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Alt 25.01.2010, 16:36   #1
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Der das Gleichgewicht bringt.

Hat diesen Satz bisher eigentlich mal jemand geschnallt ?

Wieso Gleichgewicht ? Die Jedis wollten das Gleichgewicht, oder nicht ?
Warum
bitte ? Die Jedis waren sehr zahlreich und in Frieden mit der Republik und dann ist da so ne Prophezeihung, das da einer kommt, der das Gleichgewicht bringt.

Das war bei mir immer schon masslose Verwirrung. Am Ende hat Anakin es scheinbar wirklich gebracht, denn die Jedis waren nahezu ausgerottet und die letzten beiden Sith vergingen auch.

Sollte es nun wirklich dies heissen ?
 
Alt 25.01.2010, 17:13   #2
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von PM_Taris
Am Ende hat Anakin es scheinbar wirklich gebracht, denn die Jedis waren nahezu ausgerottet und die letzten beiden Sith vergingen auch.

Sollte es nun wirklich dies heissen ?
Ja sollte es

Anakin war der ausserwählte, er brachte den tod aller jedis und sith
 
Alt 25.01.2010, 17:34   #3
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von PM_Taris
Hat diesen Satz bisher eigentlich mal jemand geschnallt ?
Selbst die Jedi haben diesen Satz nie verstanden.

Zitat Mace Windu:
„Wir verstehen nicht einmal, was es bedeutet, „Die Macht ins Gleichgewicht zu bringen“. Wir wissen nicht, welche Folgen das haben könnte.“

Meiner persönlichen Vermutung nach stellt allein die Existenz der Jedi und der Sith ein Ungleichgewicht in der Macht dar, weil beide Fraktionen sich ständig gegenseitig in ihrer Dominanz ablösen.

Mit letztendlicher Sicherheit wird dir diesen Satz aber vermutlich nur George Lucas himself aufschlüsseln können.

Die Jedis wollten das Gleichgewicht, oder nicht ?[/quote]Kommt darauf an, von welchem Standpunkt aus man das "Gleichgewicht" betrachtet.
Den Jedi war sicherlich nicht daran gelegen, dass die Sith eine ihnen ebenbürtige Macht darstellen.

Die Jedis waren sehr zahlreich und in Frieden mit der Republik und dann ist da so ne Prophezeihung, das da einer kommt, der das Gleichgewicht bringt.[/quote]Wie gesagt:
Allein die Existenz der Sith (bzw. Jedi) könnte von einer der beiden Fraktionen als Ungleichgewicht aufgefasst worden sein.

"Gleichgewicht" wird oft mit "Ruhe" oder "Ausgewogenheit" gleichgesetzt.
Solange eine Partei besteht, die immer wieder Unruhe in der Galaxis stiften muss, kann dieses Gleichgewicht nicht bestehen. Unabhängig vom Standpunkt des Betrachters.

Am Ende hat Anakin es scheinbar wirklich gebracht, denn die Jedis waren nahezu ausgerottet und die letzten beiden Sith vergingen auch.[/quote]Ja, das Gleichgewicht hat er der Galaxis letzten Endes sicherlich gebracht.

Nur nicht so, wie die Jedi es sich vorgestellt haben:
Er hat ein politisches Gleichgewicht geschaffen, indem er zuerst den kompletten Jedi-Orden ausradierte und dann (einige Jahre später) auch für die Auflösung der Sith sorgte, indem er den Imperator über dieses lustige Geländer warf und dann selber starb.

Tja, dumm gelaufen.
So hatte sich das der Jedi-Rat bestimmt nicht gedacht.
 
Alt 25.01.2010, 17:57   #4
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Hm okay - damit kann ich mich wohl erstmal so zufrieden geben. Auf jedenfall ein sehr Zündstofflastiger Satz.

Eigentlich sehe ich es aber auch wie die Gute KajeMoaira.
Jing und Jang und so.
 
Alt 25.01.2010, 17:57   #5
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Also ich seh das so: Star Wars ist ja im Groben der ewige Kampf Gut gegen Böse. Die Welt in schwarzweiß, so in etwa. Solange dies schön ausgeglichen ist, besteht ein Gleichgewicht. Wird das Böse zu mächtig, entsteht aber ein Ungleichgewicht, die Welt verdunkelt sich und den Lebewesen (um es politisch korrekt auszudrücken) geht es schlecht. Also muss die Wage irgendwie wieder ausgependelt werden.
Ist jetzt vielleicht arg vereinfacht, aber so habe ich das verstanden und es ergibt doch auch Sinn, oder? Nur hat der gute Ani es nicht so ganz verstanden oder nicht wirklich ernst genommen, als er seine Leidenschaft über alles andere gestellt hat.
 
Alt 25.01.2010, 18:08   #6
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von PM_Taris
Eigentlich sehe ich es aber auch wie die Gute KajeMoaira.
Jing und Jang und so.
Dito.
 
Alt 25.01.2010, 18:25   #7
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von KajeMoaira
Also ich seh das so: Star Wars ist ja im Groben der ewige Kampf Gut gegen Böse. Die Welt in schwarzweiß, so in etwa. Solange dies schön ausgeglichen ist, besteht ein Gleichgewicht. Wird das Böse zu mächtig, entsteht aber ein Ungleichgewicht, die Welt verdunkelt sich und den Lebewesen (um es politisch korrekt auszudrücken) geht es schlecht. Also muss die Wage irgendwie wieder ausgependelt werden.
Das Problem an deiner These:
Das Gleichgewicht in der Macht ist auch dann nicht mehr vorhanden, wenn die helle Seite dominiert. Es geht also nur um die Vormachtstellung einer Seite, egal gut / böse diese ist.

Denn ansonsten hätte Anakin nichts ins "Gleichgewicht bringen" müssen, zu seiner Zeit war ja die Republik und damit auch der (helle) Jedi-Orden am Hebel.

Die Macht an sich ist neutral.
Sie unterscheidet nicht zwischen "Gut" und "Böse".
Es kommt erst zu einem Ungleichgewicht, wenn sich beide Parteien nicht mehr ebenbürtig sind.
 
Alt 25.01.2010, 18:29   #8
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Meine Meinung zum Thema Prophezeihung sieht folgendermaßen aus:

Anfangs und da sind wir uns denke ich einig herrscht ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Jedi, da ihr Orden seine Blütezeit in der Alten Republik erlebt während die Sith noch immer verborgen sind. Das eigentlich Gleichgewicht der Macht wird definitiv erst hergestellt, nachdem die Order 66 ausgeführt wurde und scheinbar alle Jedi bis auf Obi-Wan Kenobi und Yoda vernichtet wurden, denn einzig und allein zu diesem Zeitpunkt herrscht ein Gleichgewicht in der Anzahl der Machnutzer der Hellen und der Dunklen Seite.
Auf der Hellen Seite stehen Obi-Wan Kenobi und Yoda und auf der Dunklen Seite stehen Darth Sidious und Darth Vader.
Mit dem Tod von Obi-Wan in Teil IV kippt das Gleichgewicht zu Gunsten der Sith, da es nun nur noch einen vollwertigen Jedi gibt nämlich Yoda, wohingegen es nach wie vor zwei Sithlords gibt.
Dieser Zustand bleibt bestehen bis zum Ende der Filme, denn Luke ist laut Yoda erst dann ein vollwertiger Jedi, wenn er sich nochmals seinem Vater stellt, als er in diesem Kampf Vader zurück auf die Helle Seite führt, sodass dieser den Imperator vernichtet, wandelt sich das bestehende Ungleichgewicht von Dunkel nach Hell, womit im Grunde genommen wieder die eingangs erwähnte Konstellation hergestellt wird.

Wenn man die Prophezeihung allerdings darauf bezieht, dass Anakin das Gleichgewicht der Macht herstellt, indem er zunächst den Orden der Jedi und später die Sith vernichtet, dann wird das Gleichgewicht der Prophezeihung mit dem Tod Anakin Skywalkers hergestellt wie es bereits in dieser Diskussion erörtert wurde.

Wenn man die Prophezeihung nun allerdings auf weltliche Macht beziehen würde könnte man auch zu dem Schluss kommen, dass die Prophezeihung niemals wirklich erfüllt wurde, denn wenn man danach ginge, hätten die Sith unter der Führung von Darth Vader eine ähnlich lange Zeit die Galaxis beherrschen müssen, wie es die Jedi im Rahmen der Alten Republik taten und sich dann selbst vernichten müssen, allerdings ist dies nur eine relativ gewagte Hypothese, die ich selbst nicht als ganz stichhaltig ansehe, war lediglich eine kleine Spielerrei die mir gerade in den Sinn kam.

So, dass waren jetzt meine Ausführungen zum Thema Prophezeihung.

MfG Starblade
 
Alt 25.01.2010, 18:38   #9
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Irgendwie alles mit wenig Konstanter Bodenhaftung.

Wenn man das alles so hört, frage ich mich allerdings, ob die Weigerung des Rates Anakin auszubilden, nicht viel mehr auf diese "Unwissenheit" in Bezug auf das Gleichgewicht bezogen ist - als Yoda´s Gespür, was die negativen Gefühle und Ängste in Anakin anging.
 
Alt 25.01.2010, 19:02   #10
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Ich glaube nicht das die Prophezeihung je "wirklich" eingetroffen ist und wenn dann nur kurzweilig! Denn um etwas ins Gleichgewicht zu bringen muß man beide Seiten entweder in der Waage halten oder es darf nichts von beidem Vorhanden sein!
Am Ende waren es 3 Machtintensive: der Imperator, Vader und Luke! Alleine dies Verhältnis war schon Unausgeglichen!
Imp und Vader gingen Hops, übrig blieb Luke. Dieser war aber der nun erste "Jedi-Ritter"! Hmmm... da sehe ich nichts vom Gleichgewicht! Helle Seite überwiegte ja nun wieder, und im nachhinein wurde abermals darauf aufgebaut! Luke machte eine neue Helle Seite-Nutzer e.V. auf und schon gingen wiedermal der ein oder andere zur dunklen Seite!
Ein Gleichgewicht gab es nie irgendwo, aus meiner sicht!
Es sei denn, es wurde damit gemeint: "Es kann nur einen geben"!
Dann hätte es Sinn gemacht! ...wenn auch nur kurz!
 
Alt 25.01.2010, 20:47   #11
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Über diese Frage habe ich mir auch einiges an Gedanken gemacht....

Vielleicht war es auch mehr so gemeint, dass Jedi und Sith mehr zusammen rücken, denn wenn man guckt ist er neue Jediorden oder vielmehr dessen Gründer auch erfahren in der dunklen Seite...

Andererseits wird wurde hier erwähnt, dass im Moment der Order 66 nur noch 2 Jedi am Leben wahren, dies stimmte ja auch nicht, ausserdem hatte Impi Palpatin einige machtkundige Attentäter, sprich auch hier fang kein ausgleich statt, da im Untergrund beide Mächte immernoch unterschiedlich stark existierten.

Jetzt könnte man natürlich auch meinen, dass sich die Jedi geirrt haben und nicht Anakain der Auserwählte war, denn ausser der starken Intensität der Macht stand ja bei Anakin nicht auf der Stirn geschrieben "Hallo ich bin der Auserswählte!" Es könnte genauso gut Luke sein, oder vielleicht dessen Nachfahren....

Nun wo bringt Luke das Gleichgewicht mehr als sein Vater? Als die Lords tot waren gab es noch einen Jedi und seine machkundige Schwester und im Untergrund eingie Sith. Allerdings waren Beide Seiten stark geschwächt und auch 40 Jahre danach hatten sich beide noch nicht davon erholt, vielleicht findet das Gleichgewicht auch durch die Schwächung beider Seiten statt, dass sie ihren hohen Stellenwert verloren haben?
 
Alt 25.01.2010, 21:20   #12
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von Iruini
Über diese Frage habe ich mir auch einiges an Gedanken gemacht....

Vielleicht war es auch mehr so gemeint, dass Jedi und Sith mehr zusammen rücken, denn wenn man guckt ist er neue Jediorden oder vielmehr dessen Gründer auch erfahren in der dunklen Seite...
Es wurde ja auch nicht gesagt, das Anakin definitiv der Auserwählte ist, sondern es sein "könnte"! Nur aufgrund der hohen Anzahl der Medichlorianer wurde er dafür gehalten!

Im SWU wäre jedenfalls aus meiner Sicht derjenige der das Gleichgewicht bringt jemand der beide Seiten gleichermaßen beherscht. Die dunkle und die helle Seite ohne Zwist und ohne Nach- und Vorteile!
Sprich er ist das Neutralste Machtintensive Wesen das es gibt. Würde Nie zu einer Seite abdriften!
Es wurde auch gesagt das die Prophezeihung falsch verstanden sein könnte.
Vielleicht ist nie Anakin gemeint gewesen und auch nicht Luke!?! Vielleicht werden wir nie von demjenigen hören?
 
Alt 25.01.2010, 22:36   #13
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von BenStarblade
Anfangs und da sind wir uns denke ich einig herrscht ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Jedi, da ihr Orden seine Blütezeit in der Alten Republik erlebt während die Sith noch immer verborgen sind. Das eigentlich Gleichgewicht der Macht wird definitiv erst hergestellt, nachdem die Order 66 ausgeführt wurde und scheinbar alle Jedi bis auf Obi-Wan Kenobi und Yoda vernichtet wurden, denn einzig und allein zu diesem Zeitpunkt herrscht ein Gleichgewicht in der Anzahl der Machnutzer der Hellen und der Dunklen Seite.
Auf der Hellen Seite stehen Obi-Wan Kenobi und Yoda und auf der Dunklen Seite stehen Darth Sidious und Darth Vader.
Mit dem Tod von Obi-Wan in Teil IV kippt das Gleichgewicht zu Gunsten der Sith, da es nun nur noch einen vollwertigen Jedi gibt nämlich Yoda, wohingegen es nach wie vor zwei Sithlords gibt.
Dieser Zustand bleibt bestehen bis zum Ende der Filme, denn Luke ist laut Yoda erst dann ein vollwertiger Jedi, wenn er sich nochmals seinem Vater stellt, als er in diesem Kampf Vader zurück auf die Helle Seite führt, sodass dieser den Imperator vernichtet, wandelt sich das bestehende Ungleichgewicht von Dunkel nach Hell, womit im Grunde genommen wieder die eingangs erwähnte Konstellation hergestellt wird.
Die Macht zählt sicherlich nicht jeden Sith und jeden Jedi auf der einen und auf der anderen Seite wie lustige Handpuppen ab und entscheidet sich dann:
"Oh! 243:387 für die Jedi! Okay, jetzt bin ich im Ungleichgewicht, Leute!"

Vielmehr geht es darum, wieviel Einfluss eine Seite auf die Geschicke der Galaxis (und damit ihrer Bewohner) hat.

Zumal deine These allein schon deswegen nicht stimmen kann, weil es nach der Order 66 mehr überlebende Jedi gab als nur Obi-Wan Kenobi und Yoda - auch wenn dieser Eindruck in Episode 3 vermittelt wird.
Einige Autoren haben jedoch für ihre Bücher Jedi erfunden, die eben diese Ära relativ "unbeschadet" überstanden haben, ohne die Seiten zu wechseln.

Ein Gleichgewicht gab es nie irgendwo, aus meiner sicht![/quote]Natürlich nicht, das liegt aber an den Autoren, die die Story nach den klassischen Episoden noch weitergeführt und die Sith wieder erstarken lassen haben.
Für George Lucas war Star Wars nach dem Tod Darth Vaders und des Imperators gelaufen, das Gleichgewicht der Macht also wiederhergestellt.
Die andauernden Streitereien innerhalb der Neuen Republik wurden von anderen Personen erfunden.
 
Alt 26.01.2010, 07:16   #14
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von BaseDeltaZero
Die Macht zählt sicherlich nicht jeden Sith und jeden Jedi auf der einen und auf der anderen Seite wie lustige Handpuppen ab und entscheidet sich dann:
"Oh! 243:387 für die Jedi! Okay, jetzt bin ich im Ungleichgewicht, Leute!"

Vielmehr geht es darum, wieviel Einfluss eine Seite auf die Geschicke der Galaxis (und damit ihrer Bewohner) hat.
Nunja, lassen wir das so mal stehen, dann ist es aber immernoch fraglich, warum ( sofern er der Auserwählte war) er das Gleichgewicht brachte. Ausser man muss Anakins Taten mit einem zeitlichen Reifungsprozess betrachten. Sprich Anakin hat durch Luke ein Gleichgewicht gebracht, der nach dem Untergang der Republic das Zeitalter der Sith beendet und damit ein Gleichgewicht brachte ?

Nur lange hat es dann auch nicht sonderlich gehalten. Luke machte sich ja recht schnell an den Aufbau des Ordens. Und zog auch massiv mit an den Stricken der Galaxie.

Was mich aber auch wieder auf die Frage bringt - inwieweit das der Macht nicht vllt auch egal ist.
 
Alt 26.01.2010, 09:43   #15
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Anakin ist nicht der auserwählte, die Jedis glaubten dies da er keinen Vater hatte sondern seine Mutter ihn einfach so geboren hat (klingt komisch ist aber so ). Der Schüler von Anakin (Darth Vader) aus Force Unleased ist der Auserwählte. Denn er ist viel mächtiger als Anakin und schließt sich der Rebellion an um gegen das Imperium zu kämpfen.
 
Alt 26.01.2010, 16:32   #16
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von PM_Taris
Nunja, lassen wir das so mal stehen, dann ist es aber immernoch fraglich, warum ( sofern er der Auserwählte war) er das Gleichgewicht brachte.
Das ist doch ganz einfach zu beantworten:
War es etwa nicht Anakin Skywalker, der in Gestalt von Darth Vader letztendlich auf die helle Seite zurückkehrte und den Imperator (und damit in George Lucas' Star Wars den letzten Sith) tötete?

Und somit hat er auch das Gleichgewicht wiederhergestellt.
Der Umweg über die dunkle Seite war natürlich in den Plänen des Jedi-Rats nicht vorgesehen, aber was soll's.
**** happens.

Nur lange hat es dann auch nicht sonderlich gehalten. Luke machte sich ja recht schnell an den Aufbau des Ordens. Und zog auch massiv mit an den Stricken der Galaxie.[/quote]Das hatten wir doch schon:
Für George Lucas war Star Wars nach Episode 6 abgeschlossen, für ihn zieht sich der Betrachter danach aus der Galaxis zurück, in der das Ganze spielt.

Erst andere Autoren haben sich die Story danach zusammengedichtet und somit Lucas' Prophezeiung zunichte gemacht, die Macht würde durch Anakin wieder in's Gleichgewicht gebracht werden.

So gesehen wird die Macht nie - ich wiederhole nie - zur Ruhe kommen, denn irgendeinen gibt es immer, der vorbeikommt und sich denkt:
"Hey, cool! Da gibt's noch 'nen halbwegs offenes Ende! Da schieb ich einfach mal wieder irgendeinen Sith-Lord rein, der die Galaxis zum hundertsten Mal zerstören will! Was interessiert mich die Prophezeiung der Jedi, die ja nur George Lucas - der Erfinder von Star Wars - zu Papier gebracht hat!"

Anakin ist nicht der auserwählte, die Jedis glaubten dies da er keinen Vater hatte sondern seine Mutter ihn einfach so geboren hat (klingt komisch ist aber so ). Der Schüler von Anakin (Darth Vader) aus Force Unleased ist der Auserwählte. Denn er ist viel mächtiger als Anakin und schließt sich der Rebellion an um gegen das Imperium zu kämpfen.[/quote]Du meinst Galen Marek?
Der Kerl ist der Tirion Fordring von Star Wars, wenn jemand diese Metapher versteht.

Nein, mal im Ernst:
Anakin Skywalker ist der Auserwählte, das steht zu 100% fest, George Lucas himself hat es nämlich in einem Interview bestätigt.
Und ich bin mir relativ sicher, dass wir ihm vertrauen dürfen, was sein Hintergrundwissen zu Star Wars angeht.

Mal davon abgesehen, hat Galen Marek auch nirgends irgendetwas in's Gleichgewicht gebracht, die Sith hat letztendlich Anakin Skywalker ausgerottet.
Vaders Schüler mag ein nützlicher Faktor in der ganzen Geschichte gewesen sein, indem er half, die Rebellion aufzubauen, aber das ist letztendlich unerheblich:
Luke Skywalker (der seinen Vater schließlich auf die helle Seite zurückführte) wurde auch ohne die Hilfe des ach so tollen Galen Marek geboren.

Und erinnern wir uns:
Von wem kam nochmal Starkillers Auftrag, der Rebellion beim Aufbau zu helfen?
Achja.
Anakin Skywalker, der Auserwählte.
 
Alt 26.01.2010, 16:50   #17
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Hmmm... George hätte Luke sterben lassen sollen, Luke wird vom Imperator getötet, Vader wirft den Imp über die Brüstung und erliegt seinen Verletzungen! Es gibt keinen Machtnutzer mehr und naja... It is done!!!
Da hätte ich noch gesagt das das Gleichgewicht wieder hergestellt wäre.
Luke hätte nie einen neuen Orden aufmachen können und böse Sith hätte es auch ned mehr gegeben!
Glaub der kleine aber feine Patzer geht doch an Lucas himself.
 
Alt 26.01.2010, 19:30   #18
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

@BaseDeltaZero

Zitat:
Zitat von BaseDeltaZero
Zumal deine These allein schon deswegen nicht stimmen kann, weil es nach der Order 66 mehr überlebende Jedi gab als nur Obi-Wan Kenobi und Yoda - auch wenn dieser Eindruck in Episode 3 vermittelt wird.
Ich hatte in meinen Beitrag ja auch davon gesprochen, dass "scheinbar" alle Jedi außer Obi-Wan und Yoda vernichtet wurden, dass es immer noch andere gab, die in den Filmen nicht erwähnt wurden ist mir selbst auch klar, daher rührte ja auch das "scheinbar".

MfG Starblade
 
Alt 27.01.2010, 00:04   #19
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Glaub der kleine aber feine Patzer geht doch an Lucas himself.[/quote]Hm ... kann sein.
Ich vermute, dass es George Lucas nach Beendigung seiner Story einfach nicht mehr interessiert hat, was danach passiert.
Woher sollte er auch wissen, dass auf einmal irgendwelche Leute daher kommen und sein Werk (auf ... seltsame Art und Weise) fortsetzen?

Außerdem hätte der Tod Lukes am Ende so gar nicht in das typische Schwarz-Weiß-Denken der Kinofilme gepasst.
Der Held gewinnt am Ende immer, kennt man doch.

Ich hatte in meinen Beitrag ja auch davon gesprochen, dass "scheinbar" alle Jedi außer Obi-Wan und Yoda vernichtet wurden, dass es immer noch andere gab, die in den Filmen nicht erwähnt wurden ist mir selbst auch klar, daher rührte ja auch das "scheinbar".[/quote]Hm ... muss ich überlesen haben, sorry.
Ändert allerdings trotzdem nichts an meiner Antwort auf deinen Post.
 
Alt 27.01.2010, 08:14   #20
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Ist ja kein Problem, wollte damit ja auch nur anmerken, dass ich nicht zu den vollkommen Unwissenden zähle, ansonsten kann ich mit deinem Post auch durchaus konform gehen, ich habe ja nur versucht einen Erklärungsansatz auf die Eingangsfrage des Thread einzuwerfen basierend auf dem was die Filme vermitteln und diesen einigermaßen verständlich darzustellen.

MfG Starblade
 
Alt 28.01.2010, 23:31   #21
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von BaseDeltaZero
Mit letztendlicher Sicherheit wird dir diesen Satz aber vermutlich nur George Lucas himself aufschlüsseln können.
Naja, das hat er sogar bereits. Ich bring nur ungern das Killerkriterium, aber ich tus trotzdem.

Ich habe folgendes gefunden:

Many fans incorrectly assume that balance refers to an equal mix of both light and dark side users. However, as George Lucas explains in the introductory documentary for the VHS version A New Hope, Special Edition, this is not the case:

"The first film starts with the last age of the Republic, which is it's getting tired, it's old, it's getting corrupt.

There's the rise of the Sith, who are becoming a force, and in the backdrop of this we have Anakin Skywalker, a young boy who is destined to be a significant player in bringing balance back to the Force and to the Republic...

Then in the second film we get into more of that turmoil. It's the beginning of the Clone Wars, it's the beginning of the end of democracy in the Republic, sort of the beginning of the end of the Republic. And it's Anakin Skywalker beginning to deal with some of his more intense emotions of anger, hatred, sense of loss, possesiveness, jealousy, and the other things he has to cope with.

And then we will get to the 3rd film where he is seduced to the dark side..

Which brings us up to the films 4, 5, and 6, in which Anakin's offspring redeem him and allow him to fulfill the prophecy where he brings balance to the Force by doing away with the Sith and getting rid of evil in the universe*..."

In an interview, Lucas compared the difference between the light and dark sides as being like the difference between a symbiotic relationship and a cancer. A symbiotic relationship is one which benefits both parties and in which neither is harmed, whereas a cancer takes without giving back, eventually causing the death of both parties.[/quote]Was mich wieder dazu bringt was ich schon immer behauptet habe, auch wenn es unkreativ ist. Star Wars war von Anfang an als futuristischer Mantel-und-Degen-Film gedacht und sollte das klassische Spiel von Gut und Böse widergeben. Das Problem ist, dass sich die Masse von dem - wie ich finde - ungeschickten Satz seitens Anakin "In meinen Augen sind die Jedi das Böse" auf die falsche Fährte locken liess.

Aber ich lasse es mir nicht nehmen, meine Idee zu dem Thema abzugeben, die ich hatte bevor ich diese Textpassage gesehen habe.

Ich habe immer gedacht, dass Anakin das Gleichgewicht gebracht hat, weil er selber zwar ein mächtiger Jedi (pauschalisieren wir mal) war und dennoch Luke hervorgebracht hat, der durch seinen Sieg über seinen eigenen Vater bewiesen hat, dass er mehr auf dem Kasten hat, als der selbige. Besser sein heisst ja schliesslich nicht den anderen im Kampf bezwingen zu können.

Aber lasst euch bloss nicht von solchen Ansagen seitens George davon abbringen, zu diskutieren.

Liebe Grüsse

euer Onkel Norru

(*to get rid of something = engl. etwas beseitigen, to do away with something = engl. sich etw. entledigen)
 
Alt 30.01.2010, 08:50   #22
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Naja Gutes kann nicht ohne Böses bestehen. Da die Sith kurz vor der Vernichtung waren musste die Macht eingreifen und ihnen Anakin schicken. Aber am der Star Wars Filme waren die Sith wieder zu mächtig geworden und es hat fast kein Gutes (im Sinne von Macht-Usern) gegeben.

Kurzgesagt: Ja Anakin hat eigentlich das Gleichgewicht gebracht auch wenn er dafür den ganzen Jedi-Orden zerschlagen musste.
 
Alt 30.01.2010, 16:12   #23
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Zitat:
Zitat von ExarKorriban
Naja Gutes kann nicht ohne Böses bestehen. Da die Sith kurz vor der Vernichtung waren musste die Macht eingreifen und ihnen Anakin schicken. Aber am der Star Wars Filme waren die Sith wieder zu mächtig geworden und es hat fast kein Gutes (im Sinne von Macht-Usern) gegeben.
Das mag zwar nach Totschlag-Argument klingen, aber:
Dein Vorposter hat doch schon klargemacht, dass das Wort "Gleichgewicht" aus der Sicht des Jedi-Ordens zu begreifen ist und George Lucas das so bestätigt hat.
Sprich: Es gibt ein Gleichgewicht, wenn die helle Seite dominiert - auch wenn das unlogisch erscheinen mag.

Was den traditionellen Schwarz-Weiß-Aspekt jeder klassischen Fantasy-Erzählung unterstreicht.
 
Alt 02.02.2010, 19:33   #24
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

Aber man muss ja eines sagen, selbst wenn dieses "Gleichgewicht" besteht, egal wie es zu verstehen ist wird es irgendwann auch ohne Luke wieder machtbegabte geben. Die sich die Macht zu Nutzen machen auf welche weiße auch immer, die Macht wurde ja schließlich nicht vernichtet und somit wird sich der "Kreislauf" (Jedi<->Sith) auch wiederholen, es ist nur eine Frage der Zeit.

Was nichts daran ändert, das die Frage des "Gleichgewichts" weiterhin interesssant bleibt.
 
Alt 05.02.2010, 13:51   #25
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AW: Der das Gleichgewicht bringt.

ich lehn mich jetzt mal weit aus dem fenster und sage es könnte doch sein bzw es muss sogar fast so sein, dass vor der ganzen Starwars Epoche also vor der Entdeckung der Macht auf Tython schon viele Millionen Jahre davor ein bevölkertes Universum existiert hat, das gute wie auch böse Machtnutzer beherbergt hat die sich auch ständig bekämpft haben....
Es könnte doch gut sein, dass das Wissen über die Macht nicht von dieser Galaxie entdeckt wurde, sondern von Lebewesen aus anderen Welten viele Relikte und machtintensive Gegenstände auf Tython zurückgelassen wurden..

Es könnte doch sein, dass das der ewige Weg der Macht ist:
Sich von Lebensformen aufnehmen zu lassen und durch sie das Leben zu leiten. Die Macht ist doch nichts anderes als die Lebensessenz, da sie ja bekanntlich alles umgibt. Und Jedi oder Sith oder vielleicht noch viel unglaublichere Formen der intensiveren Machtnutzung sind nur statistische Ausreißer, Mutationen in der Macht, die das Leben auf ihre Weise und unbeachtet ihrer Absichten in Aufruher versetzen. Mutationen oder Fehler der Macht oder des Lebens (= in unserer welt zum beispiel menschen, die unglaublich böses oder gutes vollbracht haben) gibt es immer und es ist einfach ein Teil des Lebens und durch dieses "Naturgesetz" gibt es eben den ständigen Kampf zwischen zwei Seiten. Fehler sind nicht zu vermeiden und Extreme gibt es immer. Ein interessanter Erklärungsversuch wie ich finde...
 
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