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Alt 19.11.2011, 14:09   #1
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Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Meine persönlichen Erfahrungen aus der Beta



1) Ich spiele MMO’s seit Star Wars Galaxies. Dieses habe ich zwei Jahre lang gespielt bevor ich für beinah 6 Jahre zu World of WarCraft gewechselt bin. In mal längeren und mal kürzeren Pausen habe ich diverse andere Titel angetestet. Darunter Warhammer Online, Aion und RIFT zur Veröffentlichung und Age of Conan einige Jahre nach der Veröffentlichung. Ich behaupte also einen guten Überblick über die aktuelle Lage am MMO-Markt zu haben.
Ich bin ein zielorientierter Spieler und habe sowohl PvP als auch PvE erfolgreich betrieben.
In diesem Erfahrungsbericht werde ich viele Vergleiche zu bereits etablierten Titeln ziehen, vorallem aber zu RIFT und World of WarCraft, da ich die beiden Spiele am längsten gespielt habe.

2) Dieser Bereicht bezieht sich auf den Sith Warrior in einem älteren Build (der vor dem Aktuellen). Ich werde aus Gründen der Fairness aber erwähnen, wenn sich einer meiner Kritikpunkte in Luft aufgelöst hat.
Ich werde mich ausschließlich auf den Levelbereich konzentrieren und auf das PvP wird nicht eingegangen, da ich dort noch zu wenige Erfahrungen gemacht habe. Ich werde diesen Bericht ggf. aber später ergänzen.

3) Ich spiele mit dem englischen Client, werde also viele englische Begriffe mit in den Text einbinden.

4) Ich werde keine Wertung in Form von x/10 abgeben, sondern einfach niederschreiben was mir gefallen hat und was mir nicht gefallen hat. Dieser wird nicht zu 100% objektiv und wird definitiv viele subjektive Einflüsse beinhalten.

Der Start

Bevor man startet muss man sich auf www.swtor.com/tester einen Installer herunterladen (wenige MB), welcher den Benutzer durch die Installation führt.
Man muss insgesamt rund 25GB herunterladen, wobei pro Sprachpaket rund sieben weitere GB anfallen. Während der Installation benötigt man ungefähr 30-35GB freien Platz auf der Festplatte. Anschließend ist der Client dann ungefähr 21 GB groß.
Der Launcher selbst ist schlicht gehalten. Man gibt seinen Accountnamen, sein Passwort und optional einen Sicherheitsschlüssel ein und kann dann auch direkt starten. Bei dem ersten Start des Launchers läd dieser nach Eingabe der benötigten Daten das Spiel herunter.
Sobald der Download abgeschlossen ist, startet sich das Spiel per Klick auf den „Play“ Button. Beim ersten Start des Spiels wird der zuletzt veröffentlichte Cinematictrailer abgespielt. Anschließend befindet man sich in der Serverauswahl und kann von dort aus sein Abenteuer beginnen.
Wenn man sich einen Server ausgesucht hat, wird man vor die Entscheidung gestellt, welcher Fraktion man angehören möchte. Je nach Auswahl erscheint entweder der „Deceived“- oder der „Hope“-Cinematic Trailer. Anschließend erstellt man sich in fünf Schritten seinen zukünftigen Charakter.
Angefangen mit der Auswahl der Klasse, gefolgt von der Rasse, dem Geschlecht und schlussendlich der finalen Charaktererstellung samt Namensgebung.

Bewertungskriterien

Um einen möglichst ausführlichen Bericht liefern zu können, gliedere ich meine Eindrücke in 20 Unterpunkte. Diese Unterpunkte sind nicht von mir, sondern von einem gewissen „SWTORBetatester“ über dessen Identität ich nicht weiter Bescheid weiß. Die Unterpunkte sehen wie folgt aus:

1. Grafik
2. UI
3. Animationen
4. Charaktererstellung
5. Voice Acting
6. Musik
7. Story
8. Der Sith Warrior
9. Levelcontent
10. Der Kampf
11. Der Grind
12. Planeten
13. Begleiter
14. Auktionshaus
15. Crafting
16. Das Spielerschiff
17. Raumkampf
18. Ausrüstung
19. Soziale Aspekte
20. Gruppenspiel und Gilden

Grafik

Zur Grafik lässt sich nicht viel mehr sagen als: Absolut großartig!
Ich weiß dass viele Spieler hier die größte Schwachstelle von SWTOR sehen, aber das trifft meiner Meinung nach absolut nicht zu. Als ich die ersten Bilder des Titels sah, war ich ähnlich skeptisch, allerdings hat BioWare konsequent mit jedem neuen Build die Grafik überarbeitet. Ich habe in bisher keinem MMO eine solche Detailverliebtheit beobachten können. Die einzelnen Gebäude und NPC’s passen wunderbar ins Gesamtbild.
Die Weitläufigkeit der Planeten muss besonders hervorgehoben werden. Bei jedem neuen Planeten erwartet einen dieser „wow!“-Effekt, den viele Spieler noch aus ihrer ersten MMO-Welt kennen. Man verlässt den Hangar und kriegt direkt ein Bild davon, was einen auf dem Planeten erwartet. Ob es sich dabei nun um die Schneestürme Hoth’s, die Sandstürme Tatooine’s oder das ständige Artilleriefeuer Balmorra’s handelt ist irrelevant. Jeder Planet hat seinen eigenen Charme und fesselt.
Ich weiß gar nicht wie lang ich einfach nur herumstand und mir die Welten angeschaut habe.
Als ich dann letztens gelesen habe, BioWare habe vor noch HD-Texturen nachzuliefern und auch Anti-Aliasing noch zum Release zu aktivieren, schoss meine Vorfreude ins Unermessliche. Ich bin sehr gespannt wie genial das Spiel aussehen wird, wenn man es auf den bestmöglichen Einstellungen spielen wird.

Der einzige Wehrmutstropfen: Wer damit rechnet SWTOR auf einem Rechner vernünftig spielen zu können, auf dem WoW gerade so läuft, wird Probleme bekommen.

User Interface

Bei dem Interface scheiden sich wohl die Geister. Ich habe in WoW Jahre lang ohne ein einziges Addon gespielt, weshalb meine Ansprüche da wohl nicht allgemein gültig sein sollten, allerdings erachte ich das Interface größtenteils als ausreichend.

Oben links befindet sich der Chat. Dieser ist übersichtlich gehalten und erfüllt alle gängigen MMO-Standards. Es lassen sich Gegenstände verlinken, Spieler per Links- bzw. Rechtsklick anschreiben, einladen oder ignorieren, die Farbe und Schriftgröße lässt sich verändern, eigene Chatchannel sind möglich und es gibt eine große Emoteliste. Darüber befindet sich eine Zahl, die angibt wieviele Spieler sich aktuell in deinem Gebiet befinden.

Mittig oben befindet sich die Menüführung. Dort lässt sich alles aufrufen, was das Herz begehrt. Das Charakterfenster, das Inventar, die Fähigkeiten, die Talente, der Questlog, die Gilde, das Crewfenster, die Einstellungen und der GM-Support.

Oben rechts werden die aktuell verfolgten Questziele angezeigt.

Links unten befinden sich alle Informationen zum aktuellen Begleiter. Lebenspunkte, Buffs und eine kleine Aufzählung der Fähigkeiten, welche sich bei einem Klick auf ein kleines + vergrößern lässt.

Mittig unten befinden sich die Aktionsleisten, links davon das Spielerportrait samt Buffs, Lebensanzeige und klassenspezifischer Ressourcen und recht davon das anvisierte Ziel samt Lebenspunkten, Buffs und klassenspezifischer Ressource.

Unten rechts befindet sich die Minimap. Diese wurde konstant überarbeitet. An ihr befindet sich ein Button um die Map aufzurufen, die Pinganzeige, eine Zeitanzeige, der Button um sich für ein Kriegsgebiet anzumelden und ein Filter um einzustellen, was die Minimap anzeigen soll und was nicht.

Links und rechts lassen sich jeweils eine zusätzliche Aktionsleiste einblenden.

Meiner Meinung nach fehlt definitiv ein ToT (Target of Target) Frame und es wäre schön, wenn man die einzelnen UI-Elemente verschieben könnte. Als WoW-Veteran tut man sich schon schwer damit, wenn die eigenen Lebenspunkte plötzlich mittig unten als oben links angezeigt werden.
Den fehlenden Combatlog sehe ich persönlich nicht als dramatisch an. Allerdings habe ich auch nicht vor wirklich progressorientiert zu raiden.
Am Interface muss auf jeden Fall noch geschraubt werden!


Animationen

Besonders positiv hervorheben muss ich die Animationen. Als alter WoW-Veteran wird man hier sehr überrschascht. Jede einzelne Fähigkeit hat eine eigene und völlig einzigartige Animation. Während in WoW jede Nahkampffähigkeit lediglich von den einzelnen Animationen der verschiedenen Rassen abhingen, gibt es hier eine ganze Palette an verschiedenen Animationen.
Ich kann hier natürlich nur für den Sith Warrior sprechen. Dieser arbeitet neben typischen Lichtschwertschlägen auch viel mit den Beinen. Der Kampf eines Sith Warrior’s in SWTOR errinert sehr an Martial Arts. Die Animationen gehen dabei nahtlos ineinander über.
Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass BioWare in bisher jedem Build die Animationen weiter verbessert oder Neue einfügt.

Charaktererstellung

Die Charaktererstellung ist weder gut noch schlecht. Ich würde sie als zweckdienlich oder ausreichend beschreiben. Es gibt vier Körperformen (dünn und klein, groß und dünn, sportlich und groß, dick und groß)
und je nach Rasse diverse Frisuren, Tattoos, Augenbinden oder Modifikationen. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Augenfarben, Bärten und Gesichtern.
Wer hier eine Charaktererstellung aus Aion oder SWG erwartet, wird enttäuscht werden. Wem die Charaktererstellung aus WoW genügt hat, der wird hier glücklich und sogar wesentlich mehr Optionen vorfinden.
Es gibt ausserdem einen Namensgenerator, der einen rollenspielkonformen Namen für jede Rasse erzeugen kann.

Meiner Meinung nach vollkommen ausreichend, allerdings für viele Spieler (vorallem RP-Spieler) womöglich zu wenig. Denke das wird jeder mit sich selbst ausmachen müssen.

Voice Acting

Der Aufhänger überhaupt. Erstmalig in der Geschichte von MMO’s wird ein komplettes Spiel vertont und das von professionellen Sprechern. Das erfolgt in typischer BioWare-Manier, was man daran erkennt, dass einem viele Sprecher bereits aus anderen Titeln des Herstellers bekannt sein sollten.
Das Voice Acting in dem Spiel lässt kaum Kritik zu. Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings doch.

1) Bei vielen Dialogoptionen werden Phrasen über das gesamte Spiel regelmäßig wiederholt. Ich weiß gar nicht wie oft ich „Your name-now!“ oder „I didn’t even break a sweat.“ hören musste. Teilweise absurd eingesetzt. Das fällt vorallem bei der Frage nach dem Namen auf. Wer in der Welt eröffnet jedes Gespräch mit einem aggressiv klingenden „Your name-now!“?

2) Man hat öfter das Gefühl seine Antwort aufgrund der kleinen Textvorschau gefunden zu haben und im Endeffekt kommt dann doch etwas ganz Unbeabsichtigtes dabei heraus.

Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass ein vollvertontes Spiel genial ist und meiner Meinung nach in den nächsten Jahren in mehreren Ttiteln anzufinden sein wird. Ich könnte mir zumindest nicht mehr vorstellen jeden einzelnen Questtext lesen zu müssen.

Musik

Wer hier typische Star Wars- bzw. Knights of the Old Republic-Musik erwartet, der wird auf seine Kosten kommen. Die Musik war von Anfang an ein weiterer großer Aufhänger des Spiels und das zu Recht. Jeder Planet hat sein eigenes Stück, welches es größtenteils schafft die Atmosphäre des jeweiligen Planeten einzufangen und zu untermauern. In den Cantinas läuft typische Star-Wars Musik und auch die Musik während des Kampfes wird Star Wars-Fans direkt bekannt vorkommen.
In dem Soundtrack wird ebenso auf Altbewährtes zurückgegriffen wie auf neu komponierte Stücke, die sich wirklich gut in die Szenerie einfügen.

Ich freue mich sehr auf den nach Release erscheinenden Soundtrack.

Story

Da ich in diesem Bericht nicht spoilern wollte, werde ich mich bei diesem Punkt dezent zurückhalten. Festzuhalten ist aber, dass mich die Story erst ab Level 30 richtig gefesselt hat. Von dort an aber richtig.

Levelcontent

Der Levelcontent lässt sich grob in drei Teile einteilen.

1) Klassenstoryquests
2) Planetenstoryquests
3) Lückenfüllerquests

Bei den Klassenstoryquests handelt es sich um die Quests, die man aufgrund seiner eigenen Klasse zu Gesicht bekommt. Diese sind völlig einzigartig. Festzuhalten ist hier, dass der Anteil an Klassenquests im Gegensatz zu Planetenstoryquests und Lückenfüllerquests zunehmend abnimmt. Während auf Korriban beispielsweise auf jede Quest der Kategorie Zwei oder Drei jeweils eine Klassenstoryquest kam, kommen später auf jede Klassenstoryquest jeweils fünf Quests der anderen beiden Kategorien.
Bei den Klassenstoryquests handelt es sich um den allgemeinen roten Faden, der einen von Level 1-50 durch das Spiel führt.

Die Planetenstoryquests stellen den roten Faden auf dem jeweiligen Planeten dar.
Man wird nach Ankunft auf einem neuen Planeten von einem Repräsentanten der wichtigsten Person des Planeten empfangen, welcher um eine Unterredung mit jener bittet. Bei diesem Gespräch erfährt man dann, was auf dem Planeten überhaupt vor sich geht und wie man helfen kann.

Bei den Lückenfüllerquests handelt es sich um Quests, die annehmbar werden, sobald man bestimmte Schritte der Planetenstoryquests absolviert hat. Dabei handelt es sich meistens um irgendwelche Tötungs- oder Sammelquests, welche thematisch in die jeweilige Questreihe eingebaut sind.

Quests selbst befinden sich meistens sehr nah beieinander, sodass man nicht gezwungen ist über die gesamte Map zu marschieren. Grundsätzlich muss man allerdings sagen, dass SWTOR im Vergleich zu WoW mit wenigen Quests auskommt.
Während man in WoW teilweise 10 Quests annimmt, diese fertig macht um anschließend erneut 10 Quests anzunehmen, wird man bei SWTOR meistens nie mehr als 3-4 Quests gleichzeitig im Questlog aktiv haben.

Ich muss sagen, dass ich den Levelprozess, bis auf Ausnahmen sehr genossen habe. Allerdings muss man festhalten, dass das Hochspiel neuer Charaktere sicherlich nicht so aufregend sein wird, wie von BioWare angepriesen, da der Anteil an Klassenstoryquests wie gesagt abnimmt und die Auswahlmöglichkeiten nur in bestimmten Fällen wirklich Einfluss auf den Verlauf der jeweiligen Quest haben. Der Wiederspielwert ist also nicht deutlich höher als in anderen MMO’s.
Ein Charakter der jeweils anderen Fraktion sollte aber dennoch eine komplett neue Erfahrung darstellen.

Der Sith Warrior

Bei dem Sith Warrior handelt es sich um eine Nahkampfklasse. Man kann zwischen zwei verschiedenen Unterklassen wählen. Dem Marauder und dem Juggernaut. Ich werde mich hier nur auf den Juggernaut beziehen, da ich diesen gespielt habe.

Wer in WoW einen Krieger gespielt hat, dem wird beim Juggernaut vieles bekannt vorkommen. Er verwendet Wut als Ressource, kann sowohl als Tank als auch als Damagedealer gespielt werden und zeichnet sich durch seine Mobilität im Kampf aus. Er kann die Rüstung des Gegners reduzieren, trägt dabei selbst schwere Rüstung, hat verschiedene Taunts, zwei kleine CC’s (jeweils vier Sekunden), kann Gegner verlangsamen, hat viele defensive CD’s und kann Verbündete schützen.
Entweder über Guard, welches sich auf einen Spieler setzen lässt, welcher dann weniger Aggro erzeugt und davon auch noch Aggro auf den Juggernaut überträgt oder über Intercede, womit man zu einem anivisierten freundlichen Spieler springt und dieser von nun an für sechs Sekunden 20% weniger Schaden erleidet.

Ich selbst habe als Tank gelevelt und werde mich darauf hauptsächlich beziehen. Das stellte auch gar kein Problem dar, da man dank den Begleitern problemlos auch als Tank oder Heiler leveln kann.

Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass es sich bei dem Juggernaut – und da ist sich die Community grundsätzlich einig – um die schwächste Klasse im Spiel handelt und sie dringend einiger Änderungen bedarf. Aktuell sind selbst einige Klassenquests nur mit größten Mühen und etwas Glück zu schaffen.

Der Kampf

Zum Kampf selbst kann man nicht viel sagen. Es handelt sich um ein Hotkey-MMO ohne Autoattack und der Kampf fühlt sich sehr direkt und dynamisch an. Am ehesten lässt sich der Kampf in SWTOR mit dem Kampfgefühl aus WoW vergleichen, welches sich stets durch seine unangefochtene Flüssigkeit ausgezeichnet hat.
Es spielt sich einfach gut, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Der Grind

Wer Panik davor hat in SWTOR grinden zu müssen, den kann ich beruhigen. Wenn man einfach nur seinen Klassenstoryquests und den jeweiligen Planetenstoryquests folgt, der wird niemals abseits der Quests grinden müssen. Der Grind selbst ist in SWTOR in Form von Bonusquests versteckt. Diese Bonusquests schalten sich automatisch aktiv sobald man eine bestimmte Sorte Gegner getötet hat. Ein Beispiel:

Ich bekomme den Auftrag dringend benötigte Medizinvorräte aus einem alten Krankenhaus auf Taris zu bergen. Dieses Krankenhaus schwärmt von Rakghoul. Töte ich jetzt eine Gruppe Rakghoul, so startet sich automatisch die Bonusquest „Töte 35 Rakhoul“. Das klingt auf den ersten Blick viel, ist es aber nicht, da es bei SWTOR verschiedene Arten von Mobs gibt. Schwache- bzw. Standardmobs, starke Mobs, Elitemobs und Bossmobs. Für die Bonusquests reichen in der Regel Erstere, welche grundsätzlich in Gruppen von 4-6 Mobs anzutreffen sind. Diese bereiten einem auch wirklich gar keine Probleme und sind schnell erledigt. Meistens reicht es einfach nur die Mobs zu töten, die die benötigten Items beschützen um die Bonusquests abzuschließen. Beim Abschluss der Bonusquest erhält man automatisch einen dicken Batzen XP.

BioWare unterscheidet zwischen einphasigen Bonusquests und mehrphasigen Bonusquests. Das Beispiel eben war eine einphasige Bonusquests.
Mehrphasige Bonusquests beginnen ähnlich, dort wird die Bonusquest aber von Anfang an als „Stage 1“ gekennzeichnet. Meistens handelt es sich um drei Phasen, allerdings habe ich auch schon Bonusquests mit fünf Phasen absolviert.
In der ersten Phase muss man wie auch bei den einphasigen Bonusquests einfach nur eine große Anzahl Standardmobs erledigen, bei der zweiten Phase dann irgendwelche Objekte zerstören, sabotieren oder einsammeln und anschließend dann einen Bossmob töten. Dieser droppt dann ein benötigtes Questobjekt, welches man später bei seinem Questhub an einem „Mission Terminal“ abgeben kann. Diese mehrphasigen Bonusquestreihen geben neben der Erfahrung nach jeder abgeschlossenen Stufe auch noch einen großen Batzen XP, wenn man sie einlöst.

Durch dieses System wird gewährleistet, dass man den MMO-typischen Grind nicht bemerkt. Es kommt einem so vor als sei er nicht existent. Meiner Meinung nach eine der größten Stärken des Titels. Finde das System absolut großartig.

Planeten

Wer BioWare-Titel in der Vergangenheit gespielt hat, der weiß, wie sehr sie ihre Schlauchlevel lieben. Deshalb ist sie Sorge, ob es sich bei den SWTOR-Planeten auch um Schlauchlevel handelt, mehr als nachzuvollziehen. Diese Frage lässt sich meiner Meinung nach am besten so beantworten: Jein!

Während die ersten Planeten (Ord Mantell und Tython für die Republik, Korriban und Hutta für das Imperium) noch sehr schlauchartig konzipiert sind, öffnen sich die weiterführenden Planeten zunehmend. Wo Balmorra und Taris noch immer den Eindruck vermitteln es würde sich noch immer um Schlauchlevel handeln, lösen Tatooine und Hoth diese Zweifel komplett auf.
Natürlich sind die Planeten irgendwo durch Bergketten oder Ähnliches limitiert, allerdings hat man auf den höheren Planeten auf gar keinen Fall mehr das Gefühl sich in einem Schlauchlevel zu befinden.

Grundsätzlich sind Planeten in 4-5 Zonen aufgeteilt, welche durch Flugpunkte verbunden sind und durch die man sich während der Planetenstory durchspielt.
Manche Zonen werden allerdings bewusst beim ersten Durchgang ausgelassen, da man diese später im Verlauf einer Bonusquestreihe macht.

Begleiter

Ein besonderes Merkmal des Titels sind die Begleiter. Bei diesen Begleitern handelt es sich um erweiterte Pets. Im Kampf verhalten sie sich wie Pets in jedem MMO. Sie haben Fähigkeiten, welche sich bei Bedarf automatisieren lassen und ansonsten kann man ihnen per Aktionsleiste Befehle erteilen.
Bei genauerem Hinsehen sind sie aber wesentlich mehr.

Jede Klasse hat fünf individuelle Begleiter, wobei jeder mögliche Bereich im Spiel abgedeckt wird. Es gibt einen Nahkampftank, einen Fernkampftank, einen Fernkampf-DD, einen Nahkampf-DD und einen Heiler. Jeder einzelne Begleiter lässt sich ausrüsten und gilt als eigenständiger Spieler. Dementsprechend stark sind sie auch. Von den reinen Werten her kommen sie problemlos an Spieler ran. Da es ihnen aber an der spielerischen Intelligenz der meisten Spieler mangelt, sind sie einem Spieler im Endeffekt doch unterlegen.

Neben ihrer Pettätigkeit besitzt jeder einzelne Begleiter auch eine eigene Story, welche im Verlauf des Spiels offenbart wird. Um mehr von einem Begleiter zu erfahren, kann man ihm Geschenke machen. Ausserdem erhält oder verliert man Zuneigung bei ihnen, wenn man Antworten in Dialogen mit ihnen oder Anderen, denen sie aber beiwohnen, gibt. Je nach Stärke der Zuneigung offenbare sie weitere Teile ihrer persönlichen Story und sorgen sogar für Quests, die man mit ihnen erledigen kann. Wer BioWare-Titel kennt, wird sich auch hier gleich zu Hause fühlen.

Positiv hervorzuheben ist das Verhalten der Begleiter. Sie adden keine Mobs, sie despawnen sobald man auf sein Mount aufsitzt und respawnen sobald man absitzt. Seit den letzten Builds bleiben sie auch nirgens mehr hängen.

Negativ hervorzuheben ist hingegen die Tatsache, dass man das Gefühl hat dazu gezwungen zu sein einen Begleiter mitzunehmen, den man vielleicht gar nicht mag.
Als auf Tank geskillter Juggernaut beispielsweise wäre es signifikant besser gewesen den heilenden Begleiter mitzunehmen als einen der DD’s oder Tanks, obwohl mir der Heiler beispielsweise absolut unsympathisch ist.

Auktionshaus

Das Auktionshaus war bis zum aktuellsten Build eine absolut Katastrophe. Es gab keine Suchfunktion. Man musste alle Seiten der jeweiligen Itemkategorie durchsuchen um sein passendes Item zu finden. Das war der Hauptgrund, warum ich das Auktionshaus nie benutzt habe. Mittlerweile gibt es eine Suchfunktion und dadurch kann sich das Auktionshaus durchaus herzeigen. Bis auf die fehlende Suchfunktion bietet es nämlich jede Menge. Es ist natürlich nicht vergleichbar mit einem WoW-Auktionshaus wenn man Auctioneer benutzt, allerdings ist kann es mit dem WoW-Auktionshaus in seiner Rohform problemlos mithalten. Mir fällt kein Punkt ein, wo das Auktionshaus grundsätzliche Defizite aufweist.
Ich hoffe nur, dass man später auch durch die Eingabe englischer Namen auf Auktionen deutscher Spieler stößt, was ja bei RIFT sehr lange Zeit nur bedingt möglich war. Momentan kann ich dazu nichts sagen, da ich auf dem einzigen PvP-Realm spiele und dieser ein US-Server ist.

Crafting

Das Crafting ist dem von WoW sehr ähnlich. Es gibt sechs verarbeitende Berufe und acht Zuliefererberufe. Jeweils zwei Zuliefererberufe beliefern einen verarbeitenden Beruf, auch wenn es oft zu Überschneidungen kommt.

Am besten kenne ich mich mit Biochem aus, welches sich am ehesten mit Alchemie in WoW vergleichen lässt. Dazu habe ich den Beruf Bioanalysis (Kräuterkunde) und Unterwelthandel ausgewählt. Durch Bioanalysis ist es mir möglich Pflanzen in der Spielwelt einzusammeln bzw. getötete organische Gegner zu scannen und ihnen Materialien zu entnehmen. Durch Unterwelthandel erhalte ich zusätzliche Materialien, die für manche Erzeugnisse gebraucht werden. Hierbei anzumerken ist, dass sowohl ich als auch mein Begleiter die Materialien einsammeln können.

Biochem selbst stellt Bufffood, Medipacs oder Implantate her.
Der Effekt von Bufffood sollte hinlänglich bekannt sein. Man schmeißt es sich ein und hat dann für beispielsweise 60 Minuten 50 mehr Stärke. So funktioniert das auch in SWTOR. Dort gibt es allerdings 60 Minuten Anhaltende und 15 Sekunden Anhaltende, während der Effekt der 15 Sekündigen dann natürlich wesentlich höher ist.
Medipacs sind vergleichbar mit Heiltränken und Implantate sind Items, welche am ehesten mit den Ringen aus WoW zu vergleichen sind. Sie liefern irgendwelche passiven Werte und es lassen sich davon immer zeitgleich zwei Stück tragen.

Wichtig zu erwähnen ist die Begleitereinbindung. Auf Level 50 kann man alle seine fünf Begleiter gleichzeitig für einen selbst sammeln oder verarbeiten lassen.
Beispielsweise lasse ich zwei meiner Begleiter eine Mission für Bioanalysis machen. Diese dauern dann je nach Schwierigkeit 5-60 Minuten und liefern mit am Ende Punkte für den Sammelberuf und benötigte Materialien. Zwei andere Begleiter lasse ich eine Unterwelthandelmission machen, welche nach demselben Prinzip funktioniert. Begleiter fünf wird von mir beauftragt die bereits vorhandenen Materialien in Medipacs umzuwandeln. Ich kann maximal fünf Items in die Warteschlange geben und diese werden dann abgearbeitet. Bei Fertigstellung erhalte ich die Punkte und das Produkt direkt in das Inventar.

Produkte aus Eigenerzeugung lassen sich wieder auseinandernehmen. In SWTOR spricht man von „Reverse Engineering“ – dort zerlege ich die Erzeugnisse in ihre Einzelteile und erhalte dabei vereinzelt Materialen zurück und habe eine Chance neue Rezepte zu lernen. Diese neuen Rezepte gibt es nicht beim Trainer und meistens handelt es sich dabei um irgendwelche Kombinationen aus verschiedenen Produkten. Beispielsweise erhält beim Zerlegen diverser Medipacs einen Bauplan für ein neues Medipac, welches nicht nur einen festen Wert an Lebenspunkten direkt wiederherstellt, sondern zusätzlich noch einen gewissen Wert über 15 Sekunden regeneriert.

Ich mag das Crafting SWTOR’s sehr gerne, auch aufgrund der Aussagen der Entwickler, dass das Crafting durchweg eine wichtige Rolle spielen soll und regelmäßig neue Rezepte implementiert werden, durch welche sich Items herstellen lassen, die mit denen aus den Raidinstanzen mithalten können.
Besonders positiv hervorheben möchte ich, dass man während des Craftens auch auf die Items in der Bank zugreifen kann. Das hat meiner Meinung nach in so vielen vorherigen Titeln gefehlt. So ist man nicht gezwungen den ganzen Mist ständig bei sich zu tragen.

Das Spielerschiff

Das Spielerschiff dient in erster Linie als Transportmittel zwischen den einzelnen Planeten. Man erhält es mit Level 15 und kann von dort aus jeder Zeit den Planeten nach Belieben wechseln. Man betritt den Hangar, betritt das eigene Schiff, macht sich auf zur Sternenkarte und wählt das gewünschte Ziel aus und verlässt das Schiff wieder.
Darüber hinaus befinden sich deine Begleiter, eine Bank und das Space Mission-Terminal auf deinem Schiff. Man erhält ausserdem einen Ruhebonus (mehr XP nach dem Einloggen) auf dem eigenen Schiff.

Die Spielerschiffe selbst sind pro individuell für jede Klasse und sehr detailliert gestaltet.
Es lässt sich dazu gar nicht mehr sagen, ausser dass man auch andere Spieler mit auf sein eigenes Schiff nehmen kann. Wer allerdings hofft irgendwelche Stühle verrücken zu können oder Bilder aufzuhängen, den muss ich enttäuschen.

Raumkampf

Nur ein Wort: Katastrophe!
Ich habe während meiner ganzen Betazeit (ein paar Monate) vielleicht eine Hand voll Raumkampfmissionen gespielt. Diese lassen sich am ehesten mit einem unfairen StarFox vergleichen. Man kann nach links und rechts lenken, einen Barrelroll ausführen und ansonsten fliegt man einer vorgegebenen Strecke nach und muss gewisse Missionsziele erfüllen. Man kann sein Schiff ausserdem durch bestimmte Items aufrüsten um höhere Missionen zu starten.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, da es mehr persönlich keinen Spaß macht und ich das Feature in seiner jetzigen Form für absolut überflüssig halte.

Ausrüstung

Hier wird das Rad nicht neu erfunden, allerdings etwas runder gemacht.
Das Modsystem gehört mit zu den erfreulichsten Neuerungen in SWTOR.
Bestimmte Items (nicht aber alle, wie es früher mal war) sind modbar. Das heißt sie besitzen 3-4 Plätze (Drei für Rüstungen, Vier für Waffen) in die man bestimmte Modifkationen einfügen kann. Als Beispiel ein Lichtschwert:

Hier lässt sich ein Farbkristall einsetzen, der die Farbe der Klinge bestimmt, ein Griff, der den minimalen und maximalen Schaden der Waffe erheblich beeinflusst und zwei weitere Mods einfügen, die einfach nur als Statgeber dienen. Im Verlauf des Spiels erhält man immer wieder neue Modifkationen per Questbelohnungen, Bossdrops oder Crafting, welche sich problemlos in die ältere Waffe einsetzen lassen und somit dafür sorgen, dass sich das Itemlevel des Items automatisch erhöht. Die Wertigkeit solcher Items hängt also ausschließlich von den verwendeten Modifikationen ab. Habe ich beispielsweise ein Laserschwert mit Level 25 erhalten, welches ich besonders stylisch finde, kann ich es theoretisch immer wieder durch bessere Mods aufwerten und dadurch wird es automatisch zu seinem Level 45 Item mit Itemlevel 100 beispielsweise (wenn es vorher Itemlevel 50 war). Im aktuellen Build lassen sich Modifikationen auch gegen ein wirklich geringes Entgeld wieder entnehmen.

Weiter gibt es Dark- und Lightside-Equipment, welches sich allerdings nur in seinem Aussehen unterscheidet. Gibt es ein Dark III Laserschwert beispielsweise, wird es auch irgendwo eines für Light III geben. Neutrale oder graue Items gibt es nicht und sind auch nicht mehr geplant. Allerdings gibt es genügend Items, die gar keine Gesinnung benötigen, womit kein Problem für Spieler ohne Gesinnung auftreten sollte.

Soziale Aspekte

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Emotes, wovon der Großteil animiert ist. Mit jedem Build werden weitere Emotes animiert. Hier kommen Rollenspieler also voll auf ihre Kosten.
Anders sieht es bei der Interaktion mit der Spielwelt aus. Momentan lassen sich Tische, Stühle usw. nicht benutzen. Die einzige Ausnahme stellt dort die Jukebox jeder Cantina dar. Dort kann man für 100 Credits beim Barkeeper eine Jukebox-Münze kaufen, mit welcher man die gespielte Musik in der Cantina verändern kann. Ziemlich cool wie ich finde.

Gruppenspiel und Gilden

Eine Gilde lässt sich das erste Mal auf dem Heimatplaneten seiner Fraktion gründen und benötigt ein kleines Entgeld und eine volle Gruppe Spieler. Eine Gilde selbst verfügt über einen eigenen Gildenchat und fünf Ränge, die der Gildenleiter verteilen kann. Ansonsten gibt es nichts für Gilden. Muss man einfach so hart sagen.

Das Gruppenspiel wird sehr gefördert. In jedem Gebiet auf jedem Planeten gibt es unzählige heroische Quests für zwei oder vier Spieler, welche zwar optional aber unbedingt zu empfehlen sind. Man bekommt nicht nur gute Ausrüstung, sondern auch viel XP.
Während meiner Levelphase im letzten Build habe ich gemerkt, wie entscheidend diese XP durch die Gruppenquests wirklich ist. Da ich relativ schnell gelevelt habe, hatte ich kaum Mitspieler auf meinem Level und konnte die Gruppenquests somit nicht abschließen. Das hat mich dann in wirkliche Schwierigkeiten gebracht, da ich viele Planeten starten musste obwohl ich 1-2 Level unter dem empfohlenen Level war, was das Spiel signifikant erschwert. Man stirbt oft und auch Klassenquests schafft man nur unter größten Anstrengungen. Ich empfehle also dringlichst die Gruppenquests mitzunehmen. Zum Release sollte man ja auch genügend Mitspieler finden.

Wer von Anfang mit einem Freund, einem Partner oder was weiß ich spielen möchte, kann dies problemlos tun, da man alle Quests zusammen erledigen kann und keinen XP-Nachteil dadurch befürchten muss. Eher im Gegenteil. Erfolgreich abgeschlossene Bonusquests zählen in der Gruppe doppelt bis vierfach. Es lohnt sich also in einer Gruppe zu spielen.

Fazit

Entscheidend darüber ob man SWTOR mag oder nicht wird die Frage sein, mit welchen Erwartungen man an den Titel herangeht. Erwartet man ein äusserst komplexes Sandbox-MMO im Stil von SWG oder ein Themepark MMO wie WoW gemischt mit einem KOTOR?

Wer Ersteres erwartet sollte von einem Kauf absehen, da SWTOR eines nicht ist: Komplex.
Wer allerdings – und dazu zähle ich mich – von Anfang an ein Themepark-MMO im Stil von WoW erwartet hat mit etwas mehr Storyeinbindung und einigen neuen Spielelementen, der kann hier beherzt zugreifen.

Bei SWTOR handelt es sich um einen äusserst soliden Titel, der vorallem die Levelphase eines MMO’s revolutioniert und meiner Meinung nach die Szene für immer verändern wird, sollte das Spiel ein Erfolg werden (wovon ich stark ausgehe).

Das Gameplay ansich bzw. der Aufbau des Spiels ist grundsätzlich sehr mit WoW zu vergleichen. Man levelt hoch, levelt seine Berufe aus, besorgt sich Ausrüstung in den heroischen Instanzen und geht anschließend die Raidinstanzen an.

PvP-Begeisterte können sich auf Ilum (einer Art Wintergrasp welches ständig offen ist), auf Tatooine (hier gibt es eine große FFA-Zone im Stil der Gurubashi Arena aus WoW) oder in den drei verschiedenen Kriegsgebiete austoben. Kann man dem PvP-Lead-Designer Glauben schenken, so wird noch einiges auf die PvP Gemeinde zukommen und auch auf Fans von gepflegtem PvE möchte man zugehen.

Zu Release werden 15 heroische Instanzen und 2 Raidinstanzen im Spiel integriert sein. Über den Schwierigkeitsgrad lässt sich kaum etwas sagen, da momentan noch nicht so viele Leute 50 sein, als dass es wirklich regelmäßigere Raids gibt.

Der Text ist jetzt ziemlich lang geworden und wird sicherlich einige Fehler enthalten. Ich bitte diese zu entschuldigen.
Bei Fragen stehe ich natürlich selbstverständlich zur Verfügung!
 
Alt 19.11.2011, 14:17   #2
Gast
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von Raqanar
Ich werde mich bemühen die Story des Sith Warrior’s nicht zu spoilern. Hier und da wird es aber notwendig sein
Danke für den Hinweis, dann lese ich gar nicht weiter, und bitte die Mods, den Thread ins extra frisch eingerichtete Spoiler-Unterforum zu verschieben. Hier wird momentan übertrieben viel gespoilert. Danke.
 
Alt 19.11.2011, 14:18   #3
Gast
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Es gibt sogut wie gar nichts. Glaub es mir. Das Einzige, was ich gespoilert habe ist wohl dass der heilende Companion auf MICH nicht so sympathisch wirkte.
Ich nehme den Absatz am besten raus, da ich im Endeffekt wirklich nicht gespoilert habe.

Ich bitte den Beitrag also nicht zu verschieben.
 
Alt 19.11.2011, 14:21   #4
Gast
Gast
AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

beim fazit fehlt mir deine subejktive bewertung a la 9/10 punkten oder so. Wie fandest du es ingesamt für dich?
 
Alt 19.11.2011, 14:21   #5
Gast
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von Raqanar
Ich bitte den Beitrag also nicht zu verschieben.
Er hat wirklich nicht gespoilert!
 
Alt 19.11.2011, 14:22   #6
Gast
Gast
AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von Mondion
beim fazit fehlt mir deine subejktive bewertung a la 9/10 punkten oder so. Wie fandest du es ingesamt für dich?
Hättest du den gesamten Beitrag gelesen (oder nur den Anfang), wüsstest du jetzt, dass ich absichtlich keine Wertung in Form von x/10 vornehme.
 
Alt 19.11.2011, 14:29   #7
Gast
Gast
AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Vielen Dank für diesen informativen und ausführlichen Bericht! Mehr davon!
 
Alt 19.11.2011, 14:30   #8
Gast
Gast
AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

und immer das vergleichen mit wow nervt auch langsam
 
Alt 19.11.2011, 14:32   #9
Gast
Gast
AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von darthandos
und immer das vergleichen mit wow nervt auch langsam
Wieso nervt es?

SWTOR ist einfach in fast allen belangen identisch mit WoW, selbst die Devs sagen, dass sie das Rad nicht neu erfinden. Also kann man die entsprechenden Systeme sehr gut vergleichen.
 
Alt 19.11.2011, 14:37   #10
Gast
Gast
AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von darthandos
und immer das vergleichen mit wow nervt auch langsam
Da ist die Tür.
Mal ernsthaft: SWTOR lässt sich einfach in jeder Hinsicht mit WoW vergleichen und muss sich mit WoW vergleichen lassen. Punkt.
 
Alt 19.11.2011, 14:39   #11
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

weil wow fantasy ist und swtor scifi also ist der vergleich einfach nur überflüssig
 
Alt 19.11.2011, 14:40   #12
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Das Setting ist doch völlig unabhängig vom Gameplay?
 
Alt 19.11.2011, 14:43   #13
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

danke für deinen bericht, gibt einen schönen eindruck..
 
Alt 19.11.2011, 14:43   #14
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Erst mal vielen dank für den ausführlichen bericht, du sagt es gibt 2 raidinstancen, ich kenne bis jetzt nur eine(ewige kammer), welsche ist die 2. ?
 
Alt 19.11.2011, 14:44   #15
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Kann es sein, daß du den Juggernaut als schwach empfunden hast, weil du, wie weiter unten beschrieben, teilweise höherstufige Quests machen mußtest? Eigentlich gelten die Sith-/Jedi-Klassen bisher als recht stark und eher der Schmuggler/Imperiale Agent als schwach.

Aber wenn am Ende jeder seine gespielte Klasse als schwach empfindet, scheint es ja ausgeglichen zu sein.
 
Alt 19.11.2011, 14:45   #16
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von Sonmace
Erst mal vielen dank für den ausführlichen bericht, du sagt es gibt 2 raidinstancen, ich kenne bis jetzt nur eine(ewige kammer), welsche ist die 2. ?
Karagga's Palace?
 
Alt 19.11.2011, 14:46   #17
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von kaesebreze
Karagga's Palace?
Noch nix dafon gehört, ist warscheinlich die 2. raid ini nach ek
 
Alt 19.11.2011, 14:47   #18
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Ich hätte eine Frage, allerdings eine die sicher schon öfter gestellt wurde.
Du schreibst ja, dass es sinnvoll sei, Gruppenquests mitzunehmen oder überhaupt in einer Gruppe zu spielen. Wie gut harmoniert das denn mit den ganzen Dialogen ect?
Bei einem der Buffed Casts wurde ja auch gesagt, das sie teilweise Probleme hatte mit dem Gruppenspiel, weil sie es, besonders wenn man zusammen im Ts ist, als ablenkend empfunden haben. Spielt sich den TOR wirklich gut wenn man zusammen levelt und auch gerne zusammen im Ts ist oder ist es doch, während des Levelns eher ein Singleplayer Spiel?

Eine andere Frage wäre noch eine zu dem Raumkampf. Da mich der Raumkampf an sich schon nicht sonderlich interessiert, stellt sich mir halt die Frage, muss ich den überhaupt machen und wenn ich angehe, was bringt er mir?
 
Alt 19.11.2011, 14:48   #19
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von darthandos
und immer das vergleichen mit wow nervt auch langsam
ES ist das was ich auch schon seit Ewigkeiten sage, ein WoW im StarWars Gewand, das ist ja auch vollkommen okay wenn es weiterentwickelt wird und seinen eigenen Weg geht. Aber glauben wollten es nur eben die wenigsten.

Übrigens ein toller Bericht von dir, war sehr schön zu lesen.
 
Alt 19.11.2011, 14:53   #20
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

eben wow gibts schon seit jahren und swtor kommt erst auf den markt und es werden schon vergleiche gezogen man muss erstmal abwarten wie es sich entwickelt bevor man vergleicht
 
Alt 19.11.2011, 14:55   #21
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Vielen Dank für deinen Beitrag ich empfand ihn als sehr sehr Informationsreich und interessant und vor allem fair bewertet!

Jetzt freu ich mich umso mehr auf SWTOR! Danke!
 
Alt 19.11.2011, 14:59   #22
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von Talanor
Kann es sein, daß du den Juggernaut als schwach empfunden hast, weil du, wie weiter unten beschrieben, teilweise höherstufige Quests machen mußtest? Eigentlich gelten die Sith-/Jedi-Klassen bisher als recht stark und eher der Schmuggler/Imperiale Agent als schwach.

Aber wenn am Ende jeder seine gespielte Klasse als schwach empfindet, scheint es ja ausgeglichen zu sein.
Dass der Sith Juggernaut zu schwach ist, sehe nicht nur ich so, sondern auch der Großteil der Betacommunity und sogar BioWare selbst. Deshalb haben sie auch einen Revamp der Klasse angekündigt. Keine Klasse hat es so schwer wie der Juggernaut oder der Guardian. Ist wirklich so.

Zitat:
Zitat von Jagdfalke
Ich hätte eine Frage, allerdings eine die sicher schon öfter gestellt wurde.
Du schreibst ja, dass es sinnvoll sei, Gruppenquests mitzunehmen oder überhaupt in einer Gruppe zu spielen. Wie gut harmoniert das denn mit den ganzen Dialogen ect?
Bei einem der Buffed Casts wurde ja auch gesagt, das sie teilweise Probleme hatte mit dem Gruppenspiel, weil sie es, besonders wenn man zusammen im Ts ist, als ablenkend empfunden haben. Spielt sich den TOR wirklich gut wenn man zusammen levelt und auch gerne zusammen im Ts ist oder ist es doch, während des Levelns eher ein Singleplayer Spiel?

Eine andere Frage wäre noch eine zu dem Raumkampf. Da mich der Raumkampf an sich schon nicht sonderlich interessiert, stellt sich mir halt die Frage, muss ich den überhaupt machen und wenn ich angehe, was bringt er mir?
Zur ersten Frage: Dann sind während des Gruppendialoges eben alle ruhig im TS. Wenn man erwachsen ist, sollte man das wohl hinkriegen.

Zur zweiten Frage: Der Raumkampf kann XP bringen, die aber nicht benötigt wird und ansonsten kannst du dadurch eben dein Raumschiff upgraden, was aber nur im Space Combat selbst nötig ist. Das Minigame ist also nur für sich selbst und man kann es weglassen, wenn man keinen Spaß daran hat.

Zitat:
Zitat von darthandos
eben wow gibts schon seit jahren und swtor kommt erst auf den markt und es werden schon vergleiche gezogen man muss erstmal abwarten wie es sich entwickelt bevor man vergleicht
Es ist wie WoW. Da muss man nichts abwarten.
 
Alt 19.11.2011, 15:04   #23
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

komm mal von dein wow trip runter ist ja nicht mehr normal
 
Alt 19.11.2011, 15:05   #24
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Du bist ein sehr schlechter Troll. Werde dich ab jetzt ignorieren, bevor ich wieder Gefahr laufe gesperrt zu werden, weil ich deine Gefühle verletze.
 
Alt 19.11.2011, 15:06   #25
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AW: Mein sehr ausführlicher (!) Betabericht

Zitat:
Zitat von darthandos
komm mal von dein wow trip runter ist ja nicht mehr normal
Raqanar hat Recht. Die Game-Systems sind identisch mit WoW, und können deshalb sehr gut miteinander verglichen werden,
 
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