war nur, das dieses Gebäude ein Stützpunkt der Kopfgeldjäger Gilde war. Und sie waren nicht sonderlich erbaut gewesen, als sie dieses in Schutt und Asche legte.

Seiddem war sie auf der Flucht, den auf sie wurde ein Kopfgeld ausgesetzt. Sie war keine Jägerin mehr und musste sich so durchschlagen. Bisher war es ihr auch ohne großes Aufsehen gelungen, aber diese Situation konnte alles über den Haufen werfen.
Nach einigen passierten Gassen kam die Gruppe zu einem Platz, auf dem es vor Müll nur so wimmelte. Ein Schrottplatz, so vermutete Jade.
Hinter einem Landgleiter, der teildemontiert war, kam die Gruppe kurz zur Ruhe.

Jade schaute sich nun die Gruppe genauer an. Wie auch sie, waren die Männer und vorallem der Anführer kaum aus der Puste. Sie waren ruhig und diszipliniert, es schien fast so, als ob diese Gruppe öfters zusammen operierte.
Jade konnte einen Militärischen Hintergrund nicht ausschließen. das bewies auch das schnelle ausschalten des Sicherheitstrupps.
Ja, es musste etwas mit Militär zu tun haben, denn wer sonst rennt mit Rauchgranaten rum.

Aber etwas an dem Anführer ließ sie nicht los. Mit einem einzigen Blick sondierte er die Umgebung und schätzte das Gefahrenmaß ein. Ein Gruppe von recht ungemüdlich aussehenden Gestalten gingen gerade in den Laden des vermutlichen Schriotthändlers, doch der Anführer sah sie nicht als Bedrohung. Etwas an seinen Bewegungen war seltsam.
Wie konnte jemand so schnell rennen? Jade hatte es nur als eine Verwischte Spur sehen können, als der Anführer zu ihr in der Gasse kam. Diese Bewegungen waren auch viel flüssiger und eleganter als sie es bei Militärs je gesehen hatte.
Das ließ ihr keine Ruhe, jedoch wurde sie aus ihren Gedanken gerissen als der Anführer sie ansprach.
"Ich hoffe wir haben euch da drüben keinen allzu großen Ärger eingebrockt. Ich bin FaRay und eigentlich bin ich versucht, behutsamer vorzugehen, als drüben in der Gasse."

Und da war wieder das seltsame Gefühl in ihrer Bauchgegend, das sich langsam weiter ausbreitete. Es war wohl das zusammenspiel aus der Stimme des Mannes, seinem freundlichen Gesichts und dem herzlichen Lächeln, das Jades Körper zum klingen brachte.
Sie brauchte alle Konzentration um sich zusammen zu reißen.
Langsam strich sie eine Strähne ihres Feuerroten Haars, die verschwitzt an ihrer Wange klebte, aus ihrem Gesicht und schaute FaRay mit ihren smaragtgrünen Augen an.

"Mein Name ist Jade" dabei streckte sie ihre Hand zum Gruß in FaRay´s Richtung. "Danke, das sie mir eine brenzlige Situation erspart haben. Ich hätte sie warscheinlich nicht so diplomatisch gelöst wie sie"
Dabei lächelte Jade FaRay an und man konnte sehen, das das Lächeln aus ihrem tiefsten Herzen kam.
Nun aber wurde Jade wieder ernst. "Ich will euch nicht zu nahe treten, aber hier wird es bald von Sicherheitskräften nur so wimmeln. Und ich vermute, das ihr Ärger aus dem Weg gehen wollt"
Jade versuchte wieder ein wenig zu lächeln, was aber in einem verlegenen Grinsen endete.

"Ich habe ein Talent dafür den Ärger in großen Massen anzuziehen." Erwartungsvoll auf die weitere Reaktion von FaRay schaute Jade ihn hoffnungsvoll an und wünschte sich insgeheim, das er sie nicht wegschicken müsse. Denn Jade konnte es nicht verleugnen. Sie Genoss seine Anwesenheit in vollen Zügen und fühlte sich so gut wie noch nie.
 
Alt 10.02.2011, 10:55   #19
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...nachdem die Tür aufbrach kamen zwei Gestaltetn rein.

Es musste sich um zwei Menschen handeln. Zumindest ging Bill davon aus, denn mehr als von deren Füße bis zum Bauch konnte er von diesem Versteck aus nicht erkennen. An dem Gürtel des einen Menschen hing ein Blaster und ein Thermaldetonator. Der andere hatte einen leeren Blasterholster an seinem Gürtel, was Bill darauf schließen lies, dass diese Person den Blaster gezückt hatte.

"Du weißt ganz genau was wir wollen alter Mann." sprach einer der Beiden mit einem drohenden Klang in der Stimme. "Ihr, ihr wart doch letzte Woche erst hier." antworte Lesuk mit einem ängstlichen Zittern in der Stimme. "Stimmt. aber jetzt sind wir wieder hier." sprach der andere der Beiden. Daraufhin lachten die zwei Personen und machten sich über die Angst des alten Lesuk lustig."Und jetzt her mit den 200 Credits! Sonst kannst du was erleben!" drohte die erste Person wieder. "Na mach schon Lesuk. Du weißt ja wie deine Familie dich sonst dafür hassen wird." fügte die zweite Stimme hinzu. Voller Verzweiflung legte Lesuk die 150 Credits von Bill und 12 Credits aus der Kasse auf den Thresen. "Das ist alles was ich diese Woche eingenommen habe, wirklich." sagte Lesuk. "Nehmt es und geht, aber lasst meine Familie in Ruhe." fuhr Lesuk fort.

Bill war zwar ein Sith, allerdings spürte das er Lesuk noch gebrauchen könnte, und wenn weiterhin regelmäßig jemand vorbei kommt um ihn sein Geld abzuknüpfen dann bestände die Möglichkeit das Lesuk bereits innerhalb einer Woche hier weg ist. Das konnte Bill nicht zulassen. Außerdem war Bill ihm auf eine gewisse Weise dankbar, das wollte er sich als Sith allerdings nicht eingestehen. Bill musste sich etwas einfallen lassen, und zwar schnell.

Bill spürte auf der Straße vor der Tür gerade drei Personen entlang laufen. Nachdem er sich stark auf seine Macht konzentrierte, sie ausdehnte konnte er zweifellos feststellen, das es sich um die Sicherheitsleute handelte.

"Drei Stück?" dachte sich Bill. "Warum sollte jemand drei Sicherheitsleute hierher schicken?". "Es muss sich um ein Verstärkungs- bzw. Unterstützungstrupp handeln. Wofür auch immer." dachte Bill weiter. "Vielleicht hat es etwas mit dem Trupp Trooper in der Gasse zu tun. Ist aber jetzt unwichtig." gingen Bills gedanken weiter.

Er wusste was er jetzt zu tun hatte.

Er konzentrierte sich auf die Macht, sodass er in den Geist der Sicherheitseinheiten eindrang und vermittelte ihnen das Gefühl in den Schrottladen zu gehen. Gleichzeitig bewegte er die Tür einen Spalt, sodass etwas von dem Gesprochenen im Schrottladen nach außen Drang.

"...meine Familie in Ruhe." hörten die Sicherheitsleute. Das und der Machteingriff von Bill gab ihnen genug Grund in dem Laden nachzusehen.

Sie drangen in den Laden ein und richteten ihre Schusswaffen auf die zwei Gauner. "Was macht ihr hier?" tönte es aus dem einen Trooperhelm. "Äh.. ähm... nun ja.." stammelte einer der Gauner. Bill war das noch nicht genug er vermittelte den Troopern das Gefühl, es handele sich bei den Personen um den Grund weshalb man sie hierher geschickt hatte. Direkt im Anschluss auf den Machteinfluss nahm der Sicherheitstrupp die Gauner fest. Einer der Trooper sprach "Sehr ungewöhnlich das solch ein Pack, zwei unserer Männer überweltigen konnte.". "Sie mussten Glück gehabt haben." entgegnete einer der anderen Trooper. Sie verliesen den Schrottladen während Lesuk sich unterwürfigst bei ihnen bedankte. Im Anschluss verstaute Lesuk wieder seine Credits in der Kasse und öffnete Bill die Tür per Knopfdruck.
 
Alt 12.02.2011, 17:19   #20
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Für einen Augenblick war FaRay von Jade vollkommen eingenommen, sie hatte wunderschöne, smaragdgrüne Augen und ihr feuerrotes Haar ließen sie ziemlich kess und schlagfertig aussehen.
FaRay war sogar so sehr abgelenkt, dass er die näher kommende Patroullie nicht bemerkte. Er musste seine Gedanken disziplinieren, damit hatte er sonst nie Probleme.

Sie stellte sich als Jade vor und streckte ihre Hand entgegen, FaRay schüttelte diese freundlich.
Danach fuhr sie fort. "Danke, das sie mir eine brenzlige Situation erspart haben. Ich hätte sie warscheinlich nicht so diplomatisch gelöst wie sie."
Sie lächelte ihn auf eine Weise an, die er mit Worten nicht beschreiben konnte. Es faszinierte ihn. Es schien, als würde sie ihn in ihren Bann ziehen.
FaRay brachte alle Konzentration und Disziplin auf und ließ diese Gefühle und Eindrücke verhallen.
Jade blickte sich ein wenig um und wand sich ihm dann wieder zu.
"Ich will euch nicht zu nahe treten, aber hier wird es bald von Sicherheitskräften nur so wimmeln. Und ich vermute, das ihr Ärger aus dem Weg gehen wollt."
Sie wirkte für den Burchteil einer Sekunde etwas verlegen.
"Ich habe ein Talent dafür den Ärger in großen Massen anzuziehen."
Jades Blick hatte etwas erwartungsvolles und da war noch etwas, was FaRay in der Macht warnahm: Hoffnung.

FaRays Blick, der kurz in weiter Ferne zu enden schien, als er sachte und ohne, dass jemand es bemerkt hätte, mit seinen Macht-Sinnen nach ihr tastete, wurde wieder klar und er lächelte sie an.
"Unsere Begenung war kein Zufall, glaube ich. Aber ihr müsst mir erklären, warum eine so hübsche Frau wie ihr so viel Ärger anziehen sollte."

FaRay zögerte dann, ehe er fortfuhr. Er war nicht sicher, ob er seinen Gedanken aussprechen sollte, um zu offenbaren, was er glaubte als ihre Absichten erkannt zu haben. "Ihr solltet mit dem Blaster, den ihr diesem ziemlich übel aussehenden Gangster in der Gasse abgenmmen habt, umgehen können, wenn ihr uns begleiten wollt. Aber wenn ich euch so ansehe, sollte ich mir da wohl keine Sorgen machen, was?" Er lächelte schief und kniff die Augen ein wenig zusammen. "Indessen ... wir sollten in der Tat zusehen, dass wir weiter kommen ..."

In diesem Moment hallten Stimmen aus dem Laden des Schrotthändlers. FaRay und seine neuen und alten Begleiter waren nah genug an dem Laden, um hören zu können, was innen vor sich ging, auch wenn die Tür fast ganz zugefallen war. Die Gruppe, die zuvor die Tür aufgestoßen hatte, schien Credits von dem Ladenbesitzer erpressen zu wollen. FaRay dachte kurz darüber nach, etwas zu unternehmen, aber er war nicht hier, um Ungerechtigkeit zu bekämpfen und er durfte seine Mission nicht gefährden.
FaRay mochte diese Art von Entscheidungen nicht, aber wie so oft, blieb ihm keine Wahl.
Erst jetzt bemerkte er, dass sich weitere Wesen näherten und dann spürte er, wie jemand die Macht nutzte. Doch es war kein Jedi, er spürte den Makel der dunklen Seite.

Daraufhin konnte er sehen, wie drei Sicherheitsleute in den Laden geingen. Nach kurzer Zeit und ohne Schießerei kamen sie mit den Verbrechern heraus, die jeden Widerstand aufgegeben hatten. FaRay und seine Begleiter konnten hören, wie die Beamten die Schuld für das außer-Gefecht-setzen der anderen Patroullie den Gaunern zuschoben, was ihn erleichterte.
Danach konzentrierte er sich, um herauszufinden, woher die Machteinwirkung kam, die er zuvor gespürt hatte. Es war jemand in dem Laden.

Der Jedi dachte darüber nach, ob er diese Angelegenheit ergründen sollte, eigentlich musste er, ein Sith auf Corellia war keine besonders angenehme Sache.
Zunächst aber blickt er Jade an, um abzuwarten, was sie als nächstes sagen würde.
 
Alt 14.02.2011, 09:17   #21
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"Ihr solltet mit dem Blaster, den ihr diesem ziemlich übel aussehenden Gangster in der Gasse abgenmmen habt, umgehen können, wenn ihr uns begleiten wollt. Aber wenn ich euch so ansehe, sollte ich mir da wohl keine Sorgen machen, was?"
FaRay lächelte schief und kniff die Augen ein wenig zusammen. "Indessen ... wir sollten in der Tat zusehen, dass wir weiter kommen ..."
In Jade´s Gedanken loderte die Hoffnung wie ein Feuer auf. Wenn sie jemals aus ihrer aussichtslosen Situation kommen wollte, so war FaRay und seine Männer die beste Chance. Sie hatte gespürt, das FaRay kein normaler Schmuggler war, was auch seine enorme Geschwindigkeit und seine grazile Bewegung bestätigte.

Und nun gab er ihr eine Chance, wenngleich er etwas über ihre Beweggründe wissen wollte. In Jade tobte ein Konflikt. Sie wusste nicht, ob sie die Wahrheit sagen sollte. Bisher war es so, das sie durch Lügen und Intrigen durchs Leben gegangen war, doch nun scheute sie sich davor, FaRay zu belügen.
Jade war sich sicher, das ein wahres Wort bei FaRay mehr wog als eine Ausrede.
Kurz war FaRay abgelenkt, als einige Sicherheitsbeamte in den Laden des Schrotthändlers gingen. Er sah sehr konzentriert aus, so als ob er etwas wahrnahm, was ihrer Aufmerksamkeit entging. Nun aber schaute er sie erwartungsvoll an.

Schelmisch blickte Jade FaRay an. "So außergewöhnlich schnell ihr euch Bewegen könnte, so außergewöhnlich gut bin ich mit meinem Blaster" Dabei lächelte sie FaRay keck an.
"Und ihr fragt warum ich Ärger anziehe? Ich möchte euch nicht anlügen. Ich war früher Kopfgeldjägerin, bis zu dem Zeitpunkt als ich ein korrupten Mitarbeiter aus der Bountygilde ausschalten sollte. Ich habe ihn in die Luft gesprengt, zusammen mit dem HQ der Gilde und einem Sith Adepten, der mir in die Quere kam."
Jade zuckte leicht mit den Schultern.
"Jedenfalls scheinen mich die beiden Fraktionen nicht zu mögen und würden mich gern tot sehen. Jedenfalls stehe ich euch zur Verfühgung, wenn ihr noch einen Blaster an eurer Seite wissen wollt."

Nun war es raus. Und wie immer nahm Jade kein Blatt vor den Mund. Kurz schelterte sie sich, da ihr Mundwerk sie schon so manches mal in Schwierigkeiten gebrachte hatte.
Aber nun war es zu spät um sich noch zurückzunehmen.
Unruhig rutschte sie in ihrer Deckung hin und her. Was würde FaRay sagen? Worauf ließ sie sich ein?
Ihr war jedenfalls klar, das daß kein Zuckerschlecken werden würde. Aber er gab ihr ein Gefühl der Vertrautheit und der Sicherheit. Etwas, was Jade bisher nicht kannte. Sie Bewegte sich auf unbekannten Terrain, aber sie wollte sich auf dieses unbekannte einlassen. Und wenn Jade es sich auch eingestehen musste, sie wollte nicht von FaRays Seite weichen. Wo er war, wollte sie nicht fern sein.

Am Rande hatte Jade mitbekommen, das die Sicherheitskräft wieder aus dem Laden kamen, begleitet von den Gaunern, die den Laden überfallen wollten. Die Gefahr war jedenfalls vorüber, als die Gruppe sich entfernte.
Jades Gefühl aber sagte ihr, das noch etwas anderes in der Luft lag und ihr Körper zitterte leicht in Vorfreude.
Wenn sie FaRay begleiten durfte, wollte sie alles dafür tun um sich dieser Chance als würdig zu erweisen. Nervös fing Jade an an ihrem Blaster zu fummeln.

In hoffnungsvoller Erwartung schaute sie FaRay an, bereit sich in jede Situation zu stürzen in der er sie führte ........
 
Alt 14.02.2011, 19:59   #22
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FaRays Augen schienen ein wenig zu leuchten, er lächelte weiterhin. "Ich spüre, dass ihr die Wahrheit sagt." Dann fuhr er sich mit einer Hand über das Kinn und in seinen Augen blitze eine Leidenschaft auf, die einem Sith alle Ehre gemacht hätte. "Wir sind ein ganzer Haufen schwarzer Schaafe, so sind die Aces nunmal." Der Jedi zwinkerte ihr zu. "Ich war euch gegenüber nicht ganz ehrlich, aber es hat sich gerade etwas ergeben, dass es nötig erscheinen lässt, jedwede Tarnung aufzugeben." Es war die lebendige Macht, die ihn auf Jade hatte stoßen lassen, nichts geschah zufällig.

FaRay glühte nun vor Leidenschaft und Vorfreude, richtete sich zu voller Größe auf, hob die Rechte Hand ließ sein Laserschwert aus dem Versteck unter der Jacke rotierend in seine Hand fliegen.
Der Jedi warf Jaden noch ein anerkennendes Nicken zu, das wohl bedeuten sollte, dass die Sache in Ordnung ginge, während sie etwas umherrutschte.
Danach wandt FaRay sich an Ulix. "Möglicher Sith-Kontakt in dem Laden des Schrotthändlers. Legt die Tarnung ab, Jungs, und macht euch gefechtsklar. Ich kann die dunkle Seite an diesem Ort spüren."

Ulix Schmunzeln verwandelte sich in ein offenes Grinsen. Er begann damit, sich aus der schweren Kleidung und dem Mantel zu schälen und schlussendlich war die Rüstung eines Havoc-Commandos zu erkennen. Sofern die anderen Begleiter nicht direkt vollkommen andere Rüstungen zur Tarnung trugen, legten auch sie Stoffe ab und es kamen einige weitere Einzelteile an Republik-Ausrüstung zum Vorschein.

FaRay griff nach einem Holo-Transponder mit entsprechender Vorrichtung zum Darstellen eines Mini-Hologramms und drückte eine Reihe von Knöpfen an der Seite des untertassen-förmigen Gerätes. Als er die Verbindung aktivierte, erschien das Hologramm eines Menschen in Flotten-Uniform. "Sir?" Der Jedi antwortete. "FaRay an New Hope, Alarmbereitschaft, möglicher Feindkontakt." Das Hologramm reagierte sofort und bellte einige Befehle -offensichtlich auf der Brücke. "Jawohl Sir" war noch zu hören, dann trennte FaRay die Verbindung.

Währenddessen legte Ulix eine Hand auf Jades Schulter. "Er liebt das, ist voll in seinem Element." Ulix lächelte, er hatte den Helm noch nicht aufgesetzt und man konnte die vielen Narben, die vergangene Kämpfe mit sich gebracht hatten, deutlich erkennen. "Soweit ich weiß, halten die Jedi nichts von Leidenschaft und blind mag sie sogar wirklich eine Gefahr sein. Aber unser Commaner hier ist auf eine Art und Weise leidenschaftlich, die nichts Böses an sich hat und er läuft dabei zur Hochform auf. Immer nützlich so einen Jedi auf seine Seite zu haben." Ulix grinste kampfeslustig, während er den Helm aufsetzte. Der Havoc hatte das SO besonders betont, um die Aussage auf FaRay zu beziehen.

Danach wies er die restlichen Leute an, sich um den Laden zu verteilen und Jade ihm und FaRay zu folgen. Bevor sie losgingen, sah Ulix Jade noch einmal durch sein Helm-Visor an. "Und keine Sorge wegen eurer Probleme. Die Aces halten zusammen!"

Für Jade musste es wirken, als sei sie soeben mitten in einen Orkan gerutscht, so dass alles Kopf stand, aber FaRay hatte keine Zweifel an der Richtigkeit dieser Sache. Danach betrat er langsame, das Laserschwert in der Hand, den Laden des Schrotthändlers, während er mit Hilfe der Macht versuchte den Standort desjenigen zu ermitteln, den er zuvor glaubte in dem Laden gespürt zu haben ...
 
Alt 15.02.2011, 09:55   #23
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Nachdem Bill aus dem Versteck kam - er stand inzwischen wieder vor dem Thresen, zu seiner Linken die Tür ca. 3 Meter entfernt - fragte er Lesuk nach Informationen bezüglich eines Schiffes. Denn nachdem sich der Chip als Fälschung herausgestellt hatte, wollte er nicht ewig auf diesem Republicverseuchten Planeten bleiben. Allerdings hatte er auch nicht vor zu einem Planeten zu reisen, welcher vom Imperium im Besitz ist, da er zu diesen ja ebenso einen schlechten Kontakt hat.
"Am besten wäre Hutta, oder ein Planet, welcher im äußeren Rand ist und nicht so wichtig für die Republik oder das Imperium." dachte sich Bill.

"Also ein paar Straßen weiter ist ein Händler, der hat manchmal ein paar Kontakte was Raumfrachter angeht." sprach Lesuk. "Wenn du etwas suchst solltest du es dort versuchen, da hast du auch eine Chance ohne die benötigten Lizensen" fuhr er fort. "Wie erkenne ich diesen Mann?" fragte Bill. "Das kann ich dir nicht genau sagen, aber ich weiß, dass wenn man in seinem Laden mit genug Credits um sich wirft, dass er bereit ist, einem in ein Hinterzimmer zu führen um Geschäfte zu machen, wenn du verstehst." erklärte Lesuk. "Allerdings ist er nicht ganz günstig, hab ich gehört, er soll einen Nutzen daraus ziehen das hilflose Leute mit Credits zu ihm kommen." fügte Lesuk noch hinzu.

Über den Preis musste Bill sich nicht allzu große Gedanken machen. Denn bei seiner Landung nachdem er den Schmuggler umgebracht hatte, hatte er diesen in einem seiner eigenen Verstecke im Frachtraum verstaut und das Schiff an den Erstbesten nach der Landung verkauft, um spuren zu verwischen. Der Händler der Bill vor einer Woche dieses Schiff abgenommen hatte, war so scharf darauf dieses Geschäft zu machen, dass dieser nicht weiter nachfragte. Mit ein bisschen Machteinsatz zusätzlich konnte Bill sogar rund 9.950 Credits raushandeln. Das sollte für ein neues Schiff genügen, wenn auch nur ein Schrottteil das in von diesem Planeten zum nächstmöglichen bringt. Besser als es offiziell zu kaufen, mit der Möglichkeit das seine Tarnung auffliegt. Jedoch musste Bill erstmal zurück zur Cantina in sein Zimmer, wo er die Credits deponiert hatte.

Gerade als Bill dem Schrotthändler antworten wollte spürte er etwas mit der Macht. Er war umstellt. Bill wurde wütend über sich selbst, das er dies nicht rechtzeitig bemerkte richtete seinen Blick erschrocken zur Tür. Dann wieder zu Lesuk mit den Worten "Verschwindet! Irgendetwas passiert hier gleich.". Durch die Ernsthaftigkeit in Bills stimme glaubte Lesuk ihm vollkommen, auch wenn er selbst nichts gehört oder gesehen hatte. "Das Visier, das ich dir vorhin gegen deinen Hut gegeben hatte, es hat ein paar extras. Der Knopf an der Seite." erwähnte Lesuk noch bevor er in sein Versteck verschwand.

Bill tastete mit den Fingern, immernoch etwas nervös an der Seite des Visiers herum. Als er den Knopf fand, betätigte er ihn einmal. Ein Nachtsichtgerät schaltete sich ein. Bill drückte ein zweites Mal, Wärmebild. "Super, genau das richtige." dachte Bill. Durch die Kalten Wände konnte er ein paar Gestalten erkennen und einen mit Lichtschwert, der Geradewegs auf den Laden zu lief. Bills Macht verriet ihm das es sich um dieselben Personen wie in der Cantina handelte, doch es war eine Person mehr. Die Person mit dem Lichtschwert welche vor Leidenschaft brannte wie ein Sith, war jedoch kein Sith da war sich Bill sicher. Es musste ihm schnell etwas einfallen, er hatte nicht viel Zeit bis die Person den Laden erreicht.

Er wusste, wenn er gegen sie Kämpfen würde wäre er gnadenlos unterlegen. Gegen die Gruppe selbst hätte er vielleicht eine Chance als Sith, aber der Jedi zusätzlich, das kann nicht gut ausgehen.

Bill fragte sich was die Jedi von ihm wollen würden. Jedoch fiel ihm ein das sie nichts davon wissen, dass er vom Imperium verstoßen wurde. Selbst wenn, würden die Jedi keinen Grund haben ihn zu verschonen. War es das, was ihm ein Gefühl von Schicksal gab? Wird er hier und heute in einem Schrottladen auf Coreillia sterben? "Nein!" sagte sich Bill "Nicht bevor ich meinen Meister niedergestreckt habe.".

"Unter dem Thresen" flüsterte Lesuk aus dem Versteck. Bill nahm ein paar Thermaldetonatoren war. Ein leises "danke" husch Bill über die Lippen während er sich die Thermaldetonatoren - insgesamt 3 Stück - und die Rauchgranate welche daneben lag holte. Mit einem Machtsprint rannte er zur Tür und deponierte einen der drei Detonatoren sodass dieser beim Öffnen der Tür explodiert. Bill wusste das es keinen Jedi umbringen konnte, jedenfalls nicht wenn dieser sich vor der Explosion abschirmt, und das lernen schon die meisten ziemlich früh. Allerdings konnte es ihm Zeit verschaffen und ein größeres Loch in die Wand sprengen was es ihm vielleicht ermöglicht an dem Jedi vorbei zu kommen. "Damit sollte er eine Chance haben zu entkommen" dachte er sich.
Die anderen Detonatoren befestigte er an seinem Gürtel und die Rauchgranate hielt er bereit in der Hand. Dann holte er sein Lichtschwert aus seiner Weste und hielt es in seiner Linken Hand - das er Linkshänder war konnte ihm oft einen Vorteil verschaffen -.

Bereit und voller Hass auf die Personen, welche ihn umstellt hatten spührte er jede einzelne Sekunde wie Minuten vorbei ziehen. Gleich ist er an der Tür, was wird geschehen?
 
Alt 16.02.2011, 09:37   #24
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FaRay zwinkerte ihr zu. "Ich war euch gegenüber nicht ganz ehrlich, aber es hat sich gerade etwas ergeben, dass es nötig erscheinen lässt, jedwede Tarnung aufzugeben."
Die Nervösität, die sich in Jade aufgebaut hat wie eine Kraytdrachenmutter vor ihrer Bruthöhle, schien sich förmlich ins nichts aufzulösen.
Sie hatte sich die ganze Zeit schon gedacht, das mit dieser Gruppe und besonders mit FaRay etwas nicht ganz stimmte. Nun hatte sie Bestätigung bekommen.
Die wildesten Gedanken kreisten schon die ganze Zeit in ihrem Kopf umher, um was es sich dabei handeln könnte.
FaRay richtete sich vor Jade zu voller Größe auf. Sein Gesicht zeigte deutliche Emotionen, die von Erleichtert sein und Vorfreude, vorallem aber Leidenschaft gezeichnet waren.
Seine Erscheinung, wie er so dastand, hatte etwas magisches an sich, etwas Imposantes, etwas, wovon Jade sich nicht abwenden konnte.

Mit herunter geklappter Kinnlade konnte Jade mitverfolgen, wie ein metallischer Zylinder in die Hand von FaRay flog und er gleichzeitig seinen Mantel abwarf. Was Jade zu sehen bekam, verschlug ihr nicht nur die Sprache, nein, sie wusste sofort was das zu bedeuten hatte. Sie hatte schon viel von ihnen gehört, aber noch nie stand sie so nahe bei einem Jedi. Vor allem nicht vor einem, der außerdem eine schwere Havok-Repubik Rüstung trug.
Jade war mitten im Geschehen.
Sie war nun keine Außenseiterin mehr, eine von denen, die das Geschehen der Galaxis nur am Rande mitbekam und vor allem nicht beeinflussen konnte.
Sie wusste von dem Krieg, doch bisher ging es sie nichts an, da sie als Kopfgeldjägerin und auch später als Gejagte daran kein Anteil nehmen konnte.

Und nun nickte ihr FaRay zu, auf eine Art, die Jade nicht missverstehen konnte. Es war das ultimative Zeichen nun endlich dazu zugehören. Sie war nun Teil von etwas großem, das dem Schicksal der Galaxie eine Wendung geben konnte.
Das war schon immer Jade´s Wunsch gewesen. Nicht nur untätig und Gleichgültig das Leben zu ertragen, sondern aktiv daran mitzuarbeiten um es nachhaltig zu verändern.
Die Geschehnisse liefen wie ein Holovid an ihr vorbei.
Die Gruppe um FaRay schälte sich aus den Mänteln und gab Havok Kommandosoldaten preis, die nach FaRays Anweisung sofort mit einer Operation begannen.
Pure Disziplin und vollkommendes Vertrauen konnte Jade in all ihren Gesichtern erkennen.

"Sith" war das einzige was Jade aus den Gedanken riss, die sie wie ein wilder Strom mitgerissen hatte. Ihr Herz raste wie wild.
Aber komischerweise hatte sie nicht das seltsame Gefühl in ihren Eingeweiden, das sie damals empfand als sie dem Adepten gegenüberstand.
Eine Hand legte sich freundlich auf Jades Schulter und sie richtete ihre Aufmerksamkeit dem Soldat zu, der ihr freundlich zulächelte. Er liebt das, ist voll in seinem Element. Soweit ich weiß, halten die Jedi nichts von Leidenschaft und blind mag sie sogar wirklich eine Gefahr sein. Aber unser Commaner hier ist auf eine Art und Weise leidenschaftlich, die nichts Böses an sich hat und er läuft dabei zur Hochform auf. Immer nützlich so einen Jedi auf seine Seite zu haben. Und keine Sorge wegen eurer Probleme. Die Aces halten zusammen!"

Diese Geste, die dieser Soldat ihr zugestand, so einfach diese auch war, war alles was Jade brauchte um zu begreifen, das sie am Ziel ihrer Reise angelangt war. Sie wusste, das sie ihre Talente, ihre Leidenschaft und auch ihr Leben diesen Männern widmen würde.
Gestärkt, sogar regelrecht gestählt, zog Jade ihren Blaster, richtete sich auf und reckte sich um ihre Muskeln auf einen bevorstehenden Konfilikt zu lockern.

Ihre Augen trafen sich kurz mit denen von FaRay und Jade strahle Ruhe, Entschlossenheit und Loyalität aus. Ihr Blick wollte sagen, das sie folgte, egal was auch passierte oder wohin es auch ging.
Langsam gingen sie auf den Laden des Schrotthändlers zu, entschlossen die dunkle Macht, die sich hier aufhielt, zu besiegen.
Jade reihte sich hinter FaRay zu den Havoks ein, ihren Blaster im Anschlag. An den nach rechts und links wölbenden Verdickungen an ihrer Waffe schob sie einen kleinen Schalter nach vorne, der zum einen die beiden zusätzlichen Energiezellen zu ihrer Waffe zuschaltete und auch den Schnellfeuermodus aktivierte.
Unwillkürlich musste Jade hämisch grinsen, denn das würde für jeden eine Böse Überraschung werden, der sie und ihren kleinen Blaster unterschätzte.
Sie hatte aus ihrer letzten Begegnung mit einem Sith gelernt.

Langsam legte FaRay seine Hand auf den Griff der Türe um sie zu öffnen, als .........
 
Alt 16.02.2011, 11:17   #25
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... der Jedi verharrte. FaRay runzelte leicht die Stirn, und trat dann langsam wieder von der Tür zurück. Er spürte Gefahr, eine Art Falle, wie ein Stolperdrat, nur noch viel gefährlicher.
"Deckung!" Wies er seine Begleiterin und die Begleiter an.
Danach zog der Jedi sich langsam wieder zurück und schloss die Augen, um sich zu konzentreiren und Hinweise darauf zu erlangen, was die Quelle der Gefahr sein konnte, die er spürte.
Die Macht verriet ihm nichts genaues. Wäre es ein Sprengsatz mit der Sprenkraft eines Thermaldetonators gewesen, konnte dieser nicht nur den Laden des Schrottthändlers, sondern auch noch einige Gebäude im Umkreis vernichten.
Doch FaRay wusste nicht, was ihn erwartete. Er spürte lediglich große Gefahr, die ihn vor dem Betreten des Ladens warnte.

Langsam zog sich der Jedi von der Tür zurück und ging selbst in Deckung. Jade, Ulix und die anderen hatten ihren Sicherheitsabstand ebenfalls vergrößert, der bei einer massiven Detonation allerdings unzureichend gewesen wäre.

FaRay verdeutlichte seinen Begleitern, dass er einen Sprengsatz im Gebäude vermutete, woraufhin diese noch ein wenig besser in Deckung gingen ...
 
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