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Alt 06.01.2011, 00:54   #1
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[Charaktergeschichte] Padawan Persis

Hallo Community,

es ist schon spät aber ich möchte jetzt noch unbedingt Den ersten Teil der Geschichte meines Charakters posten, den ich spielen werde wenn ToR draußen ist.

Deutsch war gegen Ende meiner Schulausbildung nicht meine Stärke und ich habe noch nie Geschichten geschrieben, wenn es keine Hausaufgaben waren und mit RP habe ich keine Erfahrungen...nur mit einigen RPG

Die Geschichte ist noch nicht ausgereift und ich bin offen für Verbesserungsvorschläge, sollte etwas unlogisch erscheinen oder unglaubhaft oder nicht zum Star Wars Universum passen bitte darauf hinweisen

Und ich bin nicht 100%ig mit dem Namen zufrieden. Ich kann mich nicht zwischen Even und Ethan Persis entscheiden. Ich habe die Geschichte jetzt mit Even geschrieben.

Außerdem würde es dem Charakter Individualität verleihen wenn seine Familie ursprünglich von einem anderen Planeten stammt, mit einer Kultur so dass die Nachbarn oder Schulkameraden Misstrauen zeigen.
Außer Dromund Kaas fällt mir keine geeignete Welt ein. Aber ob ich das gleich so überspitzt machen will weiß ich nicht

Viel Spaß mit der Geschichte meines Charakters Even Persis

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Padawan Persis

"Even wach auf!".
Ein kleiner Junge mit dunklem, kurzem aber widerspenstigem Haar öffnet seine dunklen Augen als er durch seine sich langsam öffnenden Lider seine Schwester erblickt.
"Lass mich doch schlafen Olana," sagte Even genervt.
"Du willst doch nicht deinen ersten Schultag verpassen," erwiderte seine Schwester in ermahnendem Ton.
"Even, hör auf zu schlafen!"
"Hör doch auf zu schreien es ist noch viel zu früh."
"Nein, sie haben sich schon in der Schule versammelt. Wir haben verschlafen und jetzt steh auf sonst verpasst du noch den Rest!" sie zeigte auf die Uhr.

Evens große Schwester Olana war vom ersten Tag an an der Aufzucht ihres kleinen Bruders beteiligt, schon als sie noch ein Mädchen im Alter von 17 Jahren war und das Leben genießen wollte. Ihre Mutter verbrachte nach Evens Geburt Wochen auf der Krankenstation und der kleine
Even vertrug ihre Milch nicht. So hielt der kleine seine Familie schon von Anfang an auf Trab. Olana beschwerte sich noch Jahrzehnte danach
bei ihrem Bruder dafür, dass sie jeden Tag seine künstliche Milch holen musste, die die Krankenstation eigens für ihn anrührte. Even ging jedoch entspannt mit den Geschichten seiner ältesten Schwester um, schließlich drückte sie damit ihre liebevolle Fürsorge für ihren Bruder aus und damit fühlte er sich sehr wohl.

"Wann muss ich denn da sein?" fragte Even und schaute seine Schwester mit seinen kindlichen und ahnungslosen kleinen Augen an.
"Vor einer Stunde...", antwortete Olana verlegen.
"Warum hat mich denn keiner geweckt?! Was mach ich denn jetzt? Jetzt werd ich nie zur Schule gehen können." Even blickte seine Schwester traurig an und sie musste über seine Naivität schmunzeln.

Der kleine Even hatte sich auf seine bevorstehende Einschulung gefreut, seit er 6 Jahre alt wurde und damit das notwendige Alter erreichte.
Am gestrigen Abend hatte er alles zusammengepackt was er für seinen ersten Schultag brauchte und hüpfte mit seinem Schulgepäck durch die Wohnung des Appartements seiner Familie.
Nun war er ein richtiger Schuljunge und er war so stolz, dass er rot anlief.
Als er endlich einschlafen konnte schlief er tief und fest und am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass er bereits seine erste Unterrichtsstunde verschlafen hatte.

"Even ich warte auf dich. Mach dich fertig wir müssen gehen." Jorina, Evens Mutter, wurde ungeduldig. Als ihr Spross endlich aus seinem Zimmer kam fragte sie: "Und willst du ohne Schulgepäck los?"

Even war ein aufgeweckter kleiner Corellianer. Obwohl er oft zu unüberlegtem Handeln neigte waren seine Eltern sehr stolz auf ihn, wenn auch ein wenig streng.
Zusammen mit seinen Eltern und seinen beiden schon erwachsenen Schwestern lebte er auf Corellia. Seine Eltern waren nicht reich, doch sie verstanden es Kontakte zu pflegen. Der Vater Sal ein Mechaniker und die Mutter Jorina, eine arbeitslose Lehrerin, beide stammten von Farmern ab. Die Familie hatte auch im Krieg ein gemütliches Leben
und machte Eindruck bei ihren Freunden. Bis der Vater an einer tödlichen Krankheit erkrankte und Monate später verstarb.
Wenige Wochen nach diesem Ereignis war Evens Einschulung.



Einige Monate später an Board eines Transporters auf dem Weg nach Corellia.
In der Schiffskantine debattierten zwei in Kapuzenmänteln verhüllte Gestalten über die politische Lage der Republik. Dieser Aufzug war auch nichts ungewöhnliches zu jener Zeit. Zumindest nicht an Board eines umgebauten Frachters, der mit Frachterkennung in einem heruntergekommenen Dock von Coruscant gestartet war.
Die Fracht dieses Schiffes jedoch war eine Mischung verschiedenster Spezies und zwielichtigen Gestalten. Eine Reise an Board eines richtigen Passagierkreuzers hätten sich die beiden Jedi auch nicht leisten können, nicht jetzt da nun in der Galaxis
die Feinde der Republik auf sie lauerten und ihre Spione sich verstreut in der Republik aufhielten.

"Was weißt du über den Krieg?" fragte die eine Kapuzengestalt ihren Begleiter.
"Die Sith, die auf Dromund Kaas in Verbannung ihrer Heimatwelt Korriban gelebt haben,
bauten ihre Zivilisation wieder auf ohne, dass wir es bemerkt haben weil wir mit den Mandalorianern, dem Bürgerkrieg und anschließend dem Wiederaufbau beschäftigt waren." Der junge Padawan hielt inne.
Als seine neue Meisterin jedoch keinen Einwand äußerte fuhr er mit bedrückter Miene fort:
"Vor 25 Jahren eschienen die Sith mit ihrer Flotte im Outer Rim ohne Vorwarnung und überrannten die Systeme. Seitdem sind tausende von Jedi im Krieg gestorben."
"Und noch zahlreiche andere Leben wurden gelassen." erwiderte die Meisterin.
Der Padawan war über den Blick seiner Meisterin beunruhigt, als würde sie an trostlose Orte denken.
Er wusste, dass diese Jedi mehr gesehen hat als ihr jemals lieb war.

Für eine Meisterin war sie noch jung, er war ihr erster Padawan und er wusste, dass sie sich seiner nur angenommen hat um die Lücke für einen Jedi zu füllen, der auch wirklich für die Ausbildung eines Padawans verantwortlich sein wollte.
Der Orden hat viele seiner Mitglieder verloren, darunter auch zahlreiche Meister und nun stand für viele junge Padawane die Ausbildung auf dem Spiel, doch genau das konnten sich die Jedi nicht leisten. Nicht in diesem Krieg.

Die junge Jedi-Meisterin spiegelte die Tradition der Jedi-Wächter wieder und Corellia war ihr System.
Sie kannte die Probleme des Planeten. Die korrupten Konzerne. Sie konnte allerdings nichts daran ändern. Nicht mal der Ausbreitung der Machenschafften konnte sie entgegen wirken. Dafür hatte sie zu viele Missionen, die im Zusammenhang mit dem Krieg standen.

Die Konzerne auf Corellia kauften sich in den letzten Jahren Söldner und setzten auf immer aggressivere Methoden um an ihre Ziele zu kommen. Die Jedi waren einfach zu überfordert, um weiterhin für Stabilität in der Galaxis zu sorgen.

"Ist das alles was du weißt?", Meisterin Mondra Rand ertappte sich selbst dabei unterschwellig negative Signale an ihren Schüler zu senden und versuchte gelassener zu werden.
"Ich kenne die Zusammenhänge der Mandalorianischen Blockade, sie war ein Prüfungsthema." antwortete der Padawan.
"Immerhin." Mondra versuchte freundlicher zu werden.
"Soll ich fortfahren?" fragte ihr Padawan.
"Nein, du hast die Prüfungen bestanden sonst wärst du nicht hier und das reicht mir."
Aden-Wan war irritiert von seiner Meisterin. Er verstand es, wenn sie seinen Wissensstand überprüfen wollte, da er neu war, jedoch fragte sie ihn nur solche Dinge, die ohnehin jeder wusste.
Er interpretierte es als fehlendes Vertrauen in seine Fähigkeiten. Die Wahrheit war, sie wusste einfach nichts mit einem Padawan anzufangen.

"In welcher Mission befinden wir uns auf diesem Schiff?" endlich traute sich Aden-Wan seine Meisterin diese Frage zu stellen.
"Die Mission ist nach Corellia zu kommen." Nicht ohne einen Anflug von Verzweiflung gab sich der 13-jährige mit dieser Antwort zufrieden.
Mondra spürte, dass sie ihm eine Antwort schuldig war.
"Wir sollen auf jemanden aufpassen...

Fortsetzung folgt
 
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