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Alt 11.03.2011, 17:49   #1
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PvE - Erfahrungen eines Raiders

PvE


(Player vs. Environment)



Ihr werdet hier einen Guide lesen, der sich mit Bosskämpfen beschäftigt.
Da ich WoW als einziges MMO wirklich lange gespielt habe, beziehen sich
meine Erfahrungen im PvE hauptsächlich auf dieses Spiel. Dennoch sind
es gewisse grundlegende Sachen, die einen guten PvE Spieler ausmachen.
Ich versuche hier einige zusammenzufassen.
Glaubt aber nicht, dass ich unfehlbar oder der Meinung bin, alles was ich sage ist richtig.
Auch ich mache Fehler, doch ist mir aufgefallen, dass ich zum größten Teil weniger mache,
als so manch anderer. Das liegt nicht daran, dass ich der bessere Spieler bin, sondern
dass andere einfach nicht mitdenken.
Ich benutze hier viele Begriffe, die mir während des Spielens geläufig geworden sind.
Die meisten Begriffe erkläre ich, sollten aber noch Fragen aufkommen, zögert nicht.
Viel Spaß beim lesen des Guides, wem er zu lang ist, der soll bitte einfach aufhören zu lesen und muss mir das nicht sagen.




Inhalt:
Allgemein

1. Vorbereitung
2. Movement
3. Klassenkenntnis
4. Multitasking
5. Wiperesistenz
6. Teamspeak bzw. REDEN

Unterschiedliche Rollen:
7. Tank
8. Heiler
9. DD
10. Rollen in SWTOR?!



1. Vorbereitung

Das wichtigste an einem Raid, ist dessen Vorbereitung. Wie auch in WoW, wird es in SWTOR die Möglichkeiten der Flasks geben. Flasks ist die Abkürzung für Fläschchen. Diese werden in SWTOR sicherlich anders heißen. Zur Erklärung: Flasks sind Tränke, die einem auf eine begrenzte Zeit eine Verbesserung der Stats (statistische Werte deines Chars) ermöglichen. Meistens sind diese Verbesserungen nur marginal. Trotzdem hat jedes Mitglied des Raids sich diese anzuschaffen. Ein Mitglied, dass sich zu fein für diese Anschaffung ist, weil er/sie ja sowieso genug Schaden macht oder einfach das Gold/Credits nicht ausgeben will, schadet dem Raid.
Natürlich sind die Verbesserungen beim einzelnen nicht ausschlaggebend, doch rechnet man das alles zusammen, sind das vielleicht die 2% Schaden, die am Ende gefehlt haben. Oder es ist eben die 5% Heilung, die einem DD oder Tank das Leben gerettet hätte. Dazu gibt es zumindest in WoW auch Essen, welches man Bufffood („Buffen“ nennt man im allgemeinen, das zaubern von Auren oder ähnlichem, die der Gruppe helfen. Diese bleiben meist für einen bestimmten Zeitraum und müssen dann neu gebufft werden. Um übrigens gleich Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Das ist ein englisches Wort, wenn ihr es also benutzen wollt, sprecht es „Baff“ aus ^^) nennt. Ob wir davon etwas in SWTOR sehen werden, wage ich erst einmal zu bezweifeln, aber wir werden sehen.


Ein anderes Thema der Vorbereitung:
Es wird immer Gilden oder Raidgruppen geben, die eine Instanz schon gemacht haben. Gerade bei uns, wo gilt, das wir unsere Mitglieder in Ruhe leveln lassen, damit diese die Story genießen können, wird es etwas länger dauern, bis wir auf dem höchsten Level und bei den höchsten Flashpoints sind. Die Gilden, die diese Flashpoints schon hinter sich haben, werden höchstwahrscheinlich Guides zu den Flashpoints anbieten, welche den Ablauf der Bosskämpfe erklären. Da hier nur der Bosskampf erklärt wird, besteht auch keine Gefahr, dass die Story gespoilert wird, wodurch man ganz beruhigt und ohne Vorkenntnisse die Story erleben kann. Ich gehe mit ziemlicher Sicherheit davon aus, dass es Guides geben wird. Diese gehören auch zur Vorbereitung. Man muss das Rad nicht neu erfinden, wenn es andere schon heraushaben. Dadurch spart man sich viel Frustration. Außer Frage steht, dass die anderen nicht immer den goldenen Weg finden und man selbst noch herumprobieren kann. Doch zur Vorbereitung muss solch ein Guide gelesen oder gesehen werden um effizientes Raiden vorauszusetzen!

Noch ein Thema der Vorbereitung ist das Equipment (Equip). Wenn man die Möglichkeit hat, sich ohne eine ganze Raidgruppe Equipment zu holen oder z.b. auch zu craften, dann ist es die Pflicht eines guten Raiders, dass er sich diese Sachen besorgt. Für den Raid werden keine Kosten und Mühen gescheut, damit dieser erfolgreich ablaufen kann. Es wäre unfair den anderen gegenüber, die sich bis aufs kleinste Detail vorbereiten, ohne irgendwelche Vorkenntnisse oder Equipment in den Kampf zu ziehen.


2. Movement

Zuallererst müsst ihr euch eurer Umgebung bewusst sein. Wenn ihr, warum auch immer, Aggro zieht, was nur als DD (Damage Dealer, eng.: Schadenverteiler) und Heiler schlecht ist, dürft ihr nicht einfach mal ausversehen in den Abgrund springen, weil ihr diesen übersehen habt!
Ebenso wenig dürft ihr deswegen vom Tank (eng.: Panzer) wegrennen, denn nur dieser hat die Möglichkeit euch den Mob wieder abzunehmen. Die erste Panikreaktion die auf einen aggropull folgt, ist meistens die, dass derjenige völlig kopflos von der Gruppe wegrennt, ohne auch nur im entferntesten daran zu denken, dass ihr dem Tank jede Möglichkeit nehmt, den Mob zurückzuspotten. Ihr werdet daraufhin, außer ihr habt einen barmherzigen Heiler, sterben! Ich hoffe das ist nicht euer Ziel, denn dann könnt ihr euch getrost von der Gruppe verabschieden.

Allein ein einziger DD der fehlt, ist je nach größe der Gruppe, ein erheblicher Verlust. Ein kleines Rechenbeispiel (Als Bezugsgröße nehme ich mal SWTOR, also 4 Mitglieder): Ihr habt einen Tank, dieser macht nicht sonderlich viel Schaden, sagen wir 20%. Euer Heiler sollte, außer ihm wird langweilig, weil er nichts zu tun hat, 0% Schaden machen. Damit bleiben für die anderen beiden DD’s 80% Schaden! Also jeweil 40%! (Wie genau die Aufteilung letztendlich wird, das werden wir dann sehen, da es durchaus sein kann, dass auch die Heiler Schaden machen werden.) Sollte also jetzt ein DD sterben, geht der Kampf wie ihr euch vielleicht ausrechnen könnt knapp doppelt so lange! Damit fällt auch dem DD, der sich ja meistens der Verantwortung entziehen möchte, auch ein gewisses Maß an Wichtigkeit zu! Dieses Beispiel sollt veranschaulichen, dass ihr, wenn ihr leichtsinnig sterbt, es der Gruppe erheblich schwieriger macht zu überleben.

Deshalb ist Movement eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ihr als DD, Tank und Heiler haben müsst. Ein anderer Aspekt ist der, dass der Heiler für jeden erlitten Schaden, den die DD’s abbekommen, den Tank weniger Aufmerksamkeit zukommen lassen muss. Der Tank schwebt also in einer nicht unerheblich Gefahr. Für jedes Mal, wenn ihr euch nicht bewegt, gefährdet ihr die Gruppe. Schaden der vermeidbar ist, wird vermieden! Diese Regel müsst ihr euch verinnerlichen, sonst seit ihr fürs PvE nicht zu gebrauchen.

Da ich auch schon selber DD gespielt habe, weiß ich wie zwiegespalten man während eines Kampfes agieren muss. Einerseits wird der höchste Schaden gefordert, um den Kampf schnell zu beenden und damit den Heiler zu entlasten. Andererseits sollt ihr gerade diesen Schaden minimieren, indem ihr euch ständig bewegt und währenddessen nicht zum casten(zaubern) kommt, um wiederum den Heiler zu entlasten. Ihr müsst ein gesundes Mittelmaß finden. Es nutzt niemanden, wenn ihr, sollten z.B. Felsbrocken an einer gewissen Stelle von der Decke fallen, durch den ganzen Raum rennt und euch wieder eine geeignete Stelle sucht, es euch dann erst einmal bequem
macht und dann vielleicht langsam wieder anfangt Schaden zu machen oder zu heilen. Es genügt ein paar Schritte zur Seite zu gehen, auch wenn die Brocken euch dann nur so um die Ohren fliegen. Solange sie euch dann keinen Schaden mehr machen oder euch sonstwie beeinflussen reicht dieser Abstand vollkommen.

Noch einmal das Fazit am Ende: Bewegung!


3. Klassenkenntnis

Es ist unglaublich wichtig, seine Klasse perfekt zu beherrschen! Oft ist es mir schon passiert, dass Leute einfach nicht alle Fähigkeiten, die sie in ihem Zauberbuch haben, auch benutzen. Da wundern sie sich dann, dass sie im Damage oder Heal so weit hinteliegen oder das ihnen als Tank ständig die Aggro geklaut wird. Wenn man natürlich den Hauptschadenszauber nicht benutzt, kann das doch gar nichts werden. Wichtig ist auch, dass man Heiler oder DD darauf achten sollte, ob man nicht vielleicht auch noch etwas anderes als Schadenszauber hat. Meistens sind nämlich auch Dinge wie CC(Crowd Control, eng.: Massenkontrolle) vorhanden, welche durchaus auch im PvE benutzt werden können. Auch gern übersehen, werden die Möglichkeiten der Selbstheilung, die viele Klassen haben. Es kann durchaus auch mal ein Wipe (vollständiges Auslöschen der Gruppe) verhindert werden, wenn im Moment großen Gruppenschadens alle ihre Selbstheilung anschmeißen. Dadurch hat der Heiler dann Zeit sich auf den Tank zu konzentrieren, damit dieser nicht aus den Latschen fällt. Eine Klasse muss vollständig ausgenutzt werden, alle Fähigkeiten, die während eines Bosskampfs von Nutzen sind, müssen so in Reichweite der Finger sein, dass sie ständig benutzt werden können. Niemand darf sich auf Kosten der anderen ausruhen.
Wenn jeder wirklich zu 100% dabei ist, wird fast jeder Kampf zu einem Sieg führen.

4. Multitasking

Das Thema Multitasking ist ein schwieriges, da es sich hierbei nur bedingt um eine trainierbare Fähigkeit handelt. Man sagt den Frauen nach, dass sie hier im Vorteil wären, doch habe ich es öfters erlebt, dass gerade hier, zumindest beim Raiden, ihre Schwäche lag. Aber um fair zu bleiben, das männliche Geschlecht habe ich weit öfters failen sehen. Das kann natürlich daran liegen, dass einfach mehr Männer zocken. Naja wie auch immer...

Wie gesagt ist Multitasking eher eine kognitive Fähigkeit. Trotzdem kann man auch hier versuchen sich zu verbessern. Hier sind eher die Tanks und Heiler die gelackmeierten, denn diese beiden müssen meist auf mehr Sachen achten als die DD's. Als Beispiel ein Bosskampf den ich vor kurzem bestreiten musste. Die Situation ist wie folgt:
Ein 10 Mann-raid. Ich bin Heiler. Es gibt 2 Tanks. Diese müssen sich den Boss immer wieder abspotten, da sie immer wieder einen Debuff (gegenteil des Buffs, also ein negativer Effekt) kassieren, der den erhaltenen Schaden erhöht. Die Schwierigkeit für mich als Heiler besteht hier darin, dass ich mitbekommen muss, wann der Tankwechsel stattfindet. Für solch eine Situation ist Teamspeak unerlässlich. Als nächstes spawnen unentwegt Flächen auf dem Boden, die mir pro Tick ca. 10% meines Lebens abziehen,
also SOFORT raus. Außerdem übernimmt der Boss in regelmäßigen Abständen 2 Spieler. Diese sind einfach nur aus dem Kampf entfernt. Je länger diese Spieler jedoch übernommen sind, desto mehr der oben erwähnten Debuffs bekommt der Tank, womit er natürlich auch mehr Schaden frisst. Dieses Übernehmen kann man abkürzen indem man irgendeinen CC auf den jeweiligen Spieler wirkt. Natürlich habe ich so einen CC, weshalb das zusammen mit ein paar anderen Spielern zu meinen Aufgaben zählt. Zusätzlich zu diesen Dingen spawnt ca. alle 90 sekunden ein Add (steht für einen “Gehilfen“ des Boss),
welches vom zweiten Tank an einer bestimmten Stelle abgestellt wird. Dieses Add schießt
ca. alle 5 sekunden Geschosse auf einen Spieler ab, welche in einem Bereich von 5 Metern jedem Spieler 30% Prozent seines Lebens abziehen. Das Geschosse fliegt allerdings auch ca. 5 sekunden, weshalb man genügend Zeit hat auszuweichen. Wenn das Add stirbt, spawnen noch einmal Adds aus der Leiche, welche allerdings wenig Leben haben. Das gemeine an dem ganzen Kampf habe ich bisher allerdings noch nicht erwähnt.
Jeglicher Schaden den man erleidet füllt eine Anzeige, die is nur für diesen Boss gibt. Diese Anzeige hat jeder Spieler für sich allein. Wenn die Anzeige zu 20% gefüllt ist, erhält derjenige einen Debuff durch den sich die Anzeige schneller füllt. Diesen Debuff kann ich entfernen, weshalb er natürlich auch in meinen Aufgabenbereich fällt. Sobald die Anzeige auf 50% ist fügt man nahestehenden Spielern dauerhaft Schaden zu. Sobald die Anzeige voll ist, wird man verwandelt und bekommt keine Heilung mehr. Die Adds die aus der Leiche spawnen müssen dementsprechend schnell getötet werden, da sie natürlich auch Schaden verursachen. Zum Glück sind sie Nahkämpfer. Was mir wieder einmal die Möglichkeit des CC's gibt.

Währen dieser ganzen Phase, denn dies ist nur die erste von 2 muss ich darauf achten, tunlichst nicht zu viel Mana zu verbrauchen, d.h. es gilt sparsam zu heilen und overheal (über 100% Leben heilen) zu vermeiden. Denn in der zweiten Phase werde ich alles Mana was ich kriegen kann brauchen.

Was ich mit diesem Beispiel verdeutlichen will ist, dass man seine Aufmerksamkeit nie zu 100% aufs Heilen, Tanken oder Schaden machen richten sollte, denn es gibt meistens unglaublich viele Möglichkeiten der Gruppe zu helfen, auch wenn das “an für sich“ nicht deine Aufgabe ist. Ich sage jedoch, dass so zu denken kurzsichtig und dumm ist, da es dir letztendlich nur selbst schadet. Deswegen ist es auch so wichtig seine Klasse zu kennen!
Die Fähigkeit seine Aufmerksamkeit so aufzuteilen, dass man immer einen Blick auf das Geschehen um sich hat ist eine unerlässliche Fähigkeit eines gute PvE-Spielers.


5. Wiperesistenz
Es ist verständlich, dass man nach dem 5. Versuch am selben Boss keine Lust mehr hat. Allerdings bleibt einem einfach nichts anderes übrig als es nochmal zu probieren. Natürlich muss man sich irgendwann fragen, ob nicht vielleicht die Taktik einen Fehler hat oder vielleicht die Gruppe noch nicht ausreichend equiped ist. Allerdings entscheidet so etwas der Raidleiter. Deswegen gilt, solange der Leiter nicht abbläst, volle Konzentration, sowie 100% Einsatz. Es nutzt nichts, wenn die Hälfte des Raids, weil sie kein Bock mehr hat, einfach nur halbherzig mitmacht. Damit ist keinem geholfen. Entweder ganz oder gar nicht. Wiperesistenz bedeutet also Ausdauer und Durchhaltevermögen. Oft hört man Gemurre wie:"Reppkosten...gruml..., Scheiß Taktik..., sinnlos" Niemanden ist geholfen, wenn man schlechte Stimmung macht. Man will erfolgreich raiden? Dann gehört ein gewisser Grad an Aufopferung dazu, auch dass man mühsam erwirtschaftete Credits für Bufffood und Flasks ausgibt. Selbst wenn diese "nutzlos" benutzt wurden, weil der Boss nicht liegt. Nutzlos ist in diesem Fall falsch, weil eine Routine aufgebaut wird, die wertvoll ist und feine Änderungen an der Taktik zulassen, welche nicht gleich zu einem heillosen Durcheinander führen. Wer Raiden will, muss Zeit und Geduld mitbringen!

6. Teamspeak bzw. REDEN

Ich habe es in so vielen Teamspeaks gesehen und es regt mich immer noch auf. Leute sind zu schüchtern oder was auch immer um zu reden. Dann kommen Ausreden wie "Mikro ist kaputt", "kann mein Mikro grad net finden", "hab kein Mikro". Mir ist selbstverständlich klar, dass es manchen unangenehm ist, mit anderen Leute, die ihnen nicht vertraut sind und die sie noch nie gesehen haben zu reden. Ich lasse das ja auch
durchgehen, wenn es um nichts wichtiges geht. In einem Raid jedoch ist Teamspeak und die Möglichkeit zu reden unerlässlich. Jeder kommt mal in die Verlegenheit, in der etwas ansagen muss, wie z.B., dass er Aggro hat. In manchen Situationen kommt man auch nicht ums reden drumherum, weil einem eine Aufgabe zugewiesen wird, die das Ansagen zur Folge hat. Teamspeak ist zur Zeit die einzige erschwingliche Möglichkeit mehr als 5 Leute in einen virtuellen, auditiven Raum zu setzen. Wenn manche nun eine Abneigung dagegen entwickelt haben, müssen sie sich das Raiden abschminken oder ihre Abneigung überwinden, denn ich persönlich führe einen Raid nur dann durch, wenn jeder mich hört und mir auch antworten kann.

7. Tank

Der Tank ist eine Mischung aus einem groben und oberflächlichen Arschloch, das selbst vom höchsten Schaden durch simples Beleidigen ablenken kann und einem Panzer dem titanengleiche Schläge nichts ausmachen.
Als Tank bekommt man die ehrenlose Aufgabe jeglichen Schaden einzustecken, der einzustecken ist.
Abgesehen davon ist man abhängig. Nämlich vom Heiler. Sollte dieser beschließen, dass er gerade Lust hat etwas zu essen zu holen oder zufällig gerade jemand an der Tür geklingelt hat, geht er außer Reichweite und lässt den Tank, sowie den Rest der Gruppe verrecken. Das Problem ist, dass Heiler meistens selten sind und man ihnen deswegen solche Aktionen auch noch durchgehen lässt.
Neben dem Heiler hat der Tank den stressigsten Job, denn er muss dafür sorgen, dass alle Gegner, die in Reichweite sind, ihn angreifen, was nicht so einfach ist, wenn jeder DD einen anderen Mob angreift, weil sie mal wieder nicht zugehört haben, welches Ziel sie angreifen sollen. Abgesehen davon läuft der Tank immer voraus. Das heißt rückschließend, er muss wissen wo es lang geht. Deswegen leitet der Tank durchschnittlich ziemlich oft den Raid. Jedoch gibt es wie immer auch Ausnahmen.
Trotzdem muss sich der Tank meistens am ehesten merken, welche Fähigkeiten welcher Mob hat um sie dementsprechend von der Gruppe wegzudrehen oder ab und zu auch einfach mal vor ihnen wegrennen muss, um dann plötzlich möglichst schnell wieder an ihnen dran zu sein. Als DD ist es meistens simpel. Der Tank sagt worauf man als erstes geht. Daraufhin pullt er die Gruppe. Der DD bereitet sich vor, ist ganz still, weil er sich sammelt, nur um dann: ROOOOOOOTZ!!!!!!!! Alles rauszuhauen was er hat um damit meistens dem Tank die aggro zu klauen, woraufhin dieser gerade noch einen wipe verhindert, weil er alle Fähigkeiten zündet, die er hat und dann den DD zu flamen, was diesem einfiele und er ihn doch bitte so freundlich sei, ihn das nächste Mal antanken zu lassen.
Diese Situation habe ich nun schon so oft erlebt, dass ich es nicht mehr nachzählen kann. Der DD, der jeden Brain-Afk-Wettbewerb spielend gewinnen würde, ist der größte Feind des Tanks. Wegen solcher Vorfälle hat sich der Begriff "Faceaggro" etabliert, der darauf hindeuten soll, dass der DD nur deshalb aggro zieht, weil sein Aussehen dem Mob beleidigender vorkommt, als jedes Wort des Tanks. Liebe DD's, im Namen aller Tanks, die ich kenne. Lasst sie antanken!
Ebenso kriegt jeder Tank schwitzige Finger, sobald sein Leben unter ein gewisses Maß sinkt. Wollt ihr also eurem Tank ein längeres Leben schenken bzw. ihm ein paar Herzinfarkte sparen, liebe Mitheiler-Kollegen, dann heilt doch gleich von Anfang an des Kampfes.

Eine häufig benutzte Art des "Tankens" ist das sogenannte "kiten". Hierbei wird ein Mob oder auch mehrere hinter einem hergezogen. Allerdings muss hierbei darauf geachtet werden, dass man sich nicht all zu häufig von den Mobs treffen lässt, da es ja gerade darum geht, die Heiler zu entlasten um mehr Heilung für die Gruppe oder den Maintank übrig zu haben.
Auch oft benutzt ist eben jenes "Abspotten", dass ich oben schon erwähnt habe. Dabei wird der Boss von einem zum anderen Tank "geschoben". Normalerweise funktioniert das ohne Probleme. Hierbei habe ich selten Probleme gesehen.
Der Tank hat also eine verantwortungsvolle Rolle im Raid, weshalb er sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.


8. Heiler

Da ich selbst Heiler bin, kann ich hier vermutlich am besten sagen worauf es ankommt. Der Heiler hat neben dem Tank den stressigsten Job. Ohne ihn stirbt die Gruppe, d.h. er trägt die Verantwortung, wenn auch nur einer stirbt. Zumindest auf den ersten Blick... Manchmal liegt der Fehler auch beim Tank, der einfach keine Lust hat den letzten Mob auch noch zu tanken.
Oder um es mit Nex Worten zu sagen:"Ich hab aggro!". Wenn nun kein DD vor dem Tank pullt und selbiger auch alle Mobs bei der Stange halten kann und trotzdem jemand stirbt, könnt ihr davon ausgehen, dass der Heiler entweder einfach nur schlecht ist, nicht genug Equipment hat oder einfach AFK ist.

Als Heiler hat man theoretisch den einfachsten Job von allen.....theoretisch!
Theoretisch spielt nämlich jeder DD routiniert und professionell, weicht allen Fähigkeiten des Boss aus, behält Ruhe, wenn er mal Aggro zieht und lässt den Tank zurückspotten. Wie so oft oder sollte ich vielleicht sagen immer, verhält es sich in der Praxis anders als es sein könnte. Viele DD's achten weder auf sich, noch auf die Umgebung.
Sobald ein Mob oder Boss gepullt wird, begrenzt sich ihr Seh- und Denkvermögen auf den Lebensbalken des Gegners. Das Gehirn schaltet sich dann erst wieder ein, wenn der Gegner tot ist, oder wie in 99% aller andren Fälle, wenn er selbst tot ist. Dann aber auch nur dazu den Heiler oder Wahlweise auch den Tank zu flamen, weil diese ja einfach Scheiße sind.
Kurz darauf verlässt er dann die Gruppe und hinterlässt genervte Tanks und Heiler, sowie andere DD's die ihren Job richtig machen.
Genauso scheinen viele Tanks sich nur die Hälfte ihrer Fähigkeiten angeschaut zu haben und wundern sich dann, wenn sie gegen spezielle Gegner sterben, weil sie zum überleben eine Fähigkeit hätten benutzen müssen.
Als Heiler hat man also in der Praxis, meistens wesentlich mehr zu tun, als die anderen und steht zudem relativ stark unter Druck. Unter Druck deshalb, weil die meisten DD's auch nach mehrfacher Aufforderung immer noch nicht lernfähig sind.
Will man also endlich den Boss legen, muss der Heiler die Dummheit/Unfähigkeit anderer kompensieren.
Liegt der Boss dann endlich, freuen sich alle, während man selbst knapp an einem Nervenzusammenbruch vorbeigeschrammt ist.
Zum Glück habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, auf kompetente DD's zu treffen, die die Fähigkeit besitzen zu reflektieren und dann darüber nachzudenken, wie man es besser machen könnte, wobei man immer zuallerst bei sich selbst anfangen sollte.
Das selbe gilt natürlich auch für den Heiler, denn dieser hat meistens die Möglichkeit den Tank doch noch irgendwie zu retten und sollte dies wenn möglich auch tun. Dazu gehört ein gewisses Maß an Konzentration, Ausdauer sowie schnelle Reflexe. Denn es kann durchaus passieren, dass der Tank plötzlich von 100% auf 20% fällt und du nur millisekunden zur Rettung hast.
Solltest du in dieser Zeit schlafen, ist ein Wipe vorprogrammiert, weshalb ein guter Heiler immer, auch wenn ein Kampf über 10 Minuten geht, Aufmerksam sein muss.

Oft werden bei Bosskämpfen Heilereinteilungen durchgeführt. In einer gut eingespielten Gruppe müsst ihr euch unbedingt an solche Einteilungen halten. Wenn ihr aber mit randoms (zufälligen, also unbekannten Spielern) in einem FP seit und solche Einteilungen gemacht werden, halte ich es immer so, dass ich ein Auge auch immer auf den Rest der Gruppe werfe. Wie oft ich dadurch schon einen Wipe verhindert habe weiß ich nicht mehr, aber oft genug um zu sagen, dass es sich lohnt.
In gut eingespielten Gruppen allerdings, ist so eine Einteilung nicht willkürlich gesetzt und ihr solltet euch unbedingt an die Regelung halten. Ein Heiler weiß nach ein paar Versuchen meistens, wie und wann er den Tank oder die Gruppe heilen muss, damit er Manasparsam heilen kann. Wenn ihr ihm allerdings dazwischenfunkt ist die Balance weg.
Um aber auf die Fehler zurückzukommen, die natürlich passieren...Es tut der Gruppe immer gut, wenn immer mal einen "Notheal" bereit hält um jemand anderen zu entlasten.


9. DD


Als DD hat man die Aufgabe des Schaden machens!
Der DD hat im allgemeinen die kleinste Verantwortung, da sein Engagment nicht messbar ist und er auf simples Tastendrücken in richtiger Reihenfolge achten muss. Der Heiler kann und wird meistens auch ziemlich schnell angemacht, wenn er blödsinn verzapft. Oft wird er aber auch ohne Grund angemacht. Ich spreche aus Erfahrung. Wenn der Tank z.B. ein miserables Equipment hat, kann selbst der beste Heiler nichts mehr ausrichten. Selbiges gilt natürlichauch umgekehrt.

Der DD ist also meistens fein raus, da er die Verantwortung leicht abschieben kann. Der gute DD zeichnet sich dadurch aus, dass er genau das nicht tut. Ein guter DD gibt zu, wenn er etwas nicht verstanden hat, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Auch wenn Fehler gemacht werden, ist das kein Grund zum Kick. Jeder macht einmal Fehler weshalb niemanden daraus ein Strick gedreht werden kann. Sollte man aber nicht nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat, und der Fehler wiederholt sich immer wieder bis man es bemerkt, ist das durchaus ein Grund jemanden aus der Gruppe zu schmeißen.
Dies trifft auf jede der drei Klassen zu.
Natürlich ist die vorrangige Aufgabe des DDs Schaden zu machen, doch es kommt darauf an,
wie dieser Schaden verteilt wird. Gerade in SWTOR, wo es angeblich weg von dem:
"Alle gegen einen", mehr in ein "Alle gegen Viele" geht, kommt es darauf an, wie der DD Schaden macht.
Als erstes muss einmal abgewartet werden, was der Raidleiter ansagt. Der Leiter ist nämlich derjenige,
der entscheidet auf welches Ziel gefeuert wird. Bevor der Leiter nicht „go“ gesagt hat, passiert gar nichts! Denn es nutzt dir wenig, wenn der Mob dich killt, weil du schonmal Schaden auf ihn machen wolltest. Ein netter Tank, spottet dir den Mob ab, bevor du tot bist.
Es soll jedoch auch bösartige Tanks geben...

Außerdem muss der DD sich damit anfreunden in manchen Situationen nicht nur simplen Schaden zu machen, sondern auch einmal andere Aufgaben zu übernehmen.
z.B. gibt es Situationen in denen ein Mob von der Gruppe abgesondert werden muss, weil er der Gruppe dauerhaft Schaden zufügt. Nehmen wir einmal an, es wäre die Aufgabe eines DD’s diesen Mob zu kiten (daurhaftes ziehen durch den Raum, ohne sich von dem Mob treffen zu lassen). Dann hat der DD diese Aufgabe ohne zu murren anzunehmen. Jeder hat seine spezielle Aufgabe im Kampf und jeder ist gleich wichtig. Auch wenn der eine viel mehr Schaden macht als der andere, hätte man es ohne den „Schwachen“ trotzdem nicht geschafft.
Worauf ich hinauswill, ist das niemand irgendwelche Allüren entwickeln muss, nur weil er derjenige ist,
der in irgendwelchen Ranglisten der beste ist. Man kann stolz darauf sein. Man muss aber auf niemanden von oben herab blicken. Besser ist es, den „schwachen“ DD auf Fehler hinzuweisen und ihm eventuelle Fragen zu beantworten, wie er sich verbessern kann.

Hier noch einmal eine Ergänzung zum Thema Movement:
Oft gibt es Zauber, die über mehrere Sekunden gecastet werden müssen. Ich weiß was für ein Dilemma es ist, gerade für 4 Sekunden gecastet zu haben (das mag nicht viel klingen, doch jeder der schonmal ein MMO gespielt hat, weiß wie lang das ist), nur um dann festzustellen, dass Felsbrocken anfangen auf einen einzuprasseln.
Meistens denkt sich der typische DD dann:
„Nur noch den Cast durchbringen...“ Woraufhin er tot am Boden liegt. Die Regel ist: SOFORT den Zauber unterbrechen und zur Seite laufen. Ihr macht euch zum Freund des Heilers, das kann ich euch versichern. Und wer weiß vielleicht überlebt ihr dann auch mal einen Kampf, während andere „ausversehen“ sterben.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen zur Regel. Wenn der Schaden überschaubar ist, und man einschätzen kann, dass der Heiler damit keine Probleme haben wird, wird sich auch der Heiler nicht beschweren. Aber selbst bei geringen Schaden ist es einfach eine Sache der Höflichkeit sich nicht auf den Heiler zu verlassen.

10. Rollen in SWTOR?!

Wie ihr seht, habe ich oben die Rollen so beschrieben, wie ich es von WoW her kenne. Da dieses Prinzip bei vielen MMO's benutzt wird, habe ich den Guide in dieser Form geschrieben. Da ich das Gefühl habe, dass in SWTOR die Rollenverteilung ein bisschen Weg vom z.B. reinen Heiler geht, behalte ich mir vor den Guide nochmal SWTOR-Spezifisch zu verändern oder vielleicht sogar einen neuen zu schreiben.

Ich denke, dass die Einteilung in SWTOR wie folgt aussehen wird (Garantie wird nicht gegeben ^^):
Anstatt des typischen Tank, Heiler, DD, wird es eher ein Tank, Heil/DD, DD sein.
Der Heiler wird also durch einen Hybrid ersetzt, da dieser allerdings nicht genug heilt, um die Gruppe am
Leben zu erhalten, kriegt er Unterstützung durch einen zweiten Hybrid.

Das ist eine Möglichkeit und so spukt es mir derzeit im Kopf herum. Es kann natürlich auch sein, dass ich mich vollständig täusche und alles beim alten bleibt.
 
Alt 11.03.2011, 17:53   #2
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

naja... hast dir ja viel arbeit gemacht - aber ist das ganze nicht etwas verfrüht? einen guide aufgrund der erfahrungen mit einem anderen mmorpg zu schreiben könnte sehr leicht daneben gehen.
 
Alt 11.03.2011, 18:01   #3
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Naja wenn des ding ma gelesen hättest wäre dir vielleicht aufgefallen das hier lediglich ein allgemeiner Guide vorliegt der nur als Anstoß für alle Lernwilligen steht.
 
Alt 11.03.2011, 18:04   #4
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Eben, stimmt, außerdem glaub ich nicht, dass es nur die Erfahrung aus einem MMORPG war, ich hab all dies, und zwar genau alles was dort steht, schon selbst miterlebt und finde diesen Guide richtig gut ... hoffe, dass vllt einige daraus etwas lernen könnten, die nicht so viel Erfahrung mit Raids, Gruppeninstanzen usw. haben Auf jedenfall ein guter und hilfreicher Guide, danke
 
Alt 11.03.2011, 18:05   #5
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Nun ja, seine Darstellung entspricht ja eher dem allgemeinen Vorgehen und befasst
sich nicht mit den taktischen Details des jeweiligen Bosses.
Von daher hat der Guide eine gewisse Allgemeingültigkeit...
 
Alt 11.03.2011, 18:09   #6
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

ja und gerade daher ist er eben nur bedingt sinnvoll. je allgemeiner eine aussage wird, desto eher ist sie falsch... allgemeingültigkeit gibt es sicherlich im bereich der personalführung etc. - ansonsten eigentlich eher selten. versteht mich nicht falsch... ich finde den guide persönlich nicht schlecht und kann vielen aussagen grdsl. beipflichten aber auch in diesem guide wird sehr viel spielmechanik mit einbezogen - spielmechanik, über die wir bisher noch kaum etwas wissen. insgesamt ist es meiner meinung nach für guides etwas verfrüht, wir wissen bisher nichtmal genau, wann release sein wird... - aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden.
 
Alt 11.03.2011, 19:15   #7
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Meiner Ansicht nach, ist es, wenn man nicht gerade einen Klassenguide schreibt, eher sinnvoll Allgemein zu bleiben. Details sind natürlich immer sinnvoll, aber gerade in meinem Guide geht es ja eher um das grundsätzlich Verhalten bei einem Bosskampf.
Natürlich werden Bosskämpfe anders ablaufen, als in WoW. Man will sich hier seitens Bioware ja bewusst differenzieren. Aber trotzdem glaube ich, dass der Grundgedanke ähnlich ist. Wenn man meinen Guide aufmerksam liest wird es einem, vielleicht mehr, vielleicht weniger, möglich sein, Dinge zu übertragen und anzuwenden.
 
Alt 11.03.2011, 19:42   #8
Gast
Gast
AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Ich hab mir jetzt wirklich nicht alles durchgelesen, für mich als alten Raider Hasen ist das alles Alltagsgeschäft, aber das was ich so überflogen habe hat er das sehr sinnvoll und übersichtlich geschrieben. Für uns altgediente Spieler mag es nichts wirklich neues oder besonders wichtiges sein anders als ein Klassenguide nach dem Release z.B.

Aber für alle neuen Spieler die mit SWtOR vielleicht zum ersten mal in das MMO Universum eintauchen ist es ein gut geschriebenes Werk bei dem sie sich einen groben Überblick verschaffen können bevor sie ihre Klasse wählen damit sie wissen was auf sie zu kommt/von Ihnen erwartet wird wenn sie sich für eine Ausrichtung (Tank, DD, Heiler) entscheiden und wenn sie sich hauptsächlich für die PvE Elemente des Spiels, von denen Raiden mit eines der wichtigsten ist, interessieren. Daher wüsste ich nicht was daran so falsch sein sollte.
 
Alt 11.03.2011, 21:15   #9
Gast
Gast
AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Wieder ein wunderbares Beispiel, wieso ich eine solche Aversion gegen Raiden habe, ohne viel davon bisher erlebt zu haben - Danke

Wieso ich bei dem Text meine Aversion bestätigt sehe? Na... weil hier ein Wort in dem ganzen Text nicht einmal vorkommt, geschweige denn wenigstens irgendwie inhaltlich Bezug darauf genommen wird: Spass. (OK - es kommt einmal vor - im Satz "viel Spass beim lesen" ^^)

Stattdessen lese ich reichlich Formulierungen, wie:
- "zuallererst MÜSST Ihr"
- "ebensowenig DÜRFT Ihr"
- "perfekt beherrschen"
- "routiniert und professionell"
...

Euch dann im Spiel... ähm... viel Erfolg.

Gruß
Booth
 
Alt 12.03.2011, 01:33   #10
Gast
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Booth
Wieder ein wunderbares Beispiel, wieso ich eine solche Aversion gegen Raiden habe, ohne viel davon bisher erlebt zu haben - Danke

Wieso ich bei dem Text meine Aversion bestätigt sehe? Na... weil hier ein Wort in dem ganzen Text nicht einmal vorkommt, geschweige denn wenigstens irgendwie inhaltlich Bezug darauf genommen wird: Spass. (OK - es kommt einmal vor - im Satz "viel Spass beim lesen" ^^)

Stattdessen lese ich reichlich Formulierungen, wie:
- "zuallererst MÜSST Ihr"
- "ebensowenig DÜRFT Ihr"
- "perfekt beherrschen"
- "routiniert und professionell"
...

Euch dann im Spiel... ähm... viel Erfolg.

Gruß
Booth
Spass? Denkst du das hier wäre nur Spass? Das ist Raiden, verdammt, das nimmt man gefälligst ernst.
Hast du irgendjemanden über die Loot lachen gehört? Ich nämlich nicht, ICH NÄMLICH NICHT!

Nein, ernsthaft, du hast vollkommen Recht.

Außerdem habe ich den Eindruck dass dieser Guide, obwohl sich der TE Mühe gegeben hat ihn neutral zu formulieren, sich eher auf WoW als auf MMORPGs allgemein oder SWTOR speziell bezieht, zumal einige Dinge die hier aufgezählt werden nach dem was wir bisher zu sehen bekommen haben anders ablaufen werden.
 
Alt 12.03.2011, 01:36   #11
Gast
Gast
AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Aerion
Spass? Denkst du das hier wäre nur Spass? Das ist Raiden, verdammt, das nimmt man gefälligst ernst.
Hast du irgendjemanden über die Loot lachen gehört? Ich nämlich nicht, ICH NÄMLICH NICHT!

Nein, ernsthaft, du hast vollkommen Recht.
 
Alt 12.03.2011, 02:32   #12
Gast
Gast
AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Ach kommt, ich kenne RP-Guides die lesen sich genauso.
 
Alt 12.03.2011, 03:07   #13
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Bench
Ach kommt, ich kenne RP-Guides die lesen sich genauso.
Stimmt völlig - da kräuseln sich bei mir dann auch genauso die Fußnägel
 
Alt 12.03.2011, 12:14   #14
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Wie ich gerne zu sagen pflege:
Jedem das Seine
 
Alt 12.03.2011, 12:54   #15
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Jemand hatte doch so eine Signatur, wo beschrieben steht, welche Richtung Swtor einschlägt..

Ausserdem ist dies hier kein WOW. Und hat für mich keinen Stellenwert, Wenns Raids in Flashpointform geben wird, sowieso nicht, ausserdem denke ich auch das Causals in Raids mit eingebaut werden, wozu ein Guide? ich glaube 90% hier weiß was ein Raid ist, aber nicht wie er bei Swtor Funktioniert.

Swtor= kein WoW= kein Vergleich möglich.

In Warhammer Foren wurde WoW seltener herangezogen, warum nur? wegen der Grafik? ja das Gehirn spielt einem manchmal Streiche wenn etwas bekannt vorkommt, dann denkt man es sei das Gleiche, aber ist es nicht.

Deine Mühe in allen Ehren aber hier glaube ich nicht das es hier hin passt.
 
Alt 12.03.2011, 13:08   #16
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Booth
Wieder ein wunderbares Beispiel, wieso ich eine solche Aversion gegen Raiden habe, ohne viel davon bisher erlebt zu haben - Danke

Wieso ich bei dem Text meine Aversion bestätigt sehe? Na... weil hier ein Wort in dem ganzen Text nicht einmal vorkommt, geschweige denn wenigstens irgendwie inhaltlich Bezug darauf genommen wird: Spass. (OK - es kommt einmal vor - im Satz "viel Spass beim lesen" ^^)

Stattdessen lese ich reichlich Formulierungen, wie:
- "zuallererst MÜSST Ihr"
- "ebensowenig DÜRFT Ihr"
- "perfekt beherrschen"
- "routiniert und professionell"
...

Euch dann im Spiel... ähm... viel Erfolg.

Gruß
Booth
er hat aber recht wenn man sich in einer gruppe und da ist es ganz egal um was es sich dreht nicht an gewisse regeln hält macht es einfach keinen spass.
wenn im fußballverein jeder auf dem platz macht was er will zb der torwart einfach mit vorne rumturnt der stürmer nur für sich spielt oder oder oder dann wird die komplette mannschaft keinen spass haben weil man ca 20:0 verliert und das jedes spiel.
erfüllt jeder seine aufgabe und sieht sich als teil einer gruppe, macht wege mit nach hinten und hilft seinem mitspieler beim erkämpfen des balles macht das ganze zusammenspielen viel mehr SPASS und man ist erfolgreicher.

mfg eddi
 
Alt 12.03.2011, 13:10   #17
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Naja ich muss auch sagen das ich beim ersten WOW Wort aufgehört zu lesen habe, ich dachte ich sei im falschen Film, eh Forum.
 
Alt 12.03.2011, 13:12   #18
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Crackz
er hat aber recht wenn man sich in einer gruppe und da ist es ganz egal um was es sich dreht nicht an gewisse regeln hält macht es einfach keinen spass.
wenn im fußballverein jeder auf dem platz macht was er will zb der torwart einfach mit vorne rumturnt der stürmer nur für sich spielt oder oder oder dann wird die komplette mannschaft keinen spass haben weil man ca 20:0 verliert und das jedes spiel.
erfüllt jeder seine aufgabe und sieht sich als teil einer gruppe, macht wege mit nach hinten und hilft seinem mitspieler beim erkämpfen des balles macht das ganze zusammenspielen viel mehr SPASS und man ist erfolgreicher.

mfg eddi
Dem stimme ich zu, es gibt nunmal einige Regeln, wenn man einen Sieg hervorrufen möchte ... klar ich hab auch schon Instanzen mit chaotischen Gruppen geschafft, die ihre Klassen dennoch irgendwie beherrschten, aber in großen und schwierigen Instanzen kann man nicht machen, worauf man selbst gerade lust hat. Man bildet auch nicht ein Team und sagt, jetzt "müsst" ihr es machen, weil ich der Führer bin ... man gibt größtenteils alle möglichen Tipps und bitte die Spieler sich an einige Regeln zu halten. Wenn die Spieler es nicht möchten, können sie natürlich sich einer anderen Gruppe anschließen
 
Alt 12.03.2011, 13:14   #19
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Crackz
er hat aber recht wenn man sich in einer gruppe und da ist es ganz egal um was es sich dreht nicht an gewisse regeln hält macht es einfach keinen spass
Die Frage ist, wie man das vermittelt - wie man das trainiert - wie man das LEBT. Klar... es gibt Leute, die wollen Weltmeister werden - die nehmen das ganze sehr wichtig. Der Großteil will aber vor allem Spass haben. Natürlich wird da auch trainiert und man hält sich an Regeln... aber nicht immer... oft nicht verkrampft... lässt die Fünf gerne gerade sein, vor allem, wenn man dafür miteinander lachen und Spass haben kann. GERADE beim Training.
erfüllt jeder seine aufgabe und sieht sich als teil einer gruppe, macht wege mit nach hinten und hilft seinem mitspieler beim erkämpfen des balles macht das ganze zusammenspielen viel mehr SPASS und man ist erfolgreicher[/quote] Und auch bei Dir kein Wort über miteinander lachen, Witze machen, Dinge nicht allzu ernst nehmen, auch Fehler machen (dürfen!) - dabei auf die Fresse fallen, und mit Schlamm im Gesicht und einem breiten Grinsen wieder aufstehen und sich gegenseitig auch n bissi aufziehen oder auf die Schulter klopfen - je nach Stimmung und Laune.

Die Attitüde, die bei Deinem kurzen Statement und beim langen "Guide" des Threaderstellers rüberkommt (zumindest bei mir so ankommt), lässt sich mit einer Geste vergleichen: Erhobener Zeigefinger.

Und da fällt mir nur eine Reaktion zu ein: Och nö

Gruß
Booth
 
Alt 12.03.2011, 13:20   #20
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das ist schade den es geht um das allgemeine raiden und für neulinge ist das wirklich nicht so schlecht.

raids wird es auch geben es wurde nur gesagt das man nicht mit 40 mann auf einen boss einprügeln wird. dieser guide soll nur das allgemeine verhalten in einem raid darstellen. da spielt es keine rolle ob hdro wow aion oder sw:tor. im raid und in einem 4mann fp ist man abhängig von anderen und die anderen von dir. wenn man sich dann nicht an gewisse regeln hält und nicht bereit ist auch mal zurückzustecken wird man absolut keinen spass und keinen erfolg haben ob raid oder 4mann fp.

wem das nicht einleuchtet oder das einfach nicht kann hat in einer gruppe oder raid nichts zu suchen. was auch nicht schlimm ist solange diese leute sich dann halt im sp content austoben und nicht im raid oder in der gruppe rumturnen und den restlichen spielern den spass verderben.

mfg eddi
 
Alt 12.03.2011, 13:27   #21
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Zitat:
Zitat von Crackz
das ist schade den es geht um das allgemeine raiden
... und die Attitüde... die Einstellung... der Tonfall... etc, etc, etc mit der es vermittelt wird.

Das eine ist Inhalt, das andere die Art, wie der inhalt vermittelt wird bzw mit welcher Einstellung man den Inhalt auch selber umsetzt und LEBT.

Um mal wieder nen humpelnden Vergleich zu wählen:
Ich will in der Kreisklasse keinen Trainer wie Felix Magath haben

Gruß
Booth
 
Alt 12.03.2011, 13:30   #22
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

[...]

Ich fand den Guide ganz gut, natürlich bezieht er sich eher auf WoW als wie auf swtor ist eigentlich klar oder?



Trotz alledem kann ich es nun mal verallgemeinern das ich mich ärgern würde wenn in swtor kein buff zeug [ wie auch immer es das geben wird ] mitgenommen wird oder dd nicht mal kurz Zauber unterbricht mit der begründung wir wollen kein WoW.


Sowas ist einfach nur albern, da behalte ich es mir vor sogar meinen Gildenmeister aus dem raid zu kicken wenn ich lead hätte.


Zum glück weiss ich das dieser sich buff zeug warscheinlich holen wird und sein bestes geben wird und das obwohl er nicht WoW mag.


Ich muss kein WoW mögen nur damit mir buff zeug kaufe und als dd vieleicht mal kite oder zauber unterbriche anstadt dmg zu machen.

editiert von SoehnkeGrams: Bitte höflich bleiben
 
Alt 12.03.2011, 13:30   #23
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Zitat:
Zitat von Booth
Die Frage ist, wie man das vermittelt - wie man das trainiert - wie man das LEBT. Klar... es gibt Leute, die wollen Weltmeister werden - die nehmen das ganze sehr wichtig. Der Großteil will aber vor allem Spass haben. Natürlich wird da auch trainiert und man hält sich an Regeln... aber nicht immer... oft nicht verkrampft... lässt die Fünf gerne gerade sein, vor allem, wenn man dafür miteinander lachen und Spass haben kann. GERADE beim Training.
Und auch bei Dir kein Wort über miteinander lachen, Witze machen, Dinge nicht allzu ernst nehmen, auch Fehler machen (dürfen!) - dabei auf die Fresse fallen, und mit Schlamm im Gesicht und einem breiten Grinsen wieder aufstehen und sich gegenseitig auch n bissi aufziehen oder auf die Schulter klopfen - je nach Stimmung und Laune.

Die Attitüde, die bei Deinem kurzen Statement und beim langen "Guide" des Threaderstellers rüberkommt (zumindest bei mir so ankommt), lässt sich mit einer Geste vergleichen: Erhobener Zeigefinger.

Und da fällt mir nur eine Reaktion zu ein: Och nö

Gruß
Booth
das lachen kommt im ts. ich war die letzten 3 jahre in der wow-gilde "Die Enstpannten"
wir hatten besoffene im ts wir haben extrem viel gelacht. das hier ist auch kein guide zum lachen im spiel sondern ein allgemiener guide zum raiden. das lachen und die freude kommt von ganz alleine in der gilde wenn sich die leute verstehen.

dazu gibt es gilden die sind sehr streng weil sie was erreichen wollen. sowas erfährt man aber vorher. bei uns war es auch pflicht buffood buffmats und guides gelesen zu haben. es gab trotzdem eine einweisung vor dem boss. daran hat sich auch jeder gehalten. wir machen heute noch 1 bis 2 mal im jahr gildentreffen wo 3 tage nur gefeiert wird. die leute kommen aus der schweiz, österreich und aus ganz deutschland verteilt.

mfg eddi
 
Alt 12.03.2011, 13:52   #24
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Zitat:
Zitat von Booth
... und die Attitüde... die Einstellung... der Tonfall... etc, etc, etc mit der es vermittelt wird.

Das eine ist Inhalt, das andere die Art, wie der inhalt vermittelt wird bzw mit welcher Einstellung man den Inhalt auch selber umsetzt und LEBT.

Um mal wieder nen humpelnden Vergleich zu wählen:
Ich will in der Kreisklasse keinen Trainer wie Felix Magath haben

Gruß
Booth
natülrich nicht und dafür gibt es alles möglich an verschiedenen gilden. man sucht sich eine aus die zu einem passt. genauso hats du die wahl im verein. such dir einen verein dessen trainer nur 2 mal die woche auf ein kleinfeld kicken lässt und danach bier getrunken wird. auch dort werden aber die besseren kicker auf dem platz stehen und der rest nur eigewechselt.
bei uns wurde keiner weil er einen fehler gemacht hat zur sau abgestempelt. wir haben ihn ausgelacht und aufgezogen oft noch wochen danach wenn es witzig war. macht das jemand aber 10 mal in einem raid an selber stelle muss er sich fragen ob er damit nicht den spielspass von 24 anderen trübt.
spass ist das was man in der gruppe draus macht. manch einer nimmts locker andere nicht. das ist ein allgemeiner guide. man kann es auch wein wenig lockerer angehn aber auch noch wesentlich straffer. zu 95% sind es aber sachen die jeder berücksichtigen sollte um nicht anderen den spielspass zu nehmen.

wieviele gilden gibt es die nach 1 bis 2 fehlern nen spieler rauswerfen? das sind maximal 2%
war zu beginn in wow in einer recht straffen erfolgreichen gilde und die letzten 3 jahre bis ich letztes jahr im juli aufgehört habe in einer absoluten wie der name schon sagt lockeren gilde.
wir haben in beiden formen sehr viel gelacht. in der straff geführten auch sehr viel aber wir haben auch versucht uns zu verbessern. versucht aus fehlern zu lernen und das ist in meinen augen kein zwang sondern eine grundsätzliche sache die jeder mensch in allen bereichen seines leben anstreben sollte. in welchen ausmaß ist jedem selbst überlassen aber wenn man dann vielleicht nicht mehr in eine gruppe passt egal ob man mehr will oder es ein wenig lockere angeh möchte muss man sich nach gleichgesinnten umsehn und dann macht auch das raiden spass.
wenn jemand firstkills haben möchte und alles dafür gibt hat er riesen spass es mit leuten zu tun die dasselbe ziel verfolgen.
es geht also nicht um die regeln sondern darum mit welchen leuten man sich zusamen tut um zu spielen. hat man die gleichen vorstellungen und ziele macht es in der regel spass und man hat viel zu lachen.

mfg eddi
 
Alt 12.03.2011, 14:17   #25
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AW: PvE - Erfahrungen eines Raiders

Sehr viel unterschiede nicht, aber in der Art der Darstellung, oder aber Buffs? Begleiter? Flashpoints erzählen Geschichten!....
Es gibt mehr Fernkämpfer, auch hier muss man etwas anders denken, ich könnte noch mehr schreiben, aber wozu?
 
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