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Alt 12.02.2010, 19:10   #1
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Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Nabent leute,

ersteinmal hoffe ich das ich hier im richtigen Forenbereich bin, ansonsten bitte ich um verschieben


Vorwort

Wie der Titel schon sagt, würde ich gerne eine Art Grundsatzdiskussion zu MMO(RP)Gs anregen.

Dabei geht es mir generell um Dinge, die mir beim spielen von WoW und HdRO aufgefallen sind (sei es nun negativ oder Positiv).

Ich werde mal mit ein paar Dingen die ich negativ finde den Anfang machen, da man anhand dessen sowieso meine Erwartungen was die "Positiven" Dinge angeht herauslesen kann.


Persönliches

Zuerst jedoch etwas zu mir als Spieler;

Ein Spiel ist für mich eben das was der Name schon sagt: Bespassung, natürlich soll es auch eine Herausforderung geben, ich spiele gerne mit anderen Menschen zusammen, mag deswegen den Grundgedanken / das Grundkonzept der MMO(RP)Gs, das menschliche Spieler eine Welt mit Leben füllen sollen. Des weiteren habe ich aufgrund von Arbeit und jetzt wegen Studium und Freundin nicht vor meine gesamte freie zeit im Spie zu verbringen.

Kommen wir nun also zu den Dingen, die mir pers. den Spass an den beiden oben genannten spielen vehagelt haben und schlage gleich mal eine
Brücke zu TOR (wobei ich da natürlich die Hoffnung habe das die Jungs und Mädels von Bioware da ein glücklicheres Händchen als Blizz etc beweisen):


Faszination

Was genau ist es was mich an TOR (und den anderen genannten Spielen) reizt?
Eine Tolle Welt in der ich mit einem Character (hier Jedi Botschafter) eintauchen will und zwar entsprechend dem was dem eigendlichen Hintergrund des Characters in der Geschichte angeht. Hier also der Hintergrund eines Jedis, eines Hüters des Friedens, einem Diener der Republik.


..Und Realität

Doch wie sieht das ganze (meistens) in der MMO(RP)G Realität aus?

Ab einem gewissen Level, bzw Spielezeitpunkt merkt man, dass man ohne Gilde, ohne andauerndes stumpfes instanzengerenne und Gegner-, so wie Ressourcenabfarmen, so wie andauerndes abfarmen von Daylie Quests um Credits an zu häufen.

Hat man nun nicht die Zeit oder den Nerv das mit zu machen, bzw will man sich keiner Gilde anschliessen weil man weis das man eh nicht genug zeit für den Kontakt zur Gilde und deren Aktivitäten hat, fällt man schnell hinten runter.
Ganz besonders wenn man doch mal Lust auf PvP hat und dann feststellen muss, dass der Charakter zwar gut ausgelevelt ist, aber aufgrund des nicht vorhandenen "Epic-Win" Sets, dass aber anscheinend jeder zweite Charakter hat, einfach kein Land mehr sieht.


Ey, RP oda waaas?

Also macht man sich klar, "hey hier bin ich wohl doch etwas falsch, naja mein Fehler bin eben mehr ein Rollenspiel Typ wie es scheint", packt seine virtuellen Koffer und wechselt schweren Herzens (denn man hat trotz Gildenlosigkeit ein paar Freundschaften geschlossen, wo es immer mal wieder Spass gemacht hat diejenigen in der Welt zu treffen) auf einen RP-Server.

Nun.. ja nach den ersten paar Tagen macht sich hier leider die große Ernüchterung breit.
Der Server hat zwar die Bezeichnung "RP" für "Roleplay" aber weder scheint sich hier jemand Gedanken um die Geschichte eines Volkes oder deren Platz in der Welt, noch über den Umgang in einer solchen Fantasywelt untereinander zu machen.

Der Umgangston ist nicht anders als auf dem Server vorher, Rollenspiel... Fehlanzeige.
Admins... überfordert oder nicht willens, die angeblichen Regeln des Rollenspiels und zur Förderung der Atmosphäre durch zu setzen.


Der Sinn ist tot
Die Story des Games, welche einen die meiste (anfängliche) Zeit noch so schön gefesselt und durch das Spiel gezogen und auch in die Welt hineingezogen hat, ist schon lange nicht mehr nachvollziehbar, da man auf einmal vom einen Gebiet in ein anders geschickt wurde und dort aber plötzlich nur noch lose zusammengewürfelte Quests, welche einen wieder sonst wo in die Pampa schicken vorfindet. (Das nennt sich dann meistens Late-Game Content...)

Und wie anfangs erwähnt haben die meisten Games als sogenannten "Endgame Content" besagtes Item- Credit- und Ressourcenfarmen.



Fazit bisher..

Eigendlich schade und auch traurig wie ich jedenfalls finde, denn wie schon gesagt spiele ich gerne ein solches Spiel um sozusagen etwas "Urlaub" vom Alltag zu machen und nicht um mir einen zusätzlichen Beruf in einer Virtuellen Welt zuzulegen, denn als das empfinde ich diese Item- und Geldhetzjagdt, nämlich als Arbeit.



Wie steht es bei Euch mit Euren Erfahrungen mit MMO(RP)Gs?
Was sind Eure negativen oder auch positiven Erlebnisse und was zieht Euch in die Virtuellen Welten, bzw. was sind Eure Erwartungen, Hoffnungen an TOR?

Ich hoffe auf freundliche und interessante Diskussionen mit Euch,
in diesem Sinne, mit Grüßen Sharagon
 
Alt 12.02.2010, 19:47   #2
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Hi

Ich spiele seid anbeginn meiner WoW Kariere auf einen normalen PVE Server doch auch mich hatte mal die lust am RP geweckt und ich erstellte mir Fix einen RP Charakter auf einen anderen Server [ der Server name ist so ähnlich wie die Helfer von den Draenei ]


schwups kaum angekommen bisschen gelevelt RP ging nicht viel sah ich aber auch schon das erste an RP- 2 Nackte Nachtelfen die sich gegenseitig anscheinend am Stress abbauen waren.

Als ich deren Gilde anschrieb kamm nur : Von seiten der Gilde wurde dies alls normal abgestemmpelt und sie hätten eh kein bock auf RP.


Da ich immer wieder nur Online Sex sehe und mir allgemein hin erscheint das die Spieler auf rollenspiel servern wenig im hirn haben [ habe mich mit mehr als einigen unterhalten und es kam immer wieder aufs selbe raus und das mit mehr als 50 minuten indem der Spieler mir trotz beantwortung immer wieder 1 und dieselbe frage stellte ].




Ich hoffe daher echt das man bei swtor sowohl wesentlich mehr RP Spieler haben wird , die echtes interesse haben und vorallem hoffe ich auf mehr intelligenz was aber nicht schwer sein dürfte.




Ps: Meine frage war zu dem Spieler ob sie spass dabei hatten: und die antwort des spielers lautete: ja hatten wir wieso fragst du? Meine antwort darauf: Es hatt mich nur interessiert ob ihr wirklich online sex hattet. Darauf der Spieler: Ja aber wieso hast du gefragt?


das ganze spiel ging 50 minuten lang bevor der Spieler anscheinend aufgegeben hatt.
 
Alt 12.02.2010, 20:00   #3
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... im Prinzip unterscheidet man zwischen zwei Arten von Rollenspiel: zum einen das psychologische Rollenspiel und einmal das ausgelebte Rollenspiel. Beim psychologischen Rollenspiel versetzt man sich mental in die Lage einer anderen Person, um die Dinge aus deren Sicht zu betrachten (beliebte Methode in der Partnertherapie). Beim ausgelebten Rollenspiel übernimmt man die Persönlichkeit der Person die man spielt, und haucht ihr damit leben ein (Schauspielerei, Theater).

Ein Computer-Rollenspiel kann beides sein. Indem du die Kontrolle über einen Avatar übernimmst und mit diesem eine Geschichte in einer fiktiven Realität erlebst, erfüllst du bereits die Kriterien für ein psychologisches Rollenspiel. Gehst du einen Schritt weiter, und kreierst ein Persönlichkeit und einen Hintergrund für diesen Avatar, lebst du sein Leben anstelle deines - gelebtes Rollenspiel.

Der Durchschnittsspieler ist psychologischer Rollenspieler: Er selbst mit einer anderen Sicht der Dinge. Die sog. "Rollenspieler" möchten ihren Charakter leben und können damit als Schauspieler bezeichnet werden.

Du siehst also schon worauf ich mit meinem Beitrag hinaus möchte... nur weil irgendwo das Wörtchen "Rollenspiel" steht, heißt das noch lange nicht, das jeder automatisch eine neue fiktive Persönlichkeit übernehmen muss. Dafür gibt es manchmal abgetrennte Bereiche auch Rollenspiel-Server genannt.

Ein wichtiger Punkt der in die Entscheidung, ob es so einen abgetrennten Bereich gibt oder nicht einfließt, ist die Ökonomie. Auf der einen Seite möchte man die wirklichen Rollenspieler als Kunden generieren, zum anderen kostet es Geld diese Server zu betreiben (Hardware) sowie zu unterhalten (Strom, Wartung, Administration). Als kommerziell ausgerichtete Firma wendet man also das Minimalprinzip an, und versucht ein bestimmtes Ziel (in diesem Fall die Rollenspieler als Kunden zu werben) mit möglichst geringem Einsatz zu erreichen. Das läuft leider meistens darauf hinaus, das viele dieser Kunden unzufrieden sind, da wirklich nur das Nötigste getan wird, um das Ergebnis beizubehalten.

Der einzige Faktor, der eine Firma dazu bewegen könnte mehr Geld als nötig in dieses Ziel zu investieren, wäre entweder ein Mehwert durch hohe Userzahlen (mehr Rollenspieler = höhere Investition) oder einen (schwer zu kalkulierenden) Imagegewinn (Diese Firma lieeeeeebt Rollenspieler).
 
Alt 12.02.2010, 23:40   #4
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Als erstes möchte Ich dich beruhigen,
denn TOR wird 100% kein "Grind-Farm" MMO sein.

Allerdings bin Ich mir sicher: Wer hier Grind und Farm sucht, wird Ihn finden.

Ich hab nach einigen Jahren in Lineage2 und RF Online grind und farm in KOTOR 1 gefunden. SPOILER Nicht lesen wenn man es selbs herausfinden will: SPOILER ANFANG-- Auf Tatooine Gibt es Viecher die respawnen, und mit 100% Wahrscheinlichkeit Schädelplatten als Loot hinterlassen.--SPOILER ENDE

Die meisten MMOler sind das einfach gewohnt, und unzufrieden damit, tun es aber trozdem, aus eben dieser Gewohnheit heraus.

Allgemein über MMOs:

Lineage 2 -
war sehr lang mein absoluter Favorit, was Alles angeht.
Man konnte sehr viel zueug machen , sogar angeln und so.
Die Welt war riesig, und es gab jedemenge Spass mit der Comm.

Rf Online -
Sehr gute PvP Mechnik, mittelmässiger Content, dafür RvR-Schlachten um Recourcenquellen, 3 mal am Tag. Ansonsten war es sehr unbalanciert im Spielprozess, wenn man nicht wusste, was man machte, konnte man seinen Char so vergimpen, das er unbrauchbar werden konnte.

Star Wars Galaxies -
Ich hab den Trail gehabt, Ich war etwas enttäuscht, es gab zwar viel zu erkunden, zu sammeln, Raumschiffe und der gleichen, Planeten die man aus SW kennt, Häuser, Mounts, jede menge Zueg aus dem SW Universum, jedoch 0% Star Wars Gefühl.
Die Steuerung und die vielfalt an sinnlosem Kram, gab mir persönlich das Gefühl von "SiMs 2 - Im Weltall".

Perfect World -
Sehr schöne Grafik, Engel die Fliegen können, Druidinen mit Fuchsöhrchen und Fuchsscwänzchen, alles ist bunt und weich, sanft , alle sind freunedlich und lieben sich den ganzen Tag lang. Kawwaaii - Sagen die Japaner dazu. Süüßßßß -würden die deutschsprachigen 13-jährigen Schulmädchen sagen.
Das ist auch alles was es im Spiel gibt.
Was die Questgebung und - ausführung angeht:
Wenn du ein Engel bist, kannst du Fliegen, unbegrenzt, aber sehr langsam.
Du kriegst ein Quest, fliegts 30 min. in eine richtung , landest, brings 5 Monster um, und fliegst nochmal 30 min zurück.
Das ist alles was man dort mechen kann.

WoW -
Insbesondere war Ich entäuscht von WoW.
Ich hab nur den 14-Tage Trailaccount gehabt , und nur 2 Tage davon gespielt.
Warum, werdet Ihr sagen, WoW ist doch soo spitze.
Ich sag euch eins PvP!
Ich fand die Idee, das Man jemanden Fragen muss ob man Ihm "auf die Moppe Hauen" darf einfach nur dumm, was alles andere angeht, ein MMO wie alle anderen MMOs, keine ahnung was dort so interessant ist.
Ausserdem hat mir die Kunterbunte Umgebung überhaupt nicht gefallen.
Ich fand mich zu sehr an Warcraft III erinnert, was mich ebenfalls, nach mehreren Jahren von Multiplayer-Starcraft, schrecklich enttäuscht hat.

Als Erklärung:
Ich hab damals parallel RF Online gespielt, wo du keine Sekunde ruhig farmen oder leveln konntest, ohne das jemand versucht hat dich umzubringen, besonders wenn du auf kleinen Leveln warst.
Das war ein echter Krieg, indem nur die stärksten und/oder schlausten überlebt haben, obwohl es manchmal sehr nerfend war zum 20ten mal vom selben Camper umgebracht zu werden.
Das beste war dabei das du den Char hochgebracht hast, und selbst auf "Noob hunt" gegangen bist, um an deinen Peinigern Rache zu nehmen, was in blutlüstige ungeheuerlichkeiten ausartete, wie 175 umgebrachte Leute am Tag, zu nur 10 eigenen Toden. Nachdem das abgeklungen ist, hat man jdeden am leben gelassen, der rechtzeitig gewunken hat, ausser von ganz dummen Leuten, die, was Level angeht, nah bei dir selbst lagen.
Deshalb war der Gedanke von meiner "Stealthgetarnten Cyborg-Massenmörder-Maschine" zur "Lila Blumen-Waldelf-Fee im zuaberhften rosa Kuschelland" zu wechseln, wo man dazu auch noch jemanden Fragen muss ob er sterben möchte, für mich einfach absurd.


Was TOR im RP-Bereich angeht:

Der ganze Spielprozess ist auf RP ausgerichtet, was nicht heisst das es kein PvP oder RvR geben wird, es wird nur anders aussehen als gewöhnlich, wie hab Ich keine Ahnung.

Denk mal nach was du gedacht hasst als du Die ersten TOR Gameplayvideos gesehen hast. Ich mein das video mit dem Multiplayerdialog.

Mein Gedanke war : "Wenn man mit einer Gruppe ein solches Abeteuer durchgenacht hat, wird man am Ende ausschreien: "Boahh, das war geil, und wie unser Leader den Typen kaltgemacht hat, einfach spitze, so muss sich ein Sith benehmen, lasst uns noch ein flashpoint machen , ich will sehen was es da gibt!"

Sowas in der Art von: "Ich lieb euch alle, wir müssen unbedingt noch was zusammen machen."

Dabei denke Ich das, das fast den Tatsachen entspricht, zumindest was den Anfang des Spiels angeht.
BW ist berümt für seine Kunst eine Story so zu erzählen, das du dich für das wohl der gesamten Galaxis verantwortlich fühlst, oder aus aus dem Gefühl von schier endloser Macht die selbe in den Abgrund stossen willst, weil das dein Recht ist.
Diesmal ist es ein wenig anders, jeder trägt seinen Teil zur Geschichte der Galaxis bei, keiner wird ausgelassen.

Und es gibt keine strengen Verhaltens- oder Sprachnormen im RP-SW, du kannst wirres Zeug reden wie Yoda, oder einfach normal sein, wie Jollie Bindo aus KOTOR, alles ist erlaubt.


PvP:

Hoffentlich gibt es keine "Epic Win" Ausrüsting, und PvP würde mehr vom Spieler abhängen wie in zB. Global Agenda Online, als vom Level.
Ich hab das schon in anderen Spielen gehasst, wo du nicht aufgrund deiner eigenen Fehler umkommst, sondern Aufgrund der gekauften BFG oder Itemshop-Getränke die der andere Spieler hat, und du nicht.


RvR(Reich auf Reich):

Ich wäre glücklich, wenn es zB. RvR-Schlachten um Planeten/Sektorkontrolle gäbe.
Massen von Spielern sollten auf beiden Seiten kämpfen können.
Der Spielecontent sollte auch davon abhängen.
Beispiel: Es gibt neutrale Sternensysteme und Planeten sagen wir mal: Geonosis.
Jede Woche wird eine Schlacht um Geonisis ausgespielt, wer nicht kämpft ist selber schuld, und kann bis zur nächsten Woche auf alle Queste auf Geonisis verzichten, weil er auf der Verliererseite ist.


Endgame Content.

Das ist eine der interessantesten Fragen.
Ich denk mal BW hat da schon einige Ideen, das Sie definitiv was anderes machen wollen als in anderen Spielen, ist sicher.

Deshalb denke Ich mir kein "High-Level Grindo-Farm" als Endgame Content.

Das war wirklich dumm in all den anderen MMOs, egal wie es hiess, "Ein und der selbe Quatsch", nur mit verschiedener Spiemechanik.
Im allgemeinen hab Ich deswegen MMOs aufgegeben, und bin zu Singleplayer Spielen zurückgekehrt, bis Ich von TOR erfahren hab.


Das waren meine Gedanken was Tor und andere MMOs angeht.
Ich hoffe das TOR, mal was wirklich anderes ist.
Drücken wir mal Alle ganz kräftig die Daumen, das alles gut läuft.
 
Alt 13.02.2010, 00:40   #5
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Da ich am längsten WoW gesielt habe werde ich dazu meine Meinung sagen.
Oft hört man in WoW: Ach Classic war am besten. ...
Allerdings habe ich erst mit Burning Crusade begonnen und kann zu dem Standard satz in den Foren mich nicht äusern ohne gleich als E-Bay Account Spieler bezeichnet zu werden.
(jaa so eine nette Community hat man auf meinem Server gehabt )

Naja egal nun zum eigentlichen Thema.
Ich werde so gut es geht Pro/Contra liefern und notfalls etwas editieren.

Pro von WoW:
+ Große Welt, in dem Punkt kann man nichts gegen WoW sagen. Die Gebiete sind gut -wenn auch mit einer überholten Grafik- gestaltet und sind fast wie ein kleines Meisterwerk
+ Gut durchdachte Instanzen/Raids. Diese Aussage bezieht sich nur auf den älteren Content: Burning Crusade/Classic´s
+ Ausrüstung, ist ein weiterer Punkt wo man sagen kann es ist kein Einheitsbrei. Jede Klasse hat ihr eigenes Rüstungsset/Aussehen das allerdings mit dem derzeitigen Content: Wrath of the Lichking ziemlich nachgelassen hat.

Contra von WoW:
- Story, ... welche Story? ? ? ? ? ?
- Grafik ist ein Punkt der sowie Pro/Contra ist da die Character mit der schlechten Grafik übereinstimmen passt es.
- PvP ... wer ein ausgeglichenes PvP sucht ist in WoW fehl am Platz. Hier regiert wer die bessere PvP-Ausrüstung hat.
- Erfolgssystem ist ein Punkt der ja eingeführt wurde. Meiner Meinung nach der größte Flop überhaupt. Denn so ziemlich für alles gibt es einen Erfolg. Ich persöhnlich kann mir vorstellen das es bald einen Erfolg für Afk geben wird

Fazit: WoW nur spielen solang nicht Swtor draußen ist. Wobei ich sagen würde davor aufhören und auf Swtor warten und sich das Geld sparen was in WoW -Abo Kosten usw.- reinfliest.
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Da ich für kurze Zeit auch Hdro gespielt habe geb ich dazu auch noch schnell ein Statement

Pro von Hdro:
+Geniale Ideen
+Klassen sind Interessant
+Neues Skillungssystem

Contra von Hdro:
-Geniale Ideen vielleicht aber -von meiner Sicht aus- misserabel umgesetzt. Hdro änhnelte für mich eher wie ein Spiel was in der Closed Beta festgehangen ist.
-Story ist untergegangen, man hätte eine so schöne Story schreiben können doch leider sind die Quests manchmal über seinem eigenen Lvl. und muss daher like Aion grinden. Versaut ziemlich die Stimmung meiner Meinung nach.
- PvP, gute idee mit Böser Seite spielen können (Mordor) usw. um aaber echtes PvP Feeling aufkommen zu lassen fehlt es einfach an Spielern.

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Alle Aussagen sind rein aus persöhnlicher Erfahrung. Jegliches Contra gegenüber den Spielen ist gut überlegt und abgewägt soweit es die Uhrzeit zuläst! Für Rechtschreibfehler kann ich nichts ich bin kein wandelndes Wörterbuch beachtet das bitte

Ich hoffe ich habe jetzt nich unnützes Zeugs geschrieben und muss ihn morgen/heute wiederrufen und löschen.

Mfg
 
Alt 13.02.2010, 01:05   #6
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Es werden definitiv auch grindlastige Spielinhalte den Weg ins Engame finden. Die Spieler wollen beschäftigt werden. Das kann man mit 15 Minuten Spaßkontent nur schwer erreichen, da dieser dann in solcher Masse vertreten sein müsste, das er schon wieder langweilig wäre. Der Aufwand wäre zudem ein viel zu großer, da man sicher kein 1000 Programmierer leisten kann die den Content schnell genug nach produzieren.

Dieser Grindcontent muss auch gute seltene Dinge beinhalten, die man normal eben nicht bekommen kann, sonst würde ihn keiner nutzen. Man sollte aber nicht gezwungen werden diesen unbedingt zu benötigen für den weiteren Spielverlauf.

Letztendlich sind die Gründe für solchen Grindcontent relativ einfach. Es gibt eine sehr große Anzahl an Spielern die überdurchschnittlich viel spielen, das zeigen ja auch diverse Statistiken. Der "normale" Spieler (auf Masse bezogen) spielt mal locker seine 20h die Woche und mehr. Für solche Spielzeiten interessanten Content zu bieten ist nicht ganz einfach. Das bekommt selbst ein Mutimillionenunternehmen mit mittlerweile 100erten die an ihrem MMO arbeiten nicht hin. Jedoch kann man auch nicht darauf hoffen das wenn man den Spielern alle 3-4 Monate 3 Wochen super Beschäftigungen gibt, diese dann nochmal wieder kommen. Die meisten spielen nur ein einziges MMORPG und wollen nicht zwischendurch immer wieder mal einen Monat pausieren... Gibt es keinen Grindcontent, würden diese sich ganz schnell ein anderes Spiel suchen, auch wenn es vermeidlich schlechter ist.

Beschäftigt werden ist heute wichtiger als der große Spaß. Man sieht das in sehr vielen MMO's, wie Leute 100erte Stunden damit verbringen irgendwelche dämlichen Haustiere, Erfolge oder Ähnliches zu farmen, obwohl sie an der Farmerei 0 Spaß haben, nur um zu sagen... "Hey ich hab es auch" und das alles nur, um wieder 5h ihrer Freizeit sinnlos verbracht zu haben.

Das das insgesamt doch völlig unlogisch ist, ist den meisten wohl klar... dennoch zeigen die Fakten, das Spaß wesentlich weniger Wert ist wie beschäftigt werden und das nicht für Einzelne, sondern für die Masse, so komisch es auch klingen mag. Es wird gemotzt, gemeckert, alles ist schlecht... dennoch grinden alle für ihr leben gerne nur um nicht mal 2-3 Wochen lange Weile schieben zu müssen...komisch aber war. Die Spieleentwickler wären blöd, wenn sie dieses einfach Mittel eine Masse über längere Zeit zu binden nicht nutzen würden.

Und hey, wer hat sich nicht schon dabei erwischt irgendwelche Mobs ewige Zeiten zu schlachten um irgendwas zu bekommen, was er eigentlich letztendlich gar nicht gebraucht hat.

Ich denke zwischen der Gedachten und damit auch logischen Realität, gerade was den PC Spieler betrifft und den Dingen die tatsächlich Leute binden, liegen Welten. Wenn man sich WoW anschaut, hat man das Gefühl, die Leute spielen es um etwas zum meckern zu haben, weil sie daran Spaß haben, nicht an dem Spiel selbst. Aber es funktioniert, auch meckern beschäftigt .

PVP-Punkte
Bosse
einfaches Mobgrinden
Erfolge, Haustiere

Irgendwo ist es doch alles Grinden, nur unterschiedlich verpackt. Die Frage ist bald eher wie viele unterschiedliche Grindmöglichkeiten es gibt, um Abwechslung zu haben, als jene ob es diese Art der Beschäftigungstherapie überhaupt im Spiel geben wird.
 
Alt 13.02.2010, 01:15   #7
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Klar wird es Grindlastige Momente geben. Spätestens dann wenn es heist besorge mir 10 Stück von dem und die Wahrscheinlichkeit das es dropt steht 1 zu einer Million.

Es stimmt das viele Leute eig. gar kein Fun mehr an WoW ansich haben und diese Erfolgs Farmerei nur machen um zu sagen ja ich hab das auch. Aber ich habe WoW gespielt weils Fun gemacht hat doch es einfach seinen Reiz mit dem derzeitigen Content verloren hat. Darum spiele ich es auch nicht mehr

Ich wollte ja auch nicht bei meinem Beitrag rumjammern oder so. Ich habe -wie oben geschrieben- nur Pro/Contra gegeben. Mehr nicht.

Mfg
 
Alt 13.02.2010, 01:45   #8
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Zitat:
Zitat von ExarKorriban
Ich wollte ja auch nicht bei meinem Beitrag rumjammern oder so. Ich habe -wie oben geschrieben- nur Pro/Contra gegeben. Mehr nicht.

Mfg
Mein Beitrag war auch nicht wirklich allein auf deinen Beitrag bezogen. Ich wollte nur mal ganz allgemein auf die Fakten ums Grinden, was auch in diesem Thread als so böse beschrieben wird, eingehen. Natürlich aus persönlicher Erfahrungssicht.
 
Alt 13.02.2010, 09:17   #9
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Zitat:
Zitat von Aryno
Mein Beitrag war auch nicht wirklich allein auf deinen Beitrag bezogen. Ich wollte nur mal ganz allgemein auf die Fakten ums Grinden, was auch in diesem Thread als so böse beschrieben wird, eingehen. Natürlich aus persönlicher Erfahrungssicht.
Aso, dachte du beziehst dich auf meinen Beitrag. Werd schauen das ich meine Antwort ganz editieren kann sonst kommt noch verwirrung auf oda so ^^.
 
Alt 13.02.2010, 12:05   #10
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Soo, hallo und guten Morgen allerseits,

erstmal danke an alle die sich bisher so an dem Thread hier beteilligt haben, war grad recht baff als ich hier reingeschaut habe


Nachdem ich mir nun alle Eure Beiträge mal durchgelesen habe, hab ich mir ein paar Gedanken gemacht zu dem, was ich mir (halt pers. Geschmack) als "schönen" Endgame Content vorstellen könnte:

Bei SWTOR sollen ja die Spieler mit ihren Taten die Geschichte der Welt mit beeinflussen.
So fände ich die Vorstellung, das es im Endgame um den Kampf des Imperiums und der Republik um einen wichtigen Planeten geht ganz cool.


Die Idee:

(Die gedanken die ich jetzt aufzähle sind unabhängig zur Machbarkeit entstanden *g*)

-Ähnlich wie auf den Battlegrounds von WoW (ja die Grundidee fand ich ganz gut eigendlich)
Große Gebiete auf denen man Taktische Schlüsselpositionen einnehmen muss.
Hierbei wird von Entwicklerseite zum start festgelegt wie die machtverhältnise auf dem Planeten zu Anfang (sozusagen jungfräulicher BG) aussehen, dementsprechend halten Imp / Rep die und die Gebiete.

Anders als bei den WoW BGs startet aber ein BG (halt Teilgebiet des Planeten) nicht immer und immer wieder von "Null" neu, sondern behält den letzt erreichten Zustand bei.
Es wechseln die Questgeber je nach dem welche Seite gerade an der Macht in dem Gebiet ist, es werden auch "logisch passende" Quests für die Klassen angeboten usw.

Hier ein Kleines Beispiel:

Schlachtfeld ist ein Schluchtensystem, es gibt eine kleine Minenstadt, mit zugehöriger Mine und eine Landeplattform.

Die Seite die nun diesen BG für sich eingenommen hat kann folgende Sachen für sich durch Einnahme des BGs nutzen:

An der Landeplattform können Schmuggler Fracht- Schmuggelaufträge bekommen.
In der Minenarbeiterstadt bekommen Bountyhunter lukrative Aufträge.
In den Minen gibt es etwas interessantes für den Jedi Orden zu erkunden, was wiederum interessante Quests bringt.
Der Trooper bekommt in einem von der Fraktion eingerichteten HQ Aufträge bei denen es um die Sicherung des Umlands oder ausräuchern von widerstandsnestern geht.

ähnliches auf seiten des Imp.

Dies variiert von BG zu BG, Endziel dieses ganzen Contents ist es das eine der beiden Seiten (Imp / Rep.) die Herrschaft über den Planeten erringt.


Was bringt das an Motivation?

-Zum einen werden die Spieler motiviert durch die Tatsache, dass man hier an einer großen Kampagne beteilligt ist, die die eroberung eines ganzen Planeten zum Ziel hat (Epischer Hintergrund)

-Zum anderen können hier auch Erfolge, Titel, "Orden" etc. erreicht werden, welche direkt mit der Kampagne zusammenhängen, wie z.B. "Held der Schlacht von XY", "Orden der Republik / des Imperiums für Tapferkeit in der Schlcht von XY" usw usf.
Diese Orden / Titel haben natürlich "technisch" keine Gebrauchstauglichkeit, geben aber ein Erfolgsgefühl, was ja auch wieder motiviert.


Warum soll das ganze bitte längerer Endgamecontent sein?

Dadurch das die BGs nicht "resettet" werden, sondern entsprechend der aktuellen Herrschaft angepasst und von NPC Soldaten der jeweilig herrschenden Seite "Bewacht" werden ergibt sich ein dynamisches hin- und her, des weiteren sollten die BGs Einfluss auf den Kampagnenverlauf haben (erobere XY und schwäche dadurch Nachschub (NPC Besetzung) von YZ). Des weiteren um eine Herausforderung bestehen zu lassen, sollte je nach dem wieviele Spieler sich gerade in Gebiet XY aufhalten die NPC Besatzungsmacht angepasst werden, so das ein BG ohne Spieler trotzdem nicht im handstreich einzunehmen ist.


Bin gespannt auf Eure Meinungen zu der Idee

Mit Grüßen, Sharagon
 
Alt 13.02.2010, 15:25   #11
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Also ich für meinen Teil bin ein absoluter Gegner von Online Spielen wie WoW und ähnliches......spiele mit minimalem Aufwand Hattrick und interessiere mich hauptsächlich für TOR aus zwei Gründen:

A) Ich bin ein riesen Star Wars fan und liebe nebst den filmen auch die Games aus der Knights of the old Republic Serie (speziell KOTOR I und KOTOR II) - eigentlich habe ich mich auf einen abschliessenden dritten Teil von KOTOR gewünscht und musste erstmals meine Enttäuschung über SWTOR überwinden.

B) Ich bin mittlerweile von der Story um TOR fasziniert und es juckt mich die zur Verfügung stehende Welt / Galaxie zu erkunden

Ich möchte den Aufwand für TOR auf einem normalen Level zu halten - habe auch keine Lust mich mit irgendwelchen Gilden zusammen zu schliessen um erfolgreich zu sein. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass man in TOR nur erfolgreich sein kann, wenn man sich einer Community anschliesst.

Sollte dies der Fall sein, wäre ich mehr als nur enttäsucht von BioWare und Star Wars.
 
Alt 13.02.2010, 16:25   #12
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Brauchst du dir keine Sorgen machen,du kannst auch alleine bis Max Level spielen .
Wie es dann später aussieht weiss man noch nicht,es ist ja im Prinzip KOTOR 3-10 in eins.
Ob es da nur das Gefarme im Endgame ,in Instanzen oder so gibt,keine Ahnung.
Aber kann dir nur empfehlen ,andere Mitspieler sind schon was anderes als NPCs,hab auch erst immer nur Solo Spiele gezockt,dachte erst , was Geld bezahlen für ein Game jeden Monat ,son Quatsch.

Dann hab ich mir das mal einmal gekauft,keine Ahnung warum,nun kann ich nicht mehr ohne Mitspieler.^^
Macht viel mehr Spass mit richtigen Menschen zu spielen,wenn ich dann wieder ein Solo Spiel mache, langweilst mich schnell.
 
Alt 13.02.2010, 16:30   #13
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Nun, ich denke, wir haben schon alleine, dass jede Klasse eine eigene Story hat, viel Motivation, bei 8 Klassen, diese zu "beenden".
Einerseits finde ich das Endgame-Beispiel für eine sehr schöne Idee, wenn auch dieses System schon in Ähnlicherweise bei Warhammer und FFXI eingesetzt wurde. Aber ich finde, man sollte diesen Weg gehen, anstatt nur weitere Grinds und "500 Mann Instanzen"
 
Alt 13.02.2010, 17:26   #14
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Ich würde so ein "nicht resetetes Tausend-Winter" auch begrüßen. Aber nüchtern betrachtet wäre es in den Kampfpausen mit den besonderen Aufgaben auch nur ein Daily-Gebiet und die hasse ich z. B. wie die Pest. Das ist für mich noch mehr low-content als Tiere zu knuddeln oder ähnliche sinnfreie Erfolge.

Man kann auch nicht über das "perfekte" Endcontentkonzept diskutieren. Dafür gibt es zu viele verschiedene Geschmäcker und auch die Erwartungshaltung ist zu enorm. WoW hat Arena, BGs, Raids, bei Content-Patches auch immer neuen Freeloot-Content zum "Equip-aufholen", sogar nützliches Crafting und last but not least auch prinzipiell eine ausreichend detaillierte Welt für RP aller Art. WoW ist zur Zeit, ob man es mag oder nicht, die Messlatte für MMOs, weil es einfach das wirtschaftlich erfolgreichste Spiel ist.

Wenn jemand meint, er muss in jedem Content-Bereich ganz oben mitspielen, nebenbei noch die anderen Klassen hochspielen und das alles immer ic-rp-gerecht, wird einfach schnell merken, dass der Tag zu kurz ist. Fazit ist: Man muss sich für das entscheiden, was einem Spass macht, bzw. wo man wirklich was erreichen möchte. Das Spiel bietet nur die Plattform dafür, was man gerne mit anderen unternehmen möchte.

Dann gibts natürlich immer den Neidfaktor, der hat etwas was ich nicht habe...

Man kommt natürlich nur an bestimmte Sachen wenn man entsprechenden Content bestreitet. Das ist Erwartung und Belohnung zu gleich. Dann muss man aber auch wirklich mal hinterfragen dürfen, ob nicht das Spiel sondern die Einstellung der Spieler fehlerhaft ist. Wer kein Interesse an PvP bzw. PvE hat, muss auch nicht mit entsprechend hochwertigen Ausrüstungsgegenständen rumlaufen.
 
Alt 13.02.2010, 20:11   #15
Gast
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Gerade was das Questdesign bei WoW angeht sehe ich da schon Fehler im Spiel und nicht bei den Spielern. Sich immer in anderen variationen wiederholende grind-quests, hin und wieder der ein oder andere beschützen/such Quest und ein paar wenige Ausnahmen wie das zuhören bei einer Geschichte die dem ein oder anderen vielleicht ein minimum an atmosphäre vermittelt haben. Das wird SWtOR besser machen hoffentlich es wird auch wieder einige Rätsel wie bei KotOR geben (die Rätsel waren für mich das Salz in der Suppe). Es werden Gespräche und eine Charakterentwicklung möglich sein - grundlegende Aspeckte eines Rollenspiels die in WoW keine Rolle gespielt haben. Daher sehe ich für SWtOR nicht so schwarz wie viele hier im Forum scheinbar. Ok ich gebs zu insgeheim habe ich seit Jahren auf ein online KotOR gehofft. Auch wenn es das nicht wird bin ich guter Dinge ein ansprechendes MMO vorzufinden.

Zum late game content: Irgendwann geht jede Geschichte die von niemandem weitergeschrieben wird zu Ende. Bis Bioware eine/n Erweiterung/Patch nachlegt der neuen content bringt müssen wir uns entweder mit Wiederholungen welcher Form auch immer (Quests,Flashpoints/Instanzen, Minispiele wie Pazaak/Swooprennen/Raumschlachten, crafting) begnügen oder den PC ausschalten. Vielleicht gibt es auch noch eine andere Möglichkeit...?

Wie währe es denn wenn die Spieler die Geschichte selbst weiterschreiben? Ganz Rollenspiel mässig.... Das geht natürlich nicht wirklich gut wenn man die ganze Zeit out of Charakter spielt und gleich jeden gegnerischen Spieler umhaut den man sieht (wie es bei WoW üblich ist). Natürlich gehört auch PvP in einem Kriegsspiel auf jeden Fall in den "endcontent" ob sich PvP nicht irgendwann auch nur noch Wiederholt ist sicher strittig, aber interessant gestaltet kann es auch viel Abwechslung bieten. Ich hoffe Bioware tut einiges dafür um diesen Teil interessanter zu machen: ein gutes Gilden und housing System; interessante, klassenspezifische PvP Quests und Events würde ich mir wünschen bis wir in neue Weiten aufbrechen können (oder so ähnlich ).
 
Alt 17.02.2010, 14:15   #16
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Ich habe WoW, WarO, SWG und AoC gespielt aber eines Fehlte allen bis auf PoBS - das Gefühl die Welt zu beeinflussen.
Ins besondere bei WoW hatte ich schnell das GEfühl einer absolut starren Welt, was die Welt für mich sehr künstlich erscheinen lässt.
Bei PoBS kann man durch geziehlte Angriffe auf NPC´s PvP-Areas erzeugen und letztlich Städte für die eigene Natzion einnehmen, was auf mich einen grossen Reitz ausgeübt hat und die Welt realistischer anscheinen ließ.
 
Alt 17.02.2010, 18:42   #17
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Das Problem dabei ist, dass kaum ein Entwickler den Mumm hat, an eine veränderliche Welt Vor & Nachteile zu knüpfen. Bei WoW zum Beispiel gibt es sowas vom Prinzip her: Halaa... aber interessiert das wen? Eher weniger. Es gibt einfach keine richtigen Vor & Nachteile das Stätdchen für sich einzunehmen. Zu groß ist die Angst der Entwickler, jemand könnte sich benachteiligt fühlen, oder man zwänge PvE'ler zum PvP und umgekehrt. Aber wer bemüht sich ohne Ansporn um einen Kampf?

Ich sehe das genauso wie du, und fände es genial könnte man die Welt verändern - eine gegnerische Stadt in Schutt und Asche legen (so wie es mal bei WAR angekündigt wurde...) und das wäre dabei nicht an irgendwelche Zeitfenster oder Timer gebunden. Aber soetwas werden wir nicht sehen, den genauso wie eine harte Todesstrafe, empfindet das ein mancher Spieler als störend, und im Zuge der Gleichberechtigung (und der Ökonomie) wird lieber ein halbgarer Kompromiss geschlossen: ein neues Halaa.
 
Alt 17.02.2010, 19:06   #18
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Erst wurde Halaa gut angenomen,aber was war das Resultat ?
Die Allianz hatte die ganze Zeit die Stadt,weil die auf unseren Server in der Überzahl waren,meist konnte man nur Nachts mal die Stadt erobern.
Aber sofort kamen die ersten Allis an ,als wir die endlich hatten und fingen wieder an zu bomben.
Hat Blizzard ja öfter probiert ,auch Pestländer oder Silithus sollte man offenes PvP haben,hat leider nie funktioniert.

Das beste Open PvP war eben noch damals ganz am Anfang,Tarrens Mühle und Southshore usw.( hat Gaahlz schon in einen anderen Thema erwähnt )
Stundenlang ging es da hin und her, ohne Belohnung oder irgendwas ,einfach aus fun^^
Einer kam in die Stadt gerannt,schreit:Tarrens Mühle wird angegriffen,alle sofort hin und dann kamen auch fast alle,heute intressierts kein wenn Thrall gekillt wird,mitten in Orgrimmar,gibt keine Epics.
 
Alt 18.02.2010, 00:09   #19
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Was ich auch gerne mal in einem mmorpg sehen würde sind von Spielern erstellbare Quests. Meinetwegen auch nur in einem spezifischem Areal nennen wir es Experimentierkasten. Da hat man am Anfang eine völlig Freihe Fläche und die Spieler können dann eine Weile selbst bauen und Quests erstellen (und natürlich die von anderen Lösen) und irgendwann wird die Fläche fürs "open-pvp" freigegeben und alles kann zerstört werden (was viele warscheinlich mit Freude sofort machen werden), dann fängt alles von vorne an. So würden immer neue Gebiete entstehen und man könnte seine Kreative Ader ausleben.

Ich würde wegen der von Xidia angesprochenen ungleichen Bevölkerung auf den meisten Servern einfach mal radikale Methoden einsetzen. Ab meinetwegen 40%/60% wird auf der 60% Seite die Charaktererstellung gesperrt und fertig (ich weiß das man auch die Service-Hotline während der Aktion dicht machen sollte die vielen maulenden Kunden hält niemand aus).
 
Alt 18.02.2010, 06:14   #20
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Zitat:
Zitat von Xidia
Erst wurde Halaa gut angenomen,aber was war das Resultat ?
Die Allianz hatte die ganze Zeit die Stadt,weil die auf unseren Server in der Überzahl waren,meist konnte man nur Nachts mal die Stadt erobern.
Aber sofort kamen die ersten Allis an ,als wir die endlich hatten und fingen wieder an zu bomben.
Kann ich zwar als ehem. Alli so nicht bestätigen, ich weiß aber worauf du hinaus willst

Zitat:
Zitat von Xidia
Hat Blizzard ja öfter probiert ,auch Pestländer oder Silithus sollte man offenes PvP haben,hat leider nie funktioniert.
Und alle haben eins gemeinsam, es gibt keine Vor- oder Nachteile für die es sich zu kämpfen lohnt. Was soll man auch Open-PvP machen. ohne was davon zu haben? Motivation ist das Stichwort. Arena machts vor, da gibt es Rüstungssets als Belohnung für Erfolg.

Zitat:
Zitat von Xidia
Das beste Open PvP war eben noch damals ganz am Anfang,Tarrens Mühle und Southshore usw.( hat Gaahlz schon in einen anderen Thema erwähnt )
Stundenlang ging es da hin und her, ohne Belohnung oder irgendwas ,einfach aus fun^^
Einer kam in die Stadt gerannt,schreit:Tarrens Mühle wird angegriffen,alle sofort hin und dann kamen auch fast alle,heute intressierts kein wenn Thrall gekillt wird,mitten in Orgrimmar,gibt keine Epics.
Das waren andere Zeiten, keiner kannte WoW, die wenigsten waren schon im Endcontent, und wenn sind sie kläglich gescheitert...an eine Leistungsgesellschaft hat zu dieser Zeit noch niemand gedacht. Das mit der Belohnung sehe ich im übrigen anders. Was haben wir zu allererst gemacht sind wir in Tarrens Mühle oder Süderstade angekommen? Den Flugmeister und andere NPCs umgeholzt. Warum? Um den gegnerischen Spielern zu schaden. Heute geht das nicht mehr... zumindest nichtmehr mit niedrig leveligen Spielern. Wachen spawnen instant, der Flugmeister ist Elite und sowieso gibt es zich verschiedene Ausweichgebiete fürs leveln.
Da war unsere Motivation anderen zu schaden. Schadenfreude ist die schönste freude, und so grausam es klingt - es stimmt. Darum gibt es Dauer-Ganker, Leute die einen NPC blockieren oder die stundenlang im Startgebiet low-levels griefen. Diese Menschen bekommen keine spielbezogene Belohnung dafür, das Gehirn sorgt mit Dopamin dafür das es sich lohnt.

Zitat:
Zitat von Jarter
Ich würde wegen der von Xidia angesprochenen ungleichen Bevölkerung auf den meisten Servern einfach mal radikale Methoden einsetzen. Ab meinetwegen 40%/60% wird auf der 60% Seite die Charaktererstellung gesperrt und fertig (ich weiß das man auch die Service-Hotline während der Aktion dicht machen sollte die vielen maulenden Kunden hält niemand aus).
Da wäre ich sofort dabei. Allerdings würde das kaum ein Entwickler machen, denn das könnte ja den einen oder anderen Spieler vergraulen... Ich gebe zu, mich würde es auch stören, könnte ich nicht meine Klasse auf dem Server meiner Wahl erstellen, aber es geht halt nicht anders. Ist die Bude voll, muss sortiert werden. Das ist bei Discotheken schon seit langer Zeit die Norm.
 
Alt 18.02.2010, 12:19   #21
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AW: Grundsatzdiskussion MMO(RP)G

Zitat:
Zitat von MindtheMindtrick
Ich hab damals parallel RF Online gespielt, wo du keine Sekunde ruhig farmen oder leveln konntest, ohne das jemand versucht hat dich umzubringen, besonders wenn du auf kleinen Leveln warst.
Das war ein echter Krieg, indem nur die stärksten und/oder schlausten überlebt haben, obwohl es manchmal sehr nerfend war zum 20ten mal vom selben Camper umgebracht zu werden.
Das beste war dabei das du den Char hochgebracht hast, und selbst auf "Noob hunt" gegangen bist, um an deinen Peinigern Rache zu nehmen, was in blutlüstige ungeheuerlichkeiten ausartete, wie 175 umgebrachte Leute am Tag, zu nur 10 eigenen Toden. Nachdem das abgeklungen ist, hat man jdeden am leben gelassen, der rechtzeitig gewunken hat, ausser von ganz dummen Leuten, die, was Level angeht, nah bei dir selbst lagen.
und genau wegen dieser einstellung habe ich pyp hassen gelernt.
in dem meisten spielen gibt es mehrere parteien und einen brüchigen frieden, also würde es wirklich sinn machen das alles open-pvp ist. selbst als rollenspieler macht es sinn, denn in jeder welt (ja, auch der realen ;-) ) ist es numal so.
wenn ich auf gegenrischen gebiet bin und dort bodenschätze "stehle", ist es nachvollziehbar angegriffen zu werden, aber wenn ich ganz normal in der gegend rumlaufe oder vielleicht sogar auf neutralem gebiet bin und dann einfach weggeschnetzelt werde ist das meist sehr sinnfrei (vorallem wenn ich lowie bin und dann noch schön gecampt wird).
pvp-spruch 1: wir sind gegnerische fraktion, das ist halt so (die rp-ausrede).
bei so vielen spielern die so etwas machen und sich permanent nicht an den "friedensvertag" halten, wie lange würde es da wohl noch eine übereinkunft geben? das es grenzscharmützel gibt keine frage, aber wenn selbst nur jeder fünfte das macht, sind das andere dimensionen als ein scharmützel.
pvp-spruch 2: selber ausgesucht. ist ein pvp server, ich hatte das recht dazu (die us-ausrede).
klar habe ich es mir ausgesucht, klar hatte er das recht dazu. im zusatzparagraph blabla steht ich habe das recht waffen zu tragen (us-ausrede). nur das recht macht es nicht zur pflicht und vorallem ist das nicht die begründung für die nutzung. das man es darf wird zu oft als ausrede genutz das man es macht. warum macht man es (meisten) wirklich...weil man es will! zu viele leute (ich will nicht alle in einen topf werfen!!!) lassen einfach nur ihre schlechte laune raus oder sind auf so einer art egotripp :-S .
vielleicht sehe ich das einfach auch zu rp-mäßig und nicht von der spaßseite aus. ich empfinde es halt nicht als lustig andere menschen (die nunmal dummerweise hinter der spielfigur stehen ;-) ) sinnlos plattzumachen nur weil sie da sind. spaß beim pvp habe ich, wenn ich mich mit anderen messen kann (also sollten sie um mein level herum sein) und es rp-technisch in die welt passt. der spaß im anschließenden campen geht aber auch irgendwie an mir vorbei...vielleicht bin ich einfach zu alt :-D .
open pvp-wäre also eine schöne sache, aber ich befürchte das artet bei der menge an nicht-rp-spieler in dauergemetzel aus.
dinge wie pvp-zonen (warsong ect.) sind da dann wohl besser. es wird eine art grenzabschnitt dargestellt, in dem es immer wieder zu kleineren scharmützel zwischen unterschiedlichen gruppen kommt (halt etwas offizelles, was die regierungen unter den teppich kehren könnten und keine masse an individuelle überfällen).
 
Alt 18.02.2010, 14:06   #22
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Ich denke mal nicht, dass es freies PvP geben wird.
Wenn die mit dem Spiel wirklich Neukunden gewinnen und langfristig binden wollen, wird das Umschnetzeln der Low-Leveler eben jene Neukunden schnell wieder verschwinden lassen.
Ich werde die Leute nie verstehen, die den ganzen Tag lang Lowies abfarmen - einen anderen Reiz als die Gewissheit, dass man jemanden in die Spielspasssuppe gespuckt hat, kann es dafür nicht geben. Selbst Mob Gegrinde ist da ja noch eine Herrausforderung gegen.
 
Alt 18.02.2010, 14:36   #23
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Zitat:
Zitat von Schugger
Ich denke mal nicht, dass es freies PvP geben wird.
Wenn die mit dem Spiel wirklich Neukunden gewinnen und langfristig binden wollen, wird das Umschnetzeln der Low-Leveler eben jene Neukunden schnell wieder verschwinden lassen.
Ich werde die Leute nie verstehen, die den ganzen Tag lang Lowies abfarmen - einen anderen Reiz als die Gewissheit, dass man jemanden in die Spielspasssuppe gespuckt hat, kann es dafür nicht geben. Selbst Mob Gegrinde ist da ja noch eine Herrausforderung gegen.
Das ist ganz einfach lösbar, wenn man schlichtweg nur Leute in seinem Levelbereich umbringen kann. Kein vorhandenes Open PVP würde genauso Spieler fernhalten, wie wenn Highlevels Lowlevels töten.
 
Alt 18.02.2010, 14:57   #24
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Zitat:
Zitat von Aryno
Kein vorhandenes Open PVP würde genauso Spieler fernhalten, wie wenn Highlevels Lowlevels töten.
Das wage ich jetzt ernsthaft zu bezweifeln, wenn man sich die Gemeinde der Open PvP MMOs mal anschaut. Sicher, es hält welche fern ... aber doch eher die absolute Minderheit. Die Grundidee hinter Open PvP mag ja ganz nett sein, aber bisher hat noch jede Com es geschafft, dieses Spiel dann in den "quasi" Untergang zu reißen.
 
Alt 18.02.2010, 15:30   #25
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Eigentlich ist das Ganze sowieso nur Kaffeesatz-Leserei, weil einfach zuwenig darüber bekannt ist, wie das Spiel nun letztendlich aussehen wird.
Letzlich muss das jeder mit sich selbst abmachen, ob er mit der Entscheidung der Spieleentwickler - wie immer sie nun im Bezug auf die PvP Gestaltung aussehen mag - Leben kann oder halt nicht.
 
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