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Alt 19.08.2011, 10:09   #1
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Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Derzeit spiele ich zur Vorbereitung auf ToR nach Jahren mal wieder KotOR 2 (inkl. Restored Content) und ich merke deutlich wie schnell ich mich (trotz der enormen Qualität des Games!) immer recht schnell langweile. Trotz Entscheidungsmöglichkeiten und hellen und dunklen Punkten sind die meisten Dinge in der Storyline sehr vorhersehbar. Mir fehlen neben der starken grafischen Detailarmut eine belebte Umwelt und dynamische Ereignisse,
die man zumeist eher in MMO's findet.

Ich gehöre gar nicht unbedingt zu den Gruppenspielern in MMO's, aber die Mitspieler auf dem Server sehe ich als dynamische Elemente, die die Welt realistischer werden lassen und wo immer mal mit unerwarteten Ereignissen zu rechnen ist. Darüberhinaus scheint das soziale Miteinander in einem MMO nicht nur für mich, sondern auch für viele Mitspieler deutlich interessanter und attraktiver als die Einsamkeit in einem Singleplayer-Game. Warum alleine spielen, wenn man diese spielerischen Erfahrungen mit Freunden teilen kann? Wobei für mich die Möglichkeit zum Gruppenspiel attraktiv ist und mich der Zwang zum Gruppenspiel eher in die Flucht treibt.

Seitdem ich MMO's spiele (gute 5 Jahre!) kommen mir so gut wie alle Singleplayer-Games steril und unbelebt vor, dabei war ich früher ein echter Fans solcher Games (wie z.B. Baldurs Gate, Planescape: Torment, Vampire: Bloodlines etc.).

In diesem Zusammenhang finde ich es echt ganz interessant, dass Bioware aus einem Singleplayer-Konzept (KotOR) ein storydriven MMO werden lässt, den dies bestätigt meine Annahme, dass es immer mehr Spieler gibt, die sich mehr für spielerische Inhalte interessieren, die sie mit anderen teilen können.

Wie geht's Euch damit, habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
Alt 19.08.2011, 10:15   #2
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Ich liebe Dragon Age (beide), Mass Effect (beide), KotOR (beide) und noch viele, viele andere Spiele.

Wichtig ist für mich die Geschichte an und für sich. Und wenn ein Spiel eine gute Geschichte hat, wird es wie meine Lieblingsbücher, wieder und wieder herausgekramt.

Tatsächlich sind es mittlerweile MMOs, die mich ganz schnell langweilen. Questen ohne Story, endloser Rufgrind oder das Farmen von Mobs für Gold und was weiß ich noch alles....

WoW, AoC, RIFT.... alle haben mich spätestens nach zwei Monaten an einem Punkt, wo ich das Spiel enttäuscht aufhöre. Ausnahme ist nur, wenn ich eine nette Gilde und einen netten Raid habe. Twinken tu ich zwar auch gerne - aber wenn man in WoW mal zwei Charaktere auf jeder Seite hoch gespielt hat, kann man die Levelphase nicht mehr sehen. Age of Conen empfinde ich da ein bisschen besser, aber auch nicht den Brüller.

Hier jedoch.... jeder Charakter hat eine eigene Geschichte.... und dann noch das Star Wars Feeling, was mir seit SWG gefehlt hat. SWG war neben EQ das am längsten von mir am Stück gespielte MMO.

Vor allem, weil ich da wirklich eine Rollenspielgemeinde hatte - wenn die hier auch zustande kommt, eigene Geschichten gespielt werden - dann wird mich SW:TOR für lange, lange Zeit fesseln. Ich werde kaum vor dem Ende des zweiten Monats meinen ersten Charakter auf 50 haben... und dann noch die ganzen Twinks.

Im Endeffekt weiß ich jetzt schon, dass ich das Spiel mindestens 6 Monate spielen werde. Und die Chance auf ein Jahr und noch länger schaut auch nicht schlecht aus.
 
Alt 19.08.2011, 10:15   #3
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Mir geht das ähnlich, ich bin wärend der Levelphase eigendlich kein Gruppenspieler, aber ich mag das Miteinander in MMORPG's. Für mich ist das Miteinander, besonders im Rollenspiel, einfach eine Bereicherung und erhöht den Spassfaktor um ein vielfaches.
 
Alt 19.08.2011, 10:20   #4
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Ich kann das für mich bestätigen, was du (Threadersteller) geschrieben hast. Seit ich vor ~10 Jahren (?) mit Diablo 2 das erste mal online ging (und ab Erscheinen dann zu WoW gegangen bin) kann ich nur begrenzt Spass an Singleplayerspielen finden. Hauptsächlich dann, wenn es mal wieder eine kleine Unlustphase beim MMO gab.
Dann hab ich mal ein paar Tage in diversen SP Spielen verbracht. Dabei fehlte mir immer sehr schnell das Gequatsche im Gildenchat und/oder TS, bzw das gesamte soziale Miteinander.

Ich versuche daher auch im Moment so viele Bekannte und Freunde zu SW:ToR zu animieren, wie möglich, da sie der Hauptgrund sein werden, ob ich beim Spiel bleibe oder nicht. Zusätzlich freue ich mich natürlich darauf, neue Leute kennen zu lernen. All das fehlt mir bei JEDEM SP Spiel - egal wie gut es ist.
 
Alt 19.08.2011, 10:21   #5
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Lilleth
Ich liebe Dragon Age (beide), Mass Effect (beide), KotOR (beide) und noch viele, viele andere Spiele.

Wichtig ist für mich die Geschichte an und für sich. Und wenn ein Spiel eine gute Geschichte hat, wird es wie meine Lieblingsbücher, wieder und wieder herausgekramt.

Tatsächlich sind es mittlerweile MMOs, die mich ganz schnell langweilen. Questen ohne Story, endloser Rufgrind oder das Farmen von Mobs für Gold und was weiß ich noch alles....
Ja, das Gefühl kenne ich gut.
Früher habe ich Games auch so spielen können, aber heute fehlen mir immer ganz schnell dynamische Elemente und das soziale Miteinander (wenn es auch nur Spam in Handelschannel ist^^). Ich finde die Welt dadurch deutlich lebendiger.
 
Alt 19.08.2011, 10:40   #6
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Nur wenn zukünftige mmos im stile von tor ihre geschichten erzählen könnte es einen kleinen einbruch geben, generell denke ich das aber single rpgs immer relativ beliebt sein werden, da auch einfacher zu programieren.
 
Alt 19.08.2011, 10:57   #7
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Es kommen durchaus noch Singleplayer RPGs bzw. Singleplayer RPGs mit begrenzten altrnativen Koopmodus heraus. Das eigentliche Problem sehe ich aber viel weniger bei den MMOs, sondern bei der Konsolendominaz. In dem Punkt der fehlenden Story bei MMOs gebe ich Lilleth recht, das die meisten MMOs mich aufgrund fehlernder Story auch mich nicht so fesseln konnten.

Die Verkonsolosierung hat zur Folge, das viele für die PC Spieler liebgewonnen RPG Elemente herausgestrichen werden, mit anderen Worten eigentlich alles was ein RPG komplex macht, Werte verteilen, Skills auswählen ect. pp. Es wird in meinen Augen den Spielern viel zu viel der Komplexität abgenommen sodas über das Gamedesign zu wenig Spieltiefe rüberkommt. Bioware hat es mit den Storys erzählen gut herraus und es ist auch das Hauptmerkmal dieser Spieleschmiede.

Ich will jetzt nicht noch eine längere Wall of Text schreiben auch wenn ich das könnte, so möchte ich noch eins anmerken. Es kommen noch soviele F2P und Bezahl MMOs auf den Markt, das dieser in naher Zukunft übersättigt sein wird und ich glaube die wenigsten davon werden soviele Spieler überzeugen das sie rentabel sind. Ich hoffe das spätestens dann wieder vernünftige RPGs auf den Markt kommen. Denn nach Mass Effect 3 sehe ich da für lange Zeit erstmal nichts.
 
Alt 19.08.2011, 11:02   #8
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Lilleth
Vor allem, weil ich da wirklich eine Rollenspielgemeinde hatte - wenn die hier auch zustande kommt, eigene Geschichten gespielt werden - dann wird mich SW:TOR für lange, lange Zeit fesseln. Ich werde kaum vor dem Ende des zweiten Monats meinen ersten Charakter auf 50 haben... und dann noch die ganzen Twinks.
Bioware erzählt die Geschichte, nicht die Rollenspieler Gemeinde.
Wie willst du bitte RP machen, wenn du nicht weisst, was die Menschen um dich rum für eine (World)Story haben? Die Vorraussetzung für RP ist ein gewisses Maß an Freiheit bei der Story/Welt. Das hast du bei Bioware spielen nicht.
RP-Server stehen sicherlich nicht grundlos noch in den Sternen...

Mir geht das ähnlich, ich bin wärend der Levelphase eigendlich kein Gruppenspieler, aber ich mag das Miteinander in MMORPG's.[/quote]
Wenn ich jetzt daran denke, wie ich bei WoW meine beiden Alts gelevelt habe:
- Der erste war von 1-60 in den redesignet Gebieten und das war echt sau spaßig. Da danach Outland kommt, merkt man direkt wie stark sich das Questdesign verändert hat in WoW (und zwar zum guten)
- Der zweite wurde ausschließlich über Dungeonfinder gelevt. Und das ist auch sehr interessant. Entweder man hat Gruppen mit Leuten voller Heirlooms, die schon zahlreiche Alts haben, oder aber man kommt in eine Gruppe mit Leuten, wo WoW Neulinge drin sind (ja, davon gibts noch einige).

In SWTOR wird mit Dungeons leveln nur nicht möglich sein, weil es davon viel zu wenig gibt
 
Alt 19.08.2011, 11:02   #9
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Mit guten RPGs verbringe ich immer noch sehr gerne viel Zeit offline. Das Problem ist eher ein gutes zu finden, die RPGs von Bioware kann man natürlich blind kaufen, gar keine Frage. Aber abseits davon fand ich es schwer.
Beim Witcher hab ich allein wegen der Steuerung schon fast in die Maus gebissen und es deswegen auch aufgehört. Bei Oblivion und auch Fallout 3 hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt... usw... bin aber auch sehr pingelig bei Spielen, wenn es mich nervt, dann spiel ich lieber etwas anderes, bevor ich mich durchbeiße.
 
Alt 19.08.2011, 11:02   #10
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?[/quote]Nein!

Es sind noch so viele interessante Geschichten nicht erzählt worden und es gibt unglaublich viele Möglichkeiten an Inhalten. Von der Steinzeit über die Antike zum Mittelalter, über die Blütezeit einzelner Epochen bis hin zur realen Zeit. Ob Fantasy, Krimi, Western oder Science Fiction gibt es noch genug virtuellen "Lesestoff". Viele dieser Inhalte kann man nicht jedesmal so einfach in ein MMO transformieren.
Darüber hinaus sollte man auch eines nicht vergessen. Ein gutes Buch hat ein Anfang und ein Ende - ein MMO normalerweise nicht.

Die Zukunft wird ein Holodeck mit vielen Geschichten, gemeinsam oder alleine erlebt Wir stehen noch am Anfang.

@kaesebreze a.) Du mischt hier viel zu viele Themen durcheinander b.) RP geht immer! Das spielt sich in den Köpfen der Menschen ab.
 
Alt 19.08.2011, 11:04   #11
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Verico
Es kommen durchaus noch Singleplayer RPGs bzw. Singleplayer RPGs mit begrenzten altrnativen Koopmodus heraus. Das eigentliche Problem sehe ich aber viel weniger bei den MMOs, sondern bei der Konsolendominaz. In dem Punkt der fehlenden Story bei MMOs gebe ich Lilleth recht, das die meisten MMOs mich aufgrund fehlernder Story auch mich nicht so fesseln konnten.

Die Verkonsolosierung hat zur Folge, das viele für die PC Spieler liebgewonnen RPG Elemente herausgestrichen werden, mit anderen Worten eigentlich alles was ein RPG komplex macht, Werte verteilen, Skills auswählen ect. pp. Es wird in meinen Augen den Spielern viel zu viel der Komplexität abgenommen sodas über das Gamedesign zu wenig Spieltiefe rüberkommt. Bioware hat es mit den Storys erzählen gut herraus und es ist auch das Hauptmerkmal dieser Spieleschmiede.

Ich will jetzt nicht noch eine längere Wall of Text schreiben auch wenn ich das könnte, so möchte ich noch eins anmerken. Es kommen noch soviele F2P und Bezahl MMOs auf den Markt, das dieser in naher Zukunft übersättigt sein wird und ich glaube die wenigsten davon werden soviele Spieler überzeugen das sie rentabel sind. Ich hoffe das spätestens dann wieder vernünftige RPGs auf den Markt kommen. Denn nach Mass Effect 3 sehe ich da für lange Zeit erstmal nichts.
Sorry aber quatsch, das durch die konsolierung den rpgs elemente entnommen werden, denn zum char steigern braucht man doch keine maus und tastatur. Das diese komplexen systeme mehr und mehr rausgestrichen werden liegt an der casualiesierung, weswegen ich ein fan von einstellungsmöglichkeiten alla fall out bin, von man im hc mode nahrung zu sich nehmen muß, schlafen muß, ausruhen muß und auch kleinst items wie munition gewicht haben.

Klasse für rollen spieler wie mich.
und das es alternativ ist klasse für spieler die das nicht möchten.
 
Alt 19.08.2011, 11:05   #12
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

also ich wurde super unterhalten von den bisherigen Bioware-Rollenspielen (alle auser DA2 gespielt)
einzigartige Erlebnisse.. ja quasi ein interaktiver Film

mit einem MMO nicht vergleichbar und so eine Tiefe kann man mMn auch in einem MMO gar nicht unterbringen.
naja swtor probiert das ja gerade.. muss man abwarten aber ich käme nicht auf die Idee die gleiche Tiefe vorauszusetzen.

und naja.. wenn man nicht gerne alleine spielt dann ist das halt nichts für einen aber ich mach so einen Trip gerne mal mit.
 
Alt 19.08.2011, 11:10   #13
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Es ist halt sehr viel schwerer Geld mit Titeln zu verdienen die der Kunde einmal bezahlt und das wars. Des weiteren springen immer mehr auf den Social-Gaming-Zug auf, was auch verständlich ist - denn eigentlich geht es beim Spielen primär darum das man mit anderen Menschen spielt und nicht gegen eine Maschine.
Von daher wird die Ära der Dominanz der Singleplayerspiele wohl langsam zuende gehen - bis der nächste Trend kommt, vermutlich wenn die K.I. genau auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers eingestellt werden kann.
 
Alt 19.08.2011, 11:47   #14
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

von welchem element lebt ein rpg? - story.

wie bei einem guten buch oder film, kann das rpg nur dann einschlagen, wenn die hintergrundgeschichte, die charaktere, der plot und die nebenhandlungen stimmig sind. zudem muß der auror es schaffen, die geschicte dort spannend zu halten, wo sie es soll und dort tempo raus zu nehmen, wenn es nötig ist. es ist sehr schwer eine gute geschichte zu schreiben.

auf ein spiel angewendet kann man ein rpg nicht verkaufen wenn, trotz bester technik, bedienbarkeit und anpassungsfähigkeit, die story langweilig oder unschlüssig ist. im umkehrschluss ist es aber möglich, ein spiel zu erschaffen, welches technisch nicht brilliert, die steuerung unkomfortabel und der protagonist nur wenige fähigkeiten hat und trotz allem sehr erfolgreich und vor allem gut ist.

gerade für letztere variante gibt es ein gutes beispiel:

mass effect:
brilliante story und vor allem erstklassige hintergrundgeschichte - kampfsystem und steuerung teilweise - naja. haufenweise sinnlos items. viele passive stats, bei denen man sich teilweise nur denkt: "wenn shepard auf stufe 1 ein so mieser schütze ist, wie konnte er dann N7 werden?". relativ freie welt, die aber teilweise sehr steril war.
- spiel ein mega-erfolg

mass effect 2:
wieder erstklassige story und spannende aufträge - dieses mal sind kampfsystem und steuerung sehr gut - aber: char-anpassung minimal - sehr viel weniger möglichkeiten shepard und seine crew aus zu rüsten. beschränkte fähigkeiten. sehr eingeschränkte hubs, die allerdings von der atmosphäre her sehr gut waren.
- spiel ein mega-erfolg

mass effect 3:
soll die vorzüge beider welten kombinieren - wenn sie es schaffen, wird es ein epischer erfolg


beide mass effect teile, haben nachteile - wenn die storyline nicht so bombastisch wäre, hätte die spiele kaum einer gekauft, weil man sie als "billigen hybriden" bezeichnet und in die ecke geworfen hätte.


in meiner heißen wow-phase, hatte ich keinen sinn mehr für single-player. an mir gingen viele spiele einfach vorbei - unter anderem auch mass effect und die addons zun neverwinter nights 2. das lag aber eher, an den sozialen kontakten, die ich in wow gefunden hatte. man quatschte abends eine runde im ts und das spiel war eigendlich nebensache.
das gleiche hatte ich bei age of conan - trotz vieler technischer probleme, die vor allem nach dem addon wieder kamen, hat man mit seinen mates zusammen gezockt - bis ein paar schlüssel-spieler aufgehört haben.
in lotro habe ich nie wirklich viele leute getroffen (ich habs aber auch nicht drauf angelegt). durch das ohnehin schon kaugummi-artige leveln und das langweilige kampfsystem wurde das spiel sehr schnell langweilig. die story ist leider zu weit aus eina ander gezogen, als das man sie auch als solo-spieler geniessen kann. hier fehlt einfach ein wenig tempo.

durchschnitts mmos werden ohne die soziale komponente odergutes endgame sehr schnell langweilig. bei spgs passiert das nicht, wenn die story mit (gutem tempo) den spieler antreibt.
 
Alt 19.08.2011, 12:37   #15
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Ferocit
Bei Oblivion und auch Fallout 3 hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt... usw...
Naja nen roten Faden hatten beide Spiele man musst ihn nur am Anfang finden, das liegt aber an der Art wie dei Spiler in die Story gebracht wurden und daran das die Spielefirma schon immer den Spielern die Möglichkeit geben wollte nicht nur der Hauptstory zu folgen. Das haben sie schon bei Daggerfall gemacht.
Bioware hat da eine leicht andere Prämisse, Bioware will Geschichten erzählen und dabei dann bestimmte Wege offenlassen wie sich die Story dann entfalten kann.
Beide Arten des Stoytelling sprechen mich an und ich muss nicht immer mit zig tausenden Leuten zusammen spielen weswegen ich auch nicht sehn kann das die Singelplayer games aussterben werden. Vielleicht werden sie sich mehr in Spiele entwickeln die man alternativ auch im Coop spielen kann, aber ganz verschwinden glaub ich nicht.

Es ist halt wie schon Ende der 80er als alle geschrieben haben Rollenspiele sind tot es wird nur noch Graphikadventures geben. Es gab immer mal wieder Rollenspiele. dann Mitte der Neuziger hiess es die Graphikadvantures ala Lukas Arts wären tot es gibt nur noch Strategie Spiele wie Dune,C&C. Ab einem gewissen Zeitpunkt sind ist der Markt erst mal für einige Zeit gesättigt, aber irgendwann kommt das alles wieder. Zu c64er Zeiten gab es Massen von simplen Spielen mit denen sich nach der Amiga Einführung auch keiner vorstellen konnte das man damit Geldverdienen könnte, Ende der 90er haben Firmen wieder fette Gewinne mit eben diesen Spielen für Handys gemacht.
 
Alt 19.08.2011, 12:44   #16
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Man kann doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Es gibt genügend Spiele die einen mehr fesseln können als MMORPG's wie zum Beispiel Mass Effect, Dragon Age,..........

Das Knights of the Old Repuplic heute ein bißchen langweilig ist, liegt einzig daran daß das Kampsystem schon immer langweilig war und die Grafik kann man bitte auch nicht von damals mit heute vergleichen.
 
Alt 19.08.2011, 12:47   #17
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

@Judah

Wenn ich mich als leidenschaftlicher Motorradfahrer auf ein Fahrrad setze und merke das mir Fahrrad fahren nicht mehr soviel Spaß macht wie früher mal .... Frag ich mich dann ob die Zeit der Fahrräder vorbei ist?
 
Alt 19.08.2011, 12:59   #18
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von LoordHelmchen
@Judah

Wenn ich mich als leidenschaftlicher Motorradfahrer auf ein Fahrrad setze und merke das mir Fahrrad fahren nicht mehr soviel Spaß macht wie früher mal .... Frag ich mich dann ob die Zeit der Fahrräder vorbei ist?
Schön wärs. Die fahren ja kriminell in den Städten rum. Keine Verkehrsregeln nix. Eine rote Ampel leuchtet zwar schön, aber was das bedeutet wissen viele Fahrradfahrer gar nicht.
 
Alt 19.08.2011, 13:10   #19
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Gurgol
Schön wärs. Die fahren ja kriminell in den Städten rum. Keine Verkehrsregeln nix. Eine rote Ampel leuchtet zwar schön, aber was das bedeutet wissen viele Fahrradfahrer gar nicht.
Da gibts doch so einen Song von Tocotronic "Ich weiß nicht warum ich sie so hasse, Fahrradfahrer dieser Welt...."

Jetzt weiß ich auch wie die darauf gekommen sind!
 
Alt 19.08.2011, 13:11   #20
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Gurgol
Schön wärs. Die fahren ja kriminell in den Städten rum. Keine Verkehrsregeln nix. Eine rote Ampel leuchtet zwar schön, aber was das bedeutet wissen viele Fahrradfahrer gar nicht.
later schwede hast du da recht.

ich habe gerade meinen klasse-c gemacht. zum glück bei der fahrschule der berufsfeuerwehr. fahradfahrer sind absolut schmerzfrei. manche scheinen zu glauben, dass einem 12,5 tonenn stahl, die mit 45 sachen an einem verbeikloppen könnten, nichts anhaben können. ich habe öfters wegen fahradfahrern auf der bremse gestanden, als bei allen anderen verkehrsteilnehmern zusammen.
 
Alt 19.08.2011, 13:12   #21
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von kaesebreze
Bioware erzählt die Geschichte, nicht die Rollenspieler Gemeinde.
Wie willst du bitte RP machen, wenn du nicht weisst, was die Menschen um dich rum für eine (World)Story haben? Die Vorraussetzung für RP ist ein gewisses Maß an Freiheit bei der Story/Welt. Das hast du bei Bioware spielen nicht.
RP-Server stehen sicherlich nicht grundlos noch in den Sternen...
Das ist deine Meinung und das ist auch okey so, ich sehs als Rollenspieler etwas anders. Für mich persönlich ist dass was Bioware vorgibt ein Grundgerüst der Geschichte welche mein Charakter erlebt. Heisst aber nicht dass er nicht anderes erlebt haben kann. Ich werd, auch wenn mir BW dass vorgibt, meine ersten Level nicht als Schule oder Ausbildung sehen, da mein Charakter auch vorher bereits Machtkennisse hatte.

Rollenspiel lebt von eigenen Aufbauten, einzig allein meine Eigenschaften die ich meinem Charakter zuspiele, werden entscheiden, wie ich mich im normalen Levelbereich entscheide und diese mache ich mir bereits vor dem Spielen klar, meist mit einer Vorgeschichte. Natürlich gibt es die Lore und in der sollte man sich aufhalten, trotzdem mach ich mir meine Geschichte und wieviel ich von dem "leveln" miteinbaue, ist schlicht mir überlassen.
 
Alt 19.08.2011, 13:14   #22
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Ich persönlich spiele MMOs eigentlich nur, weil ich keine guten RPGs mehr finde.

Denn seit dem die Publisher das Sagen haben und nicht mehr die Spieleschmieden kommt fast nur noch unfertiger und liebloser Müll raus.

Angefangen habe ich mit der Might&Magic-Reihe (nicht Heroes of Might&Magic) und DSA.
Das waren 1zu1-Umsetzungen von Pen&Paper und die haben mich stundenlang durch ihre Atmosphäre gefesselt. Spielmechanik und Grafik war da absolut nachrangig.

Dann kam 2001 der Durchbruch mit Gothic und später mit Gothic2 (und DndR).
Genial war auch Kotor und MassEffect. Die jeweils beiden Nachfolgeteile haben mich schon nicht mehr so gefesselt.

Gothic3, Arcania, Risen, Oblivion, FallOut3 und wie sie alle hiessen haben mich so gut wie gar nciht überzeugt. Von spieltechnisch gut bis absolut grottig entwickelt haben sie (für mich) eins gemeinsam.
Sie überzeugen nicht durch Story und Atmosphäre.

Und ähnlich ist es auch mit den MMOs.
Bislang hat mich eigentlich nur eins richtig lange fesseln können. Und das ist LOTRO. Spieltechnisch ein völlig unspektakuläres und mittelmässiges MMO. Doch es überzeugt mich durch das Setting und die Umsetzung der Vorlage.

Bei SWTOR hoffe ich, dass es das auch schafft. Denn ansonsten passiert damit (bei mir) das gleiche wie mit allen anderen MMOs die ich gespielt habe.

Ich persönlich warte ja immer noch auf ein MMO das die grösste und älteste SciFi-Geschichte als Vorlage hat.
Aber die ist so umfassend, dass ein MMO nur einen klitzekleinen Ausschnitt davon abbilden könnte und somit wohl schon von Beginn an zum scheitern verurteilt wäre.
 
Alt 19.08.2011, 14:19   #23
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Also ich muss zugeben das Singleplayer zwar gut und schön sind.. aber irgendwie fehlt mir da etwas.

Sei es der Posender Raider vor der Stadt oder der Rpler in der Taverne.. mmo´s wirken einfach Lebendiger und Wacher.

Was nicht heisst das ich keine Singleplayer mehr spiele, aber ich denke das die Zukunft der Spiele im Internet liegt.
 
Alt 19.08.2011, 14:39   #24
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Singelplayer würg.
Ich spiele schon seit gut 6 Jahren nur MMOs, gibt nichts besseres als das spielen mit realen Menschen.
 
Alt 19.08.2011, 14:41   #25
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AW: Ist die Zeit der Singleplayer-CRPGs vorbei?

Zitat:
Zitat von Bullych
Das ist deine Meinung und das ist auch okey so, ich sehs als Rollenspieler etwas anders. Für mich persönlich ist dass was Bioware vorgibt ein Grundgerüst der Geschichte welche mein Charakter erlebt. Heisst aber nicht dass er nicht anderes erlebt haben kann. Ich werd, auch wenn mir BW dass vorgibt, meine ersten Level nicht als Schule oder Ausbildung sehen, da mein Charakter auch vorher bereits Machtkennisse hatte.

Rollenspiel lebt von eigenen Aufbauten, einzig allein meine Eigenschaften die ich meinem Charakter zuspiele, werden entscheiden, wie ich mich im normalen Levelbereich entscheide und diese mache ich mir bereits vor dem Spielen klar, meist mit einer Vorgeschichte. Natürlich gibt es die Lore und in der sollte man sich aufhalten, trotzdem mach ich mir meine Geschichte und wieviel ich von dem "leveln" miteinbaue, ist schlicht mir überlassen.
richtig das ist exakt so als würde man im P&P ein kauf abenteuer spielen. Bwi ist hier der spielleiter, und hat alle möglichen möglchkeiten insofern sie nicht ins extreme ausufern, eigebaut die es braucht um die rolle so zu spielen wie man sie sich erdacht hat. Man wird durch das entscheidungssystem sogar dazu ermutigt.
Wer nur durchrushen will braucht diese möglichkeiten nicht, die werden eh bei den antwormöglöichkeiten immer 1 drücken, um möglichst schnell weiterzuskippen.
 
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