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Alt 26.09.2011, 11:30   #1
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Gildendilemma

Hallo Community

Bevor es persönliche Kritik hagelt – dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung und diese will ich Niemanden aufzwängen – wenn jemand zu den Argumenten eine andere Meinung hat, kann es gern hier posten – aber bitte nicht persönlich werden – Sinn meines Beitrags ist:

1. Mich interessiert wie andere Spieler die Punkte sehen
2. Gibt es heut zu Tage eine passende Gilde für solche Typen wie meiner einer?

Vielleicht bin ich der Einzige dem das so geht, aber ich denke nicht... und da ich keinen anderen Platz für diesen Beitrag gefunden habe (immerhin suche ich eine Gilde) poste ich das in diese Rubrik:

--------------------

Es gibt unzählige Gilden (SUPER) mit diversen Prinzipien – auch SUPER !!! Die Auswahl ist groß aber leider nicht immer erkennbar ob auch die Gilde zu einem passt – das stellt sich erst ingame heraus.

Bei einigen habe ich mich ins Forum eingetragen, Profil angelegt, Bewerbung reingestellt - Alles entsprechend den Bewerbungsregeln. Im Prinzip habe ich mit so einem Aufwand kein Problem - Schade nur, dass sogar auf Nachfragen per PM an die jeweiligen Gildenleader oder Admins keine Antworten kommen.

Ich finde es mittlerweile jedoch total Überzogen ein Bewerbungsformular auszufüllen, das nahezu einem Lebenslauf seiner eigenen Spielerkarriere
gleicht. Viele der Bewerbungsposts sind so ausführlich und die Aufnahme so Umständlich, dass in mir die Frage aufkommt ob es sich hier noch um das Motto "SPIEL" handelt...

Bedingungen wie TS Pflicht, x Stunden die Woche online sein, ein Vorstellungsgespräch per TS, vorzeitige Definition seines Chars und der Spielziele... uvm. wirken zwar auf den ersten Blick UNHEIMLICH professionell – dieses Merkmal wird jedoch nicht in der Kommunikation nach der Bewerbung umgesetzt. Es gibt einige – wahrscheinlich ganz tolle Gilden (möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht nennen) – auf deren Antwort ich bis heute warte – eine Absage ist ja auch schon etwas.

Störend und im Wiederspruch finde ich den Fakt, dass man sich nahezu bei jeder Gilde erst mal im Forum registrieren MUSS um überhaupt eine Bewerbung platzieren zu können – es geht auch anders – mit einem Gastzugang – muss nur der Forumadmin ermöglichen…
Wiederspruch deshalb, da ich bereits nach dem Registrieren ein Teil der Gildengemeinschaft bin – aber eben noch kein „berechtigtes“ Mitglied. Ich beantrage ja auch nicht bei einer Jobbewerbung erst mal einen Betriebsausweis – den bekomme ich erst wenn ich den Job habe…

Ich denke an meiner Person und meinen Bewerbungen kann es nicht liegen, denn mit 40 Jahren und als leitender IT Manager mit Personalverantwortung eines internationalen Unternehmens, Ehemann und Vater von 2 Kindern weiß ich mich zu artikulieren und habe Verständnis für einige „möchtegern“ Aufnahmeregeln – ich spiele da schon gerne mit – aber Alles hat seine Grenzen.

Ein weiterer störender Punkt ist die oftmals beschränkte Altersgrenze… warum zum Teufel gibt es 1000+ Gilden die nur Spieler ab 18 Jahren aufnehmen? Was soll das? Sollten wir „älteren“ (was nicht unbedingt bedeutet Erfahrenen) nicht als Vorbilder für die jüngere Generation dienen? Im Job, im Real-life, im Straßenverkehr, in der Kommunikation… überall – aber im Spiel gilt das nicht? Oft wird als Begründung für dieses Kriterium „Unreife“ oder „kindisch sein“ sowie „fehlende Zahlungsmittel“ oder „beschränkte Onlinezeiten“ (wegen den Eltern vielleicht) genannt… ich erinnere mich sogar eine Gilde gesehen zu haben die eine Kopie des Führerscheins oder Perso haben wollen – GEIL!!!

Für mich gelten Gilden die diese Einschränkung haben erst recht als „unreif“ und unfähig eine gute Gemeinschaft zu bilden – denkt mal darüber nach Ihr Gildenchefs der „erwachsenen“... ob ihr tatsächlich schon selbes so erwachsen seid… die Ausgrenzung von Minderjährigen ist unverantwortlich (wobei ich nicht der Einzige Alter Hase in einer Gilde sein möchte – aber dafür gibt es ja Möglichkeit zu sagen: wir haben nun genug junge Spieler).

Sollte nun Jemand mit Gildenverantwortung diese Zeilen lesen und sich nicht an meiner Meinung stören, freue ich mich über eine Einladung – aber schlussendlich entstehen die besten und erfolgreichsten Gilden über Kontakt ingame oder Emfehlung aus dem Spiel heraus – und dann sind Bedingungen wie Alter oder TS nicht mehr relevant – sondern die Art des Spielers, sein Erfolg und LVL des Spielers.

Soll mir keiner Erzählen einen 16 oder 17 jährigen saustarken und kooperativen Spieler nicht aufnehmen zu wollen, auch wenn die Gilde ab 18 ist…

Ich ärgere mich deshalb, da ich selber früher bei SW Galaxies, Jumpgate Classic, Archlord sowie anderen Onlinegames eine Gilde mit eigenem Forum und Allem was dazugehört hatte (ja… sogar auch genug Mitspieler) und diese neue Kastenentwicklung und absurden Aufnahmebedingungen nicht nachvollziehen kann.

Es scheint so, dass das Medium Onlinegame mittlerweile nur noch Leistungsbezogen und ohne Sinn für das wesentliche - nämlich „das Spielprinzip“ sich zu entwickeln scheint – daran sind jedoch nicht die Publisher und Hersteller schuld sondern die community.

In diesem Sinne bin ich mal auf eure Reaktionen und Meinungen gespannt - und immer cool bleiben...
 
Alt 26.09.2011, 11:49   #2
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AW: Gildendilemma

Genau, lieber FightAce, immer cool bleiben.

Ich kann deine Argumente zum größten Teil nachvollziehen, insbesondere die bezüglich der Bewerbungen.
Lass die Gilden mal Gilden sein. Während andere über ihre Bewerbung brüten, ihre Klassenrolle und Raidtage und Berufe festlegen usw. gehe ich draußen ein Eis essen.

Einer Gilde kannst du dich auch später anschliessen, wenn überhaupt. Eine Gilde kann auch ein Hinderniss sein. Ich genieße auch, trotz Kleinstgilde, erst einmal das Spiel für mich selbst. Dafür ist ein Spiel auch gedacht.

Dir viel Glück bei der Suche

Lylo
 
Alt 26.09.2011, 12:06   #3
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AW: Gildendilemma

Also ich weiß nicht, ob ich jetzt auf alle angesprochenen Punkte eingehen kann, mal schauen:

- Gilden verlangen zu viel Bürokratie zum Eintritt

Das Problem kann ich nicht nachvollziehen. Wenn mir irgendwo zuviel verlangt wird, geh ich da nicht hin. Ganz einfach.

Es gibt genug Gilden, die schreiben in ihrer Vorstellung "Hey, wir sind toll, spielen Imperium / Republik - komm zu uns." Ich persönlich würde in so eine Gilde nicht wollen. Wenn ich aber von einer Gilde erwarte, eine ansprechende Homepage zu haben, ein Konzept, Forum, TS, usw., wenn ich also von einer Gilde erwarte, dass bereits im Vorfeld sich Leute gewaltig Mühe (Zeit und Geld!) geben, etwas auf die Beine zu stellen, dann kann ich diesen Aufwand auch honorieren, indem ich mir meinerseits bei der Bewerbung ein wenig Mühe gebe

- Gilden verlangen zur Bewerbung bereits eine Registrierung

Ich weiß nicht, welche Gründe andere Gilden haben. Bei uns war es so, dass ohne die Registrierung das Forum mit unerwünschten Inhalten vollgespammt wurde und wir das nicht ständig löschen wollen. Es geht nicht darum, die Bewerber zu nerven, sondern um das Gildenforum zu schützen. Auch so, mit Registrierung, tauchen hin und wieder unerwünschte Posts auf, aber so ist es zumindest auszuhalten.

- ü18
zu demThema gibts bereits nen ausführlichen Thread:
Rekrutierung ab 18 -.-
Aber vielleicht erbarmt sich ja mal einer der Jugendlichen, mir zu erklären, was ihn dazu treibt, mit Leuten zusammen spielen zu wollen, die mit 40+ locker seine Eltern sein könnten und sich auch entsprechend benehmen?

Ich kann verstehen, dass es als Jugendlicher nervt, immer "ab 18" zu lesen. Aber das Schöne an einem MMO ist doch, dass es massenhaft Gilden gibt, aus denen ich mir die passende aussuchen kann. Und wenn es keine passende gibt, kann man immer noch selber eine aufmachen und alle besser machen, als die anderen. Meine Meinung...
 
Alt 26.09.2011, 12:07   #4
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AW: Gildendilemma

Hallo du,

eigendlich sehe ich das ganze genau wie du, bei vielen ist halt das sie die negative erfahrung gemacht haben mit (jüngeren spieler u18) ich persönlich auch und wen man da X-mal der verarschte war hat man einfach kein bock mehr. das ist aber alles bei jedem menschen verschieden. ich versuche mit der gilde das beste zu ereichen und wer nicht will der hat gehabt.
soweit zum alter...

betreff wunsch bewerbung und X erfahrung finde ich das auch übertrieben, da haben einige gilden eine erwartung von hast du nicht gesehn an erfahrung an skill what ever, das spiel ist nochnicht einmal spielbar. da finde ich das einfach fail von den jenigen. meine meinung.

neues spiel neues glück, jeder soll eine chance erhalten iwo einzusteigen und sich zu beweisen. klar ist erst wen man zusammen spielt kommt die wahrheit aufen tisch betreff passt derjenige zu uns ect.

naja solange das spiel nonet da is wird noch viel hier im forum kritisiert spekuliert und und und

jeder hat seine meinung und man soll denjenigen so lassen wie er glaubt. schliesslich ist noch NIE ein gelehrter vom himmel gefallen.

MfG Agent Wahlberg
Obsessed
 
Alt 26.09.2011, 12:09   #5
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AW: Gildendilemma

Auch wenn ich mich hier bei SWTOR nirgendwo beworben habe, sondern eine eigene Gilde gegründet habe, kamen mir beim Durchlesen mancher Gildenvorstellungen ähnliche Gedanken, wie du sie hier formulierst.

In einem, dir scheinbar wichtigem, Punkt bin ich mit dir allerdings nicht einer Meinung - das "Thema 18+". Hier wurde aber an anderer Stelle schon ausführlichst darüber diskutiert, deswegen nenne ich hier nicht nochmal alle Argumente.

Die Gastzugänge sind übrigens ins viele Foren deswegen deaktiviert (und das sollte dir als IT Fachmann eigentlich selbst einfallen), weil damit einfach zu viel Schindluder getrieben werden kann und wird. Deswegen kann ich es schon nachvollziehen, wenn man sich im jeweiligen Forum erst registrieren muss.
 
Alt 26.09.2011, 12:30   #6
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AW: Gildendilemma

Zitat:
Zitat von Kharys
Also ich weiß nicht, ob ich jetzt auf alle angesprochenen Punkte eingehen kann, mal schauen:

- Gilden verlangen zu viel Bürokratie zum Eintritt

Das Problem kann ich nicht nachvollziehen. Wenn mir irgendwo zuviel verlangt wird, geh ich da nicht hin. Ganz einfach.

Es gibt genug Gilden, die schreiben in ihrer Vorstellung "Hey, wir sind toll, spielen Imperium / Republik - komm zu uns." Ich persönlich würde in so eine Gilde nicht wollen. Wenn ich aber von einer Gilde erwarte, eine ansprechende Homepage zu haben, ein Konzept, Forum, TS, usw., wenn ich also von einer Gilde erwarte, dass bereits im Vorfeld sich Leute gewaltig Mühe (Zeit und Geld!) geben, etwas auf die Beine zu stellen, dann kann ich diesen Aufwand auch honorieren, indem ich mir meinerseits bei der Bewerbung ein wenig Mühe gebe

- Gilden verlangen zur Bewerbung bereits eine Registrierung

Ich weiß nicht, welche Gründe andere Gilden haben. Bei uns war es so, dass ohne die Registrierung das Forum mit unerwünschten Inhalten vollgespammt wurde und wir das nicht ständig löschen wollen. Es geht nicht darum, die Bewerber zu nerven, sondern um das Gildenforum zu schützen. Auch so, mit Registrierung, tauchen hin und wieder unerwünschte Posts auf, aber so ist es zumindest auszuhalten.

- ü18
zu demThema gibts bereits nen ausführlichen Thread:
Rekrutierung ab 18 -.-
Aber vielleicht erbarmt sich ja mal einer der Jugendlichen, mir zu erklären, was ihn dazu treibt, mit Leuten zusammen spielen zu wollen, die mit 40+ locker seine Eltern sein könnten und sich auch entsprechend benehmen?

Ich kann verstehen, dass es als Jugendlicher nervt, immer "ab 18" zu lesen. Aber das Schöne an einem MMO ist doch, dass es massenhaft Gilden gibt, aus denen ich mir die passende aussuchen kann. Und wenn es keine passende gibt, kann man immer noch selber eine aufmachen und alle besser machen, als die anderen. Meine Meinung...
Gut geschrieben, das kann ich so KOMPLETT unterschreiben

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht warum sich ein +40er mega darüber muckiert, das die meisten Gilden erst ab 18 sind. Als Vater von 2 Kindern sollte einem doch eigentlich bewusst sein warum es eine solche Regelung gibt.
Ich kann mir das nur so erklären, das du eine Gilde für *die ganze Familie* suchst. Solche gibt es sicherlich, wenn nicht selber was machen und eine eröffnen ^^
Oder aber an dir ist ein Sozialpädagoge verlorengegangen und du spielst hier quasi die Stimme der armen , geknechteten u18 Spieler.

Spätestens aber , wenn du alleine mit 5 unter 18 Jährigen im Ts hockst und sätze wie:
''Boah, Schule war heute wieder so ätzend, Lehrer Oberhampel, der Hu****sohn hat mich wieder so hässlich angemacht weil ich meine Hausaufgaben vergessen hab''

Oder im PVP: '' Boah, dieser Fick**, der kann doch GARNIX. Nur cheaten. Komm her du ****. Boah, ich könnte sowas von ausflippen. Nur so ne kleinen Spastis hier unterwegs die nix können''....

Spätestens dann solltest du kuriert sein... wenn nicht solltest du mal nen Arzt aufsuchen

Bevor du jetzt eventuell scharf zurückschiesst: Ich hab bewusst auch etwas überspitzt formuliert. Aber so oder so ähnlich ist mir das schon häufiger passiert, muss ich nicht haben. Also bitte nicht alles auf die Goldwaage legen jetzt

LG vom Thor
 
Alt 26.09.2011, 12:44   #7
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AW: Gildendilemma

Sehr schön verallgemeinert, Thor.

Es gibt da sehr wohl Unterschiede.
Es gibt genug u18 die nicht so reden und auch genug ü18 die es tun.


Wobei sich Ü18 wohl auch selten über Lehrer beschwert, das stimmt...
Da kommt dann eher sowas wie

''Boah, Uni war heute wieder so ätzend, Prof Oberhampel, der Hu****sohn hat mich wieder so hässlich angemacht weil ich meine Hausarbeit vergessen hab''

oder

"''Boah, Arbeit war heute wieder so ätzend, Chef Oberhampel, der Hu****sohn hat mich wieder so hässlich angemacht weil ich meine Unterlagen vergessen hab''
 
Alt 26.09.2011, 12:44   #8
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AW: Gildendilemma

der punkt ist doch ein einfacher: 1000 spieler - 1000 meinungen. wenn eine gilde genannte aufnahmebedingungen hat, oder altersbeschränkungen dann ist das so. zwingt dich niemand, dass du dich dort bewirbst. sollten die vorgaben nicht angenommen werden, bleibt die gilde memberlos. wenn nicht scheinen sich spieler anderer denke angesprochen zu fühlen. deine meinung in allen ehren aber ist sie letztlich nur eine von vielen. du wirst befürworter finden und leute anderer meinung. und das ist auch gut so.
 
Alt 26.09.2011, 13:10   #9
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AW: Gildendilemma

Zitat:
Zitat von Maradeur
der punkt ist doch ein einfacher: 1000 spieler - 1000 meinungen. wenn eine gilde genannte aufnahmebedingungen hat, oder altersbeschränkungen dann ist das so. zwingt dich niemand, dass du dich dort bewirbst. sollten die vorgaben nicht angenommen werden, bleibt die gilde memberlos. wenn nicht scheinen sich spieler anderer denke angesprochen zu fühlen. deine meinung in allen ehren aber ist sie letztlich nur eine von vielen. du wirst befürworter finden und leute anderer meinung. und das ist auch gut so.
Ich unterschreibe Mara's Meinung mal so und setzt hier jetzt nicht noch ausführlich meinen Senf dazu, da ich es eigentlich genauso sehe wie er.
 
Alt 26.09.2011, 15:27   #10
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AW: Gildendilemma

was mir beim ersten psot fehlt, sind die erwartungen die du hast. was suchst du? was erwartest du?
wenn man sich für eine "hardcore-gilde" bewirbt, dann wird zu recht eine ausführliche bewerbung erwartet, mit evtl referenzen was man bereits "erreicht" hat. ganz einfach weil bei diesen gilden eine vorgabe herrscht, möglichst schnell die letzten bosse zu legen. das erfordert meistens viel zeit und auch ein gewisses maß an geschick.

wenn du nur in einer "wir daddeln zusammen" gilde sein willst, dann erübrigen sich die meisten anforderungen. da kommts meist eher drauf an wer die gilde erstellt hat und mit wem er zusammen daddeln möchte. ist er selbst sagen wir mal 25, dann wird er möglichst solche leute haben wollen. aber dazu benötigt auch der halt einige infos.

oftmals kommt es bei den "nicht-hardcore-gilden" auf das "gefühl" an, ob jemand passt. und beim schreiben kann man viel erzählen. also möchte man die leute im ts hören, passst die stimme, redert der kerl einfach mal über gott und die welt mit, oder ist er ein eingebildeter schnösel?

ich hab auch schon viel erlebt, vor allem in wow, wo mitunter absolute rl-versager leute schriftlich oder verbal derbst angegriffen oder veräppelt haben. das muss nicht sein. wäre auch ein ausschlußkriterium.

wenn eine gilde "18+" schreibt, ist das eine art geisteshaltung, die damit zum ausdruck gebracht werden soll. damit hat man eine art disclaimer, sollten minderjährige inhalte auf hp oder im ts mitbekommen die für sie nicht gedacht sind. viele gilden brechen diese regel, wenn in einem gespräch oder in der bewerbung eine gewisse übereinstimmung in der geisteshaltung festgestellt werden kann.

zu dir als person, wenn du in dem ton den du in dem thread anschlägst bewerbungen verfasst hast, kann es durchaus nicht unbedingt verwunderlich erscheinen wenn du nicht sofort mit offenen armen empfangen wirst.
mach dich frei, und versuche deine eigenen sätze aus der sicht eines unbekannten zu interpretieren.
auch wen das vielleicht nicht deine absicht ist, aber du wirkst jetzt nicht unbedingt so sympathisch als dass z.b. ich sofort lust hätte, mich länger mit dir zu unterhalten oder evtl über monate/jahre zusammen zu spielen.

es sind nicht unbedingt immer nur die anderen, die schuld sind. evtl hast du ein problem damit, dich unterzuordnen? oder wenn du selbst ein tolles konzept hast das bisher so noch nicht zu finden ist, gründe doch eine eigene gilde?
ich weiß, dass bei berufstätigen dann natürlich der faktor zeit extreme auswirkungen hat, als leiter erstmal alles drumherum klären, verwalten, verhandeln, schlichten, regeln, und dann vielleicht doch noch ein wenig spielen können. bei sagen wir evtl 2std/tag (evtl anders auf einzelne tage verteilt) kommt man da selbst nicht zu allzuviel spaß.
aber vielleicht könnte ein durch dich erdachtes konzept andere begeistern, die dann diese arbeit vielleicht sogar gänzlich übernehmen?

egal was du machen willst, viel erfolg und glück, letzten endes natürlich spaß wünsche ich dir!
 
Alt 26.09.2011, 15:44   #11
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AW: Gildendilemma

Zitat:
Zitat von FightAce
Hallo Community

Bevor es persönliche Kritik hagelt – dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung und diese will ich Niemanden aufzwängen – wenn jemand zu den Argumenten eine andere Meinung hat, kann es gern hier posten – aber bitte nicht persönlich werden – Sinn meines Beitrags ist:

1. Mich interessiert wie andere Spieler die Punkte sehen
2. Gibt es heut zu Tage eine passende Gilde für solche Typen wie meiner einer?

Vielleicht bin ich der Einzige dem das so geht, aber ich denke nicht... und da ich keinen anderen Platz für diesen Beitrag gefunden habe (immerhin suche ich eine Gilde) poste ich das in diese Rubrik:
Hallo,

hm.... ich wüsste nicht warum das jetzt nen Dilemma ist, wenn du eine Gilde mit einem guten System, netten leuten und vielen Freiheiten willst. So gibt es sehr viele gute Gilden. Ich habe gerade über 100 Gilden durch forstest, da ich eine Zusammenfassung für die Republik erstellt habe, oder besser gesagt bin ich noch dabei. Darum kann ich dir versichern, das du wenn du wirklich interesse an einer Gilde hast viele finden wirst die deinen wünschen entgegen kommen.

Und was deine Kritik angeht, so ist das vielleicht deine Meinung und die möchte ich dir auch gar nicht ausreden. Doch die meisten Menschen haben nun mal Ihre eigenen Meinungen und besonders Gildenmeister oder Gildengründer (was wohl passender ist) neigen dazu sehr viel herzblut in die erschaffung einer Gilde zu stecken.

Ich und auch die anderen möchten lediglich das beste hervor bringen um spaß zu haben. Was das beste ist, das muss jeder für sich beurteilen. Da her stimme ich Kharys zu, wenn dir eine Gilde oder mehrere zu aufwändig erscheinen, dann lass sie einfach links liegen.
 
Alt 26.09.2011, 16:02   #12
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AW: Gildendilemma

Ich finde es mittlerweile jedoch total Überzogen ein Bewerbungsformular auszufüllen, das nahezu einem Lebenslauf seiner eigenen Spielerkarriere gleicht. Viele der Bewerbungsposts sind so ausführlich und die Aufnahme so Umständlich, dass in mir die Frage aufkommt ob es sich hier noch um das Motto "SPIEL" handelt...[/quote]Ich denke mal die meisten Gilden, sortieren so schon ihre Anwärter aus und des weiteren läuft es schon seit Jahren so und ist fast schon zu einer Tradition verkommen.

Bedingungen wie TS Pflicht, x Stunden die Woche online sein, ein Vorstellungsgespräch per TS, vorzeitige Definition seines Chars und der Spielziele... uvm. wirken zwar auf den ersten Blick UNHEIMLICH professionell – dieses Merkmal wird jedoch nicht in der Kommunikation nach der Bewerbung umgesetzt. Es gibt einige – wahrscheinlich ganz tolle Gilden (möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht nennen) – auf deren Antwort ich bis heute warte – eine Absage ist ja auch schon etwas.[/quote]Das es ein Unding ist, das einiges Gildenleader nicht antworten stimme ich dir zu, das liegt aber auch an der Arroganz und Eitelkeit, welche manche Gildenleader an den Tag legen. Manche sind sich dann einfach zu fein dazu... Wer darauf jetzt anspringt und beleidigt ist....

Störend und im Wiederspruch finde ich den Fakt, dass man sich nahezu bei jeder Gilde erst mal im Forum registrieren MUSS um überhaupt eine Bewerbung platzieren zu können – es geht auch anders – mit einem Gastzugang – muss nur der Forumadmin ermöglichen…
Wiederspruch deshalb, da ich bereits nach dem Registrieren ein Teil der Gildengemeinschaft bin – aber eben noch kein „berechtigtes“ Mitglied. Ich beantrage ja auch nicht bei einer Jobbewerbung erst mal einen Betriebsausweis – den bekomme ich erst wenn ich den Job habe…[/quote]Das Problem bei einem Gastzugang ist, das damit viel Mist gestrieben wird. Wir, besser eine Gilde, in der ich eine gehobene Position einnehmen durfte, haben das mal so versucht und man hat von 10 Beiträgen nur 2 ernst gemeinte gehabt. Ja natürlich, das lag daran, das wir uns eine Gilde Ingame zum Feind gemacht haben, welche alles zu persönlich nahm aber das gehört jetzt hier nicht hin.... Was ich damit sagen will ist, das es einfach eine kleine Absicherung ist und die meisten Gilden löschen die Accounts von abgewiesenen Bewerbern sowieso.

Ich denke an meiner Person und meinen Bewerbungen kann es nicht liegen, denn mit 40 Jahren und als leitender IT Manager mit Personalverantwortung eines internationalen Unternehmens, Ehemann und Vater von 2 Kindern weiß ich mich zu artikulieren und habe Verständnis für einige „möchtegern“ Aufnahmeregeln – ich spiele da schon gerne mit – aber Alles hat seine Grenzen.[/quote]Die Frage die ich mir stelle, was für Ausnahmeregeln und was du damit genau meinst.

Ein weiterer störender Punkt ist die oftmals beschränkte Altersgrenze… warum zum Teufel gibt es 1000+ Gilden die nur Spieler ab 18 Jahren aufnehmen? Was soll das? Sollten wir „älteren“ (was nicht unbedingt bedeutet Erfahrenen) nicht als Vorbilder für die jüngere Generation dienen? Im Job, im Real-life, im Straßenverkehr, in der Kommunikation… überall – aber im Spiel gilt das nicht? Oft wird als Begründung für dieses Kriterium „Unreife“ oder „kindisch sein“ sowie „fehlende Zahlungsmittel“ oder „beschränkte Onlinezeiten“ (wegen den Eltern vielleicht) genannt… ich erinnere mich sogar eine Gilde gesehen zu haben die eine Kopie des Führerscheins oder Perso haben wollen – GEIL!!!
Für mich gelten Gilden die diese Einschränkung haben erst recht als „unreif“ und unfähig eine gute Gemeinschaft zu bilden – denkt mal darüber nach Ihr Gildenchefs der „erwachsenen“... ob ihr tatsächlich schon selbes so erwachsen seid… die Ausgrenzung von Minderjährigen ist unverantwortlich (wobei ich nicht der Einzige Alter Hase in einer Gilde sein möchte – aber dafür gibt es ja Möglichkeit zu sagen: wir haben nun genug junge Spieler).[/quote]Also das mit Führeschein bzw. Personalausweis ist schon strange, aber ich kann mir vorstellen woher die Idee stammt. Es gibt seit längerer Zeit auf dem RP/PVP Server Asgard von AOC das "Programm" das jeder seinen Charakter-Bildschirm als Bilddatei an die Gildenleader schicken muss, damit er nicht mit einem Charakter, welcher eventeuell nicht bekannt ist, das RP des Servers stört. Einige Gilden dieses Server sind aber auch soweit gegangen, das sie Kopien der Personlaausweise verlangen.
Eine Kopie des Perso zu verlangen und auch zu behalten ist illegal, falls man dazu nicht die nötige Berechtigung hat und die haben Gildenleiter lange nicht.

Die Altersbeschränkung ist halt ein Thema welches schon über Jahre diskutiert wird und man keinen Konsenz findet. Wir waren Anfangs auch der Meinung, das wir erst ab 18 aufnehmen möchten, haben dann auch die Einsicht erhalten, das die Jugend unsere Zukunft ist und haben somit vor kurzem unser Mindestalter rausgenommen.
 
Alt 26.09.2011, 16:20   #13
Gast
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AW: Gildendilemma

Nun was das Thema angeht , so denke ich , dass man den Grund der
Altersbeschränkung eigentlich lockerer sehen sollte , da wie Ich persönlich
empfinde, nicht unbedingt das Alter ein Aussagepunkt über das Verhalten
eines Menschen darstellt , sondern die persönliche Einstellung dabei
maßgeblich ausschlaggebend ist, sowie sich durch die Erfahrungen und
Einflüsse bedingt , welche man erlebt hat.

Es mag sein , dass manche jüngere Spieler zu kindischen Neigungen
neigen und ein albernes oder gar ein respektloses Verhalten an den Tag
legen , doch so sei auch gesagt , dass es auch genügend ältere Personen
gibt , die auch ein zweifelhaftes Verhalten an den Tag legen. Zwar mag
dies vielleicht in anderen Verhaltensweisen sich ausdrücken , wie zum
Beispiel gezieltes Mobbing ala Fahrradprinzip oder einem sogenannten
Nerdwar , doch sowie man verallgemeinert , so tut man Jenen bitteres
Unrecht , die ein gesittetes und kultiviertes Verhalten an den Tag legen.

Eben jenes findet man nur heraus , wenn man versucht freundlich und
einfühlsam auf eine Person einzugehen und versucht gewisse Verhaltens-
weisen gezielt zu hinterfragen. Weswegen tut jemand etwas genau und
aus welchem Grunde.

Was Privatgespräche im Gildenchat oder im TS bzw. Skype angeht,
so habe ich nichts dagegen. Ich höre sogar gerne meinen Leuten
bei solchen Gesprächen zu und versuche wenn möglich immer
ein offenes Ohr zu haben oder mit Rat zur Seite zu stehen.

Für mich als Gildenleiter gehört es mit zu meinen Pflichten
mich nicht nur spielerisch und rpmäßig um meine Gilde zu
sorgen sondern auch auf menschlichem Wege , was wie ich
finde ein wichtiger Baustein zur Steigerung des Wir-gefühls
und Miteinander einer Gilde ist.


Um auf die Sache mit dem Lebenslauf zurück zu kommen , so
ist dies vielleicht ein wenig aufwendig zugegeben, doch so ist
es als Rollenspielgilde nun interessant , wie der Andere sich
das Rp untereinander vorstellt , damit man sich aufeinander
einstellen und abstimmen kann.


Was nun feste Spielzeitenregelungen angeht, so bin ich
da immer recht flexibel und frage zumeist vorher immer
nach wie weit das Interesse an einer Sache besteht und
wie viele wo und wann Zeit haben. Der persönliche
Einsatz ist schon wichtig und ausschlaggebend,
aber er sollte nicht dabei in zu hohen Zwang ausarten.
Man spielt ja zum Spaße und zur Freude wegen nicht
um nun irgendjemanden etwas beweisen zu müssen.

Was nun den von dir angesprochenen Punkt angeht,
dass sich wenige bis keiner , der Gildenleiter zurück
gemeldet hat ist schon komisch und für mich in dem
Punkte erklärbar , dass das Spiel noch nicht draußen ist
und so das Gildenmanagement wohl etwas lockerer
angesehen wird . Doch denke ich , dass es sicher
auch Gildenleiter gibt , die einmal täglich bzw.
wöchentlich nachsehen , ob Bewerbungen eingegangen
sein mögen . Ich denke, man kann dies wie auch echte
Bewerbungen im wahren Leben ansehen nur , weil sich
nun ein paar nicht melden oder absagen sollte man nun
nicht aufgeben . Irgendwo so findet sich immer irgendetwas
für einen . Es mag zwar nicht immer ganz einfach sein , aber mit
etwas Glück findet sich schon etwas, wo man hineinpasst und gut
mit den Leuten auskommt.


Euer Tars Janu . Gildenleiter der Kinder Areshars
 
Alt 26.09.2011, 16:30   #14
Gast
Gast
AW: Gildendilemma

Bevor es persönliche Kritik hagelt – dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung und diese will ich Niemanden aufzwängen – wenn jemand zu den Argumenten eine andere Meinung hat, kann es gern hier posten – aber bitte nicht persönlich werden –[/quote]Ich vermeide es gerne, persoenllich zu werden. Habe auch nur eine Meinung dazu, die ich loswerden will.

Auf die Altersvorgaben gehe ich auch nicht weiter ein, dazu gibt's wirklich schon genug Posts. Wer in seiner Gilde keine unter 18jaehrigen haben will, wird seine Gruende dafuer haben und fertig. Kein Grund, das anzuprangern oder einem gar seine Meinung dazu aufzuzwaengen. Das ist so und fertig! (G. Schroeder)

Zu den verschiedenen Aufnahmekriterien sei auch nur soviel gesagt, dass auch hier jeder Gildenmeister seine Vorstellungen hat, wie er Mitglieder seiner Gilde werben moechte.
Dass es "nur" ein Spiel ist, ist schon richtig, aber auch in einem Spiel sollte man die Tugenden des realen Lebens anwenden duerfen.
Eine Gilde steht fuer eine Gemeinschaft. Wer eine Gemeinschaft sucht, wird erstmal schauen, welche fuer seine Ideale einigermassen passend erscheinen. Hat man eine gefunden, dann sicher aufgrund einiger Informationen, die ueber diese Gemeinschaft bekannt gegeben wurden.
Also kann man doch dann als Gemeinschaft auch erwarten, dass einer, der in diese Gemeinschaft aufgenommen werden will, sich auch praesentiert. Und zwar so gruendlich wie moeglich, aber auch in einem Rahmen, wo ich nicht zuviel persoenliches preisgeben muss. Da kann man trotz Fragebogen ja gut und gerne ein paar Informationen fuer sich behalten, wenn man sie nicht preisgeben will. Dann waeren aber ein paar erklaerende Worte darueber nicht schlecht.

Alles in allem sucht sich eine Gilde natuerlich Leute, die sich nicht gross an ihren Aufnahmekriterien stoeren sondern die Vorgaben erfuellen, die zur Gildenaufnahme noetig sind.
Zum anderen sucht sich einer doch auch so eine Gilde, die von der Beschreibung her zu einem passt, fuegt sich den Aufnahmekriterien, oder nicht.
Jedem das seine.

Wem gar nichts passt, der ist frei darin, selbst eine Gilde zu gruenden. Muss ja nicht vor dem Release sein. Nur die Ruhe, und immer cool bleiben.
 
Alt 26.09.2011, 16:36   #15
Gast
Gast
AW: Gildendilemma

Ich sehe das genau so. Leider gibt es viele Gilden wo man wirklich den Glauben bekommt sich um einen Arbeitsplatz zu bewerben und es einem richtig schwer gemacht wird überhaupt reinzukommen aber diese Gilden mach mir auch schlussendlich nicht wircklich Spass da die meist auch nur Raiden und man das Gefühl bekommt spielen zu müssen. Klar wirkt es professionell ! Aber wo hört es auf und wo fängt es an ?

Was mir aber auch offt auffällt das es aber auch viele Spieler gibt die sich nichts erarbeiten wollen und sich einfach nur ein gemachtes Nest sezten wollen und ich für meinen Teil finde genau das macht den Reiz des spielens aus sich was gemiensam erarbeiten.

Deshalb arbeite ich mit meiner Gilde nach einem anderen Prinzip. Wir streben ein Durchschnittsalter von 25-30 Jahren an und verlangen keinen Bewerbungsbogen und das ist auch gut so. Schliesslich bewirbt man sich bei einem Spiel und nicht bei einem Arbeitsplatz. Und ich freu mich schon riesig drauf mit der Gilde alles zu erarbeiten endecken usw.

Ich finde es reicht völlig aus wenn man sich mit einer Neubewerbung ein wenig unterhällt und damit super absprechen kann wie man sich das in der Gilde Vorstellt und vorallem ist es viel persönlicher.

Ups soviel wollt ich eigentlich gar nicht schreiben nun ist mein Beitrag doch etwas länger geworden als geplant.

Ich finde diese Thema ist eine recht interessante Diskussion und respektiere auch die Meinung anderer.
 
Alt 26.09.2011, 16:47   #16
Gast
Gast
AW: Gildendilemma

Das wird aber schwierig werden, wenn es ueberhaupt keine Gildenrichtlinien gibt. Ein paar Dinge sollten doch meiner Meinung nach "geregelt" sein.
Zumindest, was das PvE angeht. Wie ist die Lootverteilung beispielsweise geregelt? wenn genug Member vorhanden sind, wer raidet mit? gibt"s da Vorgaben oder raidet man einfach drauflos?
Das sind nur zwei Beispiele von Dingen, die meiner Meinung nach besser vorab bekannt sein sollten.
Erst mal lustig in die Gilde eintreten, dann den TS ein wenig unterhalten, um dann festzustellen, das ist doch nix fuer mich, finde ich ein wenig blauaeugig.
Wenn du pech hast, kannst du deinen TS irgendwann wegschmeissen, weil er voll mit Leuten ist, die mit deiner Gilde aber so gar nix mehr zu tun haben. Einfach weil du mal deine Zugansdaten hergegeben hast an jemanden, den du so gar nicht kennst.

Ist auch wie beim Forum, wo man sich erstmal anmelden muss, damit man mehr Inhalte sehen kann. finde ich einen gewissen Selbstschutz der Gilden und ist somit absolut in Ordnung.

Wer jemandem freien Zugang zu allen Inhalten zuteil werden laesst, braucht sich nicht wundern, wenn er eines Tages selbst nicht mehr auf seine Forumsseite kommt.
Aber das nur am Rande und ist wohl auch nur in extrem seltenen Faellen so. Durchaus aber schon vorgekommen.

Ich kann mich auch nur diversen Vorrednern anschliesen: jeder so, wie er es fuer sich am liebsten hat. Es findet sich zu jedem Topf der passende Deckel.

So long.
 
Alt 26.09.2011, 16:50   #17
Gast
Gast
AW: Gildendilemma

Ich kann dem TE in weiten Teilen nur zustimmen.
Für mich persönlich ist mittlerweile die größte Herausforderung eine passende Gilde zufinden.
Im Gegensatz zum TE reicht mir mittlerweile das +18 bei einigen Gilden schon nicht mehr aus, da ich gemerkt habe das ich meistens mit der Asdrucksweise nicht mehr klarkomme. Nicht falsch verstehen... ich habe garnichts gegen einen guten Flame... aber das niveaulose Gebrabbel was oft kommt geht halt nicht mehr.
Ich war sehr froh als ich eine Gilde fand die als erstes ein TS-Casting mit jedem Bewerber durchführen und die Aspiranten zu 3t in die "Mangel" nehmen. Einfach um sicherzustellen das er zu den anderen Membern passt und man sich halt versteht. Lieber gleich am Anfang feststellen das man nicht miteinander kann als nach 2 Monaten im Spiel. Im Gegenzug kann man halt auch gleich die Gildenleiter abklopfen... gucken wie sie auf Kritik reagieren und was sie vorhaben und bieten. Ich habe zuviele Gilden gesehen die eine lange Liste an Anforderungen an die Spieler stellen... selber aber nur sowas hinschreiben wie: TS3, HP und fähige Gildenleitung -> reicht mir nicht.

hf
lite
 
Alt 26.09.2011, 16:58   #18
Gast
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AW: Gildendilemma

Um als Gildenleiter mal etwas dazu zu sagen und da auch wir diverse Dinge erwarten, der Versuch einer Erklärung (zumindest einiger Punkte).
Es sei aber auch gesagt, dass die Interessenlage zwischen potenziellen Mitgliedern (oder festen) und Leitern manchmal eine andere ist.

Es geht nicht nur darum, ob die Gilde zum neuen Mitglied passt. Das ganze muss auf Gegenseitigkeit beruhen. Genauso wie ein Mitglied insbesondere pre-Release Schwierigkeiten hat die richtige Gilde zu finden, ist es für die Gilden auch schwierig einzuschätzen, wer in die Gemeinschaft passt und wer nicht.
Immerhin besteht die Gefahr, dass man jemanden aufnimmt, der Unfrieden stiftet, später ingame anfängt zu ganken, eigentlich gar keinen Bock auf RP hat ... die Liste könnte ewig so weiter gehen.
Es gibt viele Dinge, die einer Gemeinschaft schaden können. Was das im Einzelnen ist, hängt dabei von der jeweiligen Gemeinschaft ab. So kann es etwa sein, dass Punkte, die eine Gilde auf keinen Fall möchte, bei einer anderen Gilde unbedingt erforderlich sind.

Eine Gilde ist eine kleine Mini-Gesellschaft, die sich eigene Regeln setzt und hoffentlich einhält. Deshalb kann man einer Gilde, die auf Fähigkeiten im Raid setzt, wohl nur schwer einen Vorwurf machen, genauso wie man keiner Gilde vorwerfen kann, dass sie ausschließlich RPt und von den Mitgliedern ähnliches erwartet.
Beides ist bei meiner Gilde nicht der Fall, es sind aber gute Beispiele dafür, wo man ansetzt, um Kriterien zu finden, nach denen man später beurteilt, ob man jemanden aufnimmt oder nicht. Hat man das getan, ist der erste Schritt in Richtung einer Verfahrensweise geschaffen.
Man könnte nun fragen, warum man überhaupt ein Verfahren finden will, doch egal wie man es dreht und wendet, auch die Entscheidung keine Kriterien zu veranschlagen, ist ein Verfahren, nur ein recht einfaches und idR kurzes.
Eine Gilde, die keine Kriterien hat und jeden jederzeit aufnimmt, wird zweifellos schnell feststellen, dass man sich damit selbst beschneidet und dass es so schneller Ärger geben kann, weil sehr viele unterschiedleiche Interessen kollidieren können.
Das soll nicht heißen, dass das nicht funktionieren kann, es ist einfach ein anderes System, doch wie ich finde, eines mit Risiko.

Problematisch ist es dann natürlich, wenn von den Ansprechpartnern niemand zur Verfügung steht und Bewerbungen schlicht und ergreifend nicht bearbeitet werden. Das kommt mir ebenso befremdlich vor und entspricht nicht meiner Philosophie.
Ich für meinen Teil stehe jedenfalls immer zur Verfügung. Dass das nicht 24/7 der Fall sein kann, sollte aber ebenso klar sein.

Als Gildenleiter finde ich es nicht richtig - da stimme ich zu - wenn man persönliche Daten verlangt. Gerade, da diese dann u.U. in einem öffetnlichen Teil des Forums stehen, wo wirklich jeder lesen kann, insbesondere Bots von Suchmaschinen.
Wenn solche Angaben freiwillig gemacht werden, ist das natürlich nicht mehr in der Macht der Gilde.

Andere Bedingungen, wie TS-Pflicht oder Mindestspielzeiten entsprechen meinen Vorstellungen ebnfalls nicht. Ich tolleriere das aber, denn eine Gemeinschaft schafft sich - wie gesagt - eben ihre eigenen Regeln.
Wenn jemandem das nicht zusagt, sollte er weiter suchen und sich nicht lange aufhalten. Es wird immer Gilden geben, die soetwas nicht haben. Auch wenn es bei der aktuellen Vielzahl wohl schwierig ist, die richtige herauszufiltern.
Wir Sarrelon Aces jedenfalls bauen auf Frewilligkeit, aber auch das hat seine Vor- und Nachteile, so dass es am Ende nur auf die Abwägung ankommt, die die Gilde gemacht hat, bei der solche Voraussetzungen bestehen.

Du sprichst von der vorzeitigen Definition des Chars. Ich bin mir nicht sicher, ob du damit die Klasse meinst, oder etwa einen RP-Hintergrund.
Für Gilden kann es zur Planung recht hilfreich sein, wenn Leute sich festlegen, welche Klasse sie spielen werden, weil es eigentlich meist besser ist, ausgegelichen zu sein, was den Klassenpool angeht.
Man stelle sich einen Gildenraid mit 20 Tanks vor. Das macht keinen Spaß und man ist zu stark abhängig von Zufall oder anderen Gilden/Spielern. Wenn man aber einen Raid bieten möchte, muss man auch die Voraussetzungen schaffen.
Selbst wenn man Instanzen machen möchte, kann es schwierig werden. Angenehm und gut für die Gemeinschaft ist es, wenn man zusammen etwas machen kann. Dann muss der Klassenpool aber auch vielfältig genug sein.
Spieler gibt es in MMOs so viele, dass man nur zu wenigen freundschaftliche Bindungen entwickeln kann. Eine Gilde aus Gleichgesinnten erhöht die Chancen innerhalb dieser Gilde neue Freunde oder Bekannte zu finden, mit denen man sich versteht, gewaltig.

Um das nicht zu gefährden, muss man aber eben darauf achten, wen man aufnimmt. Selbst wenn man einen "Störenfried" wieder rausschmeißt, kann schon ein Schaden an der Gemeinschaft entstanden sein, der ärgert. Deshalb entscheiden sich wohl viele Gilden dafür, möglichst genauer hinzusehen und deshalb gibt es gewisse Kriterien.
Um alles passend zu bekommen versucht man Leute zu finden die passen. Wenn eine Gilde dann also Spieler hat, die mindestens 20 Stunden pro Tag spielen, will sie vielleicht nur Spieler, die genauso Zeit haben. Das Beispiel sit überzogen und ich bin auch kein Freund von sowas, aber als autonome Gemeinschaft dürfen sich Gilden auch ihre eigenen Regeln schaffen. Manche davon sind für das Funktionieren dieser Gemeinschaft vermutlich sogar unverzichtbar.

Was den Charakterhintergrund angeht, ist das für RP-Gilden nicht untypisch. Natürlich ist das keine Begründung. Es geht dabei aber eigntlich gar nicht so sehr darum, dass derjenige einen Hintergrund hat, sondern dass man einen - zugegeben, zunächst nur knappen - Eindruck von dessen RP-Talent erhalten kann. Weiterführendes Foren-RP in der Bewerbung kann das ganze dann noch passend abrunden.
Insbesondere vor Release gibt es leider nicht die Möglichkeit ingame zu RPen. Ich würde genaus das - oder allgemein das ingame-kennelernen - aber vorziehen.
Im Grunde sollte es dabei nicht auf das Talent an sich ankommen, sondern vielmehr um den Beweis, dass wirklich Interesse daran besteht. Wenn jemand keine Lust aufs RPen hat, wäre er in einer RP-Gilde wohl falsch. Diese Voraussetzung dient gewissermaßen also als Filter, der keineswegs perfekt ist.

Als Admin kann ich dir bezüglich der Registration sagen, dass ich für unsere Gilde Bewerbungen von Gästen ablehne. Überhaupt das jemand mit einer Gast-Account schreiben kann, will ich nicht.
Zum einen ist man auf die Sicherheit von Captchas und Co angewiesen, um sich gegen Spam-Bots zu wehren, die doch immer mal wieder Lücken finden, zum Anderen muss man sich sonst Sorgen um Leute machen, die zum Spaß Blödsinn ins Forum schreiben, oder Fake-Bewerbungen verfassen.
Texte sind schnell geklaut und kopiert und selbst wenn jemand nur drei Zeilen schreibt, lehne ich eine solche Bewerbung nicht sofort ab. Eine zweite Chance gibt es immer, dass heißt aber auch, dass ich Zeit investieren muss.
Bei Fakes wäre das Zeitverschwendung.
Mit Registrationen lässt sich das bis zu einem gewissen Grad vermeiden. Außerdem besteht immer noch die Möglichkeit den Account nach einer möglichen Ablehnung wieder zu löschen. Bei uns müsste man eigentlich nur kurz danach fragen und das ist innerhalb kürzester Zeit erledigt.

Die Behauptung ein Teil der Gemeinschaft zu sein, nachdem man sich registriert hat, stimmt nicht. Man kann Gilden-Foren nicht mit normalen Foren vergleichen.
Wäre man Teil der Gemeinschaft hätte man vollen Zugriff auf alle internen Foren und im Forum sind immer auch Freunde von anderen Gilden registriert, um Kontakt zu halten. Auch die sind nicht Teil der Gildengemeinschaft und darauf kommt es an.
Ansonsten wäre die Regsitration mit der Aufnahme gleichzusetzen und dann könnte ich genausogut 24 Suchmaschinen-Bots zu meinen Gildenmitgliedern zählen.

Altersgrenzen sind sicherlich diskutabel. Auch wir nehmen erst ab 18 auf, vor allem wegen rechtlichen Erwägungen und weil ich meine Offiziere und mich in besonderem Maße als verpflichtet ansehen würde, Verantwortung für die Minderjährigen zu übernehmen und zwar noch mehr, als bei volljährigen Mitgliedern, die erstmal für sich selbst verantwortlich sind.
Tatsächlich haben wir aber so schon mehr als genug zu tun und möchten uns diese Verantwortung schlicht nicht aufbürden.
Vorbildfunktionen erfüllt man automatisch und über das automatische hinaus freiwillig. Verlangen kann man das wohl nicht.
Wenn man sich allerdings die "Suche Gilde"-Threads so ansieht, ist es auch unter vielen Spielern, also potenziellen Mitgliedern, verbreitet, dass sie in Gilden wollen, die mindestens ab 18, oder sogar ab noch älter aufnehmen.
Interessenlagen unterscheiden sich generationsabhängig und man möchte um gleiche Interessen teilen zu können irgendwo ja auch ein vergleichbares Publikum haben.
Man kann diese Interessen - weil wir alle unterschiedliche Individuen sind - aber defintiv nicht nur auf das Spiel beschränken. Im Detail ist das deutlich breiter gefächert und ich wage zu behaupten, dass es kaum eine Gilde gibt, die ein gleich starkes Interesse an allen Inhalten eines Spieles hat. Die banale Aufteilung und PvE und PvP ist dabei natürlich nur die allerhöchste Spitze des Eisberges.
Ausschlaggebend ist hier auch die GRöße der Gilde. Wenn man 500 Mitglieder hat, können viele davon minderjährig sein. Will man aber maximal 30 Mitgleider groß sein, wirds schon wschwieriger Interessengruppen zu bilden, weil möglicherweise von jeder Gruppe nur wenige vertreten sind.

Den nächsten Absatz ignoriere ich mal, weil das Argument sich selbst aushöhlt. Man kann viel behaupten, wenn man es nur von einer Seite betrachtet.
Indessen wäre mir neu, dass man nur auf Grund einer Empfehlung aufgenommen wird. Das erleichtert natürlich die eigene Entscheidung, aber im Endeffekt ist es immer noch die Gilde selbst, die entscheidet, ob jemand dabei ist oder nicht. Ob das jetzt per Bewerbung läuft, oder per Handschlag ist doch egal. Irgendwer muss jedenfalls ja sagen.
Natürlich spielt das ingame-kennelernen eine große und wichtige Rolle, wäre aber wohl selten die letzte Entscheidung, es sei denn man kennt sich schon Jahre.
Gerade pre-Release geht das aber ohnehin nicht oder kaum.

Wenn jemand Teil von etwas sein möchte und er nicht bereit ist, etwas dafür zu tun, könnte man sich natürlich auch fragen, ob er es dann überhaupt verdient hat, Teil davon zu sein.
In einer guten Gilde bringt sich jeder irgendwie ein. Jemand der schon vor einer Bewerbung scheut, hat vielleicht (nicht auf jeden Fall) gar kein Interesse daran für die Gilde zu wirken und ruht sich auf den bereits erarbeiteten Erfolgen aus.
Das muss natürlich nicht so sein, aber es kann. So jemandem möchte man seine Pforten nicht einfach so öffnen und so lange die Bewerbungskriterien im Rahmen bleiben, sollte darin auch kein Problem bestehen - natürlich ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem es zu viel wird, aber die Grenze ist kaum festzulegen, bis es dann wirklich zu viel wird.
Ausschließen kann man auch soetwas nie, aber man kann es eingrenzen.
 
Alt 26.09.2011, 17:03   #19
Gast
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AW: Gildendilemma

Klasse FaRay besser kann man es nicht beschreiben.
Danke für Deine Ausfürungen.
 
Alt 26.09.2011, 17:05   #20
Gast
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AW: Gildendilemma

Also was deine anderen Ausführungen angeht stimm ich dir zu 100% zu, nur - wie viele andere scheinbar - nicht der ü18-Sache.

Du hast natürlich Recht, wenn du sagst, dass es vernünftige u-18-Spieler und "kiddyhafte" ü-18-Spieler gibt. Der Unterschied ist die relative Häufigkeit.
Zwar erinnere ich mich an einen 14-jährigen, mit dem ich in WoW (TBC damals) einen halben Tag lang zusammen Heros gefarmt hab, der super gespielt hat und auch von seiner Persönlichkeit her freundlich und reif war und erinnere mich zudem an den bis heute egoistischsten und kindischsten Spieler dem ich je begegnet bin und daran, dass dieser Spieler zu dem Zeitpunkt 38 Jahre alt war.
ABER: Von diesen Einzelfällen abgesehen bleibt am Ende dennoch die über einige Jahre gewonnene Erfahrung, dass der prozentuale Anteil von kindischen, egoistischen, unzuverlässigen und/oder gildenhoppenden Spielern unter den u-18ern wesentlich größer ist als unter den ü-18ern.
Da man es igendwann Leid ist, sich ständig mit eben diesen Problemen rumzuschlagen, was einen sehr viel Zeit und Nerven kosten kann, führt man eine Altersgrenze ein, um die Menge dieser Fälle zu minimieren. Natürlich hat man trotzdem hin und wieder ein schwarzes Schaf dabei, trotz Altersgrenze, aber ohne hätte man vielleicht drei mal so viele. Und ein 17-jähriger der sich für entsprechend reif hält, den hindere ich persönlich z.B. auch nicht daran sich einfach ganz frech trotzdem zu bewerben und sein Glück zu versuchen.

Wir - da kann ich jetzt natürlich nur für unsere Gilde sprechen, gehe aber ganz naiv davon aus, dass das auf viele zutrifft - drücken uns dabei keineswegs um Verantwortung gegenüber jüngeren Menschen. Wir haben kein Problem mit jüngeren in Dungeons zu gehen oder in eine Warzone, mit ihnen zu reden und ihnen zu helfen (oder sich sogar helfen zu LASSEN, das soll ja auch vorkommen . Kinder von Gildenmitgliedern nehmen wir auch unabhängig vom Alter mit in die Gilde auf, verlassen uns dabei aber darauf, dass bei ggf auftauchenden Problemen i.d.R. die Eltern zur Stelle sind.
Was ich damit eigentlich nur sagen will: Ich habe nichts gegen jüngere Spieler, ich war ja selbst erst 16 als ich mein erstes MMO angefangen hab, aber ich habe mir eine gewisse Vorsicht angewöhnt, wenn es darum geht minderjährige Spieler fest in die eigene Gemeinschaft aufzunehmen. Ich denke dies sehen viele der betroffenen Gilden so oder so ähnlich, dies liegt mit Sicherheit auch an den Erfahrungen, welche die meisten in WoW gesammelt haben. Zu Classic Zeiten gab es da auf unserem Server z.B. anfangs keine Gilde mit Mindestalter, da hat sich dort unter dem Einfluss des vorhandenen Klientels erst mit der Zeit dahin entwickelt.

So viel zu meiner Meinung, in allen übrigen Punkten stimme ich dir wie gesagt vollkommen zu,
Cana
 
Alt 26.09.2011, 18:23   #21
Gast
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AW: Gildendilemma

Grüße FightAce,

ich kann mich FaRay nur anschliessen.

Da man sich bei einer Pre-Release-Aufnahme im Spiel keinen Eindruck von jemanden machen kann, muss man andere Wege finden sich ein Bild über ein zukünftiges Gildenmitglied machen zu können. Bei uns und anderen RP-Gilden spielt hier dann meist der geplante Charakterhintergrund (es muss ja irgendeinen Bezug zum RP-Rahmen der Gilde geben, warum der Char sich dieser Vereinungung anschliessen will) und grundlegende persönliche Informationen, die sich nun nicht nur an den Personaldaten festmachen, sondern auch bzw gerade ist der Eindruck im persönlichen Gespräch wichtig. Ich zum Beispiel lege weit mehr Wert auf ein persönliches Gespräch als auf den Inhalt einer Forum Bewerbung, zumindest solange die Foren Bewerbung ansprechend geschrieben ist.

Manche Gilden übertreiben es vielleicht wirklich mit ihren Aufnahmebedingungen (wie zB Personalausweiskopie) und wenn dann nichteinmal eine Antwort auf die Bewerbung kommt ist das natürlich ärgerlich, das kann ich gut nachvollziehen.

Das die Gast-Schreibrechte in den Foren deaktiviert ist liegt wie FaRay schon schreibt zu einem Großteil an den Spambots, man ist also die ganze Zeit dabei irgendwelchen Werbemüll zu löschen. Da ist der Aufwand der Registrierung für den einzelnen weit geringer und diese paar Daten einzugeben, die für eine Registration nötig sind, kann man denke mit gutem Gewissen von einem potentiellen Gildenmitglied erwarten.

Zum Thema Minderjährige:
Als ich die Gilde gegründet habe hatten wir ein Mindestaufnahmealter von 16 Jahren (jetzt 18 Jahre) - wie Du selber schreibst wollten wir auch jüngeren Spielern eine Chance geben. Ich selbst bin 35 und daher denke ich das wir das von der selben Situation aus betrachten. Das bringt aber auch ein höheres Maß an Verantwortung mit sich, als eine Gilde ab 18 und eben diesen zusätzlichen Aufwand können wir auf Grund unserer geplanten Größe von 30 Spielern nicht stellen. Selbst die Verantwortung innerhalb der Gilde gegenüber über 18 Jährigen kann schon mehr sein als einem lieb ist Es hat also weniger etwas damit zu tun das wir einem zB 16 Jährigen nicht genug geistige Reife zugestehen würden, als es bei einem 18 Jährigen dann der Fall währe (was ja auch nicht zwingend gesagt ist). Wie Valcyr schreibt ist das eine ganz andere Sache wenn die Eltern ebenfalls in der Gilde sind, da man dann davon ausgehen können sollte das diese auf Ihre Kinder selbst acht geben.


Ich glaube das Beste was Du machen kannst, wenn Du Dich an bestimmten prozedere einer Gilde störst, diese dir aber im großen und ganzen zusagt: Rede direkt, also am besten per TS, mit dem Gildenleiter oder einem Offi - in vielen Fällen lässt sich da mehr besprechen als in einer Forem Bewerbung unterzubringen währe.

Ich wünsche Dir auf jedenfall alles Gute und viel Erfolg bei Deiner Gildensuche, bin mir sicher das nach deinem Post das ein oder andere Angebot bereits in deinem Postfach liegt.

Grüße
-Tyrone-
 
Alt 26.09.2011, 18:36   #22
Gast
Gast
AW: Gildendilemma

Kann ich fast alles nachvollziehen.
Finde ich auch total dämlich mit TS Gespräch usw, als ob ich eine Arbeit haben will.
Ob man zueinander passt sieht man wenn zusammen spielt, nicht durch gelaber.
Könnten stumme Menschen nie einer Gilde beitreten.
Entweder macht es den jenigen Spass oder er geht wieder, so einfach ist das, da kann auch kein Lebenslauf was ändern oder ein paar hohle Floskeln im TS.
Deshalb hab ich auch kein Bock auf sowas, mit lebenslauf erstellen und son Quatsch.
Können die gerne machen, aber ohne mich.
 
Alt 26.09.2011, 18:54   #23
Gast
Gast
AW: Gildendilemma

Wenn die Person Stumm währe oder kein Headset hat lässt sich immernoch auf Chatmöglichkeiten ala IRC und wenn das Spiel mal raus ist ingamechat zurückgreifen, es geht nicht um die Art wie man ein persönliches Gespräch führt, sondern das man es tut. Was nützt einem der tollste ProGamer in der Gilde, wenn er an sich ein soziales Aloch ist oder seine Art (die vom Prinzip her nichtmal schlimm sein muss, sondern vielleicht einfach nur zum Rest der Gilde nicht passt) absoluten unfrieden in der Gilde erzeugt? Von daher macht das "Gelaber" wie Du es nennst für mich weit mehr Sinn als sich nur anzuschauen wie derjenige spielt.

Gruß
-Tyrone-
 
Alt 26.09.2011, 19:03   #24
Gast
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AW: Gildendilemma

Zitat:
Zitat von -Tyrone-
Wenn die Person Stumm währe oder kein Headset hat lässt sich immernoch auf Chatmöglichkeiten ala IRC und wenn das Spiel mal raus ist ingamechat zurückgreifen, es geht nicht um die Art wie man ein persönliches Gespräch führt, sondern das man es tut. Was nützt einem der tollste ProGamer in der Gilde, wenn er an sich ein soziales Aloch ist oder seine Art absoluten unfrieden in der Gilde erzeugt? Von daher macht das "Gelaber" wie Du es nennst für mich weit mehr Sinn als sich nur anzuschauen wie derjenige spielt.

Gruß
-Tyrone-
Ja aber durch reden spielt man doch nicht anders.
Wenn ich nun voll sozial wäre ( was ich bin, lol ) mich um jeden kümmere, immer den Twinks helfe, die Gilde unterstütze.
Dafür muss ich doch nicht reden, ich mach es einfach und chatte mit meinen Leuten.
Es ändert doch nichts, ob nun einer meine Stimme hört oder nicht.
Deshalb weiss er null von mir, ich kann ihn das blaue von Himmel erzählen.^^
Wie jemand ist, sieht man nur im Spiel.
Vorher kann ich lügen, das ich Raganaros solo gelegt hab und alles Gold der Gilde schenke.
 
Alt 26.09.2011, 19:08   #25
Gast
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AW: Gildendilemma

Mal davon ab das Du ja selber schreibst das Du mit den Leuten "Chattest" - siehe meine erwähnten Möglichkeiten - wie soll ein Gildenleiter und die Gildenmitglieder derzeit beurteilen wie sozial Du dich im Spiel bzw gegenüber Gildenmitgliedern und aussenstehenden Mitspielern verhälst bzw ob Du aus deren Sicht in die Gilde passt, wenn das Spiel bisher nichteinmal raus ist? Der TE redet ja von der jetzigen Situation und nicht nur davon wie es ab dem 22.12. sein wird.

Gruß
-Tyrone-
 
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