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Alt 22.10.2010, 16:01   #1
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[Chargeschichte] Silayai del Shiavar

Kapitel 3 Zwei Wege des Handelns

"Arti, wozu dienen all diese Knöpfe?" schon beim betreten des Cockpits hatte sie sich über alle die Lichter gewundert. "Ach die sind nichts besonderes, diese hier zum Beispiel, sind für die Waffenkontrolle, das da drüben ist der Navigationscomputer .." Arti erklärte ihr geduldig jedes noch so kleine Lämpchen und die Funktionen der einzelnen Knöpfe, und beinahe so als wolle sie sich ablenken, lauschte Silayai aufmerksam. Solange bis eine kleine grüne Lampe zu blinken anfing. "Ah sieh mal, da drüben, wir haben Startfreigabe, dann mal los Station 79 wir kommen. Und schnall dich an, meine Starts sind manchmal etwas holprig." Silayai sah an sich hinab und schloss den Gurt dann haftete sie ihren Blick an sie Scheiben des Cockpits. Die Kisten im Hangar und ja sogar der Hangar selbst wurden kleiner während das flache halbrunde Schiff empor stieg und von einem leichten Zittern erfasst wurde. "Ich hoffe du hast nicht zuviel gefrühstückt kleiner Astro-Mech. Ach und falls es dich interessiert dort drüben sind die Monitore für die Rück und Seitenansicht." Silayai wandte ihren Sitz herum und ihre schmalen Lippen standen offen, nie zuvor hatte sie ihre Heimat so gesehen, das schwache Licht des kleinen Fixsterns lies Alpherides in einem gespenstischen roten Licht darliegen.

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"Möchtest du dich mal wie der Captain eines Raumschiffes fühlen? Dort zwischen den beiden Sitzen ist ein großer Hebel, sobald die drei Lampen da drüber grün blinken, ziehst du ihn soweit du kannst nach unten." Silayai tat was Arti sagte und legte eine Hand auf den Hebel. Das Zittern des Schiffes war nicht weniger geworden, war es vielleicht doch keine so gute Idee mit der Reise, wenn sie erst einmal an diesem Hebel gezogen hatte gab es kein zurück, aber hatte es das jemals gegeben? Die dritte Lampe leuchtete grün auf und Arti's Blick ruhte auf Silayai. "Für den Frieden und für Papa." Mit diesen leise geflüsterten Worten zog sie den Hebel nach unten, unter leisem Summen fuhren die Trägheitsdämpfer zu voller Leistung hoch und der Hyperantrieb nahm mit lautem Brummen seine Arbeit auf, von einem Augenblick zum anderen verschwammen ungezählte Sterne und schossen Arti und Silayai entgegen. Jeder von ihnen vielleicht ein kleines Abenteuer, nur einer von ihnen das Ziel.

Der Flug durch den Hyperraum war mehr als langweilig, immer wieder löcherte die kleine Miraluka Arti, dennoch antwortete jener ihr immer ruhig und geduldig. Solang bis ein leises Piepen das Ende der Reise ankündigte. Beide nahmen wieder im Cockpit Platz und Silayai legte den Hebel für den Hyperantrieb um so wie sie es schon einmal getan hatte, vor ihnen lag etwas das Silayai eher an eine Welrraumkrake erinnerte, an jedem ihrer vielen Fangarme hing am Ende ein Raumschiff. Große, kleine, silbrig schimmernde und vollkommen verdreckte. "Shining Saber bittet um Lande Erlaubnis, ich habe einen verlorenen Flüchtling, der bei euch seinen Transporter erwischen muss, an Bord." Eine liebliche weibliche Stimme flötete aus dem Lautsprecher "Arti du altes Schlitzohr, lässt du dich auch mal wieder blicken?" "Hey Tayshi, seid wann arbeitest du in der Flugkontrolle, ach egal weis mir bitte einen Landeplatz zu." Während Arti und die Stimme aus dem Lautsprecher weiter redeten steuerte der Pilot Landearm 39 an, wo er Silayai absetzen sollte. "Ich begleite dich noch zu deinem Frachter, laut deinem Ticket hast du ja noch 5 Stunden bis er landet. Da kannst du dir sogar noch etwas zu Essen kaufen." Gemeinsam mit Arti marschierte sie den Gang vom Schiff zur Landebucht entlang, es kam ihr in diesem Augenblick vor als würde neben ihr, ihr großer Bruder hergehen. "Es gibt sogar einen kleinen Markt, wo du dir ein Andenken kaufen kannst, während ich zum Tower gehe und Tayshi Hallo sage." Als sie die Drucktür öffnete war Silayai sprachlos, noch niemals hatte sie solch einen Trubel gesehen, aber hunderte Wesen gingen geschäftigem Treiben nach. Da waren Wesen mit langen Tentakeln am Kopf oder an den Beinen. Einige hatten Fühler wieder andere hatten scheinbar mehrere Augen. 'Bei mir zuhause wären die alle 8 nutzlos' dachte Silayai während sie einen der Vieläugigen musterte. "ARTONIANDES der III, wag es ja nicht dich von der Stelle zu rühren." Eine der Frauen mit den Tentakeln am Kopf stapfte auf Arti zu und noch bevor er reagieren konnte -klatsch- hatte sie ihm eine schallende Ohrfeige auf die linke Wange gegeben. Die wenigen Gurte, oder sollte man es Bändchen nennen die sie bekleideten offenbarten mehr als sie verdeckten und aufgrund ihrer Aufregung schien alles irgendwie in
Bewegung, so sehr das Silayai befürchtete sie würde gleich unbekleidet auf dem Markt stehen. "Tayshi, meine Sonne unter allen den kalten Sternen, ich habe dich auch vermisst," er wandte sich nur kurz zu Silayai um, "siehst du dort hinten die Drucktür, Nummer 27b da treffen wir uns wenn du dich fertig umgesehen hast."

Ziellos und überwältig von diesen vielen Eindrücken wanderte Silayai umher, mehr als einmal machte ihr Bauch deutlich das es Zeit wäre sich etwas Essbares einzuverleiben. Offenbar war ihrem Bauch nicht bewusst das sie keinerlei Credits hatten. Eine junge Frau stand neben Silyai und lächelte auf sie herab, "Da scheint aber jemand Hunger zu haben, warum nimmst du dir nicht einfach etwas?" "Ich soll mir etwas nehmen? Ihr meint stehlen aber sowas darf man doch nicht." "In Notlagen nennt man das nicht stehlen, sieh her" die Frau streckte ihre Hand seitlich zu einem Obststand in der Nähe und nahm eine der Früchte darauf. Ihre Bewegung war kaum zu sehen gewesen und so schien niemand den Diebstahl zu bemerken. Sie hielt Silayai die Frucht hin und lächelte ihr aufmunternd zu, "Nimm ruhig bevor du uns noch verhungerst." Silayai nahm die Frucht in die Hand, und sie duftete wirklich köstlich. "Es tut mir leid ich kann das nicht, mein Vater wäre total wütend wenn ich etwas nehme das mir nicht gehört." Sie ging zu dem Stand herüber und sah den alten Mann dahinter mit einem Lächeln an "Entschuldigen sie bitte, diese Frucht hier scheint.... euch abhanden gekommen zu sein." Der alte Mann kicherte leise und nahm diese Frucht an sich ehe er mit zittriger Stimme zu sprechen begann, "Da das ist ssehr nett von dir. A a aber hertuner gefallene Früchte verkaufen sssich nicht mehr. De deee dennoch will ich ddeine Ehrl... Ehrlichkeit belohnen. Hie hier, nimm noch ei eine zweite Frucht daz zu. Guten Appetit." Silayai hatte schon Mühe die Worte des Mannes zu verstehen, aber nun stand sie auch noch mit zwei Früchten in der Hand da. Jetzt waren ja beide nichtmehr gestohlen, durfte sie nun beide essen? Als sie sich umsah war die geheimnissvolle Frau verschwunden, so ging Silayai zu einer Bank herüber und lies sich darauf nieder. Mit knurrendem Bauch biss sie in die erste Frucht und ignorierte vollkommen das der hellrote Saft der Frucht ihr über das Kinn rann. Es schmeckte richtig gut, beinahe glaube das kleine Mädchen alles um sich herum zu vergessen, es war nur noch dieser süße Geschmack in ihrem Mund. Könnte das Leben denn noch schöner sein? Nachdem ihre Tunika einige Flecken reicher war und ihr Bauch soweit beruhigt das er aufhörte zu knurren lief sie leise summend über den Markt und besah sich die vielen kunstvollen Schnitzereien, die schönen Kleider und auch die vielen seltsamen Früchte.

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"Träumst du etwa, mein kleiner Astromech?" "Sag doch nicht sowas zu ihr Arti, sie hat sicher auch einen Namen, wie heisst du kleines?" Tayshi's Stimme war nun deutlich freundlicher geworden, auch wenn ihre Kleidung nun ein wenig zerzaust aussah. "Ich heisse Silayai." Tayshi tätschelte unvermittelt den Kopf des Mädchen und verabschiedete sich dann von den beiden. "So mein kleiner Astr... ähm Silayai, hier trennen sich unsere Wege, dein Transporter fliegt bald los. Ich danke dir für deine Hilfe und Gesellschaft, und solltest du jemals etwas brauchen, einfach einmal pfeiffen und Artoniandes der III eilt dir zuhilfe." Er wollte ihr wohl nur auf die Schulter klopfen, denn als sie sich um sein Bein schlang wirkte er doch merklich verblüfft."Ich muss mich bei dir bedanken, ich wünsche dir alles gute Arti." Sanft streichelte er den Rücken des Kindes. Dabei kannte er sie erst wenige Stunden, dennoch weckte sie in ihm etwas wie eine, entfernte Vertrautheit, so als wolle er sie niemals wieder loslassen. Jedoch als der Aufruf erklang schob er sie sachte von sich Richtung des Frachters. "Ich komme dich auf Coruscant besuchen, wo finde ich denn meinen kleinen Astromech, hm?" Die Drucktür deutet mit dem typischen Summen an das sie sich schliessen würde als er vernahm was das Mädchen ihm zuflüsterte "Entweder im Jedi Tempel oder in einem dunklen Verlies," dann schritt sie den Gang zum Frachter entlang.

"ddhhhhhr sssschhht... Landung auf Coruscant in wenigen Minuten, danke fürs mitfliegen." Die Stimme des Piloten war nicht sonderlich nett oder wohlklingend, aber sie erfüllte ihren Zweck, Silayai blickte aus dem Fenster und sah auf den Stadtplaneten hinab, Industriegebiete, gigantische Türme, Plattformen und zwischen ihnen huschen Speeder und Raumschiffe hin und her. Noch ein letztes Rucken und Schlingern und dann hielt das Schiff inne, der Strom der Flüchtlinge drängt sich, mit Silayai in der Mitte, zum Ausgang des Transporters und da stand sie nun auf der Landeplattform. Während die anderen Passagiere in alle Richtungen davonliefen oder schon erwartet wurden, stand sie vollkommen allein am Ende der Gangway. So viele Lebewesen um sie herum und dennoch war niemand hier der Sie erwartete, wie sehr sie in diesem Moment ihre Schwester und ihre Eltern vermisste, unter ihrem Schleier brach wieder einmal eine kleine Träne hervor und tropfte neben den Fruchtsaft Fleck auf ihre Tunika. Ohne jegliches Geräusch von sich zu geben bewegten sich ihre Lippen und formten leise ein einziges Wort. "Mama". Sie streckte ihre Hände aus, doch da war niemand. Millionen von Lebewesen und sie war allein.

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Kapitel 4 Alles eine Frage des Wollens

Sie wusste nicht mehr ob es Minuten waren oder Stunden die sie einfach nur dort gestanden hatte. Letztendlich schleppte sie sich müden Schrittes zu einer Holonet Informationssäule. 'Suchanfrage?' "Ich möchte zum Jedi Tempel." 'Anfrage unvollständig, wiederholen' "Ich glaube dieses Gerät gibt nicht grade präzise Wegbeschreibungen heraus," die Stimme die zu Silayai sprach war sehr ruhig und klar, sie war zudem freundlich und klang sehr hell. "wenn du magst frage ich meinen Meister ob du bei uns mitfahren kannst, wir sind grade von einer wichtigen diplomatischen Mission zurück." Silayai wandte sich zu dem Jungen um der mindestens zwei Köpfe größer war als sie und nickte zögernd. Der Junge lief zu einem Mann in einer dunkelbraunen Robe und sprach offenbar sehr aufgeregt mit ihm, der Mann blickte herüber und nickt dann, gemeinsam kamen sie herüber. "Mein Padawan sagte mir das du den Weg zum Jedi Tempel suchst, du kannst uns gern begleiten, doch sei so freundlich und sage mir was du dort zu finden glaubst?" Silayai hatte sich immer wieder überlegt was sie den Jedi erzählen wollte, was sie sagen wollte doch jetzt brachte sie nur ein einzelnes Wort heraus. "Vergebung." Der graubärtige Jedi schlug die Kapuze zurück und streckte Silayai die Hand entgegen. "Dann werden wir drei gemeinsam herausfinden ob du finden kannst was du suchst." Sie stiegen in den Gleiter der neben dem wartenden Padawan hielt und jener half dem Mädchen beim Einsteigen, während der Fahrt sprach keiner der drei auch nur ein Wort, erst als der Gleiter vor dem Jedi Tempel hielt erhob der alte Mann das Wort "Heyan, geh mit unserem Gast etwas essen, schalte deinen Kommunikator ein, ich werde zum Rat gehen und sehen ob sie dort vorsprechen darf. Wenn dem so ist, geleite sie zur Kammer des Rates." Der alte Mann legte eine Hand auf Silayais Schulter, und klopft beruhigend darauf. "Keine Sorge Heyan wird dich nicht fressen. Geh ruhig mit ihm." "Mhm" Mehr brachte die kleine vollkommen nervöse Silayai in diesem Augenblick nicht heraus, vor ihr stand er, der Jedi Tempel. Hier würde alles sein Ende finden, wenn sie erst wüssten was sie getan hatte würden die Jedi sie sicher wegsperren. "Komm ich zeige dir den Jedi Tempel von innen, oh das war wohl nicht sehr nett, entschuldige aber ich kann dir alles erklären und wie es aussieht." Silayai verstand nicht wie der Junge das meinte, es klang nicht als würde er sie veralbern wollen, kannte er vielleicht keine Miraluka... "Aber ich kann doch sehen, diesen Schleier trage ich weil ich .. nun ja ich habe keine Augen wie ihr." "Oh, entschuldige, dann muss das ja ebend für dich wie.. es tut mir leid komm mit ich zeige dir alles." Wie ein Kumpel legte er seine Hand um die Schulter von Silayai und schob sie auf diese Weise an den Wachen vorbei in den Tempel hinein.

Diese riesigen Hallen, die Säulengänge alles war so gigantisch, es kam dem Mädchen vor als würde diese Masse sie verschlingen, immer wieder kamen ihnen Jedi entgegen, oder auch nur sehr geschäftig aussehende Padawan - Schüler und Jünglinge, Kinder in ihrem Alter die voller Vorfreude zu ihren Unterrichtsräumen liefen. 'Einer von ihnen sein, mein dunkles Geheimnis auf immer vergessen' Ein sanftes Brummen erklang und Heyan zog etwas von seinem Gürtel.. "Heyan bring unseren Gast bitte zum unverzüglich zum Rat herauf." "Aber natürlich Meister, wir sind schon unterwegs," er schaltete den Kommunikator ab und stubste Silayai aufmunternd an, "na siehst du, was immer du möchtest wirst du schneller bekommen als du es dir erträumt hast." Silayai fuhr zusammen, es kam ihr vor als hätte ihr Herz aufgehört zu schlagen, doch Heyan hatte sie schon in den nächsten Turbolift geschoben und einige Knöpfe gedrückt. "Mach dir keine Gedanken, die sind alle sehr nett, einfach immer ehrlich sein. Hat bei mir auch geholfen, du wirst sehen dann kommt alles von ganz allein." Sie kamen in der gewünschten Etage an und der gütig lächelnde Graubart wartete schon vor der Tür, gemächlichen Schrittes führte er Silayai und seinen Padawan zur großen Ratkammer "Ich wünsche dir alles gute junge Dame, möge die Macht mit dir sein." Auch sein Padawan verabschiedete sich freundlich und wünschte ihr alles gute. Dann ging Silayai auf die Tür zu welche sich leisen zishen beiseite schob, nun war es zu spät, es würde kein zurück mehr geben. So ging sie mit zögerlichen, kleinen Schritten in die Ratskammer hinein, kaum in der Lage den Kopf zu heben und irgendwen anzusehen. "Willkommen bei den Jedi, sag uns bitte deinen Namen und warum du hier bist." Diese warme und aufmunternde Stimme, sie musste einer Frau gehören. Nun endlich hob Silayai den Kopf und sah diejenige der diese Stimme gehörte an, auch wenn man ihr Alter nicht schätzen oder raten konnte, eines konnte man sehen die silbrige Sträne ihres Haares. Das gütige Lächeln und die abwartende Ruhe dieser Frau gaben dem Mädchen neuen Mut, vielleicht würde man sie gar nicht einsperren. "Ich heisse Silayai und ich bin hier weil ich... nun ja ich, möchte den Orden der Jedi um Vergebung bitten." "Diese würden wir dir ja gewähren, aber warum genau richtest du diese ungewöhnliche Bitte an uns. Möchtest du uns etwas bestimmes erzählen?" Silayais Wangen wurden rot und ihre Knie begannen zu zittern, war dies Angst vor der Strafe? Nein, sie rechnete damit das ihr Handeln nicht ohne Folgen war, es war diese Schande, die Schande so unbeherrscht gewesen zu sein. "Ich habe die Macht benutzt um Böses zu tun." Nun musste Silayai alles erzählen was seit jenem Moment geschehen war, wie sie davon gelaufen der Kampf der Jedi Ritterin auf der Landeplattform auf Alpherides, diese geheimnissvolle Frau und die Frucht, ihre Gespräche mit Arti und ihre Schande das sie nicht in der Lage war vorsichtiger mit der Macht umzugehen. Keiner der Jedi Meister unterbrach sie, zwischenzeitlich hatte Silayai sogar geglaubt sie seien eingeschlafen, dennoch ruhten alle Blicke wach und prüfend auf ihr.

Nachdem sie alles erzählt hatte wurde ihr erklärt das die Jedi sie nun auf ihre Ehrlichkeit prüfen würde, wenn der Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen feststünde, könnte man sagen wie zu reagieren sei. So musste das junge Mädchen Bilder erkennen die jemand anders sich auf einem Holoschirm ansah, von ihrem Elternhaus erzählen und erklären was sie nun genau fühlte. Dabei hielt sie sich an den Rat des jungen freundlichen Padawans und gestand das sie sich schämte und mit einer Bestrafung rechnete. "Nun nimm einmal an wir sperren dich wirklich ein Silayai, wem wäre damit gedient, und dann prüfe dein Innerstes und sag uns was eine andere Möglichkeit wäre." "Im Verlies könnte ich niemandem dienen, andererseits aber ich könnte versuchen es wieder gut zu machen. Vielleicht sogar indem ich anderen helfe nicht den gleichen Fehler zu machen." Die Dame Silayai gegenüber nickte ruhig und begann zu lächeln. "Und du sagtest du wirst jedes Entscheidung des Rates akzeptieren, stimmt dies noch immer?" "Ja Meisterin das ist richtig." Silayai konnte den dicken Klos in ihrem Hals nicht länger verbergen, sie hatten schon ein Urteil gefällt und nun wollten sie von ihr das sie dieses Urteil gut hiess. "Dann höre nun die Entscheidung des Rates der Jedi, Silayai del Shiavar vom Planeten Alpherides, hiermit legt der Rat dir eine schwere Bürde auf. Damit du fortan all jenen als Mahnmal dienst, die so Denken oder Handeln wie du, in zwei Tagen wirst zusammen mit einer Gruppe Jünglinge dein Training hier im Jedi Tempel beginnen." Silayai war komplett Fassungslos, ihre zuvor zu Fäusten gekrampften Finger zittern und bebten, war dies alles nur ein Traum, aber das konnte nicht sein sie fühlte doch.. sie spürte doch. Und so fand sie sich eine Verabschiedung später an der Seite eines etwas älteren Jünglings wieder der ihr den Weg zur Kleiderkammer und den Schlafräumen zeigte. Immer wieder während des Gehens stopfte er sich kleine Kekse oder Kuchen in den Mund was ihn nicht vom sprechen abhielt. Sein Name war Justin und mit seinen acht Jahren war er nicht nur etwas älter sondern auch durchweg stämmiger, was wohl nicht zuletzt an seiner Vorliebe für Kekse lag.
 
Alt 22.10.2010, 16:01   #2
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AW: [Chargeschichte] Silayai del Shiavar

Hallo zusammen liebe Community,

von Norru's Beispiel inspiriert und ermuntert, werde ich auch das Leben meiner kleinen Silayai mit euch teilen. Ich hoffe ihr werdet allesamt soviel Spaß beim Lesen haben wie ich ihn beim schreiben hatte / habe. Ich habe Norrus Idee mit den Bildern ein wenig aufgegriffen, und füge eine Note von mir hinzu die vieleicht nicht ganz unproblematisch erscheint auf den ersten Blick.
Ich habe für viele der Szenen oder Momente einfach Musik im Hintergrund genommen um sie mir besser vorstellen zu können. Daher werde ich Schlüsselworte mit bestimmten Liedern verlinken. Wer es gern möchte kann diese im Hintergrund zu der einen Szene hören. Es ist aber nicht zwingend erforderlich. Bitte beachtet das ich stimmige Musiktitel zu wählen versuche und hierbei keine Musik Richtung besonders hervorheben werde ebenso spiegeln etwaiige Kommentare bei den Liedern nicht meine persönliche Meinung wieder.
Um einen kurzen Überblick zu haben können interesierte und neugierige auch einen Blick ins Forum des Schattendbundes werfen wo, hier eine Kurzform des Lebenslaufes zu finden ist. Diese ist aber aus der Blickrichtung der Republik, bzw ihres Datenpads und Informationsnetzwerkes. Wenn ihr möchtet, ich würde mich über Kritik oder Verbesserungsvorschläge jederzeit freuen.

Doch nun Spanne ich euch nicht länger auf die Folter....

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Kapitel 1 Die Dunkelheit in uns

"Kommt herein Kinder, es ist Zeit zum Essen.. Anatheria, Silayai ich werde euch nicht zweimal rufen." die untersetzte, leicht dickliche Miraluka wandte sich wieder der Küche zu, der Duft von sanft gedünstetem Gemüse und einer sähmigen hellen Sauce erfüllte den Raum, und zog Appetit verbreitend durch das kleine Blockhaus. Delunare nahm die Töpfe vom Herd. Die Einrichtung der Küche so wie auch des restlichen Hauses war geprägt von Pflanzen, nur sehr selten sah man Bilder oder Figuren. Durch die offene Haustür drangen die Rufe zweier kleiner Mädchen herein die sich rasch näherten. "Mamaaa Mamaaa.. Anatheria hat mich schon wieder nicht schaukeln lassen!" "Du Petze, dafür lass ich dich nachher kopfüber durch die Luft schweben." Die beiden Mädchen stürmten wie ein kleiner Wirbelwind durch die Küche und Delunare hatte Mühe die Töpfe so zu balancieren das keiner herabfiel oder überlief. Dieses Kunststück meisterte sie sogar als Silayai und Anatheria um sie herum rannten und gackerten wie zwei Hühner. "Setzt euch hin ihr beiden, Papa kommt heute später von der Arbeit heim, wir essen nur zu dritt, und Anatheria wir missbrauchen die Macht nicht um andere zu quälen schon gar nicht wenn es sich um deine kleine Schwester handelt." das leise prrrrrrrrrrrt als Silayai ihrer Schwester die Zunge entgegenstrecke und jene wackeln lies, lockte auf Delunas Zügen doch wieder ein Lächeln hervor, war doch durch den Krieg alles so schon schwer genug. "Warum kommt Papa später? Sind wieder soviele Raumschiffe kaputt, ist wieder der Krieg schuld?" Sie konnte nicht verhindern das ein leises seufzen ihr entrann und innerlich schalt sie sich, im Grunde hätten die Kinder nichts vom Krieg mitbekommen sollen und doch lebte sie ihnen jeden Tag die traurigsten Seiten vor. "Ach Engelchen der Krieg ist an vielem Schuld aber Papa kann doch froh sein das er gut verdient, dann können wir sicher bald ein zweites Kinderzimmer bauen." Die Kinder machten sich hungrig über das Essen her, und schon bald nahm die gute Laune wieder überhand und der Krieg war zumindest in den Köpfen der Kinder, vorerst wieder vergessen.

Es wurde Abend und Delunare verfrachtete die beiden Mädchen zuerst ins Bad und dann ins Bett, noch einige Minuten nach dem schliessen der Türe konnte sie das Kichern und Lachen hören dann schienen beide endlich eingeschlafen zu sein. Ein leises Summen zeigte ihr das es endlich soweit war, ein drahtiger hochgewachsener Mann mittleren Alters betrat den Vorraum und noch bevor Naryoril den Mantel abgelegt hatte, war seine Frau schon bei ihm und umarmte ihn zärtlich. "Noch ist das Essen warm mein Schatz, wenn du magst kann ich es dir fertig machen." "Ach Delu du bist zu gut zu mir, ohne dich wäre ich wohl längst einen Hungertod gestorben bei der vielen Arbeit, aber vooooher" Delunare ahnte schon was kommen würde, immer wenn Naryoril so kindisch verspielt die Worte in die länge zog ... er umfasste ihre Taillie und gab ihr einen langen und sehr sanften Kuss. "Ich liebe dich meine kleine Mondblume." Glucksend vor Freude legte sie den Zeigefinger auf seine Lippen "Und ich liebe dich, ich würde sogar deinen Chef lieben wenn du dafür weniger Überstunden machen müsstest." "Oh du..." Delunare lief in die Küche doch zu spät, Naryoril zwickte ihr in die Seite und setzte sich dann an den Tisch. "Morgen kommen übrigens ausser planmäßig Lebensmitteltransporter an, mit den Credits für die Überstunden werde ich versuchen etwas Fleisch zu kaufen." "Ach Schatz, ich verdiene mit dem Schneidern auch eine Menge, so teuer sind Obst und Gemüse nicht, und wir können auch ohne Fleisch überleben, wo wir grade dabei sind, ich soll für eine Abgeordnete eine Robe schneidern, der Stoff den sie hat liefern lassen fühlt sich an wie Wasser, beinahe so wie dieses Kleid das wir letzte Woche in der Hauptstadt gesehen haben weißt du das mit den vielen..." weiter kam Delunare nicht ehe Naryoril sie unterbrach "Meckert mich an ich solle weniger arbeiten aber vom Kauf sündhaft teurer Kleider schwärmen. Sobald wir genug gespart haben kaufen wir dir ein schönes Kleid, versprochen. Aber erstmal haben Essen und Kinder Vorrang, hast du gesehen das Silayais Umhang zerrissen im Schuppen liegt?"

Delunare wollte grade ansetzen etwas zu erwidern als die leise Stimme von Silayai erklang und sie freudig fiepend auf Naryoril zulief. "Hey Papa, hast du mir auch ein Raumschiff gebaut heute?" Naryoril war baff und verdattert zugleich "Wo .. wozu brauchst du ein Raumschiff kleiner Engel? Ich dachte du kannst fliegen wenn du mit den Armen ruderst" Naryoril lachte sanft als er Silayai hochhob und sich mit ihr im Kreis drehte. "Waaaaah Papa lass mich runteeeer. Ausserdem kann ich die doofen Imperialen doch nicht mit meinen Daumen abschiessen, dafür brauche ich ein Raumschiff," Nary setzte das Mädchen am Boden ab und sein Gesichtsausdruck wurde ernst "Wenn der Krieg vorbei wäre, müsstest du nicht solang arbeiten und wir könnten viel mehr miteinander spielen, und Mama das Kleid kaufen. Und ich werde dir helfen die Galaxis zu retten." Während Naryoril sich am Kopf kratzt reckte das kleine Mädchen stolz die Brust, schnappte sich den Kochlöffel von Delunare und rannte durch die Küche, schreiend und springend "Ich werde jeden einzelnen Bösewicht jagen und besiegen, ich werde die mächtigste Jedi Ritterin die jemals die Galaxie bereiste." Naryorils ernster Geichtsausdruck war nun starr vor Schreck und Sorge, er wandte den Kopf zu seiner Frau herüber doch Delunare zuckte nur verständnislos mit den Schultern "Anatheria hat sie wieder Holonet sehen lassen," gab jene nur seufzend zurück. Naryoril stand auf und nahm Silayai bei den Schultern "Jetzt hör mir mal zu junge Dame, du wirst mit diesem Krieg nichts zu schaffen haben, du wirst in kein Raumschiff steigen und schon gar nicht wirst du eine Jedi Ritterin, du wirst Nähen lernen und deiner Mutter zur Hand gehen. Krieg ist nichts für kleine Mädchen." Silayai schob die Unterlippe vor und ließ den kalten Griff der ihre Träume umklammerte ohnmächtig gewähren, was sich für ihre Familie darin äusserte das ihrem zierlichen Mund ein leises Schluchzen entfloh. "Wenn die jemals ne Jedi Ritterin wird, dann bin ich die neue Imperatorin," Anatheria stand im Türrahmen und hatte überheblich die Arme vor der Brust verschränkt und das Kinn gereckt.

"Ihr seid sooo gemein," Silayai riss sich los und stand nun mitten im Raum und weinte "Deine Schwester hat Recht junge Dame und ich sage ihr bleibt beide hier, bei eurer Familie" "NEEEEIIIIIIN!" In dem jungen Mädchen begann es zu brodeln, wollten sie Silayai nicht ernst nehmen, glaubten alle drei sie würde nur dumme Späße machen? Alles was sie sich wünschte war doch Frieden. "Das Reicht jetzt ihr geht beide wieder ins Bett.. sofort" Naryoril packt den Arm von Silayai und zog sie auf eben jene Tür zu wo immernoch Anatheria stand und grinste. Doch in den Gedanken des kleinen Mädchens hallte der Schrei wieder und wieder. Das Echo wurde immer lauter, es hämmerte durch ihre Gedanken benebelte sie übernahm die Kontrolle, sie wusste nichtmal ob sie immernoch schrie, in ihrem Kopf herrschte ein Sturm, doch dann ... dann kam Stille, beunruhigende Stille. Silayai öffnete ihren Geist dem Blick und was sie durch die Macht sah lies ihr das Blut in den Adern gefrieren. Ihr Vater Naryoril lag vor ihr auf dem Boden, Funken und statische Entladungen huschten über seinen Körper. Delunare und Anatheria saßen versteinert aneinander geklammert auf dem Küchenboden und schluchzten. Silayai hob die Hände und erblickte die Quelle der Blitze und Funken, stumme Tränen rannen unter ihrem Schleier hervor. Tränen der Angst, Tränen der Wut und Tränen der Hilflosigkeit, doch keine vermochte zu verbergen das sie trotz ihrer Herkunft salzig schmeckten und einen seltsamen Nachgeschmack hinterließen. Wäre es in der Küche nicht totenstill gewesen, sicher wäre das einzige Geräusch das alle anderen übertönt hätte das zersplittern eines unschuldigen jungen Mädchen Herzens gewesen. Fassungslos stand Silayai mitten in der Küche, doch mindestens ebenso fassungslos starrten ihre Mutter und Schwester sie an. Die Macht war stark in allen Miraluka, half sie ihnen doch bei so vielem in ihrem Leben. Aber auf diese Weise war sie bei keinem Miraluka den Delunare oder Anatheria kannten, hervorgebrochen. Das eben noch unschuldige kleine Mädchen das nicht mehr wollte als Frieden war von einer Sekunde zur nächsten vor seinem eigenen Angesicht zum Monstrum geworden. Einem Wesen das ebenso gefährlich war wie die ... doofen Imperialen... einem Wesen das auch eine Gefahr für seine eigene Familie war. Mit dieser Erkenntnis lagen die Bruchstücke von Silayai's Herzen auf dem Boden.

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Weg ... raus hier ... fort von ihnen. Silayai nahm die Beine in die Hand und lief so schnell sie konnte. Sie rannte hinaus in die Nacht, auf dem kleinen Hügel der zwischen ihrem Haus und der Straße zur Stadt lag blieb sie stehen und drehte sich um. In den Schatten der Macht konnte sie erkennen das ihre Mutter vor dem Haus stand und in ihre Richtung sah. "Mama.. es tut mir so leid.... so .. leid." flüsterten ihre bebenden Lippen und blieben dennoch tonlos. Weitere stumme Tränen bahnten sich den Weg über das Gesicht, schnell wandte sie sich um und lief weiter. Ihr Nachthemd und ihr Schleier flatterten im Wind bis sie am Horizont verschwand und das Elternhaus für immer zurückließ. Das, sowohl sie, als auch die Geschehnisse dieses Abends von zwei neugierigen Augenpaaren beobachtet wurden, wusste sie nicht. Doch voneinander wussten sie, einander spürten sie, zwei Pole eines einzigen Ganzen, und auch wenn sie beide grade soeben in Sichtweite zum Haus und zu Silayai standen, konnten sie durch die Macht hindurch ihren Gegenpol sehen. Wartend ... beobachtend.


Kapitel 2 Von Feinden und Freunden

Als sie den Raumhafen erreichte war ihr Nachthemd am Saum, dunkelgrau vom Staub und ihr Körper zitterte. Jeder Muskel und war er noch so klein, schmerzte das Mädchen wie eintausend Nadelstiche. "Wie manche Eltern ihre Kinder rumlaufen lassen, als könnte die Unterschicht sich keine Schuhe mehr leisten." Die Kommentare und manchmal auch die Beleidigungen der anderen zogen an Silayai vorrüber wie verklungene Worte im Nebel. In ihr war nur eines wirklich bei Bewusstsein und dies peinigte sie unerbittlich. Sie nahm nichteinmal wirklich wahr das jemand ihre Hand ergriff und auf sie einredete. Diese Wand von Schuldgefühlen, schrie jeden klaren Gedanken im Kopf des verstörten Mädchens nieder. "Nun komm erstmal mit wir baden dich und ziehen dir etwas warmes an, und dann erzählst du der alten Feyaria warum du so durch die Strassen läufst." Silayai jedoch konnte erst wieder klar denken als sie schon an einem Tisch in einem Lokal saß, und vor ihr ein dampfender Teller mit Eintopf stand, woher sie ihre hellgraue Tunika hatte, und diese weichen braunen Schuhe, wusste sie nicht mehr. Die ältere Miraluka ihr gegenüber lächelte unentwegt und sprach bruhigend auf sie ein. "... aber nun zu dir, woher kommst du denn und vor allem wie heisst du?" Den Kopf langsam anhebend begann sie leise zu sprechen "Ich... ich heise Silayai. Ich bin von Zuhause weggelaufen." Sie wollte Feyaria nicht alles erzählen, war es ihr nur peinlich oder war ausser der alles erstickenden Scham noch mehr das ihr die Stimme versagte? "Findest du den Weg zurück nicht mehr oder möchtest du nicht mehr zurück, ist dir etwas schlimmes passiert?" Das kleine Mädchen blieb die Antwort auf die Frage schuldig und stammelte stattdessen nur "Ich muss zum Jedi Tempel auf Coru... Coru.. ich komm gleich drauf." "Du meinst den Jedi Tempel auf Coruscant nehme ich an. Schon einige unsere Volkes haben sich den Jedi angeschlossen, doch war ich immer der Meinung diese Jedi würden Jünglinge zur Ausbildung abholen. Und dabei ist der Transporter von Coruscant doch gestern Mittag erst gelandet, vielleicht sind die Jedi Ritter noch bei uns?" Die Frau schob noch während des sprechens den Eintopf näher zu Silayai, doch jene schüttelte nur den Kopf "Vielen Dank ich bin nicht hungrig," In Sila's Innerstem flammte etwas auf, wie ein Quell der den brechenden Damm vorhersagt brach Licht in die neblige Finsternis in ihrem Herzen.

So schnell ihre Beine sie trugen rannte sie herüber zu den Landeplattformen, ohne es wahrzunehmen oder zu beabsichtigen sprang sie aus dem Lauf selbst über Hindernisse hinweg die so groß waren wie sie selbst, in diesem Augenblick zählte nur eines, sie musste das Schiff der Jedi erreichen. Jedoch als sie um die Ecke kam und schon durch die Hangartüren blicken konnte, sah sie im Gefüge der Macht nur noch den Ausstoß des Schiffantriebs. "Nein .. nein nein nein! Kommt zurück!" Doch es war zu spät, unwiderbringlich schwebte der Transporter dem Himmel entgegen nur um Minuten später zu verschwinden. "Tja so sind die Jedi, umso dringender man sie braucht, umso schneller sind sie weg. Vielleicht war deine Heimatwelt ihnen zu dunkel." Sila wandte sich um und konnte einen Mann erkennen der gut und gern zwei Schritt groß war, er war schlank und trug eine schwarze Robe deren Kapuze sein Gesicht verdeckte. "Und dabei wollte ich doch nur mit ihnen reden." Der Mann machte einige Schritte aus das traurige Mädchen zu und stemmte die Hände in die Seiten. "Wesen wie du, Silayai sind nicht zum reden geboren.. sondern zum handeln." Seine Hand legte sich auf die Schulter des Kindes und kälte umfing die beiden. "Du bist nicht imstande zu verstehen was du getan hast, aber es war ein natürlicher Schritt, eine Abwehr sozusagen. Dein Vater hätte dich icht bedrängen dürfen. Dann würde er jetzt noch leben." Obwohl dies schon seit ihrer Flucht, Sila schlimmste Befürchtung war zuckte sie zusammen und ihr ebend noch wild pochendes Herz krampfte sich schmerzlich zusammen. Schlagartig wurde ihr gewahr wo sie sich befand und was hier vor sich ging, ihr Nackenhaar stellte sich auf, und sie strich die Hand des Mannes von ihrer Schulter. "Es war keine Absicht und ich werde für meine Taten die Verantwortung tragen." Eine weibliche Stimme hallte von den Hangartüren herüber "Eine sehr löbliche Einstellung Silayai, und ich für meinen Teil finde wenn deine Heimatwelt schon im Dunkel lebt, braucht es nicht noch finstere Sith, welche die Dunkelheit mit Angst erfüllen." Der Mann neben Silayai hatte in einer kaum zu bemerkenden Geschwindigkeit etwas unter seiner Robe hevorgeholt, ein leises Zischen, ein monotones Summen und feurig rotes Licht erfüllte den Hangar um den Mann herum.

Sila sprang zur Seite und huschte hinter einer der vielen leeren Frachtkisten während die Frau sich aus dem Schatten der Hangartüren löst und auf den Sith zugeht "Glaubst du wirklich ihr Sith seid die einzigen die ihre Aura der Macht verbergen können, gerade auf einem Planeten wie diesem?" Ein weiteres zischen erklang und die Umgebung der Frau wurde ihn sanfte grünliche Töne getaucht. Jetzt konnte man auch ihre Züge erkennen, trotz ihres verbalen Angriffes und der bevorstehenden Konfrontation schien sie zu lächeln, es war ein ruhiges Lächeln, ja ihre ganze Erscheinung war davon erfüllt. Ihre bräunliche Tunika schmiegt sich an ihren Leib und ihr Haar fiel den Rücken hinab, nur festgehalten von einem Haarband. Ganz im Gegensatz dazu ihr Gegner, seine schwarze Robe wallte bedrohlich, als würden unbändige Stürme darunter toben, seine Brust hob und senkte sich in einem schnellen Rythmus. Als er die Kapuze abstriff konnte Silayai einen spitzen Aufschrei nicht unterdrücken, seine Augen waren umrandet von der gleichen Farbe wie sein Lichtschwert, und in ihrer mitte stach diese unheimliche gelb hervor. "Was willst du überhaupt hier, Jedi? Bist du mit deinen Freunden wieder auf einer heiligen Mission unterwegs, nur damit ihr unter dem Deckmantel der Freundschaft weitere hirnlose Sklaven für euren Krieg bekommt?" "Unseren Krieg, wenn ich mich recht entsinne habt ihr die Republik angegriffen, nicht umgekehrt." Der Sith schien die Lust an einem Gespräch verloren zu haben, aus seinen Fingerspitzen schossen grell leuchtende Blitze hervor welche die Jedi Ritterin umschlangen, oder doch nicht, wie eine Windmühle ließ diese Frau ihr Lichtschwert vor dem Körper kreisen schien die Entladungen einzufangen nur um sie danach an der Wand des Hangars rauschend verpuffen zu lassen. Mit einem gellenden Kreischen ging der Sith zum Angriff über, er stürzte mit großen Schritten auf jene Frau zu die ihn enttarnt hatte, das Lichtschwert hoch erhoben, beschrieb er einen weiten Halbkreis von der Seite her. Vollkommen unbeeindruckt lies die Jedi ihr eigenes Lichtschwert schützend quer über ihrem Rücken liegen, als die Klingen aufeinander trafen krachte und zischte es.

Der Kampf dieser beiden gleichwertigen Gegner dauerte nun schon mehrere Minuten und dennoch schien keiner einen Vorteil erringen zu können. "Mir reicht es jetzt," giftete der Sith, und es schien für einen kurzen Augenblick als würde sein Schwert wachsen, und tatsächlich von einem hinterhältigen grinsen begleitet schoss eine zweite Klinge gegenüber der ersten aus seinem Schwertgriff. "Und ich dachte schon der Kampf würde langweilig werden." Silayai glaubte sich verhört zu haben, war diese Jedi Ritterin lebensmüde oder hatte sie grade wirklich ihren Gegner verhöhnt? Doch da erkannte Silayai was diese Frau gemeint hatte, sie hatte auf einmal ein zweites Lichtschwert in Händen die beiden grünlichen Klingen beschrieben seitlich ihres Körpers summend kleine Kreise. Silayai war ausser sich, der Kampf gewann abermals an Geschwindigkeit, beide sprangen, tanzten und wirbelten durch den Raum und die Luft. Hin und her wogte dieses Aufeinandertreffen der Gegensätze, und Silayai fieberte wie besessen mit. Zwischen zweien dieser Attacke und Parade abfolgen schaffte der dunkle Krieger es die Frau ins wanken zu bringen, entsetzt musste Silayai mitansehen wie er ihre beiden Schwerter von der Hangarplattform schoss und seine eigene Waffe erhob. "Lass sie in Ruhe!" Ungeachtet jeglicher Gefahr rannte Silayai auf den Sith zu und sprang auf seinen Rücken wo sie sich in seiner Robe festkrallte und an allem zog was sie finden konnte. Mit Drehungen und Flüchen versuchte der Krieger der Finsternis das kleine Mädchen abzuschütteln, doch da war es schon zu spät, "SILAYAI... spring!" und das kleine Mädchen machte einen Satz wie niemals zuvor, wie sich später heraus stellte wohl zu weit da sie unsanft gegen die Hangarwand knallte. Bevor die Ohnmacht sie umfing sah sie noch wie die Jedi Ritterin mit einem gewaltigen Schub den Sith von der Plattform beförderte. Noch bevor sie ihm nachsprang hielt sie beide Schwerter wieder in den Händen. Das war das letzte was Silayai von den beiden sah, dann umfing schwärze ihre Gedanken.

"... das ist das einzige was die Kleine bei sich hatte. Aber der Transporter zur Station 79 ist schon vor zwei Stunden abgeflogen." "Traurige Sache da wollte jemand das Mädel nach Coruscant schicken und die verschläft den Flug. Sergeant, funken sie den Piloten unseres Transporters er soll bei seinem Rückflug nach Coruscant die kleine auf Station 79 absetzen, da sollte sie dann ihren Anschlussflug erwischen!" "Ja Sir, wird sofort erledigt." Silayai schmerzte jede noch so kleine Faser ihres Körpers als sie sich aufrichtete. "Sir?" der Mann in der gelb - weissen Rüstung deutete in Silayai's Richtung. Ein anderer kam auf sie zu und nahm seinen Helm ab, seine Rüstung war weiss mit vielen blauen Verzierungen. "Wir konnten zwar nicht herausfinden zu welcher Reisegruppe du gehörst, aber wir haben einen Flug für dich in einer Stunde arrangiert, der dich wieder auf deine reguläre Reiseroute bringt. Zum Glück haben meine Trooper dich beim durchsuchen des Hangars gefunden. Du hättest sicher noch den ganzen Tag verschlafen." Unfähig sich irgendwie richtig zu bewegen nickt Silayai nur und murmelte leise "Vielen Dank." Einer der republikanischen Soldaten hob das Mädchen von der Trage und ging dann neben Silayai her "Mach dir keine Sorgen, Arti ist der schnellste Pilot diesseits des Zentrums der Galaxis, wenn jemand dein Transportschiff einholen kann, dann er." In wenigen Augenblicken würde sie ein Raumschiff betreten, irgendwie war Silayai mulmig zumute, die Worte ihres Vaters schossen ihr durch den Kopf, aber den Krieg hatte sie nun schon miterlebt, da konnte sie genauso gut in ein Raumschiff steigen. "Arti, wir haben eine Begleitung für dich, damit du auf dem Rückflug nicht so einsam bist." "Wenn du mir nicht gleich sagst das ihr auf diesem öden Fels eine Twi'Lek gefunden habt die nebenher noch Bauchtänzerin ist, dann schleich dich. Ich habe zu tun." Der Soldat musste herzhaft lachen und klopfte Silayai auf die Schulter, Silayai jedoch kam es vor als hätte er das Raumschiff auf sie geworfen, dennoch versuchte sie, sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen. "Lass dich nicht lumpen Arti ist ein netter Kerl, steht nur etwas unter Streß. Ich muss zurück, aber ich wünsche dir alles gute kleines mädchen." Nachdem der Soldat gegangen war tappste Silayai vorsichtig auf das Schiff zu, unter dem Rumpf waren leise Flüche und lautes Klopfen zu vernehmen. "Hallo, ich bin Silayai, die haben gesagt ich soll mit dir fliegen, tut mir leid." "Verflu...," Ein Gesicht verschmiert von Hydrauliköl schaute kopfüber aus einer Wartungsluke "Schuldige Knirps, der Hyperantrieb spinnt mal wieder, ich bin Artoniandes der III aber nenn mich ruhig Arti wie alle anderen auch und nun setz dich hin und sei still ich muss dies hier noch fertig machen. Dann können wir auch losfliegen." "Sicher ist nur das Kabel der Steurung hinter der Getriebestange für den Hyperantrieb eingeklemmt." Silayai hatte oft zugehört wenn ihr Vater wenn er von den Reparaturen sprach die er vornahm, und beinahe immer wenn es um Hyperantriebe ging, war es das eingeklemmte Kabel. "Bei allen hungrigen Sarlactentakeln Tattooines, du hast Recht." Er glitt aus der Luke hervor und nun endlich konnte Silaya erkennen das Arti eher von der Sorte der kleinen Menschen war, sein rot blondes Haar kräuselte sich in frechen Locken über sein Haupt. "Na dann mal los, mein kleiner Astromech Droide." Sein Grinsen war ebenso frech wie aufmunternd, so konnte man dem Kerl ja nicht böse sein, nichtmal bei so einem Spitznamen. Und so stieg Silayai, deren flaues Gefühl sich wieder breit machte, die Stufen des Frachtschiffes herauf.
 
Alt 22.10.2010, 16:02   #3
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AW: [Chargeschichte] Silayai del Shiavar

Kapitel 7 Der Anfang oder das Ende?

Im Schlafsaal der Mädchen war bis auf wenige Ausnahmen ruhig. Shandra's Schnurren erklang vom anderen Ende des Raumes. Heute war es soweit, aufgrund des Zwischenfalles mit Justin, war heute kein Unterricht, dafür jedoch würde sie ihn um 9 Uhr von der Krankenstation abholen können. Wenn auch zu einem eher unerfreulichen Ereignis. Der Hohe Rat würde sie beide befragen zu den Umständen des Unfalles. Die Wecker klingelten, und die anderen beiden Mädchen standen auf, einzig Silayai blieb in ihrem Bett liegen. "Hey Sila die fangen beim Frühstück noch ohne dich an wenn du im Bett bleibst." Shandra stand vor ihrem Bett und lächelte, doch Silayai verkniff es sich aufzuspringen und ihre gutmütige Freundin zu begrüßen, stattdessen brummte sie nur kurz. Shandra beließ es dabei, doch Nilai's Worte trafen Silayai wie ein Stich. "Soll sie sich doch ausweinen weil dieser unförmige Mensch, sich überschätzt hat, immerhin hat sie seine Drohne so eingestellt." Nach dem Waschen verließen die beiden Mädchen den Schlafsaal und Silayai sprang auf, sie musste Gewissheit haben. Sie ging herüber zu Nilai's Ecke und durchsuchte die Schubladen von deren Tisch. Es dauerte sicher einige Minuten und schon beinahe wollte sie die Hoffnung aufgeben, als ihr Blick auf die Schmuck Kassette von Nilai fiel. Verschlossen... 'So ein Mist' Silayai zog ihren Hydroschraubendreher und begann die Scharniere zu zerlegen, endlich sie war offen, und da fand Silayai auch was sie gesucht hatte. Sie nahm das Gesuchte an sich, und verschloss die Schmuck Schatulle auf die gleiche Weise wie sie jene geöffnet hatte. Nun brauchte sie nur noch eines um sicher zu sein. Sofort zog sie sich etwas an und lief die Gänge des Tempels entlang Richtung Müllplatz, "Hey Sila, zum Speisesaal gehts hier lang," Shandra war um eine Ecke gekommen und grinste breit. "Du kommst mir grad recht, du musst mir helfen." Silayai packte die Hand der Cathar und zog sie stürmisch mit sich. "Wenn du mir sagst wo du hinwillst würde es schneller gehen, dann könnte ich selbst laufen." Silayai ließ Shandra's Hand los und sah sie an, "Ich habe die hier gefunden, nun suchen wir die Trainingsdrohnen." Silayai zeigte Shandra was sie heute morgen entdeckt hatte. "Bei der Macht woher hast du die? Glaubst du die sind aus den..." weiter kam Shandra nicht, "Ja das glaube ich und darum suchen wir nun die Drohnen" Shandra konnte sich ihr Grinsen nun wieder nicht verkneifen. "Wärst du beim Frühstück gewesen, hättest du mit anhören können das alle möglichen Beweise in den Unterrichtsraum gebracht wurden wo die Anhörung stattfindet."

Silayai seufzte laut hörbar, es hiesse also warten bis die Anhörung beginnt. Bis dahin war sie zur Untätigkeit verdammt. Die Minuten verrannen viel langsamer als sonst, immer wieder musste Silayai auf die Uhr sehen. Dann kam der große Moment , gemeinsam mit Meisterin Truorn ging sie zur Krankenstation. Auf dem Weg dorthin kam es Silayai immer wieder vor als wäre sie eine Gefangene oder ein Ausstellungs Objekt, Jedi Ritter, Padawan Schüler und andere Jünglinge sahen sie im vorbeigehen an, oder blickten ihr nach. Warum wolllte dieses Ziehen in ihrem Magen nicht aufhören? Die Tür der Krankenstation glitt leise summend zur Seite und Justin stand vor ihr und Meisterin Truorn, "Bist du fertig junger Justin?" Der Junge nickte Meisterin Truorn zu und blickte dann zum ersten Mal auf. "Es tut mir leid was geschehen ist, Meisterin" Doch die Twi'Lek verzog keine Miene. Ruhig führte sie beide nun zu ihrem Unterrichtsraum. "Dies ist nur eine Befragung kein Tribunal, seid einfach ehrlich und erklärt was ihr wisst, der Rat und die anwesenden Meister werden euch anhören und dann wird der Rat eine Entscheidung treffen." Die drei traten ein, Justin und Silayai erkannten ihren Unterrichtsraum nicht wieder, am Kopfende des Raumes auf kleinen, runden Sitzgelegenheiten saßen die Mitglieder des hohen Rates, an der Fensterwand lehnten Jedi die beide schon vom sehen her aus dem Tempel kannten. Eine von den Frauen lächelte Silayai freundlich zu, irgendwie kam ihr dieses Lächeln vertraut vor, ebenso wie die Gesichtszüge der Frau, doch im Moment konnte Silayai ihr Gesicht nicht zuordnen. "Silayai del Shiavar, Justin Mantarres kommt näher und setzt euch bitte." Ein Mann, dessen Herkunft man leicht als Kel'dor zuordnen konnte wies beiden Sitzplätze zu. Zwischen den Jünglingen und dem Rat lagen die drei Trainingsdrohnen. Erneut erklang das leise Summen der Tür und Silayai durchfuhr es wie ein kalter Schauer als eine wohl bekannte Stimme erklang "Aber was soll ich denn hier? Das geht ja wohl nur die blinde und ihren dicken Freund was an." Dann setzte sich Nilai links von ihr auf eine der Sitzgelegenheiten und grummelte leise. "Nilai san elai Nunsairidies, zweierlei. Erstens hören wir solche Aussagen nicht gern und zweites betrifft es dich sehr wohl, hast du doch Justin zuletzt gesehen vor dem Unfall" Dann wurde es still im Raum und alle Augenpaare waren auf sie drei gerichtet. Es erklang die Stimme einer jungen Frau, ruhig aber dafür sehr bestimmt. "Nilai du als Zeugin sag uns bitte wie sich der Unfall aus deiner Sicht ereignet hat." Nilai richtete sich ein wenig auf und begann zu erzählen, sie erklärte wie Silayai die Trainingsdrohne manipulierte und auch das Justin ihr seine Liebe gestanden hätte und sie um ihre Trainingsdrohne gebeten hatte, der Rat hörte ohne das Mädchen zu unterbrechen, zu und schwieg. Einzig Justin konnte Silayai gegenüber ein Kopfschütteln nicht verbergen. "Danke Nilai, dies alles war sehr aufschlussreich, warte nun bitte vor der Tür." "Hoher Rat mit eurer Erlaubnis," Silayai hatte leise gesprochen aber dennoch für alle hörbar, "Ich möchte darum bitten das Nilai bleiben darf ich muss ihr etwas gestehen." Der Kel'dor nickte und Nilai setzte sich wieder.

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Silayai stand auf und legte das heut morgen gefundene unter einem Tuch verdeckt auf den Boden dann wandte sie sich Nilai zu, "Ich weiß wir waren nicht immer beste Freundinnen dennoch möchte ich dir dies hier zurückgeben sobald der Rat es sich angesehen hat, vergib mir bitte das ich dich bestohlen habe." Nilai war während der Entschuldigung puterrot geworden, doch als Silayai das Tuch wegzog, wurde sie schlagartig kreideweiß. Auf dem Boden vor den Trainingsdrohnen lagen die drei Sicherungs Sensoren. Sie waren zerkratzt und beschädigt. Dann sprach der Kel'dor wieder "Meisterin Truorn, habt ihr Jüngling del Shiavar gezeigt wie man die Sicherungssensoren entfernt?" "Ja das habe ich, sie hat es in meiner Gegenwart üben dürfen." Der Kel'dor nickte und nahm einen der Sensoren auf "Diese hier sind aber beschädigt das heisst Jüngling des Shiavar hat sie nicht entfernt. Justin, weißt du was dies ist und wozu es dient?" "Nein Meister dies weiß ich nicht, verzeiht." Der Kel'dor lachte freundlich, "Kein Grund sich zu entschuldigen Lichtschwert Technik und Aufbau ist noch nicht Bestandteil deines Unterrichtes. Aber wenn du es nicht warst und ich Jüngling del Shiavar ausschliessen kann, was glaubst du Justin wer diese Sicherheitssensoren ausgebaut hat?" "Meister, vermutlich die selbe Person die mir dir mir meine Trainingsdrohne wegnahm und mich dann mit allen dreien hier allein zurückließ." Seine Stimme war verbittert, alle Anwesenden konnten dies hören, doch nur eine war mir jedem Wort etwas blasser um die Nase geworden. Der Kel'dor erhob wieder seine Stimme "Meisterin Truorn, begleitet bitte Justin hinaus und wartet im Speisesaal, Meisterin Sati, ihr nehmt bitte Silayai mit und geht in die Trainingshalle, der Rat wird Boten schicken wenn wir es für die richtige Zeit halten." Die vier genannten Personen verließen den Unterrichtsraum Silayai folgte der Frau die ihr schon zu Beginn der Befragung zugelächelt hatte. "Wenn wir schon in der Trainingshalle sind, magst du mal meine Trainingsdrohne ausprobieren?" Silayai hob den Kopf und lächelte "Gern Meisterin Sati, aber erlaubt mir eine Frage, warum tragt ihr mit eurem Können und Rang noch eine Trainingsdrohne mit euch herum?" Die Frau lachte lauthals ehe sie antwortete "Weil Perfektion, liebe Silayai, eine Straße ist und nicht das Ziel. Niemals im Leben werden wir ausgelernt haben oder alles erreicht haben. Oh da sind wir schon." Meisterin Sati übergab Silayai die Drohne und nickte ihr aufmunternd zu als sie den Trainingsraum betraten. Silayai sah sich kurz um, in der Halle konnte sie Padawan Schüler und Jedi beim Nahkampftraining oder bei Übungskämpfen sehen, sie zog sich mit Meisterin Sati in eine Ecke zurück und aktivierte die Drohne, sofort huschte jene empor und kreiselte herum. Silayai zog ihr Lichtschwert und ein leises Piepen gab zu erkennen das die Trainingsdrohne ihren Gegner erkannt hatte. Die Entladungen kamen zügig und unregelmäßig. "Meisterin auf was ist diese Drohne eingestellt?" Silayai bekam sichtlich Mühe die Entladungen abzuwehren, dennoch gelang es ihr, wenn auch zumeist knapp. "Oh, nur die Soresu Trainingseinheit 2." Die Frau lächelte Silayai zu und setzte sich neben sie, "Ich möchte das du dich vollkommen konzentrierst vergiß alles um dich herum, werde eins mit deinem Schwert und deiner Umgebung lass die Macht durch dich hindurch in deine Bewegungen fliessen." Ganze 7 Minuten hielt Silayai durch bevor sie ihr Lichtschwert deaktivierte und auf die Knie herab sank. Trotz dem das mehr als eine Entladung sie zum Ende hin getroffen hatte, lächelte sie. Meisterin Sati nickte anerkennend. "Du hast lange durchgehalten für jemand deines Trainings Standes. Ein wahrer Meister des Soresu könnte dies jedoch mehrere Wochen am Stück ohne einen Treffer zu erleiden, kannst du dir denken warum?" "Weil sie mehr Kraft und Ausdauer haben als ich?" "Nein, weil sie die Macht nutzen um ihr Schwert zu führen, nicht nur ihre Hände."

Nach einigen Stunden wurden sie wieder in den Unterrichtsraum zurückgerufen. Nilai sah geknickt und mitgenommen aus, ganz offensichtlich hatte sie geweint. Silayai wollte ihr die Hand auf die Schulter legen, doch Nilai wischte sie wortlos fort. "Silayai," der Kel'dor richtete ruhig seine Worte an sie "Wenn du im Rat sitzen würdest, und über die Schuldige dieses Prozesses richten müsstest, was würdest du tun?" Silayai knickte zusammen, für wenige Augenblicke wurde es schwarz um sie herum wie eine Woge brachen die Gefühle über sie herein. Ja, sie hatte die Trainingsdrohnen umgebaut, sie hatte Justin's und Nilai's Konflikt auf die Spitze getrieben und sie war nicht da als Justin angegriffen wurde, und der Rat hatte dies erkannt. "Wenn ich ein Urteil fällen müsste, Meister" Silayai sprach sehr leise und benommen, nun ahnte sie warum Nilai geweint hatte, ihr hatten sie die gleiche Frage gestellt. "Dann würde ich die Schuldige vom Orden ausschliessen und nach Hause schicken, Hinterlist und Tücke würde ich im Orden der Jedi nicht dulden." Die Mitglieder des Rates erhoben sich, die Spannung im Raum war für alle zum greifen nahe, wie ein Nebel der sie alle umfing. "Damit ist das Urteil gefällt, erhebt euch bitte." Die drei Jünglinge standen auf, allen stand die Sorge ins Gesicht geschrieben denn in ihren Herzen und Gedanken waren sie alle nicht frei von Schuld. "Justin Mantarres," Silayai ließ den Mund offenstehen und wollte ansetzen etwas zu sagen, aber eine einzige Geste des Kel'dor brachte sie zum Schweigen. "Nicht alle Wesen dieser Galaxie sind einem wohlgesonnen, auch dein offnes und freundliches Gemüt kann dies nicht erzwingen, jedoch in diesem Fall trifft dich keine Schuld, der Rat ist sich über deine Aussagen, Gefühle und Beweggründe im klaren, darum wirst du ab morgen wieder,wie gewohnt am Unterricht teilnehmen." Justin atmete erleichtert auf, die düstere Stimmung des Raumes wurde durch sein kindliches lächeln wieder ein wenig erhellt. "Silayai del Shiavar, in dir vereinen sich Eigenschaften die löblich und zugleich besorgniserregend sind. Dein Ehrgeiz macht eine gute Schülerin aus dir, doch zugleich führt er dich auf schmale Pfade. Und dein Instinkt jedes Wesen zu beschützen zu wollen bringt dich selbst in die Linie des Feuers. Auch wenn wir diesen ebenfalls schätzen, ist dein Beschützerinstinkt dennoch zu sehr ausgeprägt. Trotz allem in diesem Fall konnten wir in deinen Worten und Gedanken keine Lüge sehen und so wirst du ab morgen ebenfalls wieder dem Unterricht beiwohnen." Silayai konnte nicht mehr, sie wollte nicht mehr, sie hatte jedes Wort gehört und dennoch waren Zweifel in ihr, so bemerkte sie nicht einmal das sie zusammen mit Justin hinausgeführt wurde. "hey kleines Schleierköpfchen, danke." Ihr Herz schien für den Moment da Justin sie ansprach stehen geblieben zu sein. "Wieso dankst du mir? Ohne mich wärst du niemals in diese Lage gekommen." "Nun ja ich bin auch auf Nilai reingefallen, und dennoch verdanke ich dir alles in allem, mein Leben." Justin lächelte und streckte Silayai die Hand entgegen, welche sie auch mit einem Lächeln ergriff. "Nein Justin, wäre ich nicht gekommen hättest du allein lange genug durchgehalten, dessen bin ich mir sicher."



Kapitel 8 Von Technik und Kristallen

Die Befragung war nun schon mehrere Wochen her und Nilai's Ecke des Zimmers war noch immer leer, manchmal wenn sie abends schlafen gingen sprachen Shandra und Silayai über das was geschehen war. Shandra war überzeugt davon das Nilai schlimmeres verdient hätte als nur nach Hause geschickt zu werden. "Nein Shan, so kann man das nicht sehen, du weißt nicht warum sie so wurde. Nicht alle werden geboren und sind von da an böse Wesen." "Ach Silayai, warum verteidigst du sie, Nilai hätte das niemals für dich getan." "Ja .. vielleicht war sie eine schlechte Freundin.. aber sicherlich kein schlechter Mensch." "Hast du schon gehört Sila? Morgen kommt ein Gastlehrer zu uns es soll um den Bau von Lichtschwertern gehen und die Technik die dahinter steckt." Silayai lächelte Shandra zu, "Du solltest doch wissen wie sehr ich mich für Technik interessiere. Der Tech Ingenieur des Ordens besucht uns gemeinsam mit einer angehenden Hüterin der Tiefen. Ich habe mal probeweise einen Bauplan für mein Lichtschwert gezeichnet ich möchte sie fragen was sie davon halten." "Oh Sila du bist wirklich vernarrt, du kannst doch nicht alle Zeit deines Lebens mit einem Schwert verbringen, und woher weißt du dies alles nun schon wieder?" Silayai antwortete nicht weiter, sie war mit dem Datenpad ihres Bauplans im Arm eingeschlafen. Der Morgen nahte schneller als den beiden Mädchen lieb war, Shandra war nichtmal richtig aufgestanden da summte es schon an der Tür, Shandra ging hin und öffnete "Justin was machst du so früh schon auf den Beinen," gähnte sie ihm müde entgegen. "Och nichts, ich habe euch nur Frühstück gebracht." Shandra bat Justin hinein als Silayai gerade aus dem Bad kam, Justin wurde feuerrot und drehte sich sofort zum Fenster "schuldige Schleierköpfchen." Shandra lachte laut los und Silayai verstand gar nichts mehr, sie zog sich ihre Tunika und Hose über und guckte zwischen den beiden hin und her. "Warum lachst du so und wieso guckt Justin aus dem Fenster als wäre er eine Statue?" "Silaaaa.. weil man sich normalerweise ein Handtuch umlegt wenn man aus dem Bad kommt." "Ist das nicht egal? Ich sehe euch doch auch ständig durch die Macht, eure Auren und eure Kraftlinien." Nun mussten alle drei lachen, sie aßen das Gebäck das Justin ihnen mitgebracht hatte und machten blöde Witze über Silayais peinliche Auftritte jeden Morgen. "Ja ja redet ihr nur," sie nahm eine Bürste und hielt sie wie einen Kommunikator "Jedi Tempel an Schönheitsberatung, welche Bürste soll ich heute benutzen?"

Endlich im Unterrichtsraum angekommen warteten sie alle sehr gespannt. Meisterin Truorn trat ein, ihre Tunika heute war von ähnlicher Farbe wie ihre Haut und ihre Tentakeln, welche die Jünglinge mittlerweile als Lekku kannten, waren mit silbernen Bändchen verziert. Hinter ihr traten ein sehr alter Zabrak und eine junge Frau ein. Der alte Zabrak baute sich noch im Türrahmen auf und stemmte die Hände in die Seiten "Damals als ich dort saß wo ihr sitzt, bin ich zur Begrüßung meiner Lehrmeisterin aufgestanden." Meisterin Truorn musste schmunzeln, doch der alte Zabrak schien nicht zum scherzen hier zu sein. "Ich bin Orftray Danalius, und dieses Jahr leite ich den Vorsitz über die Werkstätten des Ordens, und wenn einer von euch Naseweisen jemals ein Lichtschwert besitzen will dann solltet ihr lernen Respekt zu zeigen, vor der hohen Kunst ihres Bau's. So ein Lichtschwert ist mehr als eine Ansammlung von Drähten, Energiezellen, Linsen und Kristallsplittern. Beinahe jedes Lichtschwert ist einzigartig, es spiegelt die Seele und das Blut seines Trägers wieder. Aber ich liefere nur die Hülle und die Energie, was euch und eure Lichtschwerter einzigartig machen wird, erklärt euch meine Begleiterin heute." Meisterin Truorn hatte sich auf eine der Fensterbänke gesetzt und sah ruhig dem Tun der beiden Gastredner zu. Als die Frau vortrat und ihre rubinrote Robe im Sonnenlicht schillterte wurde es still im Raum, etwas an ihr war präsent, dass die Jünglinge verstummen ließ. "Mein Name ist Gwen Laszandi in Lambardigia del Wakanio Sashi. Heute jedoch dürft ihr mich Gwen nennen. Ich habe etwas für jeden von euch, vielleicht nicht heute aber sehr bald." Justin zupfte Silayai am Ärmel und flüsterte "Ob sie Teile ihres Namens meint?" Beide kicherten ehe sie wieder nach vorn sahen. Gwen zog einen Stein aus ihrer Tasche, so zumindest schien es. Dann erklärte welche Arten von Kristallen es gab und wie sie Verwendung fanden, sprach darüber das sie geschliffen werden mussten und wie sie in ein Lichtschwert eingebaut wurden. Während ein Großteil der Jünglinge schon in den Vormittagsstunden beinahe eingeschlafen wäre sog Silayai den Unterricht in sich auf. Technische Daten, Abmessungen einfach alles was irgendwie mit dem Aufbau des Lichtschwertes zu tun hatte. Der Vormittag näherte sich dem Ende und Meisterin Truorn entließ die Jünglinge zum essen, doch Silayai nahm sich ihren Bauplan und ging zu Meisterin Truorn und ihren Gästen herrüber. "Meisterin ich würde Meister Danalius und Meisterin Lasz.." Die Dame in der roten Robe hob den Zeigefinger "Ah ah, Gwen reicht, sonst stehen wir morgen noch hier." Silayai musste schmunzeln "Ja euer Name ist sehr lang aber auch schön, aber würdet ihr bitte einen Blick auf dies hier werfen?" Silayai öffnete eine Datei in ihrem Datanpad und blickte in drei verwunderte Gesichter. "Sila ist das ein Lichtschwert?" Meisterin Truorn fasste sich als erstes "Woher hast du diese Zeichnung?" "Sicher irgendwo in den Mülleimern der Werkstätte rumgekramt wie? Welcher Padawan auch immer das gepinselt hat, hat nichtmal das Lineal benutzt, hier ist der Strich verschoben und dort die Einfassung für die Linse gehört weiter nach innen sonst wird die Klinge 25m lang wenn nicht mehr." "Danke für die Hilfe Meister Danalius ich bessere es gleich aus." Noch ehe einer der drei etwas erwidert hatten, zückte die kleine Miraluka eine Zeichenhilfe für ihr Datenpad und korrigierte einige Linien, nahm neue Abmessungen vor und bezeichnete die Längen der Kanten neu. "Ist es so besser Meister Danalius?" Der alte Zabrak rieb sich eines seiner vielen Hörner, "Naja ich würde hier bei der Aufnahme der Energieze... was rede ich hier eigentich wie alt bist du Mädchen?" "Ich bin 7 Jahre alt, aber welche Rolle spielt das für mein Lichtschwert?" Meisterin Truorn legte die Hand auf Silayai's Schulter "Sila hör mal, die Technik dieser Waffe zu verstehen ist eines, und was Meister Danalius dir sagen möchte ist folgendes, du bist noch sehr jung und dein Meister wird dir als Padawan alles notwendige zeigen. Dein Ehrgeiz hat dich wieder einmal überholt, und nun geh etwas essen." "Aber ich.." Meisterin Truorn die sonst sehr fröhlich und locker wirkte sagte dieses mal ein wenig schärfer, "Geh essen, ich habe mit unseren Gästen noch etwas zu besprechen." Silayai nickte kurz "Natürlich Meisterin Truorn." Dann deutete sie eine kurze Verbeugung an und verließ den Unterrichtsraum. "Schlecht war der Entwurf nicht Nuass, aber du hast Recht, die Kleine wird später noch genug damit zu kämpfen haben ein gutes Lichtschwert zu entwerfen." Die Twi'lek sah den alten Zabrak an und winkte ab. "Ach Orf, Sila interessiert sich nur für Technik, sie begreift die lebendige Macht dahinter noch nicht. Sie ist mit Abstand die beste im Umgang mit dem Lichtschwert in meiner Klasse, aber schon bei simplen Machtübungen bekommt sie Probleme. Und dies sollte aufgrund ihrer Herkunft nicht so sein, es ist als würde sie sich vor der Macht verschliessen."

<img src="http://www.farbkristalle.com/ci_3542327/thumb_2209595.JPG" border="0" alt="" /><img src="http://www.farbkristalle.com/ci_3542327/thumb_2209597.JPG" border="0" alt="" />
Am Nachmittag besuchten die Jünglinge gemeinsam mit Meister Danalius die Werkstätten, sie sahen älteren Padawan Schülern und Schülerinnen beim vorfertigen ihrer Licthschwert Teile zu und bestaunten wie einer von ihnen seinen Kristall schliff. Silayai stellte sich näher zu ihm und sah genau zu wie er die Maschine einstellte. "Kannst du dem Kristall jede beliebige Form geben?" Der Padawan Schüler sah auf sie herab und lächelte. "Ja das kann ich, hier an der Steuerkonsole kannst du die Richtung und den Winkel des Lasers genau einstellen, somit ist nahezu jede Form möglich." Der Nachmittag ging sehr schnell herum und die Jünglinge löcherten den alten Zabrak mit Fragen, nun endlich in seinem Element und sich des notwendigen Respekts sicher öffnete jener sich sogar einer gewissen Freundlichkeit. Bis sie kurz vor dem Abendessen wieder in ihrem Unterrichtsraum waren stand er allen Rede und Antwort. "So Jünglinge, ich hoffe dieser Tag hat euch gefallen, ihr könnt nun zum Essen gehen." Wie eine Horde Wookies stürmten die Kleinen los, auch Silayai konnte sich ein gewisses Hungergefühl nicht absprechen, dennoch aß sie am abend kaum mehr als einen halben Teller von dem leckeren Eintopf. Abends im Schlafsaal konnte sie an nichts anderes mehr denken, "Shandra hast du mitbekommen wie lange die Werkstatt offen ist?" Die Cathar drehte sich herum und auf ihren Zügen war wieder dieses schelmische Grinsen wie so oft. "Nun Meister Danalius sagte etwas von 20 Uhr.... oh nein Sila den Blick kenne ich, was hast du jetzt schon wieder vor?" Silayai stemmte empört die Arme in die Seiten "Ich habe niemals etwas vor." Beide Mädchen mussten lachen, dann sprang Silayai auf und zog sich wieder an. "Ich gehe eine Runde spazieren so kann ich nicht schlafen." "Wieso habe ich nur ein ungutes Gefühl bei der Sache?" Silayai streckte Shandra kurz die Zunge entgegen und Shandra musste unwillkürlich lächeln. "Sei vorsichtig Silayai." "Natürlich, wie sonst auch" Mit einem leisen Summen der Tür entschwand Silayai in die Gänge des Tempels welche im Dämmerlicht da lagen. Eilig huschte sie zur Werkstatt wo nur noch sehr wenig los war, sie trat ein und niemand schien sich besonders um sie zu kümmern. So spät abends waren alle sehr konzentriert auf ihre Arbeit. Sila ging ohne großes Aufsehen zu erregen zum Regal mit den Materialien. 'Energiezelle - check, Gehäuse - check, wo sind die Verdrahtungen und Linsen?' Wie ein leises flüstern in ihrem Kopf drang eine Stimme zu ihr durch, kaum verständlich aber doch so nah als stünde sie neben ihr. Sie ging in die Richtung aus der die Stimme scheinbar erklang. 'Hey die Linsen und Verdrahtungen, klasse dann kann ich ja bald anfangen' Die Stimme war verschwunden zumindest für den Augenblick. Silayai aber war nun in einem Fieber es ließ sie nicht mehr los, das die Werkstatt inzwischen leer war interesierte sie nichtmal. Auf einem sehr abgelegenen Schreibtisch fand sie schlussendlich was ihr noch fehlte. Warum jemand ungeschliffene Lichtschwert Kristalle herum liegen ließ verstand Silayai nicht aber die Sorge darüber wurde einfach fortgewischt. Alles lag bereit.. Silayai nahm den Kristall und trennte mit dem Laser nach und nach alle Unebenheiten ab, es dauerte Stunden doch dann war sie mit dem Ergebnis zufrieden. 'Wenn Meister Danalius nur gesagt hätte was er wegen der Energiezelle meinte' Die Aufrerung wuchs so sehr das sich Schweisstropfen unter dem Schleier bildeten. Es war soweit, Silayai musste nur den Knopf drücken um es zu aktivieren, warum zögerte sie nur? Ihr Daumen lag auf dem Knopf nur ein leichter Druck und vor ihr würde die Klinge hervorschnellen die ihr helfen konnte das Schicksal der Galaxie ein wenig zu bessern. Dann war die Stimme wieder da.. 'Warum es nicht aktivieren es ist niemand hier dem du schaden kannst' Silayai drückte den Knopf, und mit lautem zischen tauchte eine blutrote Klinge vor ihr auf. Erschrocken ließ sie die Waffen fallen welche mit der Klinge zuerst im Erdboden stecken blieb. Das konnte nicht sein das durfte nicht sein wieso rot, die kristalle waren blau und silbrig gewesen wieso eine rote Klinge? "Das ist leicht zu erklären Silayai," "Meisterin Gwen?" Die Frau schritt in ihrer bodenlangen Robe von der Tür der Werktstatt aus näher. "Ich habe gesehen zu was dein Tatendrang dich führen wird, und als Meister Danalius deinen Plan als funktionstüchtig analysierte war es nur eine Frage der Zeit." Sie beugte sich hinab, deaktivierte das Lichtschwert und hob es auf. "Dein Entwurf ist gut, aber du bist an der Stimmigkeit der Kristalle gescheitert. Jeder Kristall muss eine Verbindung mit seinem Träger eingehen, nur dann wird das Lichtschwert auch in den Farben der Kristalle erstrahlen. Ich werde dein Lichtschwert Meisterin Truorn zur Aufbewahrung geben, aber vorher wirst du mir die Kristalle wiedergeben." Mit diesen Worten übergab sie Silayai das Lichtschwert und jene öffnete die Kammer in welcher die Kristalle eingebunden waren. "Meisterin, sie haben die Farbe geändert, sie sind nun beide rot" "Es ist wie ich sagte solange sie keine Bindung haben sind sie nichts mehr wert." Silayai hatte beide Kristalle ausgebaut und übergab sie Gwen und seufzte leise. "Nimm es nicht so schwer Silayai, wenn die Zeit reif ist wird dir dies hier von großem nutzen sein. Bis da hin lerne die lebendige Macht als Verbündeten zu sehen. Dies wird dir helfen." Dann ging Gwen mit dem Lichtschwert und den Kristallen hinaus, zurück blieben nur ein Loch im Fußboden der Werkstatt, das sie Meister Danalius erklären müsste, und sie selbst. Es wurde Zeit doch schlafen zu gehen.

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Alt 22.10.2010, 16:02   #4
Gast
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AW: [Chargeschichte] Silayai del Shiavar

Kapitel 5 Ein neues Leben beginnt

'Ruht euch nun aus, legt euch schlafen morgen ist euer großer Tag' Diese Worte, der Frau mit den Tentakeln am Kopf, erklangen voller Ruhe und waren Vertrauen erweckend, dennoch hatte sie die ganze Nacht über wach gelegen. Den Schlafraum in dem sie lag, teilte sie sich mit zwei anderen Mädchen, Nilai und Shandra. Die beiden waren ein Unterschied wie Tag und Nacht, Nilai kam aus einem Adelshaus Alderaan's und war gesittet, sprach immer ein klein wenig überheblich und legte viel Wert auf ihr Äusseres Erscheinungsbild. Shandra hingegen lag zusammen gerollt auf ihrem Bettzeug und wedelte mit dem Schweif. Sie gehörte einem Volk an das sich Cathar nannte, und in welchem eine Verbindung zur Macht wohl sehr selten war. Endlich das erlösende Summen der Wecker, Silayai sprang von ihrer Liege und ging zu ihrem Schrank, viel Auswahl gab es nicht. Mit einem Lächeln zog sie sich die hellbraune Tunika an und steckte zur Vorsicht ihre purpur farbene Lieblings Augenbinde ein. "Hey ihr beiden? Wollt ihr den ganzen tag verschlafen?" Silyai stubste Nilai und Shandra jeweils einmal an. Nilai schlug die Augen auf und ihr Blick war ungehalten, "Ja doch, nicht so grob, du zerzaust noch mein Haar." Dagegen war die Reaktion von Shandra gradezu belustigend, jene rollte sich auf die andere Seite schlang den Schweif um ihre, Beine und brummte nur unwillig. "Ich gehe schonmal frühstücken, bis nachher zum Unterricht ihr beiden." Nilai sah sie entgeistert an, "Willst du dir nichtmal die Haare bürsten du sieh..." zu spät Silayai huschte schon durch die Säulengänge zum Speisesaal. Der Geruch von frisch Gebackenem lag in der Luft dennoch waren zu so früher Stunde nur wenige schon im Speisesaal. So stellte Silayai sich ans Ende der kleinen Schlange und tippelte nervös von einem Bein auf das andere. "So hungrig?" hinter ihr war der recht füllige Junge namens Justin aufgetaucht, wo hatte er nur in dieser früh schon ein Stück Kuchen her? "Ach nein, ich werde eh keinen Bissen runter bekommen, ich bin so nervös" Justin musste lachen wobei einige Krümel über sein Hemd kullerten. "Du macht dir zu viele Gedanken Schleierköpfchen, der Unterricht ist nicht sooo spannend wie du glaubst, du musst das ganze gemütlicher angehen," mit diesen Worten legte er eine Hand auf ihre Schulter. Silayai war an der Reihe und die Dame hinter dem vielen Essen sah sie gütig lächelnd an als Silayai zögerte sich etwas auf das Tablett zu legen. "Du bist neu hier, oder? Nimm dir was du magst, es kostet dich nichts." Silayai legte einige Früchte auf ihr Tablett und einen kleinen Kuchen mit Schokolade überzogen, dann stellte sie einen Becher mit Fruchtsaft dazu. Ein Blick auf Justins Tablett lies sie erstarren, dieser Berg von Brot und Früchten konnte unmöglich in diesen Jungen passen. "Man kann für einen langen harten Trainingstag nicht genug gewappnet sein." Die beiden setzten sich an einen Tisch wo schon einige Jedi und Padawan Schüler saßen, Silayai sah die Sitzbank hinab und musste mit einem Schmunzeln feststellen das Justins Appetit sogar den der Jedi übertraf, und die waren immerhin schon erwachsen.

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Gemeinsam gingen Justin und Silayai zu ihrem Unterrichtsraum, noch auf dem Weg dahin schloss sich ihnen, die noch immer gähnende, Shandra an. Sie kamen in den hell erleuchteren Raum, auf dessen Boden viele Kissen verteilt waren, einige andere Jünglinge hatten sich schon einen Platz gesucht und so setzten sie sich einfach dazu. Es dauerte einige Minuten und so begannen die Unterhaltungen, jeder erzählte ein wenig von seinem Heimatplaneten oder von ihren Familien, Silayai blickte aus den Fenster und besah die Sonne, sie war so wunderschön und so warm auf der Haut. "Guten Morgen Jünglinge." Die Kinder sahen auf und eine Twi'Lek betrat den Raum, ihre tiefblaue Haut hob sie sich deutlich von ihrer Schneeweissen Tunika ab. Zwischen ihren Tentakeln schlangen sich Strähnen von silbrig glänzendem Haar herab. "Mein Name ist Nuass Truorn, und wir werden gemeinsam eure Zeit als Jünglinge hier verbringen." Leise summend öffnete sich die Tür zum Unterrichtsraum und Nilai trat hinein, sie trug ein knielanges himmelblaues Kleidchen, und hatte ihre Haare auf sehr komplizierte Weise hochgesteckt. "Verzeiht Meisterin, ich bin zu spät aufgewacht um mich rechtzeitig fertig machen zu können." Es gab wohl niemandem in dem Raum der nicht vollkommen verwundert war über das Erscheinungsbild des Mädchens, einzig Meisterin Truorn musste schmunzeln. "Das macht nichts Nilai, wir haben ebend erst begonnen, doch für den Nachmittag merke bitte, wir wollen mit dem Lichtschwert Training beginnen da solltest du vorteilhafte Kleidung wählen. Gut setz dich nun bitte und dann fahren wir fort, wer kann mir sagen was die Macht ist..?" Den Vormittag über sprachen sie von der Macht, Meisterin Truorn erwies sich als ebenso gute Zuhörerin wie Erzählerin, es macht Spaß ihr zuzuhören wenn sie eine ihrer Anekdoten zum besten gab. Der Vormitag verging wie im Fluge, und kurz vor dem Mittagessen durften sie schon versuchen mit der Macht kleinere Gegenstände zu bewegen. Jeder von ihnen bekam einen weichen Stoffball und musste dann versuchen ihn mit der Macht aufzuheben und im Kreis zu drehen. Bald ging den meisten die Übung gut von der Hand, Justins Umgang mit der Macht war beachtlich, schon nach wenigen Sekunden spiele er vergnügt mit seinem Ball fangen. Nilai dagegen musste schon damit kämpfen ihren Ball in die Luft zu bekommen, und selbst dann fiel er ihr mehr als einmal herunter. Doch Meisterin Truorn behielt die Ruhe und sprach mit Nilai, am Ende der Vormittags Stunden konnte auch jene den Ball bewegen ohne in Schweiss auszubrechen. "Ich bin sehr zufrieden Jünglinge, geht nun zum Essen wir sehen uns in einer Stunde hier wieder." Nilai war empört, "Eine Stunde das reicht doch niemals zum Essen und umziehen," doch erneut war es die Ruhe der Twi'Lek die Nilai umstimmen konnte, wie ein Fels in der Brandung, lag ihre Ruhe im hektischen Ansturm von Nilais Worten. Und so konnte jene beruhigt werden und lief, nein sie Schritt eher, relativ zügig zu den Schlafräumen.

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Silayai hatte nur einige wenige Früchte gegessen, und sich dann im Garten des Tempels in die Sonne gelegt, sie genoss die Wärme und das gleissende Licht, und räkelte sich halb schlafend im Gras. "Du warst aber schnell mit essen fertig kleines Schleierköpfchen" Silayai setzt sich auf, und wandte den Kopf zu Justin herum, "Ich konnte nichts essen, wir werden in wenigen Minuten zum ersten mal Lichtschwerter in Händen halten." Justin lächelte, "Hier ich habe dir einen Nachtisch mitgebracht, ich hatte am ersten Tag gesehen das du Flecken von diesen Früchten auf deinem Hemd hattest. Daher dachte ich vielleicht schmecken sie dir und du hast sie nur nicht bemerkt." Silayai nahm die Früchte und das Leinentuch welches er ihr mitgebracht hatte und aß mit einem verzückten Grinsen auf ihren Zügen die beiden Früchte auf. "Danke vielmals Justin, das war sehr nett von dir." der pummelige Junge lächelte, und biss verlegen grinsend in einen kleinen Kuchen. Gemeinsam genossen sie noch eine Weile die Sonne und gingen dann zum Unterrichtsraum zurück. Auf den Plätzen wo sie vorher saßen lagen nun jeweils eine Trainingsdrone und ein Lichtschwert auf ihren Kissen. Silayai bekam feuchte Hände, als sie an den Kampf auf Alpherides dachte. Behutsam hob sie beides auf, "Seid bitte alle so gut und lasst die Drohnen vorerst noch auf den Kissen liegen, wir gehen nun die Grundregeln für das Training durch." Meisterin Truorn erklärte ihnen warum Übungslichtschwerter bei weitem nicht so gefährlich waren, und das sie trotzdem mit Vorsicht zu behandeln seien. Dann wurden die Kissen beiseite geräumt und die Twi'lek verteilte die Helme mit dem Sichtschutz. Unter ihrer Anleitung machten sie sich daran zögernd und probierend ihre erste Schocks abzublocken. Meisterin Truorn ging durch die Reihen der Schüler und gab wertvolle Hinweise über das Vorgehen jedes einzelnen. Im Gegensatz zum Unterricht im Gebrauch der Macht schien dieses Training Justin in keinster Weise zu liegen, er stand wohl nahe bei Silayai und mehr als einmal konnte sie seine leisen Flüche hören. Sie streckte den Kreis ihrer Wahrnehmung durch die Macht ein wenig weiter und sah nun seine Kugel ebenso wie ihre, er war ein guter Freund, und sie würde nicht zulassen das er leidet. Immer wieder während des Trainings vernachlässigte sie ihre eigene Verteidigung, um Justin vor den Schocks zu bewahren die seinen Paraden entgingen, wurde dabei aber selbst mehrfach von ihrer Drohne getroffen und zuckte schmerzvoll zusammen. "Genug für heute, ihr habt den Rest des Tages frei, morgen sprechen wir dann über die Geschichte der Galaxie und gehen am Nachmittag die Grundformen des Lichtschwertkampfes durch. Silayai hilf du mir bitte beim aufräumen. Ihr anderen nehmt eure persönliche Trainingsdrohne und euer Übungsschwert mit, habt fortan beides immer bei euch." "Natürlich Meisterin Truorn, Justin wir sehen uns heute Abend" Silayai legte ihren Helm beiseite und verstaute sowohl das Lichtschwert als auch die Drohne an ihrem Gürtel.

"Ich habe dich beobachtet Silayai, und ich weiß was du getan hast. Möchtest du mir dazu etwas sagen.?" Die kleine Miraluka war blass geworden, ihr war nicht bewusst das sie etwas falsches getan hatte. "Meisterin ich wollte nur verhindern das Justin leidet, mir war nicht klar das.." "..es ein Fehler war ihn zu schützen? Silayai," mit einer Handbewegung schob sie die Kissen wieder in die Mitte des Raumes und verteilte sie, dann nahm Meisterin Truorn Platz und wies Silayai an das gleiche zu tun. "Ich weiß du magst Justin, es ist wirklich schwer ihn nicht zu mögen, aber was du heute getan hast hat ihm nur im Augenblick geholfen. Kannst du dir vorstellen warum das so ist?" Silayai musste nachdenken, wie konnte sie ihm Schaden wenn sie ihm half weniger zu leiden? "Ich muss gestehen ich verstehe dies im Augenblick nicht Meisterin." Truorn nickte und nahm ein Datapad zur Hand. "Laut diesem Log, hast du in den ersten 12 Minuten des Trainings nur einen Schock nicht parrieren können, jedoch verfehlte jener dich, Justin hingegen hat in den ersten 12 Minuten insgesamt 6 nicht abwehren können. Deine Leistung ist gleichbleibend bis zur Mitte des Trainings nach 20 Minuten, Justin jedoch hat in diesen folgenden 8 Minuten nur einen weiteren Schock durchkommen lassen. Danach schien es als hättet ihr getauscht dein Ergebnis ging in der zweiten Hälfte rapide hinab und Justin hingegen war scheinbar ohne Fehl obwohl er selbst nur ein drittel der Schocks parrierte." Silayai hatte aufmerksam zugehört verstand aber immernoch nicht den Zusammenhang darum fragte sie leise nach "Wollt ihr damit sagen es ist nicht richtig Schwächeren zu helfen Meisterin Truorn?" "Doch, den Hilflosen zu helfen ist etwas das wir durchaus tun, doch Justin ist hier um zu üben, wie du und die anderen Jünglinge muss er lernen sich zu verteidigen. Du hast ihm heute sehr geholfen, dadurch aber hast du ihm die Gelegenheit genommen, besser zu werden. Vielleicht warst du heute bei ihm, aber irgendwann werden sich eure Wege trennen, und dann muss er auf sich selbst achtgeben können." "Nun verstehe ich was ihr meint Meisterin Truorn, dadurch das ich ihm heute helfe schwäche ich ihn für die Zukunft, ich würde irgendwann Schuld daran sein wenn er durch soetwas umkommt." Die Twi'lek sah erstaunt auf, und musterte Silayai deren Gesichtsausdruck ernst geworden war. "Silayai, er hat noch genug Zeit zum üben, heute war euer erster Tag, wenn du ihm wirklich helfen willst, dann üb mit ihm. Wenn du willst kann ich dir zeigen wie man das Trainingsprogramm in den Drohnen einstellt." An diesem Abend war Silayai sehr schweigsam, während die anderen Jünglinge sich im Speisesaal unterhielten, Justin schien nicht bemerkt zu haben was sie getan hatte, innerlich atmete Silayai auf.


Kapitel 6 Verrat und seine Folgen

Zwei Wochen Später...
"Schleierköpfchen, du kannst doch nicht an deiner Trainingsdrone rumschrauben Meisterin Truorn wird böse werden." Silayai musste unwillkürlich lächeln, sonst war immer sie diejenige die sich soviele Sorgen machte "Ach Justin Meisterin Truorn hat es mir doch selbst gezeigt, und sofern ich meine Übungen im Umgang mit der Macht nicht vernachlässige darf ich abends noch etwas üben. Aber wenn du magst können wir uns gegenseitig helfen, du erklärst mir wie du es schaffst so gelassen mit der Macht um zu gehen und ich helfe dir bei deinen Lichtschwert Techniken." Justin grinste nur, und streckte Silayai die Hand entgegen, "Deal!" Silyai erklärte Justin das sie seine Drohne auch neu eingestellt hatte, die Schocks würden weniger schmerzhaft sein aber in kürzeren Abständen. "Die einzige Bedingung ist das Meisterin Truorn immer weiß das wir trainieren und vor allem wo. Draussen ist es sowieso verboten, falls die Drohne mal abhaut schiesst sie nachher auf alles und jeden, darum habe ich Meisterin Truorn versprochen das wir erstmal nur im Unterrichtsraum bleiben" Justin nickte und die beiden standen auf um sich auf den Weg zu machen, grade als Silayai nach ihrer Augenbinde griff stolzierte Nilai durch die Tür. "Was macht der denn hier, als wäre dieser Raum nicht schon ohne ihn eng genug." "Wir wollten sowieso grade gehen. Verzeih das wir dich gestört haben." Silayai zog Justin mit sich und als die Tür sich geschlossen hatte gingen sie Seite an Seite Richtung Unterrichtsraum. "Deine Mitbewohnerin ist sehr merkwürdig Schleierköpfchen, habe ich irgendwann mal was falsches zu ihr gesagt?" "Nein Justin das liegt nicht an dir. Nilai ist sehr sensibel was ihre Umwelt angeht." viel mehr sprachen die beiden nicht, sie betraten den Trainingsraum, Justin zog sein Lichtschwert und Silayai gab die Drohne frei, seid dem Gespräch mit Meisterin Truorn hatten sie viel üben dürfen, und Justin war schon merklich besser geworden und so begannen sie heut mit einer sehr schnellen Übung. "Justin du musst immer daran denken die Macht ist unser Verbündeter, und so weißt du wo diese Drohne ist, bleib nicht irgendwo stehen, beweg dich wie sie sich bewegt. Dein Lichtschwert ist kein Gegenstand es ist ein Teil von dir und deinen Bewegungen führe es wie eine Tanzpartnerin.. oder einen Kuchen der um dich herum springt wenn dir das mehr hilft." Justin gab sich große Mühe, seine anfängliche Gelassenheit lies ihn sehr lange das schnelle Tempo durchhalten, Schweissperlen bildeten sich auf seinen Unterarmen und Händen, unter seinem Helm fielen kleine Tropfen zu Boden und immer häufiger trafen ihn die schwachen Entladungen. "Machen wir eine Pause, schalt einfach nur dein Lichtschwert ab," Silayai stellte dem verschwitzten Jungen eine Flasche mit klarer Flüssigkeit hin. "Ein großer Becher Fruchtsirup wäre mir lieber." Justin war ausser Atem und trank daher nur vorsichtig von dem Wasser. "Lassen wir es für heute gut sein, morgen früh ist ist Geschichte des Lichtschwert's dran, die Bauarten, Kristalle und so weiter. Ich habe mir ein Holo Buch darüber aus dem Archiv geliehen, das ist sehr spannend." Justin konnte nur nicken seine Stimme versagte ihm den Dienst. "Ach nochwas Justin, ich fand du hast das ebend grade richtig klasse gemacht, schau mal auf den Schwierigkeitsgrad der Drohne." Sie lächelte ihm nocheinmal zu und ging dann hinaus, Justin hingegen hängte sein Lichtschwert an den Gürtel und nahm seine Trainingsdrohne in die Hand, in dem kleinen Anzeigefeld blinkte -Übung 4 fortgeschrittene Jünglinge- auf und Justin sah sich um "Hey Schleierköpfchen das ist ja eine Stufe mehr als beim Unterricht gestern.. Silayai?"

Doch jene war schon den Gang entlang zu ihrem Schlafsaal geschlendert. Shandra lag schon auf dem Bett und gab leise Tierlaute von sich, vielleicht träumte sie grade.. wenn es so war, war es ein guter Traum denn sie lächelte. "Na wo ist dein kugelrunder Freund?" "Justin und ich haben das Training für heute beendet, er ist mit seiner neu eingestellten Drohne zufrieden." "Als wenn du sowas umbauen könntest, du kannst ja nichtmal den Hydroschraubendreher sehen." "Ach Nilai im Grunde ist es ganz einfach," Silyai nahm ihre Drohne hervor und erklärte es Nilai in aller Ruhe, sie erzählte ihr von der dem Sicherungssensor "Nur solange der drinnen ist, schalten sich die Drohnen ab wenn das Lichtschwert deaktiviert wird." Ebenso erklärte sie dem nervösen aber nun scheinbar neugierigen Mädchen, wie man Schussfrequenz und Entladungsstärke verstellte. Bevor die beiden sich schlafen legten, entschuldigte sich Nilai für ihre grobes Benehmen und sagte leise und über die Maßen freundlich, "Ich werde mich entschuldigen Justin wird von mir bekommen was ihm zusteht." Dann schwiegen die beiden und schliefen sehr schnell ein.

Am nächsten Morgen sprang Silayai wie gewohnt auf und lief ins Bad. Sie genoss das warme Wasser auf ihrer Haut, und es war genug Zeit ausgiebig zu duschen und sich anzuziehen. Heute würden sie die verschiedenen Lichtschwert Formen kennenlernen, Silyai ging sie alle in Gedanken noch einmal durch, während das warme Wasser über ihren Körper lief war sie so ruhig und entspannt wie selten zuvor. Dies würde ein wundervoller Tag werden. Aus dem Schlafraum drangen schon andere Geräusche, sollten Nilai und Shandra auch mal rechtzeitig aufstehen? Flink trocknete sich die junge Miraluka ab und ging in den Schlafraum, wo sie sich anzog. Als sie ihren Gürtel anlegte war dieser viel leichter als sonst, schnell sah sie nach was fehlen könnte. Nein ihr Lichtschwert war da, aber ihre Trainingsdrohne nicht. Vielleicht hatte sie die letzten Abend im Trainingsraum vergessen? Sie würde Meisterin Truorn davon erzählen sobald sie zum Unterricht kam. Das Frühstück war schon zu etwas geworden das man nur nebenher wahrnahm, und so fand Silayai sich einige Gedanken später im Unterrichtsraum wieder. Meisterin Truorn sprach ausführlich über die vor und Nachteile verschiedener Formen von Lichtschwertgriffen, Kristall zusammen Stellungen und auch gegen Mittag über die Lichtschwert Stile. "Ihr könnt nun essen gehen, am Nachmittag machen wir mit neuen Machtübungen weiter." Die Jünglinge strömten Richtung Ausgang, Nilai hielt Justin dabei am Arm fest, "Ich würde gern mit dir sprechen Justin." Innerlich freute Silayai sich, Nilai und Justin würden vielleicht doch Freunde werden. So schlenderte sie zum Essen und lud sich auf ihr Tablett wieder einmal nur ein paar größere Früchte. Als Nilai lächelnd herrein stolzierte und sich zu Silayai, Shandraa und den anderen Jünglingen setzte konnte Silayai nicht umhin zu fragen. "Und wie lief es, was hat er gesagt?" "Ich glaube er ist verliebt in mich, was ich natürlich verstehen kann, er will nun noch mehr trainieren, und verzichtet auf das Essen." Silayai blieb vor Verwunderung der Mund offenstehen, sich gut verstehen war eine Sache aber das? Etwas zuckte durch ihre Gedanken, etwas dunkles doch so greifbar wie der Teller vor ihr, eine schlimme Vorahnung. Silayai sprang auf und rannte so schnell ihre Beine sie trugen Richtung Unterrichtsraum, mehrere Jedi und auch ihre Freunde blickten ihr verwirrt nach, nur Meisterin Truorn stand sofort auf, um Silayai zu folgen.

'Justin verdammt was hast du getan?' Silayai hetzte um die Ecke und vernahm schon die Kampfgeräusche "JUSTIN!" Als sie die Tür zum Unterrichtsraum öffnete entfuhr ihr ein spitzer Schrei Justin stand mit dem Rücken in der Ecke und verteidigte sich gegen 3 Drohnen gleichzeitig. Sie wirbelten wild im Kreis manchmal zuckten sogar zwei Schocks zeitgleich aus ihnen. Der pummelige Junge war kreideweiss und konnte nur noch mit Mühe auf seinen Beinen stehen, ein Griff.... ein gleissendes Aufflammen .. ein Sprung, und schon stand Silayai neben ihrem Freund. Erleichtert aber vollkommen erschöpft sackte Justin in sich zusammen. Mit äusserster Mühe und Not schaffte Sie es die drei Drohnen im Auge zu behalten und ihre Angriffe zu parrieren, doch ewig konnte das nicht so weiter gehen. Moment um Moment verrann sie musste etwas unternehmen, vorsichtig wagte sie den Versuch die Drohnen zu umrunden, sie von Justin abzulenken, kaum war sie weiter als einen Schritt entfernt schwenkte die erste schon wieder um und schoss auf Justin. Schock um Schock versuchte sie abzulenken und wurde dabei selbst getroffen "Au..! Wieso sind ihre Schocks so sta... AU!" Es waren nur mittlerweile Minuten vergangen, als Meisterin Truorn den Kopf zur Tür reinstreckte "Silayai warum bist ..." weiter sprach die Twi'Lek nicht, als sie sah das Justin ohne Bewusstsein war und Silayai von den Drohnen auf die Knie gezwungen wurde zog sie ihr Lichtschwert, drei schnelle Hiebe, das leise piepen der Drohnen und das scheppern als sie auf den Boden knallten waren die letzten Geräusche bevor Stille im Raum herrschte. "Silayai.. der Communicator an der Wand neben der Tür, sag der Krankenstation das ich mit Justin zu ihnen komme, dann warte vor der Tür und lass niemanden hinein bis ich wiederkomme!" Das Mädchen kämpfte sich trotz des Zitterns aller ihrer Muskeln auf die Beine und wankte zur Tür, während Meisterin Truorn mit Justin auf dem Arm an ihr vorbei eilte. Es dauerte eine Stunde bis Meisterin Truorn wiederkam, die Jünglinge standen vor Silayai welche mit einem grimmigen Gesicht die Tür zum Übungsraum versperrte. "Wir halten den Unterricht heute im Garten ab, geht bitte vor Silayai und ich kommen gleich nach." Die Jünglinge gingen, zwar verwirrt, aber folgsam in den Garten des Tempels und die Twi'lek sah Silayai streng an. "Was ist passiert?" "Ich weiß es nicht Meisterin Truorn, seine Drohne war zwar auf ein höheres Trainingniveau eingestellt ich hatte ihm aber gesagt das wir nur zusammen trainieren und nur wenn ihr davon wisst. Als N... " Da schoss es Silayai durch die Gedanken als hätte ihr jemand die Trainingsdrohne an den Kopf geworfen. "Ja ..? Als..?" "Meisterin Truorn, ich habe einen Verdacht möchte ihn aber nicht unbewiesen und haltlos vorbringen, gestattet ihr mir das ich euch morgen sage was ich vermute?" "Das wirst du sogar müssen, denn der hohe Rat erwartet deine Schilderung dieses Vorfalles schon mit Spannung." Silayai's Magen zog sich zusammen, das dumpfe Gefühl dort drinnen war noch schlimmer als das Ziehen in ihren Gliedern, den Rest des Nachmittages verbrachte sie schweigend und lustlos während sie zwar zuhörte dem Unterricht aber kaum folgte. Immer wieder sah sie zu dem Mädchen das zuletzt bei Justin gewesen war, Nilai.
 
Alt 22.10.2010, 16:03   #5
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AW: [Chargeschichte] Silayai del Shiavar

Kapitel 9 Wie die Zeit vergeht

Lachend hielt Justin sich den Bauch, in den vergangenen beiden Jahren, hatte er schon einiges an Gewicht verloren, auch wenn er immernoch doppelt so schwer war wie Silayai. "Ja damals sah es so aus als würde Meister Danalius dich fressen wollen. Man war der wütend. Wie lange musstest du die Werkstatt ausfegen wegen dem Loch im Boden?" "Vier Wochen jeden Abend, es war die Hölle. Zu wissen wie es funktioniert und wie man es baut und dennoch vier Wochen lang kein Lichtschwert halten dürfen." Silayai nahm sich noch einen der Kekse die Justin mit der Köchin gemeinsam gebacken hatte. "Sieh es mal so in den vier Wochen hast du sicherlich mehr über die Macht und ihre Anwendung gelernt als im gesamten Jahr bis dahin. Und dennoch selbst jetzt nach zwei Jahren scheint es so als würde die Macht für dich nicht exitieren." Silayai wandte den Kopf ab, sie wusste warum und wollte nicht drüber sprechen. Auch Justin und Shandra spürten das ihr nicht danach war, über dieses Thema zu sprechen. "Sag mal Justin, hättest du Lust auf einen Spaziergang? Meine Herkunft schreit nach der Wildnis des Tempelgartens." Justin sah Shandra an und lächelte zustimmend. "Sila wenn wir dir irgendwie helfen können, lass es uns wissen."

So schlenderten die beiden hinaus, wo Shandra den Arm von Justin ergriff und ihn mit sich zog. "Wo rennst du denn hin?" Justin ließ sich von Shandra durch die Gänge ziehen bis sie vor einer Tür standen. "Ich glaube nicht das in Meisterin Truorns Quartier der Tempelgarten ist." Shandra sah Justin an während sie jenen Summer betätigte der Nuass Truorn wissen ließ das jemand Einlaß begehrte. "Hör mal wir verdanken Silayai beide eine Menge und ich will ihr helfen, ich habe eine Idee aber ich brauche dafür eine Erlaubnis." Die Tür glitt zur Seite und Meisterin Truorn stand in einem seidigen, luftigen Schlafanzug vor ihnen. "Der Unterricht für heute war doch beendet, oder habt ihr eine Frage?" "Meisterin Truorn, es geht um Sila, wir wollen ihr helfen, ich weiß .. ich weiß ihr sagtet sie muss das allein schaffen, aber dürfen wir ihr einen Schubs in die richtige Richtung geben?" Die Twi'lek sah Shandra eindringlich an und bat dann aber beide hinein und bot ihnen an sich zu setzen. "Hört mal zu ihr beiden Silayai verschliesst sich aus einem bestimmten Grund, nur jemand der diesen Grund kennt, kann daran arbeiten sie von dieser Last zu erlösen. Aber dies wird nicht leicht. Im Grunde sogar so schwer das ich nicht sicher bin ob ihr zwei dies tun solltet." Shandra ließ kurzzeitig den Kopf sinken fasste sich aber schnell. Jedoch bevor sie antworten konnte sprach Justin "Meisterin Truorn, ich verdanke Silayai mein Leben und noch vieles mehr. Wie kann ich herausfinden was sie bedrückt?" "Frag Silayai oder einen Jedi Meister des hohen Rates. Ihnen hat sie es erzählt." Die beiden Jünglinge verabschiedeten sich und Meisterin Truorn sah ihnen nachdenklich hinterher.

"Was machen wir nun Justin?" Der Junge blickte sie entschlossen an "Wie war dein Plan?" Shandra sah zu Boden doch dann grinste sie wieder in ihrer typischen Art "Ich wollte mich als Sith verkleiden und gegen sie kämpfen, sie setzt ihre Macht im Kampf nicht ein daher sollte es in einem Kampf ohne Regeln ein leichtes sein sie zu besiegen." Der Junge nickt nur sachte und knetete mit den Fingern seine Unterlippe. "Also gut versuchen wir es." "Wa.. was? Du hast Meisterin Truorn gehört wir sollen sie fragen." "Ja und etwas anderes werde ich nicht tun. Komm mit zur Werkstatt ich brauche die Hilfe von Meister Danalius." Die beiden gingen Seite an Seite zur Werkstatt es war schon spät dennoch brannte hier immernoch Licht, damals hatte Silayai sich hier eingeschlichen und allein ein Lichtschwert gebaut. Die beiden gingen zur Kammer von Meister Danalius und betätigten den Summer, augenblicklich glitt die Tür zur Seite und vor ihnen stand der grauhaarige Zabrak. "Was kann ich für euch beide tun?" "Meister Danalius, wir brauchen für einen Team Übungskampf zwei rote Lichtschwerter bitte." "Hm geht zu dem Droiden an der Ausgabe ich gebe zwei Lichtschwerter frei. Ich hasse diese Inoffiziellen Sachen, ich schreibe Morgen früh eine Holonachricht an eure Meisterin sie soll sich das früher überlegen." Gähnend wandte sich der Zabrak ab und die Tür schloss sich wieder. "Bist du des Wahnsinns Justin? Du kannst doch keinen Jedi Meister belügen!" "Das habe ich nicht, diese Schwerter sind für einen Team Trainingskampf. ein Team sind wir beide, das andere Silayai. Geh schonmal in die Trainingshalle, und denk dran im kämpfen ist Silayai gut, auch wenn die Schwerter nur kleine Schocks verursachen das tut weh.. glaubs mir." "Und was machst du?" "Ich spiele den Hilflosen den sie retten muss. Zumindest solange bis sie in er Trainingshalle ist." Nachdem Justin und Shandra die Lichtschwerter abgeholt hatten probierten sie jene aus, beide klingen waren feuerrot. Justin nickte zufrieden. Dann ging er zu einem abgelegenen Kommunikator und atmete tief durch, nun würde alles von seiner schauspielerischen Leistung abhängen. "SILA HILFEE.. Sith im Temp... " dann hielt er sich sein rotes Lichtschwert von der Seite her quer vor den Hals. "JUSTIN!! Wo bist du?" "Trainingsha...." schnell deaktivierte er den Kommunikator und lief in die Traininghalle. "Also gut Shandra.. bis zu den Quartieren und zum Hauptkomplex sind es ungefähr 2000 Standartmeter, sie müsste bald hier sein, dämm das Licht und dann warten wir." Es dauerte beinahe 5 Minuten bis Silayai durch die Tür stürmte und ihre hellblaue Klinge in den Raum flammte. Justin versuchte mit Hilfe der Macht seine Stimme zu verstellen und tiefer klingen zu lassen, hoffentlich würde es ausreichen um Silayai zu täuschen.

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"Willkommen Jedi.. deine Freunde sind nun unsere Gefangenen und du wirst uns auch nicht mehr aufhalten." Mit diesen Worten schloss er die Tür hinter Silayai und veriegelte sie, dann entflammte erneut seine feuerrote Klinge. Silayai stürmte sofort auf ihn los ihre Klinge erhoben, krachend und zischend schlugen die Klingen aufeinander, während Silayai sich auf Justin konzentrierte holte Shandra aus und auch ihre feurige Klinge flammte auf, als sie nach Silayais Rücken schlug, jene stieß Justin von sich und parrierte den Schlag ohne Mühen. Das war Justins Moment, er strecke seine Hand gen Silayai vor und stieß, mit Hilfe der Macht, Silayai's Beine nach hinten weg. Da ihre Hände noch den Schlag von Shandra, über den Rücken, mit dem Lichtschwert abfingen knallte Silayai unsanft auf den Bauch. "unnnfff." Silayai stieß die Luft aus und dreht sich auf den Rücken, grade rechtzeitig um Shandra's nächsten Hieb abzufangen. Shandra sprang zurück, und Silayai wieder auf die Beine. Zischend ging sie auf Shandra los, mehrere Schläge von oben und den Seiten konnte jene abwehren. Dann griff Justin erneut nach der Macht und riss Silayai nach hinten gegen eine Wand. "AARgss..!" Justin versuchte möglichst tief und gemein zu lachen als Silayai zu Boden sank "Sie wird ein leichtes Opfer, sie ist keine Verbündete der Macht." Sila saß auf Händen und Knien am Boden, vor ihr Shandra und Justin mit ihren rotglühenden Lichtschwertern. "Ich bin eine Verbün.." Justin stieß Silayai mit der Macht wieder zu Boden "Das will ich sehen, im Moment bist du nur mit dem Staub am Boden verbündet." Die Arroganz die Justin in dem Moment ausstrahlte weckte Erinnerungen in Silayai noch während sie am Boden lag, richtete sie die Hände auf Justin und ließ alle ihre Gefühle durch sie hindurch auf Justin zurasen. Diesesmal jedoch war es kein Blitz, Justin wurde mit voller Wucht, von der Macht fortgerissen und gegen die Wand der Trainingshalle geschleudert. Silayai stemmte sich nach oben und aktivierte ihr Lichtschwert erneut. "Warte Sila!" Shandra hatte ihre Stimme nicht verstellt und ließ ihr Lichtschwert fallen. "Wir sind es wir wollten erreichen das du genau das schaffst was du grade gezeigt hast." Dann wandte Shandra sich an die Computer Konsole "Licht." Und Silayai zuckte zusammen. "Schnell Shandra lauf zum Hauptgebäude zur Krankenstation weck alle auf." Shandra blickte zu Justin, Blut lief aus seinem Mund er atmete nur noch flach und mühsam. "Scheisse, das wollten wir nicht." "LAUF !" Rief Silayai wieder und Shandra rannte so schnell sie konnte Richtung Hauptgebäude. Silayai ging zu Justin und drehte ihn auf den Rücken, er war bei Bewusstsein und lächelte sie an "Ihr beiden seid wahnsinnig," "Und du .. bist .. gar nicht so schlecht.. im Umgang mit der Macht.. wie du uns glauben machen wolltest."

Silayai lächelte nur sachte während sie Justin auf setzte. Mit äusserster Mühe gelang es ihr den viel größeren und schwereren Jungen auf ihre Schultern zu heben. "Mensch Sila lass mich liegen die kommen doch eh gleich her." Justin protestierte vergebens, Silayai stapfte aus der Trainingshalle auf das Hauptgebäude zu. "Ich habe einmal jemanden durch die Macht verloren, dies wird sicher nicht wieder passieren." Schritt um Schritt näherten sich die beiden dem Hauptkomplex, und Silayai steuerte, flankiert von einer Kopf schüttelnden Meisterin Truorn die Krankenstation an. Niemand konnte sie davon abbringen den Jungen selbst und vollkommen allein auf die Trage zu legen, und sogar danach während der Untersuchung konnte kein ruhiges Wort und kein gut gemeinter Befehl sie davon abbringen vor der Krankenstation auf und ab zu laufen. Solange bis der Droide die Tür öffnete und losschnarrte "Jüngling Mantarres wird morgen schon wieder am Unterricht teilnehmen können, zwei Rippen haben kleine Frakturen, die können über nacht soweit gelindert werden das nichts dem Training des Jungen im Weg steht." Nun endlich, es war die vierte Stunde nach Anbruch des neuen Tages, konnte Meisterin Truorn, Silayai ins Bett schicken. Und so strichen die Monate ins Land, die Jünglinge lernten noch viel über die lebendige Macht und auch Silayai beteiligte sich nun öfter als zuvor am Unterricht.



Kapitel 10 Alte Freunde, neue Freunde

"Lasst es durch euch hindurch fliessen, spürt den Strom, leitet ihn." Nuass Truorn sprach leise zu den Jünglingen, sie alle schwebten einen halben Meter über den Boden und lauschten ihren Worten. Die Klasse war kleiner geworden drei ihrer Mitschüler waren inzwischen erwählt worden von einem Meister um ihre Ausbildung als Padawan Schüler fortzusetzen. Der abgedunkelte Unterrichtsraum war voller Ruhe, diese Ruhe kannte Silayai, ganz zu Beginn ihrer Reise, der Kampf auf Alpherides' Raumhafen, die Jedi die dort den Sieg davontrug war ebenso ruhig und gelassen gewesen. Ein leises Summen deutete an das jemand herein gekommen war. "Lasst euch nicht stören, die Macht ist euer Verbündeter. Tief in euch und immer um euch begleitet sie jeden von euch." Schritte näherten sich und eine unbekannte aber klare und glockenhelle Stimme erklang, wenn auch so leise, dass man die Worte selbst nicht verstand. Erst als Meisterin Truorn wieder zu sprechen begann "Justin, sei so gut und komm herüber zu uns." Im Raum war es still geworden, so still das jeder den Atem des anderen hören konnte. "Justin, ich möchte dir Meisterin Tryel vorstellen." "Guten Tag Justin, sag bist du bereit dein Herz, deine Sinne und dein Bündniss mit der Macht auf eine neue Probe zu stellen?" "Ja Meisterin Tryel das bin ich." "Dann begleite mich mein Padawan." Aus der hinteren Ecke des Raumes vernahm man ein leises Plumpsen und dann erklang die Stimme von Silayai "Viel Glück mein Freund, möge die Macht mit dir sein." Meisterin Truorn konnte nicht umhin zu lächeln ehe sie Silayai maßregelte "Konzentriere dich auf deine Übungen Silayai."

<img src="http://www.hausderenergethik.at/images/haus_der_energethik_maria_hinterplattner_wien_ener getik_meditation_4vix.jpg" border="0" alt="" />
So zogen die Tage an den Kindern vorrüber, geprägt vom täglichen Training und den Übungen. Immer wieder ging man auch die Grundtechniken des Lichtschwertkampfes durch, und begann mit den Übungen für die großen Lichtschwert Stile. Shandra schien wahre Freude an den Übungenskämpfen zu haben. Während ihrer kleinen Duelle mit Silayai sprang rollte und wirbelte sie umher, öfter mal war ein leises Fauchen von ihr zu hören, doch stets begleitet von einem Lächeln, wie es die Katze nur ihrer Beute schenkt. Auch sie wurde Tage später erwählt dem Kreis der Padawan-Schüler beizutreten. Niemand anders als die große Schwertmeisterin Selina Kjell Dorall erwählte die junge Cathar. Im gesamten Orden munkelte man das Meisterin Kjell Dorall eine weitere Form des Lichtschwertkampfes beherrschte, eine Form welche die Freude am Kampf und die Effizienz seiner Möglichkeiten pries. Doch Shandra musste sich ihren Platz an er Seite ihrer neuen Meisterin erkämpfen, Meisterin Kjell Dorall bat sie nicht einfach mit zu gehen. Vielmehr unterbrach sie den Schwertkampfunterricht und forderte die wilde Katze, wie die Jünglinge Shandra nannten, zu einem Duell heraus. Es war beeindruckend mit anzusehen wie Shandra mehr und mehr erblühte und mit der Menschenfrau einen Wirbelwind aus Schwerthieben, Schlägen und Sprüngen bildete. Nach einer Stunde und vollkommen erschöpft verließ sie mit ihrer neuen Meisterin, und den besten Wünschen ihrer Mitschüler den Raum.

<img src="http://fc03.deviantart.com/fs8/i/2005/288/9/b/The_Cathar___KotOR_by_RogueDragon.jpg" border="0" alt="" />
Silayai streckte sich lang in ihrem Bett, Shandra war umgezogen und nun hatte sie den Raum ganz für sich allein, heute war kein Unterricht weil Meisterin Truorn mit anderen Jedi gemeinsam zu einer großen Ratssitzung gerufen worden war. Die Lage des Krieges spitzte sich zu, doch das würde Silayai heute nicht interesieren. Sie nahm ihre Trainingsdrohne und ihr Lichtschwert und zog los in die Tempelgärten. Wieder einmal genoss sie die Wärme der Sonnenstrahlen und die Ruhe hier draussen. Auf einer kleinen Wiese abseits der Wege nahm sie ihr Lichtschwert zur Hand, ohne es zu aktivieren bewegte sie sich als würde sie gegen unsichtbare Gegner kämpfen. So kam es das durch die Macht hindurch eine Stimme zu ihr durchdrang und Silayai jene anfangs kaum wahrnahm. 'Ich hoffe die Blumen haben dir nichts getan.' Silayai ließ das Schwert sinken und lauschte 'Die Sonne hier draussen ist wundervoll nicht wahr, warum die schöne Zeit hier mit dem Training verbringen?' Die junge Miraluka sah sich um und streckte ihre Wahrnehmung durch die Macht soweit sie konnte, war dort nicht ein Schatten? 'Nein ein Schatten bin ich bei weitem nicht. Geh um den Baum herum den du im Osten siehst.' Schnell steckte sie das Schwert an den Gürtel und lief los, als sie den Baum umrundet hatte lag dort im Gras ein männlicher Twi'lek, seine violette Haut zeigte einige wunderschöne Tätowierungen und seine Lekku waren mit Bändern geschmückt, wie man es bei Meisterin Truorn sehr oft sah. "Ich bin Katheron, Nuass hat sehr lobend von dir gesprochen." "Ihr kennt Meisterin Truorn?" Katheron en'Ithil klopfte in das weiche Gras und deutete Silayai sich zu setzen. "Kennen? Wir waren beide Jünglinge in der selben Klasse hier im Tempel. Aber reden wir nicht von Nuass, sondern von dir. Ich spüre einen Schatten in deiner Spiegelung der Macht, bedrückt dich etwas?"

Silayai wusste nicht ob es an der Wärme auf ihrer Haut lag, oder an der Wärme die Katherons Worte ausstrahlten doch konnte sie aus irgend einem Grund ihre Gefühle nicht länger verschliessen. "Wenn ich die Macht um Hilfe bitte kommt nur Böses und Unheil dabei heraus." Der Twi'lek nickte und hörte sich die Geschichte in aller Ruhe an, "Silayai nicht was wir tun bestimmt wer wir sind.. sondern wie wir es tun. Du hast damals die Kontrolle verloren, glaubst du dies könnte dir heute nochmal passieren?" "Nein Meister, das könnte nicht wieder geschehen." "Dann verstehe ich nicht warum du dich immernoch dafür bestrafst, es war nicht richtig, aber du hast daraus gelernt und dich gebessert. Und genau darum möchte ich dir eine Frage stellen." Silayai hob den Kopf und nickte sachte, dann vollendete der Twi'lek seinen Satz "Die Galaxie dort draussen braucht jemandem mit einem Herzen so groß wie deines, bist du also bereit den nächsten Schritt in deiner Ausbildung zu tun, und mich zu begleiten als meine Padawan Schülerin?" Silayai nickte nur stumm, und Tränen des Glücks rannen über ihre Wangen. Am nächsten Morgen gleich verabschiedete sie sich von Meisterin Truorn welche nur verschmitzt meinte "Mal sehen wer von euch auf wen achtet." Dann ging sie mit Meister Katheron en'Ithil hinaus.

Die Tage zogen vorrüber und Silayai lernte ebensoviel über Meister en'Ithil wie er über sie lernte. Meister Katheron, wie sie ihnen nennen durfte wenn sie allein waren, verfügte über eine erstaunliche Begabung die Macht zu nutzen, zu formen und mit ihr zu agieren. Doch Silayai brannte, wie so oft seit dem Beginn ihrer Zeit als Padawan Schülerin, eine Frage auf der Zunge. Obwohl Meister Katheron wusste was es war, tat er nichts um ihr diese Frage zu vereinfachen oder den Unterricht in diese Richtung zu lenken. Irgendwann konnte Silayai sich nicht mehr zurückhalten, und so begab es sich während einer gemeinsamen Meditationsübung das sie ihren Meister fragte. “Meister Katheron, wann werde ich mit dem Bau meines Lichtschwertes beginnen dürfen?” Doch anstatt zu antworten breitete sich eine wohltuende Wärme im Raum aus, 'Frag mich dies, auf diese Weise nocheinmal.' Silayai verstand nicht worauf der Twi'lek hinaus wollte erneut öffnete sie ihre Lippen und wollte beginnen zu sprechen, doch von einem Augenblick zum nächsten erfüllte das tosende Rauschen eines Sturmes die kleine Kammer. Verwundert woher diese Geräusche kamen sah Silayai sich um. Doch die Kammer war bis auf ihre beiden Sessel vollkommen leer und abgedunkelt. War es eine Einbildung? 'Wie kann ich Meister en'Ithil fragen wenn ein Sturm losbricht sobald ich den Mund aufmache?' Sie spürte das etwas vor sich ging fühlte die Veränderung in den Schwingungen von Meister Katherons Gefühlen. 'Du hast den ersten Schritt grade getan, meine junge Padawan Schülerin.' Katheron löste sich aus der Meditation und legte sein Lichtschwert auf den Boden zwischen den beiden Sitzen. “So Silayai was siehst du dort liegen?” Silayai war sich nicht sicher was Meister Katheron hören wollte als sie antwortete. “Ein Lichtschwert.” “Im Grunde ist dies nicht falsch, aber einfacher betrachtet ist es nicht mehr als ein paar Schrauben, eine Linse und ein paar Kristalle verpackt in einem Metallgehäuse. Das einzige was aus dem Haufen Material ein Lichtschwert macht, bin ich. Merkst du worauf ich hinaus möchte?” Silayai nickt langsam und seufzte dann. “Ihr wollt mir sagen das man ein Lichtschwert nicht einfach bauen kann, sondern es erschaffen muss. Habe ich Recht?” Katheron nickt und übergab Silayai ein Datapad mit einer Liste möglicher Bauteile. “Wähle die Teile für dein Lichtschwert nicht danach aus was dein Verstand dir sagt sondern nach dem Klang in deinem Herzen.” Silayai nahm die Liste an sich und Katheron verließ den Raum, lange saß sie noch dort mit der Liste in der Hand.

<img src="http://home.cc.umanitoba.ca/~kuppem/datapad.jpg" border="0" alt="" />
Es dauerte einige Wochen bis Silayai verstanden hatte was Meister Katheron ihr beizubringen versuchte. Ihr Verständnis für die Macht wuchs, mehr und mehr war sie in der Lage das Erbe ihres Volkes anzunehmen. Auch wenn das Training mit der Macht ihr immernoch mehr Mühe bereitete als der Schwertkampf, gab sie alles um sich mit der Macht mehr und mehr anzufreunden. So wurden auch die Teile die sich brauchte immer mehr. Bei der Linse gab es kaum Auswahl, sie hatte sich von Meister Danalius eine geben lassen, wobei er darauf achtete Silayai's Wunsch zu entsprechen ihrer Klinge eine möglichst hohe Dichte und somit Schärfe zu geben. Manches mal vollkommen ziellos wandert sie durch die Gänge des Tempels, ging durch die Werkstätten oder blickte einfach nur schweigend im Park umher. So dauerte es Monate bis nur noch eine Sache auf der Liste fehlte. Die Kristalle. Es wurde nun Zeit Meister Katheron erneut um Rat zu fragen, denn auf Coruscant gab es keine Kristallminen. Vor seiner Kammer angekommen klopfte Silayai an die Tür. Meister Katheron mochte das Summen der Türanlage nicht und stellte es immer ab, so glitt die Tür beinahe lautlos zur Seite. Meister Katheron saß auf seinem Bett und studierte ein Datapad, als Silayai herein kam nickt er zustimmend. “Du hast dich lange genug geduldet meine junge Padawan Schülerin. Morgen früh gleich nach dem Frühstück treffen wir uns im Hangar 2.” Silayai nickt nur und wandte sich ab, aufgeregt ging sie die Gänge des Tempels entlang zu ihrem Raum. Auf dem Nachttisch stand ein kleines Holobild von Justin und Shandra. Was die beiden wohl grade trieben? So legte Silayai sich schlafen.. einen unruhigen Schlaf.
 
Alt 22.10.2010, 16:04   #6
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-- platzhalter 5 --
 
Alt 25.10.2010, 16:36   #7
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-- Platzhalter 6 --
 
Alt 29.10.2010, 17:17   #8
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update und Platzhalter 8

(mein Drehbuch wird nicht kürzer *seufzt*)
 
Alt 29.10.2010, 17:17   #9
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-- Platzhalter 7 --
 
Alt 31.10.2010, 16:54   #10
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Schöne Geschichte. Hat Spass gemacht, sie zu lesen. Bis auf ein paar kleinere Rechtschreibfehler habe ich so nichts weiter zu bemängeln. Mach weiter so, ich freu mich auf die Fortsetzung.
 
Alt 01.11.2010, 17:49   #11
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Und ich dachte ich hätte das beste Rechtschreib Programm der Welt ... meine Lebensgefährtin, na dann verlasse ich mich doch lieber auf Word. Der nächste Teil ist schon in Arbeit.
 
Alt 12.11.2010, 13:52   #12
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AW: [Chargeschichte] Silayai del Shiavar

So entschuldigt das Update dauerte etwas länger, nebenher wächst meine Story um die Schwester ebenfalls und wird sich bald hier einfinden. bis dahin viel spaß mit dem update
 
Alt 04.12.2010, 22:21   #13
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So Kapitel 9 und 10 sind online und die Zeit als Padawan beginnt. Entschuldigt den kleinen Zeitsprung aber sonst kommt dies mit 8 PLatzhaltern sicher nicht aus. Viel Spaß beim lesen.
 
Alt 05.12.2010, 09:39   #14
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Respekt ich muss schon sagen hast de super hingekriegt
 
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