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Alt 23.07.2011, 19:38   #1
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Gedanken zur Zweiteilung der SWTOR-Welt in Gut-Böse

Natürlich ist dies wieder nur ein Beitrag, der auf Vor-Orakelei beruht und dem man entgegensetzen kann, man solle doch erstmal abwarten, wie sich tatsächlich alles zum Release anfühlt. Was aber sollte ein im Voraus freigeschaltetes Forum bringen, wenn man nicht auch Hypothesen, Gedanken und Scheinbarkeiten diskutieren kann. Hierbei handelt es sich auch nicht um Gewhine, sondern nur um ein paar dahingedachte Gedanken.

Ich spreche hier ausschließlich von PvE. PvP interessiert mich nicht die Bohne. Wie man weiß, ist die SWTOR-Welt unterteilt in zwei Fraktionen, die nicht in Interaktion treten können (außer Duelle oder PvP in kleinen Bereichen in der ansonsten PvE-Welt).

Man kann nicht miteinander gruppieren, nicht den offenen Chat der Gegenseite lesen und demzufolge auch nur eingeschränkt miteinander handeln. Wie mir derzeit scheint, nur in direkter Kommunikation, wenn man sich direkt gegenüber steht. (Kann man einen Spieler der Gegenseite eigentlich antellen?)

Wenn die Welt so strikt zweigeteilt ist, wozu laufen dann "gute" und "böse" Spielerchars auf dem selben (PvE) Server herum, außer aus optischen Gründen, sodaß man
quasi als Imperialer halt auch mal republikanisch aussehende Klassen auf dem Bildschirm hat und daß die Welt allgemein belebter und SW-realer Aussieht? Wenn man mit der Gegenseite nichts machen kann (PvE), frißt dann die Anwesenheit dieser im Grunde nicht nur unnötig Ressourcen (Bandbreite etc)?

Ich komme aus EverQuest II. Dort ist die Welt auch geteilt in zwei verfeindete Lager. Trotzdem wird dieses "Grundprinzip" der Welt nicht dadurch zerstört, daß jeder mit jedem gruppieren kann, wie man will. In chat-, handels- und gruppierungstechnischer Hinsicht herrscht dort völlige Wahlfreiheit (nur Brokergebühr ist höher beim Kauf von der Gegenseite); und das Gruppieren und gemeinsame Kämpfen mit Leuten der Gegenseite zerstört kein Flairgefühl oder was auch immer.

Ja, es ist ein grundlegendes Dogma in jener weit entfernten Galaxis, daß ein Sith der Todfeind eines Jedi ist und diese demzufolge auch nicht Seite an Seite kämpfen. Aber schafft diese radikale Zwangstrennung nicht eine künstliche Armut an Möglichkeiten? Zudem ist es kaum vorstellbar, daß in dieser Galaxis mit hunderter intelligenter Spezies auf hunderten Planeten keine Interaktionsmöglichkeit zwischen zwei Individuen herrschen kann, von denen das eine in den Grenzen des Imperiums und das andere in den Grenzen der Republik lebt (bzw. in deren Vorgängerorganisationen).

Logischerweise wird ein Jedi auch nicht an einer Quest teilnehmen (primär wegen der "Regeln" dieses Universums, nicht weil der Spieler damit Probleme hätte), die es zum Ziel hat, eine republikanische Anlage zu infiltrieren. Ich sähe aber keinen Immersionsverlust darin, wenn sich z.B. ein Schmuggler einer imperialen Unternehmung anschlösse. Vielleicht aber hätten neutrale Quests/Zonen eingebaut werden können, die aus RP-logischer Sicht kein Ziel verfolgt, das für einem Char keiner Seite ein Problem darstellt (irgendein Sumpfmonster töten oder was auch immer). Natürlich müßten Regeln geschaffen werden, die für alle Klassen gleichermaßen gültig sind (Schmuggler in Imperiumsgruppe ist weniger dramatisch als Sith in Jedi-Gruppe). Wenn sich in EQ2 eine gemischte Gruppe bei einer Stadt aufhält und ein Qeynosianer von einer Freihafenwache angegriffen wird, wird halt die Wache umgeboxt und der Freihafener kann sich halt die Faction später in Qeynos zurückboxen. Das interessiert keine [weibliches Borstentier hier einfügen].

Wenn man mit mehreren Kumpels aus einem anderen MMO nach TOR wechseln will, müssen zwangsweise künstlich einschränkende Kompromisse getroffen werden, da TOR ja nur 4 Klassen und nur insgesamt 8 Unterklassen anbietet, wenn man zusammen spielen will, sodaß man sich entscheiden muß, ob man zusammen spielen will und daher eine Klasse nehmen muß, die man eigentlich nicht so gerne spielen würde. Wenn einer gerne Jedi sein will und der andere Agent, muß zwangsweise mindestens einer Abstriche bei seinen Wünschen machen, weil sonst kein gemeinsames Spielen möglich ist.

Dies ist kein Plädoyer für (auch nicht gegen) Zusammenspielmöglichkeiten von Imperialen und Republikanern, sondern nur eine lose Zusammenfassung von Gedanken.

Und ein wichtiger Punkt: Ist es nicht beinahe vollkommen sinnlos, Chars beider Fraktionen zu haben? Mit mindestens einem kann man ja dann nicht mehr mit seinen Freunden/Gildenleuten spielen. "Soll ich mit Heiler oder DD kommen? - ach Mist, ist ja Gegenseite." Also vollkommen ausgegoren scheint mir das Fraktionssystem nicht zu sein
 
Alt 23.07.2011, 20:37   #2
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AW: Gedanken zur Zweiteilung der SWTOR-Welt in Gut-Böse

wär mir auch lieber wenn die beiden Fraktionen mehr miteinander interagieren könnten, Story hin oder her.
 
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