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Alt 08.08.2011, 09:33   #1
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[Charaktergeschichte] Meneros Bathomi

Dies sind der ersten Teile der Charaktergeschichte die ich für meinen Jedi Ritter geschrieben habe, ich hab sie schon meiner Gilde vorgestellt und wollte aber hier die Chance nutzen mich einer allgemeineren Kritik zustellen. Wenn genug Interesse besteht kann ich später auch den zweiten Teil posten den ich schon fertig hab. Ich wünsche euch, trotz Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehlern, viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.

Teil 1: Ein Spiel zu viel

6 VVC, Alderaan in einer Kantina, Mittag

"So einen Wurf schaffst du nicht noch mal Junge."
Ein Twilek mittleren Alters hatte gesprochen, er saß an einem Tisch mitten in einer heruntergekommenen Kantina, ihm gegenüber ein junger Mann von 18 Jahren. Der junge Mann war Meneros, jüngstes Kind der Händlerfamilie Bathomi die seit Generationen auf Alderaan ansässig war und zu gewissem Reichtum gekommen war. Meneros hatte schwarzes Haar, wie fast jeder in seiner Familie, jedoch trug er es kurz geschoren und hob sich so von seinem Vater und seinem Bruder ab. Ein Lächeln umspielte seinen Mund als er eine Augenbraue hochzog, in seinen blauen Augen leuchtete etwas als er zu einer Antwort ansetzte: "Willst du wetten?"

Schweigend setzten beide ihren Einsatz.
Der angesprochene war Hasur, blauheutiger Twilek, klein Ganove und möchte gern Betrüger. Er war bekannt für seine krummen Spielchen dennoch schaffte er es das die Spieler selbst nachdem sie einmal alles verloren hatten zum ihm zurückkehrten und erneut spielten. Doch dieses mal war Hasur nicht der einzige der nicht ehrlich spielte, wenn auch nur er dies bewusst tat.

Meneros griff nach den Würfeln, wie üblich spürte er eine Art Gewissheit, mehr noch eine Sicherheit tief in sich, dass die Würfel auch dieses Mal günstig fallen würden. Dieses Gefühl war ihm keinesfalls fremd, ganz im Gegenteil er kannte es, lange schon hatte er sich damit abgefunden, hatte sich selbst erklärt das er einfach nur sehr Geschickt war, das er einfach nur Glück hatte. Nur das seine Glückssträhne viel seltener abzureißen schien als die aller anderen Menschen.

Die Würfel rollten über den Tisch, kamen zum liegen und zeigten seinen Gewinn. Einmal mehr hatte Meneros ohne es zu wissen ja ohne sogar davon zu ahnen die Macht benutzt. Glück und Freude durchfluteten Meneros und mit ihnen kam das Gefühl der Überlegenheit gegenüber diesem kleinen Gauner der sonst den Spielern den letzten Credit abnahm.
Noch einwenig breiter lächelnd griff Meneros zu den Einsätzen, zog sie zu sich hinüber und ließ sie in einen Beutel gleiten.

"Ich fürchte ich muss los, es war mir eine Freude eure Bekanntschaft zu machen Hasur."
Mit diesen Worten stand er auf, steckte den Beutel ein und wand sich in Richtung Tür.
"Du kannst jetzt nicht einfach gehen," Hasur betrachtete den jungen Mann mit Verwunderung. Warum waren die Würfel so gefallen? Es konnte einfach nicht sein. Er hatte sie selbst manipuliert, niemals hatten sie ein anderes Ergebnis gezeigt und heute gleich fünfmal nacheinander, da stimmt irgendetwas nicht.
Ging es Hasur durch den Kopf. "du musst mir wenigstens die Möglichkeit geben meinen Verlust zurück zu gewinnen. Du hast mir viel Geld abgenommen also komm schon setz dich ich bestelle dir auch was zu trinken."
"Da hast du recht, 3500 Credits sind keine Kleinigkeit, aber ich ziehe es vor zu gehen denn du gibst den anderen Spielern ja auch keine Chance wenn sie verloren haben oder? Außerdem ziehe ich es vor diesen Ort lebend und unversehrt zu verlassen du hast doch bestimmt schon deinen Schläger via Comlink alarmiert. Siehst du Hasur ich kenne deine Tricks, ich habe dich durchschaut." Mit einem Lächeln das schon nur noch arrogant zu nennen ist verließ Meneros die Kantina.

Woher hatte er das mit dem Schläger gewusst er hatte gerade erst daran gedacht sie zu rufen damit sie dieses reiche Balg auflauern sollten um ihm die Gewinne abzunehmen. Seine Bosse mögen es nicht wenn sie auf ihren Anteil warten müssen und dieser Junge war gerade mit ihnen davon spaziert. Und niemand verärgerte die Bosse mehr als einmal.
Wenn du dich so sehr um deine Gesundheit sorgst sollte ich dir auch einen Grund zu Sorge geben. Du hast ein Spiel zuviel gewagt.
Dachte Hasur grimmig als er Meneros mit den Augen verfolget wie er die Straße entlang langsam verschwand.

Der Rausch hielt an. Meneros genoss es wenn das Adrenalin durch seine Adern strömte. Ganz natürlich hatte er die Kantina verlassen als er das Gefühl bekam das er in Gefahr schwebte, obwohl es nicht direkt ein Gefühl war auf das er gehört hatte, vielmehr eine Ahnung ja fast schon Wissen. Doch darüber dachte Meneros nur sehr selten nach, er hatte diese Intuition, wie er es nannte einfach akzeptiert. Das Geld würde er spenden, das hatte er bisher mit jedem Gewinn gemacht. Er brauchte es nicht. Er war reich und das alles nur ein Spiel für ihn und solange er gutes tun konnte machte es ihm sogar noch mehr Spaß.

Seine Gedanken waren auf weit entfernte Dinge gerichtet, auf die Zukunft und seine Ziele die noch völlig im unklaren waren. Hätte er sich auf den Moment konzentriert so wie in der Kantina hätte er die Gestallt bemerkt die ihm unauffällig in einigem Abstand folgte. Vieles hätte vermieden werden können aber Meneros wusste dies alles nicht, er hatte noch nicht gelernt seiner Intuition ganz zu vertrauen, er wusste noch nicht das die Macht stark in ihm war.


Teil 2: Ein Schläger, ein Kopfgeldjäger und ein Pirat

6VVC, Alderaan, Landsitz der Bathomi, Abend

Immer wieder die selbe Ansprache, der selbe Inhalt:
Reiß dich zusammen! Stromer nicht den ganzen Tag durch die Stadt! Steig doch endlich in das Familiengeschäft ein, oder such dir zumindest was anderes! Wie willst du eigentlich dein Leben finanzieren wenn wir dich nicht mehr unterstützen?

Meneros saß auf einer Bank im Garten des Landhauses seiner Eltern, kaum war er zuhause angekommen waren sie über ihn hergefallen, sein Bruder und sein Vater. Seit er vor zwei Monaten die
Akademie beendet hatte hatten die beiden ihn gedrängt sich doch endlich eine Aufgabe zusuchen, am besten natürlich im Kontor das der Familie gehörte. Doch Meneros wollte nicht als Händler arbeiten, sicher es war eine solide Arbeit, gute Bezahlung, aber für ihn steckte der Teufel im Wort solide. Für Meneros hieß das nichts anderes als langweilig, öde und vor allem endgültig. Einmal Händler immer Händler, einmal im Familiengeschäft immer im Familiengeschäft und das bedeutete immer auf diesem Planeten. Zwar mochte er seine Heimat Alderaan doch wollte er hier nicht für immer bleiben, er wollte fremde Welten sehen.

Die Sonne ging langsam unter und er konnte schon die ersten Sterne sehen, er blickte hinauf und wie schon sooft fragte er sich welche Geheimnisse und Gefahren sie bargen.
Plötzlich wurde ihm mulmig, er fühlte sich beobachtet, blickte sich um doch konnte niemanden erkennen. Seltsam immer öfter wenn er hier so saß und die Sterne beobachtete schienen seine Sinne ihm einen Streich zuspielen. Er glaubte oft für kurze Zeit fremde Dinge wahrnehmen zu können.

Hätte er sich weiter konzentriert hätte er vermutlich den Mann gespürt der sich an der Grenze des Grundstücks hinter einem Baum versteckt hielt. Dieser Bluthund von Hasur der Meneros verfolgte seit dieser die Kantina verlassen hatte wartete nur auf den richtigen Augenblick. Er überraschte seine Opfer am liebsten. Groß, Stark und Brutal das waren noch seine nettesten Eigenschaften, schon seit seiner Kindheit arbeitete er als Schuldeneintreiber, Leibwächter und Mann für das Grobe für die Bosse die ihn an Hasur ausgeliehen hatten.
Wenn es nach Hasur ging sollte er dem Jungen nur ein paar Knochen brechen und ihm seinen Gewinn wieder abnehmen, doch es ging nicht nach Hasur, als er den Bossen von seinem Auftrag erzählt hatte, hatten diese den Wunsch geäußert das Ärgernis Meneros Bathomi ein für alle Mal zu eliminieren und einen Wunsch der von den Bossen kam erfüllte man am besten.

Tatsächlich war Meneros ein erhebliches Ärgernis für die Bosse geworden, seit einem Jahr kam er zu den Spielbetrügern und auf unerklärliche Weise gewann er all die gezinkten Spiele sodass nicht nur einige Einnahmen ausblieben sondern die Bosse auch gezwungen waren fünf ihrer Leute zu "feuern" als diese es nicht schafften ihre Verluste wiederzubeschaffen. Hasur war der sechste und auf ihm ruhten nicht mehr Hoffnungen als auf den anderen fünf vor ihm. Irgendwie hatte der Junge es bisher immer geschafft unbeschadet aus Schlägereien zu entkommen, Unfällen und Fallen einfach auszuweichen als ob er wusste das sie dort wären. Deshalb hatten sie jetzt einen ihrer Bluthunde auf ihn angesetzt. Und sollte auch diese überraschend versagen so hatten sie noch ein *** im Ärmel und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes, vor ein paar Tagen war ein Kopfgeldjäger namens Ace zu ihnen gekommen und hatte sich nach Arbeit erkundigt.

Von all diesen Dingen wusste Meneros nichts, er erhob sich von der Bank drehte sich um und ging zum Haus. Wieder meldete sich das Gefühl in Gefahr zu sein erst ganz leicht und dann mit jedem Schritt den er auf das Haus zuging immer stärker.

Sein Verfolger wollte diese Chance nutzten und schlich hinter dem Jungen her, es dauerte nur wenige Sekunden bis er fast in Reichweite war, dann hob der Schläger die Faust und holte aus und schlug zu. Doch er traf nicht, da wo vor wenigen Augenblicken noch das Genick des Jungen gewesen war, war nichts mehr.

Meneros hatte sich nichts anmerken lassen und war einfach weitergegangen auch wenn ihm mit jedem Schritt bewusster wurde nicht nur das er in Gefahr schwebte sondern sogar was diese Gefahr war. Er fühlte beinahe den Mann mit großen Schritten hinter ihm her schlich genauso wie den Schlag zu dem er ausholte. Blitzschnell warf sich Meneros zur Seite drehte sich hockend um und trat dem Mann in die Kniekehle.

Dieser von der Attacke überrascht ging zu Boden und bevor er sich wieder aufgerichtet hatte traf ihn eine verstärkte Stiefelsohle hart an der Schläfe die ihn für einen Moment die Besinnung raubte.

Meneros rannte sofort ins Haus. Also haben sich diese Selbstverteidigungsstunden doch noch ausgezahlt dachte er grimmig doch zugleich beunruhigt, denn er hatte den Mann erkannt. Scheinbar waren seine Glücksspiele doch nicht ohne Nachspiel geblieben. Einige Kriminelle die weitaus mächtiger waren als Hasur und die anderen denen er Geld abgenommen hatten schienen auf ihn Aufmerksam geworden zu sein und das hieß nur eins, Probleme.

Als der Mann nach wenigen Sekunden wieder zur Besinnung kam und sah das der Junge im Haus verschwunden war verschwand er sofort, zu Gefährlich war es hier bald würden die Sicherheitskräfte auftauchen und denen wollte er lieber ausweichen. Doch so betrachtet war der Weg zurück zu den Bossen auch nicht weniger gefährlich denn sie verziehen keine Fehler.


6 VVC, Alderaan in einem Lagerhaus am nächsten Morgen

Die beiden Männer die den Raum betraten sahen hektisch um erkannten dann die drei Gestalten die zu den Bossen gehörten und gingen eilig auf sie zu. Hasur und der Schläger hatten die vierte Gestalt nicht bemerkt.

Ace der Kopfgeldjäger hatte im Schatten neben der Tür gestanden als die beiden hereingekommen waren und nun ging er ohne Hast hinter den beiden her.

"Hasur du hast uns enttäuscht. Wir müssen uns leider von dir trennen, du weißt ja das wir unfähige Mitarbeiter nicht beschäftigen."
Kein Mitgefühl überhaupt keine Regung schwang in dieser Stimme mit, die von der linken Silhouette, der einer kleinen Frau kam.

Bevor Hasur oder der Schläger etwas sagen konnte trafen sie Schüsse aus den Kanonen des Kopfgeldjägers und beide brachen tot zusammen.

"Recht beeindruckend Ace, deine Bezahlung liegt auf dem Tisch. Den Rest bekommst du sobald dieser Junge tot ist."
Wieder hatte die Frau gesprochen. Ace ging zum Tisch nahm seine Bezahlung und verließ das Lager, das war gutes Geld und einfach verdient.


6 VVC, Alderaan auf dem Landsitz der Bathomi selber Tag

"Der Mann der dich angegriffen hat ist also einfach so verschwunden. Du hast auch schon mal bessere Geschichten erzählt mein Junge. Wie auch immer du musst mir heute helfen, ich denke sowie so es ist das beste wenn du fürs erste im Kontor arbeitest, spar dir deine Proteste wenn du einen anderen Plan hast können wir darüber jederzeit reden."

Meneros stand mit seinem Vater auf der Veranda, er war sich nicht sicher wie er seinem Vater klar machen sollte das er sich das alles nicht ausgedacht hatte.
Das Schweigen seines Sohnes als Zustimmung deutend fuhr Waron Bathomi fort, " Du musst für mich in die Stadt fahren und Waren von einem Kapitän begutachten. Sein Name ist Gemmell er ist ein Zabrak und hat mir in der Vergangenheit schon einige Waren geliefert an die man schwer rankommt."
"Ein Schmuggler?"
"Er bevorzugt den Titel freischaffender Pirat."
Lächelnd ging Waron zurück ins Haus, Meneros blieb noch einen Moment stehen, hin und her gerissen zwischen Beunruhigung das sein Vater in Zwielichtige Geschäfte verwickelt war, wenn es auch nur um Gewürze ging, denn das war es womit die Familie Bathomi handelte, und Neugier auf den Piraten. Schließlich siegte die Neugier und er machte sich auf den Weg zum Hangar den ihm sein Vater beschrieben hatte.


6 VVC, Alderaan im Hangar immer noch der selbe Tag

Und so eine Schrotthaufen soll wirklich fliegen, ging es Meneros durch den Kopf als er den Hangar betrat wo drei Personen bereits damit beschäftigt waren den Transporter zu entladen. Ein Zabrak, zwei Menschen waren dabei Kisten aufzustapeln. Als der Zabrak Meneros bemerkte schritt er auf ihn zu.

"Was machst du so ein Gesicht? Glaub mir das Schiff kann fliegen sogar sehr gut du solltest es mal von innen sehen."
"Woher hast du gewusst was ich gedacht habe?"
"Das ist nicht weiter schwer deine Mine hat es verraten. Ich bin Gemmell der Kapitän dieses Schiffes, das da vorne sind Mae eine super Technikerin und das ihr Mann Evan ebenfalls ein Experte aber auf anderem Gebiet, kurz gesagt meine Crew und du bist?"
"Meneros Bathomi, mein Vater sagt ich soll mir die Waren ansehen. Stimmt es das sie ein Schmuggler sind?"
"Ich bevorzuge freischaffender Pirat und das bin ich ein Problem damit?"
"Nein ich wollte nur" Meneros brach mitten im Satz ab, schon wieder hatte er dieses Gefühl und er wusste das nichts Gutes folgen würde. Schon wurde er von Gemmell unsanft gepackt und in Richtung des Schiffes geschupst. Meneros stolperte einige Schritte dann drehte er sich um und sah das ein Mann in einer Rüstung auf sie alle zukam.

"Wenn das mal nicht Kapitän Gemmell ist der Pirat, heute muss wirklich mein Glückstag sein zwei Kopfgelder auf einen Streich"
Sagte Ace als er auf die Gruppe ging, er machte sich keine Sorgen von allen anderen war nur Gemmell bewaffnet die Frau verschwand schon in Richtung des Schrotthaufens, der andere Mann jedoch kam langsam auf ihn zu, während der Junge einfach nur da stand und ihn ansah. Blitzschnell richtete er seinen Arm auf ihn und feuerte so eine Rakete ab, gleichzeitig aktivierte er das Jetpack der Rüstung, die er vor einigen Jahren einem toten Mandalorianer abgenommen hatte, und überbrückte so die Distanz zwischen sich und seinen beiden Gegnern.

Während Gemmell seine Waffe zog und die Rakete kurz vor Meneros abschoss so dass sie einen Meter vor ihm explodierte, hatte Meneros selbst durch eine Rolle nach links ein paar Meter abstand zwischen sich und die Rakete gebracht, dennoch war die Explosion so stark das sie ihn von den Beinen riss und nach hinten warf. Evan hingegen hatte kurzen Anlauf genommen und dem Kopfgeldjäger mit einem Tritt entgegen gesprungen, dieser konnte nicht ausweichen und so trafen sie sich in der Luft, er selbst von dem Schubbeschleunigt wurde zurückgeschleudert als hätten ihn gleich mehrere Vorschlaghämmer getroffen. Evan selbst rollte sich geschickt ab und nahm erneut Anlauf. Ace konnte sich gerade noch aufrichten bevor Evan bei ihm war, die Attacke hatte seinen Brustpanzer verbogen so das er nun Schwierigkeiten hatte zu atmen, dennoch versuchte er sich mit Fäusten zu verteidigen, musste jedoch einige Treffer einstecken. Mit einer Blitzschnellen Bewegung drehte Evan das Handgelenk seines Gegners um und versetzte ihm einen weiteren Tritt in die ohne hin schon verletzte Brust, wieder fiel er und schlitterte einige Meter auf dem Boden.

Evan wand sich um und eilte Gemmell zu Hilfe der Meneros in das Schiff trug, dieser war ohnmächtig geworden als er von der Explosion nach hintergeschleudert worden war und mit dem Kopf auf dem Beton aufschlug.

Ace konnte nur hilflos zusehen wie das Schiff startete und davonflog. Zum ersten Mal hatte er versagt, ein Ziel war ihm entkommen. Aber dieses Spiel ist noch nicht zu Ende, dachte er als er sich mühsam erhob und zu seinem eigenen Schiff schleppte.


6 VVC, Orbit von Alderaan, an Bord des Schrotthaufens, am Abend des Tages

Meneros erwachte vom Pochen das seinen Kopf auszufüllen schien, er öffnete die Augen und sah das er in einem Zimmer auf einem Bett lag, vor ihm stand Gemmell sah ihn an und sagte:

"Du musst ja ganz schon was ausgefressen haben damit man ein Kopfgeld auf dich aussetzt. Ich habe mit deinem Vater gesprochen und der hält es für das beste wenn du für eine Zeit verschwindest, er lässt dir die Wahl du kannst auf die Militärakademie von Onderon gehen oder aber mit mir reisen. Wir steuern als nächstes sowie so Onderon an du hast also ein paar Tage Zeit es die zu überlegen. Wenn du bei uns bleiben möchtest musst du dich aber an meine Regeln halten und uns erzählen was du ausgefressen hast, also überleg es dir."
"Das ist alles du fragst mich einfach so ob ich bei dir bleiben möchte? Ich weiß doch kaum etwas von dir oder von den anderen beiden und du kannst auch nicht viel über mich wissen. Und vor allem wie sind wir überhaupt entkommen?"
Meneros war leicht schwindelig, hier wurde ihm einfach so die Möglichkeit gegeben die Galaxis zu bereisen und das von einem völlig Fremden.

"Ich hatte doch erwähnt das Evan ein Experte ist, er ist Mandalorianer oder zumindest war er es einst, er beherrscht viele Kampfsportarten und er hat dem Kopfgeldjäger ordentlich zugesetzt. Und nun ruh dich aus, die anderen Fragen klären wir später. Willkommen auf dem Schrotthaufen, so heißt mein Schiff ich denke es wird dir hier gefallen."
"Aber ich habe doch gar nicht gesagt das ich hier bleibe."
"Nicht laut aber deine Augen haben es verraten. Du wirst hier bleiben, nicht für immer aber für eine Weile, weil du nach etwas suchst, vielleicht wirst du es sogar finden wer weiß."


Teil 3: Der graue Weg

5 VVC, in den Weiten der Galaxis, an Bord des Schrotthaufens, Mittag

"Steh auf. Versuch es noch mal aber diesmal konzentrier dich nur auf den Kampf alles andere ist Bedeutungslos."
Der sonst so sprachfaule Evan stand in der Mitte des Trainingsraumes, Meneros lag auf dem Rücken vor ihm, bemühte sich aufzustehen. Seit drei Monaten war er nun Teil der Crew, hatte vieles über Technik und das Fliegen gelernt aber auch über Selbstverteidigung. Letzteres war der Grund warum er wieder mal mit Schmerzen in den Gliedern Evan entgegen trat. Von allen Mitgliedern der Crew war dieser am geheimnisvollsten, von Gemmell hatte er erfahren das Evan als Mandalorianer geboren und zu einem Krieger erzogen worden war. Irgendwann jedoch hatte er sein Volk verlassen und hatte sich nach Jahren zusammen mit Mae, Gemmell angeschlossen. Die beiden hatten sich verliebt und dann geheiratet.
Evan selbst sprach nie über seine Vergangenheit, eigentlich sprach er nur wenn er mit Meneros trainierte und dieses Training war immer hart.

Zwar bemerkte Meneros wie er langsam besser wurde, dennoch hatte er noch keinen einzigen Treffer gelandet. Drei Monate und er sah immer noch jede seiner Bewegungen voraus, selbst wenn er es schaffte die ersten Attacken zu erahnen und ihnen Ausweichen konnte, sobald er selbst angriff landete er meist in einer Ecke des Raumes.

Er atmete tief ein, schloss für einen Moment die Augen, konzentrierte sich nur auf den Raum und seinen Gegner. Dies war zu einer Art Ritual für ihn geworden, es half ihm sich zu entspannen. Längst hatte er sich daran gewöhnt das er auf irgendeine weise den Raum trotz geschlossener Augen sehen konnte. Wahrscheinlich hatte es sich einfach nur in sein Gedächtnis gebrannt, der Raum, die Art und Weise wie Evan dort völlig ruhig und unbewegt in der Mitte stand einfach alles. Meneros atmete aus öffnete die Augen ohne das seine Konzentration nachließ und griff an. Wie üblich konnte er den ersten Schlägen Evans ausweichen, wollte gerade zu einem Schlag ansetzten als er spürte wie Evan zu einem Tritt ansetzte. Blitzschnell duckte sich Meneros und mit einem Tritt seinerseits versuchte er Evans Standbein zu erwischen, dieser jedoch sprang nur noch auf einem Bein stehend hoch und entkam so der Attacke.

"Das war gut. Du scheinst endlich verstanden zu haben was es heißt sich zu konzentrieren. Für heute ist das genug."
Ohne ein weiteres Wort verließ Evan den Raum und ließ den verblüfften Meneros allein zurück. Irgendwie hatte er es geschafft ruhig zubleiben und mit der Ruhe war auch das was er seine Intuition nannte, geblieben.

Viel später würde ihm sein Meister erklären das er in diesem Augenblick seine Verbindung zur Macht verstärkt hatte, und für das was noch kommen sollte war dies sehr wichtig.


5 VVC, im Orbit von Nar Shaddaa, ein Morgen ein paar Monate später

"Ich weiß nicht wie oft ich dir das noch sagen muss, wenn wir Geschäfte machen dann hältst du die Klappe. Wenn die dich beleidigen hältst du die Klappe. Wenn die deine Familie beleidigen hältst du die Klappe. Wenn die deine Spezies beleidigen hältst du die Klappe. Verstanden?"

Gemmell blickte Meneros an, der zwar in kürzester Zeit gut eingelebt und sehr viel gelernt hatte, sogar Evan hatte gemeint das seine Fortschritte beeindruckend sein würden, aber dennoch in Verhandlungen manchmal die Angewohnheit hatte sich so Arrogant wie der reiche Sohn eines Guten Hauses der er einst war aufzuführen.
"Und was ist wenn sie mich angreifen?"
"Dann konzentrierst du dich besser auf das was Evan dir beigebracht hat oder aber du stirbst einfach schnell. Egal für was du dich entscheidest du hältst die Klappe."
Knurrte Gemmell obwohl ihn die Frage die Meneros mit dem Anflug eines Lächelns gestellt hatte eigentlich amüsierte.

"Wir treffen jetzt gleich eine sehr mächtige Frau, eine Verbrecherin die direkt für die Hutten
arbeitet. Sie kümmert sich aber auch um die Flüchtlinge hier auf Nar Shaddaa und deshalb hat sie uns auch diesen Job angeboten. Eine sehr seltsame Person, obwohl sie mit Vergnügen Verbrechen begeht sorgt sie sich um die armen Leute, wahrscheinlich weil sie selbst einmal zu ihnen gehörte, aber zurück zum Auftrag. Wir sollen einen Lebensmittel Transporter überfallen und die Waren dann zu ihr bringen. Ich weiß das dir das nicht gefällt aber wir bestehlen jemanden der er verdient hat, dieser Händler aus Corellia für den die Waren bestimmt sind ist ein Wucherer und hier auf Nar Shaddaa werden Lebensmittel viel dringender Gebraucht"
"Trotzdem ist es Diebstahl."
"Die Entscheidung ob das was wir tun Recht oder Unrecht ist oder nicht musst du für dich allein treffen. Ich kann dir nur sagen was das Leben mich gelehrt hat. Das was Richtig ist, ist nicht immer Gut und das was Unrecht ist, ist nicht immer Falsch. Das Ziel das du hast ist sehr entscheidend. Wenn du Gutes tun willst, dann kann dir oft auch ein kleines Unrecht wie ein Diebstahl oder ein Betrug helfen. Der Weg muss nicht immer nur weiß oder schwarz sein, manchmal ist er grau."

Über diese Worte würde Meneros noch viel nachdenken, sie würden später zu einem wichtigen Teil seiner Philosophie werden.
 
Alt 08.08.2011, 13:01   #2
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AW: [Charaktergeschichte] Meneros Bathomi

Teil 4: Die Macht der Täuschung oder der geschickte Hüttchenspieler

5 VVC, in einem Hangar auf Naboo, zwei Tage später

"Eine wirklich malerische Gegend. Ich liebe das Seenland, können wir einen Ausflug dahin machen?"

Der verträumte Blick von Mae wanderte durch den Raum wurde aber von niemandem erwidert. Gemmell, Evan und Meneros saßen an einem Tisch und betrachteten die Karte der Hangaranlage, in der der Schrotthaufen stand.
"Die Hangar sind alle gleich aufgebaut, hier in der Mitte der Anlage befindet sich die Verladeeinheit. Dort werden die Waren von Droiden sortiert und zum jeweiligen Hangar gebracht. Evan du wirst die Wachmänner aus der Kontrollzentrale ablenken und rauslocken, Meneros und Mae werden etwas Zeit alleine dort drin brauchen. Mae du weißt was du zutun hast. Ich werde in der Zwischenzeit in die Stadt gehen und einige Besorgungen machen. Noch Fragen?"

Gemmell sah in die Runde, wollte sich gerade erheben als er Meneros Stimme vernahm.
"Was genau soll Mae denn machen und wofür braucht sie meine Hilfe?"
"Ah stimmt habe ich ganz vergessen dir zu sagen. Es geht dich nichts an, zumindest noch nicht, ich möchte erst sehen wie du dich schlägst bevor ich meinen ganzen Plan mit dir teile. Du hast zwar in den letzten Monaten bewiesen das du durchaus fähig bist aber das hier ist etwas ganz anderes, hier brechen wir zum ersten mal das Gesetz. Du weißt alles was du wissen musst, hör auf Mae wenn irgendetwas passiert tu was sie sagt."

Lächelnd erhob er sich als er sah das Meneros jetzt finster dreinblickte, es war unschön aber nötig dieser Test er musste wissen ob der Junge auch dann auf Befehle hören würde wenn er nicht genau wusste was dahinter steckte.

Meneros sah Gemmell nach als dieser das Schiff verließ, es passte ihm nicht das er nicht eingeweiht war aber auf der anderen Seite hatte er gelernt den Menschen auf diesem Schiff zu vertrauen. Zusammen mit Mae und Evan verließ nun auch er das Schiff, beim hinausgehen erinnerte er sich an seine Verwunderung als er das Schiff zum ersten Mal von innen gesehen hatte. Damals als er nur knapp dem Anschlag des Kopfgeldjägers entkommen war und an Bord aufgewacht war hatte er verwundert festgestellt das der Schrotthaufen seinen Namen wirklich nur von außen verdiente. Innen war er gemütlich und durchaus schön eingerichtet. Keine Rost oder Lackschäden wie man von außen vermuten könnte. Er mochte dieses Schiff aber vor allem mochte er das Leben hier. Es war recht einfach und unkompliziert wenn auch dank des Trainings hart.

Vor dem Schiff angekommen trennten sie sich, Evan gab seiner Frau einen Kuss und ermahnte sie auf sich aufzupassen dann nickte er Meneros zu und ging in Richtung Ausgang. Mae und Meneros hingegen schlenderten langsam zum Kontrollzentrum. Dieser Raum stand auf Pfeilern sodass die Wachleute von oben einen guten Blick auf alles hatten was im Areal vorging. Wie Evan die Wachleute ablenken wollte wusste Meneros nicht, er hatte auch nicht gefragt und wollte sich gerade Mae zuwenden als am Eingang eine Explosion zu hören war. Sofort stürmten die Wachleute aus einer Tür des Kontrollraumes und eine Treppe hinunter. Beide warteten noch kurz dann liefen sie die Treppe hinauf, oben angelangt widmete sich Mae der Tür die durch einen Code geöffnet wurde. Er sah nur wie sie einige Programmzeilen auf ihrem Datapad schrieb dann glitt die Tür auch schon auf.
"Du bleibst an der Tür und siehst zu das niemand herein kommt."
"Und wie soll ich das machen? Soll ich etwa einen Wachmann KO schlagen wenn er reinkommt?"
"Das wäre eine Möglichkeit."
Lächelnd vertiefte sich Mae in den Computer und so beschloss Meneros aus einem der Fenster nahe der Tür zu schauen, von den Wachleuten war keine Spur, was auch immer Evan gemacht hatte es würde sie wohl ein wenig beschäftigen. Erst jetzt merkte er wie aufgeregt und angespannt er war und so versuchte er sich ein wenig zu entspannen

Knapp drei Minuten brauchte Mae mit den Computern dann verließen beide den Raum, auf der Hälfte der Treppe nach unten schrie plötzlich einer der Wachleute die gerade wieder rein gekommen waren.
"Was macht ihr denn da? Da ist der Zutritt verboten."
"Wir wollten uns nur erkundigen was das für eine Explosion war."
Meneros Antwort kam wie aus der Pistole geschossen und der Wachmann dessen Mine eben noch finster gewesen war zuckte nun die Achseln.
"Da ist irgendwas hochgegangen aber ich hab keine Ahnung was, hat zum Glück von selbst aufgehört. Wahrscheinlich nur irgendein dummer Scherz."


5 VVC, auf dem Weg nach Nar Shaddaa, am nächsten Morgen

"Ich verstehe es nicht wirklich, wir sollten doch einen Frachter ausrauben und stattdessen laden wir irgendwelche Güter und fliegen einfach wieder zurück?"

Nachdem sich alle wieder auf dem Schiff eingefunden hatten, hatte Gemmell erklärt das sie den Rest des Tages frei hätten und das sie morgen zurückfliegen würden. Mae und Evan hatten die Möglichkeit genutzt um einen Ausflug ins Seenland zumachen, Meneros hatte die Stadt Theed erkundet. Als er am Abend zum Schiff zurückkehrte sah er wie Gemmell das Verladen von einigen Waren in den Schrotthaufen beobachtete. Er hatte gesagt er würde alles am nächsten Morgen erklären und der war nun gekommen.

"Nun du musst wissen das es viele Wege gibt etwas zu stehlen. Wir hätten den Frachter abfangen können, die Waren dem Händler auf Corellia stehlen können oder aber wir hätten sie einfach stehlen können bevor sie überhaupt auf dem Weg waren und genau das haben wir getan. Mae hat die Ladedaten manipuliert sodass die Ware die eigentlich per Frachter nach Corellia geschickt werden sollte auf dieses Schiff verladen wurde und die Ware die auf dieses Schiff sollte auf den Frachter verladen wurde. Ich habe gestern ein paar Kisten Müll von einer Entsorgungsstelle gekauft und die dann zum Hangar liefern lassen. Der Händler auf Corellia wird bestimmt einen Schlag bekommen wenn er die Kisten öffnet. Von allen Möglichkeiten war dies die einfachste. Verstehst du es jetzt?"
"Ja das tue ich zugegeben das ist genial."
"Unterschätze niemals die Macht der Täuschung, oder das Geschick eines alten Hüttchenspielers mein Junge."

Eine wichtige Lektion hatte Meneros an diesem Tag gelernt, eine die ihm später sehr helfen würde.



Teil 5: Das letzte *** im Spiel

3 VVC, auf dem Weg nach Balmora, zweieinhalb Jahre später

Er hatte sich wirklich verändert. Meneros betrachtete sich im Spiegel, gewachsen war er nicht mehr dafür hatte er an Kraft zugelegt, zweifelsohne ein Ergebnis des Trainings mit Evan, noch immer Kämpften die beiden fast jeden Tag, inzwischen war es jedoch auch Meneros möglich Treffer zulanden, immer länger konnte er in diesem geistigen Zustand von Ruhe und Konzentration bleiben und nicht nur das es schien ihm als könne er jetzt besser als früher vorherahnen was sein Gegner tun würde.
Aber auch sonst hatte sich einiges getan, sein Haar war nun nicht mehr kurz rasiert sonder hatte wachsen dürfen sodass die Beschreibung kurz nun endlich zutreffend war.
Auch die Waffe die er am Gürtel trug war neu, er hatte sich für eine Laserpistole entschlossen seit sie vor einiger Zeit auf Tatooine von Sandleuten angegriffen wurden als sie den Javas einige Droiden abkaufen wollten.

Vieles hatte sich verändert, aber einige Dinge waren auch gleich geblieben, wie das Kopfgeld und der Kopfgeldjäger zum Beispiel den er fast vergessen hätte, aber nur fast.


3 VVC, Balmora Landeplattform, am nächsten Mittag

Die Crew schritt auf den Quarren zu der sie am Ende der Plattform erwartete. Sie war noch nicht weit gekommen als Meneros, der die Umgebung aufmerksam musterte, plötzlich zusammen zuckte.

"Wir sollten hier nicht sein. Ich hab ein ganz übles Gefühl, wir sollten lieber schnell verschwinden!" Alle drei sahen ihn entgeistert an, keiner sagte etwas, der Quarren schien unruhig zu werden, er war zwar zu weit weg um eines von Meneros Worten zu hören aber er sah das die Crew stehen geblieben war und den jungen Mann in ihrer Mitte beobachtete.
"Mae geh zurück aufs Schiff wenn irgendwas nicht stimmt dann starte und bring dich in Sicherheit. Mach dir keine Sorgen um uns, wenn der Junge recht hat dann will ich mich nicht auch noch um dich sorgen müssen."
So schnell wie alle Aufmerksamkeit auf Meneros gelegen hatte wechselte sie nun zu Evan der ernsthaft besorgt aussah.
"Du glaubst mir?"
"Ja, wir reden später. Unser Freund wird schon nervös."

Die Gruppe trennte sich und nur die drei Männer gingen weiter auf den Quarren zu. Einige Sekunden später hörten sie das leise Zischen der Tür des Schiffes.
"Hallo, geht es bei diesem Auftrag von dem du gesprochen hast um diese Waren?"
Begann Gemmell das Gespräch unvermittelt und deutete auf die Kistenstapel die auf beiden Seiten des Quarren standen. Doch es war nicht die dessen Stimme die Antwortete sondern eine alt Bekannte.

"Bei dem Auftrag geht es zwar um Waren aber sind diese eher Lebendiger Natur, es geht um euch."
Hinter den Kisten kam der Kopfgeldjäger zum Vorschein der Meneros schon auf Alderaan versucht hatte zu töten, doch dieses Mal war er nicht alleine, ganz im Gegenteil nicht weniger als acht weitere folgten ihm. Den unterschiedlichsten Rassen zugehörig konnte Meneros zwei Chiss, einen Wookie, drei Menschen und einen Twi'lek und ein Wesen erkennen das er nicht zuordnen konnte. Hinter sich hörte er die Triebwerke des Schrotthaufens starten, sofort eröffneten 4 Kopfgeldjäger das Feuer, konnten den Start jedoch nicht verhindern und richteten ihre Waffen kaum war das Shuttle außer Reichweite wieder auf die drei Männer vor ihnen, die sich nicht gerührt hatten.
"Das ist ärgerlich, auf die kleine war auch eine Summe ausgesetzt. Naja dann muss es wohl so reichen. Legt eure Waffen nieder und tretet ein paar Schritte vor damit wir euch Reise fertig machen können. Ach ja und passt auf bei dem da. der hat ziemlich was drauf. Du kannst übrigens gehen Tekmoor."
Er deutete auf Evan. Sein letzter Satz war an den Quarren gerichtet der, sichtlich beruhigt, ging. Die drei taten wie ihnen geheißen und legten ihre Waffen nieder, jeder wusste das sie keine Chance hatten gegen diese Übermacht. Ihnen wurden Handschellen angelegt und dann wurden sie zum Schiff der Kopfgeldjäger eskortiert.
"Wisst ihr ich hab euch eine ganze Zeit gejagt, es war wirklich sehr nett von euch diesen Händler auf Corellia zu bestehlen, er hat euer Kopfgeld ganz schön erhöht sodass ich mich mit mehreren meiner Gilde zusammen getan habe, für euch alle zusammen 68 500 Credits ist nicht gerade wenig, auch wenn ich lange vergeblich nach einer heißen Spur gesucht hab. Aber schließlich hab ich euch ja doch noch gefunden, was ein Glück meint ihr nicht auch?"
Die Stimme des Kopfgeldjägers triefte nur so vor Arroganz, doch keiner seiner Gefangenen ließ sich zu einer Antwort herab.


3 VVC, in einer Zelle an Bord des Kopfgeldjägershuttles, am selben Abend

"Ich wüsste ja zu gern woher du das gewusst hast?"
Gemmell sah Meneros interessiert an.

Man hatte die drei in eine Zelle gesperrt und sie dann sich selbst überlassen. Jede halbe Stunde kamen zwei Kopfgeldjäger um kurz nach ihnen zu sehen.
Noch bevor Meneros antworten konnte blickte Evan von ihm zu Gemmell und sagte schließlich:

"Er hat es gespürt, durch die Macht. Ich habe schon lange die Vermutung das er Machtintensiv ist. Wenn ich mit ihm Kämpfe reagiert er manchmal auf einen Schlag den ich noch gar nicht ausgeführt habe. So etwas habe ich schon einmal gesehen, als ich noch Mandalorianer war traf ich einen Jedi der mich gefangen nahm und später mein Freund wurde. Er war es der mich vom Glauben der Mandalorianer abbrachte und mir zeigte das es mehr gibt als Ehre, Mut und Tapferkeit im Kampf."

Meneros konnte nicht glauben was er da hörte, zum einen hatte er Evan noch nie so viel am Stück sagen hören und zum anderen behauptete er das er, Meneros eine Art Jedi sei und die Macht spürte.
"Das ist doch Quatsch. Ich habe bin kein Jedi, ich weiß nicht mal was diese Macht sein soll von der du redest. Ich habe einfach ein gutes Gespür ich kann Situationen und Leute gut einschätzten und nichts weiter."

Wie sehr er sich irrte, doch war er zu dieser Zeit noch nicht bereit die Wahrheit zu erkennen.

"Nun was auch immer es ist, wenigstens hat es Mae davor bewahrt hier mit uns zu sitzen. Ich schlage vor wir machen jetzt lieber einen Plan, die Tatsache das wir noch leben ist für mich schon ein gutes Zeichen. Ich persönlich würde es jedoch gerne vermeiden den Leuten zu begegnen die einen Preis auf meinen Kopf ausgesetzt haben. Die Erfahrung hat mich gelehrt, das das selten alte Freunde sind die mich einfach nur mal wieder sehen wollten. In der Sohle meines Stiefels ist ein Messer versteckt was meint ihr wenn wir einen von unseren Wächtern ablenken könnten könnte der andere womöglich stolpern und in das Messer fallen." Gemmell machte sich an seinem linken Stiefel zuschaffen und brachte ein Messer zum Vorschein.

Zwar schreckte ihn der Gedanke eines kaltblütigen Mordes noch immer ab, dennoch gab es auch einen Teil in ihm der wusste das dies manchmal die einzige Möglichkeit war. Schließlich hatte er schon getötet, wenn auch bisher nur im Feuergefecht doch es war nicht wirklich das gleiche.

Schnell hatten sie einen Plan gemacht. Als die beiden Wachen hereinkamen, diesmal trug der eine einen Topf und drei Schalen, lag Meneros auf dem Zellenboden, Gemmell kniete neben der Tür, Evan saß neben Meneros. Als die Zellentür aufgeschlossen war trat der eine Wächter herein, stellte Topf und Schalen ab uns sah kurz zu dem auf dem Boden liegenden jungen Mann der das Gesicht Schmerzverzerrt verzogen mal hierhin mal dorthin warf.
"Ist was mit dem?"
Fragte er, während der Zweite sich in der Zellentür aufbaute.

Nun ging alles sehr schnell: Meneros trat dem Kopfgeldjäger in den Magen, dieser klappte zusammen. Evan schlang seine Füße um seinen Hals und drückte ihm erbarmungslos die Luft ab. Gemmell schnellte hoch und stieß dem anderen Kopfgeldjäger, der gerade den Blaster erheben wollte, das Messer in den Hals.
Schnell waren die Handschellen gelöst und der Bewusstlose Kopfgeldjäger gefesselt und geknebelt. Gemmell und Meneros nahmen die Waffen an sich und alle drei warteten versteckt an der Tür.

Keine fünf Minuten vergingen bis drei Kopfgeldjäger hineinkamen.
"Ihr sollt euch mit denen nicht Anfreunden das sind..."
Weiter kam er nicht denn eine Schlag von Evan gegen seinen Hals hatte die Stimmbänder des ersten Kopfgeldjägers der durch die Tür kam gelähmt und Blutzufuhr zum Hirn für kurze Zeit blockiert sodass er lautlos zusammenbrach, die beiden anderen wurden erschossen bevor sie die Möglichkeit hatten ihrerseits die Blaster zu heben. Ohne Zeit zu verlieren kümmerten sie sich um die zwei Leichen und den Bewusstlosen. Evan griff schließlich zu einem Comlink:
"Kann mal jemand mit nem erste Hilfe Set kommen, der Alte hat irgend ne Allergie und wir sollen den doch lebend abliefern."

Vier Minuten und einen Bewusstlosen Kopfgeldjäger später machten sich die drei auf den Weg ins Cockpit als das Shuttle plötzlich einen Ruck machte und alle drei durch die Kabine geworfen wurden.
"Die müssen was gemerkt haben."
Schaffte Meneros noch zu sagen bevor das Shuttle einen weiteren gewaltigen Ruck machte. Aus einem der Fenster konnten sie sehen das der Pilot, der Kopfgeldjäger von Alderaan das Shuttle auf einem Wüstenmond landen wollte. Durch seine Flugweise wurden sie daran gehindert weiter ins innere des Schiffes vorzudringen warteten sie auf die Landung und stürmten dann aus einer Luke ins Freie.

Dort standen schon auf sie wartend Ace, der Wookie und der Twi'lek. Ace und der Twi'lek je einen Blaster in der Hand, der Wookie hingegen unbewaffnet. Gemmell und Meneros sprangen sofort in Deckung hinter einige Felsen, während Evan und der Wookie aufeinander zustürmten. Nur durch dieses schnelle handeln konnten alle drei dem Tod entgehen, denn keine Sekunde nachdem sie die Luke verlassen hatten explodierten dort zwei Handgelenksraketen. Die beiden Kopfgeldjäger beschossen nun die Felsengruppe hinter der Meneros und Gemmell kauerten, sodass Meneros nur dem Kampf zwischen Evan und dem Wookie verfolgen konnte.
Schnell merkte er das er Evan noch nie so hatte Kämpfen sehen, diese Wildheit und Gnadenlosigkeit hatte er noch nie in seinen Augen gesehen. Für einen Augenblick trafen sich ihre Blicke und sofort war ihm klar was er tun musste. Es war der gleiche Blick wie im Training, konzentrier dich endlich. Er schloss die Augen, stellte sich vor das das nur eine Trainingstunde war, atmete mehrmals tief ein und aus.

Schließlich schaffte er es tatsächlich, er wurde ruhig und plötzlich spürte er seine Umgebung, er spürte die beiden Kopfgeldjäger die auf sie schossen, er konnte sogar spüren das die Waffen des Twi'lek gleich überhitzen würde.
"Gemmell jetzt!", rief er in dem Moment da der Twi'lek nicht mehr schießen konnte. Immer noch mit geschlossenen Augen spürte oder sah Meneros wie Gemmell aufsprang und auf den anderen Kopfgeldjäger zielte und schoss. Ace hatte er zwar nicht getroffen aber dessen Blaster und so sprang Meneros jetzt auch auf und schoss auf Ace, traf aber nur dessen Rüstung was ohne Wirkung blieb. Aus den Augenwinkeln oder mit dem Geiste, Meneros konnte kaum noch zwischen dem was er sah und den Wahrnehmungen seines Geistes unterscheiden, konnte er erkennen das Gemmell und der Twi'lek ihren Schusswechsel weiter von ihm weg fortführten. Ace jedoch zündete sein Jetpack und raste auf ihn zu, ohne nachzudenken machte Meneros einen Ausfallschritt zur Seite sodass Ace ins Leere raste, sofort drehte sich Meneros und nahm Anlauf und Sprang dem Kopfgeldjäger der gerade so zum stehen gekommen war in den Rücken. Dieser stürzte nach vorn drehte sich jedoch gekonnt auf den Rücken, setzte sich auf und richtete seinen Handgelenkraketenwerfer auf ihn. Mit einem weiteren Tritt befreite sich Meneros aus der Gefahr wollte den Blaster heben und auf Ace schießen als dieser ihn ansprang. Ace bekam zwar den Blaster zufassen jedoch auch das Knie seines Kontrahenten in den Hals. Ohnmächtig viel er hin.

Im gleichen Moment schaffte es Evan eine Pranke des Wookies abzufangen, den Arm zu brechen und seinen Gegner mit einem Kopfstoß auszuschalten. Nun wandten sich die beiden Gemmell zu der den letzten Kopfgeldjäger in die Enge getrieben hatte, Meneros eilte mit seinem Blaster Gemmell zu Hilfe während Evan sich in einem Bogen von hinten an den Widersacher heran schlich. Es gelang ihm schließlich durch die Ablenkung von zwei Schützen unentdeckt zu ihm zu gelangen und er setzte ihn durch einen gezielten Schlag außer Gefecht.

Gemmell der jetzt zu Meneros sah der schräg hinter ihm stand wurde auf einmal bleich und öffnete den Mund, doch bevor er ein Wort der Warnung ausgesprochen hatte, hatte Meneros sich bereits geduckt und war dem Messer das Ace geworfen hatte nur um Haaresbreite ausgewichen. Meneros drehte sich um und schoss. Ace brach tot zusammen.

Kurze Zeit später landete der Schrotthaufen und alle drei gingen an Bord nachdem sie ihre Ausrüstung wieder beschafft hatten. An den folgenden Tagen redete keiner viel, alle brauchten Zeit das gesehene und erlebte zu verarbeiten, vor allem jedoch Meneros.

An diesem Tag hatte er die Macht gespürt und ein kleiner Teil wusste seitdem das Evan rechtgehabt hatte, doch er zwang sich diesen Teil zu ignorieren denn noch etwas anderes machte ihm zu schaffen. Noch nie hatte er soviel Brutalität und Gewalt an einem einzigen Tag gesehen, im Vergleich zu diesem Erlebnis war selbst der Schusswechsel mit den Sandleuten harmlos gewesen. Es sollten noch einige Jahre durch die Galaxis gehen bis er erneut mit solcher Gewalt konfrontiert würde, in Coruscant zur Zeit des Großen Angriffs des Imperiums.



Teil 6: Zurück zu den Wurzeln

3 VVC, in einer Lagerhalle auf Alderaan, eine Woche später

"Ace hat versagt."
Eine tiefe Stimme sprach diese Worte aus. Das Dreigestirn der Unterwelt von Alderaan hatte sich erneut in dieses schäbigen Halle versammelt um zu beraten was sie bezüglich des Problems namens Meneros Bathomi tun sollten. Gerade hatte sie die Nachricht erreicht das der Kopfgeldjäger Ace tot war.
"Die Galaxis ist zu groß, es hat zu lange gedauert diesen Knilch zu finden. Er muss zurück kommen, hier hätten wir eine Chance."
Die kleine Frau hatte gesprochen.
"Er wird sicher nicht freiwillig wiederkommen."
Der dritte Mann hatte mir sonorer langsamer Stimme gesprochen.
"Dann müssen wir ihm einen Grund geben. Seine Familie."

So kam es das fast die ganze Familie Bathomi zwei Tage später einfach verschwand, niemand hatte auch nur den Hauch einer Ahnung wo sie waren. Nur Meneros Schwester Oreen war verschont geblieben da sie gerade in den Flitterwochen war.


3 VVC, an Bord des Schrotthaufens, zwei Tage nach dem Verschwinden der Familie Bathomi

"Meneros, da ist eine Nachricht für dich."
Meneros eilte zum Computer, normalerweise meldete er sich bei seinen Eltern, es war in der ganzen Zeit nur einmal vorgekommen das sie sich bei ihm gemeldet hatten und das war weil sie ihm von der anstehenden Hochzeit von Oreen und ihrem Freund Melran erzählen wollten. Er startete die Nachricht und sah überrascht das sie tatsächlich von Oreen war, wahrscheinlich wollte sie ihm vorhalten das er nicht zu ihrer Hochzeit gekommen war.

"Meneros es ist etwas schreckliches passiert. Unsere gesamte Familie ist verschwunden. Einer unserer Angestellten hat mir heute morgen eine Nachricht geschickt, alle sind weg. Was kann da nur passiert sein? Melran hat mich davon abgehalten sofort nach Hause zufliegen, er meinte es wäre zu gefährlich. Er will sich mit dir im Haus seiner Eltern treffen, er meinte da er ja nun zur Familie gehört würde er tun was er kann um zu helfen. Bitte beeil dich und finde heraus was da passiert ist und pass auf dich und meinen Mann auf, ich mach mir schon genug Sorgen."

Das Hologramm flackerte und erlosch dann, fassungslos starrte er noch eine Weile auf die Stelle wo das Abbild seiner Schwester gewesen war. Wie war das alles möglich? Alle verschwunden, spurlos, hatten sich einfach aufgelöst?
Eine Hand packte seine Schulter von hinten, er drehte sich um und sah Gemmell der mit ebenfalls sorgenvoller Miene hinter ihm stand.
"Wir brechen sofort auf. Morgen werden wir auf Alderaan sein.


3 VVC, Alderaan im Haus von Melrans Eltern, am nächsten Tag

Die vier hatten den Schrotthaufen auf einer Lichtung im Wald gelandet, sodass ihre Ankunft von niemandem bemerkt worden war, nun gingen sie zügig die Straße entlang und auf Merlans Elternhaus zu. Als sie klingelten öffnete dieser trat einen Schritt beiseite und ließ sie eintreten, musterte Evan kritisch der einen großen Seesack über der Schulter trug und lächelte Meneros zu der das Ende der Prozession bildete.
"Es tut gut dich wieder zusehen, Schwager, auch wenn ich mir wünschen würde das die Umstände schönere wären."
Melran hatte die Tür geschlossen und hatte Meneros freundschaftlich umarmt. Beide kannten sich schon eine ganze Weile, Melran war lange Oreens Freund gewesen bevor sie ein Paar wurden und Meneros hatte sich über die Hochzeit der beiden gefreut.
"Melran das sind Gemmell, Mae und ihr Mann Evan."
Meneros deutete auf die benannten und alle schüttelten sich kurz die Hände.

"Gut das du sie mitgebracht hast wir werden Hilfe brauchen, ich habe herausgefunden das die Bosse hinter der Entführung unserer Familie stecken. Die Sicherheitskräfte tun ihr bestes aber weit werden sie nicht kommen, ich vermute das die Unterwelt ein Spitzel irgendwo in der Truppe hat. Es liegt nun an uns etwas zu unternehmen nur habe ich leider keine Ahnung was."

"Nun wenn diese Bosse ihre Spitzel haben sollte wir auch welche haben meint ihr nicht?"
Er nickte Evan zu, der damit begann den Seesack aufzuschnüren und eine Rüstung hervor zuholen. Teil für Teil sah Meneros die alte Kampfrüstung des Mandalorianers das erste Mal. "Evan wird sich als seine Dienste als Kopfgeldjäger anbieten."
"Aber das ist doch die Rüstung eines Mandalorianers."
Melran sah die Gruppe verwundert an, Meneros aber erwiderte ruhig:
"Er war einmal einer aber ist es nicht mehr. Du kannst ihm vertrauen."

Als Evan die Rüstung komplett angezogen hatte sah er wirklich etwas beängstigend aus musste selbst Meneros sich eingestehen. Der blank polierte Panzer auf dem nur auf der Brust und auf dem Helm einige Zeichen mit Gelbem Lack zusehen waren, ließ Meneros den Evan sehen der einst war, bevor er den Jedi Meister traf und sich änderte. Nach einem Nicken des Helmes in die Runde verschwand Evan aus dem Haus.


3 VVC, Alderaan im Garten von Melrans Elternhaus, am selben Tag abends

"Sie halten eure Familie in den Bergen in einer Höhle gefangen. Die Koordinaten hab ich hier."
Evan hatte den Helm abgenommen und sich zu den anderen an den Tisch gesetzt.
"Das haben sie dir einfach so erzählt? Ich dachte du wirst auch gesucht?"
Ungläubig sah Melran Evan an, dieser erklärte:
"Evan wird gesucht ja da hast du recht, aber mein mandalorianischer Geburtsname hat immer noch einen gewissen Ruf als Kopfgeldjäger. Glaub diese drei Gestalten waren froh mich zusehen und anzuheuern. Sobald sie Nachricht davon bekommen das Meneros hier landet wollen sie ihm auflauern."

"Nun das klingt doch gut. Ich würde vorschlagen Mae wird morgen mit dem Schiff in einem Hangar landen, dort werden sich die Kopfgeldjäger versammeln, Evan du wirst dich um die Bosse kümmern, während der Rest einen kleinen Ausflug in die Berge macht. Wenn sie mitbekommen das das Schiff landet werden sie so viele Männer wie möglich am Hangar zusammen ziehen. Mae wenn du landest deaktivier die Schilde nicht sondern warte einfach im Schiff, wenn dir die Luft zu brenzlig wird flieg wieder weg, das sollte uns anderen genug Zeit verschaffen unsere Aufgaben zu erledigen."

Der Plan den Gemmell geäußert hatte traf auf Zustimmung und so begannen sie alles vorzubereiten und legten sich dann schlafen.


3 VVC, Alderaan in den Bergen, am nächsten Morgen

Seit einer halben Stunden lagen Meneros, Gemmell und Melran auf der Lauer, von ihrem Platz aus konnten sie den Eingang der Höhle unter ihnen gut sehen. Tatsächlich machten sich einige der Bewacher auf den Weg in Richtung Stadt und ließen nur vier Wachen zurück. Zwei standen die ganze Zeit vor der Höhle, die anderen beiden kamen manchmal kurz nach draußen. Als wieder mal alle vier draußen standen warf Gemmell eine Granate, die drei auf der Lauer Liegenden schlossen schnell die Augen und schützten ihre Ohren. Sprangen nachdem sie den hellen Lichtblitz trotz geschlossener Augen gesehen hatten auf und rannten zum Höhleneingang. Meneros schlug den ersten noch völlig besinnungslos umherirrenden nieder, wand sich dann dem zweiten zu der auf ihn los ging, parierte seinen Schlag, rammte ihm das Knie in den Magen und schickte ihm mit einem gekonnten Schlag gegen die Schläfe zu Boden. Die anderen beiden Wächter waren ebenfalls ausgeschaltet und so stürmten die drei in die Höhle um die Familie Bathomi zu befreien.


3 VVC, Alderaan in einem Hangar, zur gleichen Zeit

Mae landete den Schrotthaufen in der Mitte der Lande Plattform, schaltete die Triebwerke aus, lenkte die gesamte Energie auf die Frontdeflektorschilde und öffnete eine der Luken. Sofort kamen eine Menge Banditen auf sie zu, als sie sahen das niemand ausstieg eröffneten sie das Feuer. Ein Großer Fehler, die Schüsse wurden Reflektiert und richten ein Chaos unter den Angreifern an. Binnen waren viele von ihnen verletzt, der Kontakt mit den Schilden nahm den Lasern zwar einiges an Energie aber es blieb noch genug übrig um für hässliche Wunden zusorgen. Mae startete die Triebwerke erneut und verließ den Hangar um zurück zur Waldlichtung zu fliegen.


3 VVC, Alderaan in der Lagerhalle, zur gleichen Zeit

Die Bosse musterten den Kopfgeldjäger tadellosen Rufes der den Raum betrat.
"Was willst du hier? Du solltest doch den Angriff auf das Schiff leiten."
"Es gibt keinen Angriff auf das Shuttle, die Männer sind verletzt, sie haben auf Deflektorschilde geschossen und die meisten wurden verwundet, einige sind sogar tot. Ich bin hier um dies alles zu beenden."

Während er die letzten Worte sprach zog er den Blaster und schoss auf die Frau die tot zusammenbrach, der Mann der flüchten wollte wurden von einer Rakete getroffen und der letzte mit einem Karabiner zu Evan gezogen der ihm dann das Genick brach. Wortlos verließ Evan die Halle, er bedauerte nicht diese drei umgebracht zu haben, doch erinnerte er sich an die Worte des Jedi Meisters der sein Freund geworden war:

"Das Gute kann nicht siegen indem es nur das Böse bekämpft, denn das Böse ist wie eine Hydra schlägt man ihm einen Kopf ab wächst sofort ein neuer nach. Um das Böse zu besiegen müssen wir die Hydra aushungern, wir müssen Gutes tun und das Böse bekämpfen das ist der Weg der letztlich zu unserem Sieg führt."

Genau das hatte Evan getan und würde es weiter tun. Außerdem musste er dafür sorgen das Meneros zu den Jedi kam, sein Freund hatte ihm einst erklärt das die Macht jene die auf sie hörten leiten würde, aber im Fall von dem Jungen musste er wohl etwas nachhelfen. Er würde Gemmell dazu Überreden irgendeinen Auftrag anzunehmen der nach Coruscant führte und dort würde er Meneros zu seinem Freund bringen.

3 VVC, Alderaan auf dem Landsitz der Bathomi, am Abend des Tages

Sie saßen alle zusammen und feierten. Meneros genoss die Gesellschaft seiner Familie und erzählte ihnen von allem was er erlebt hatte. Doch es sollte erst das erste solche gemeinsame Essen sein, denn sie alle blieben eine Woche auf Alderaan um auszuruhen und neue Kräfte zu schöpfen.



Teil 7: Ein Ende in der endlosen Stadt

2 VVC, im Orbit von Coruscant, drei Monate später, morgens

Unbeschreiblich lag dieser Planet der gleichzeitig eine riesige lebende Stadt war vor Meneros. Er sah aus dem Fenster des Cockpits und überlegte fieberhaft wie viele Stockwerke die Häuser wohl haben müssten damit sie so wie diese aus der Wolkendecke hinausragten. Das letzte mal hatte er so etwas auf Bespin gesehen, als sie einen Auftrag in der Stadt in den Wolken hatten. Doch das hier schien alles in den Schatten zustellen was er jemals gesehen oder sich jemals vorgestellt hatte.

Der Schrotthaufen brach durch die Wolkendecke und Meneros verschlug es die Sprache, unter ihnen flogen Millionen von Flugzeugen, Milliarden von Lichtern glänzten und unzählige Menschen lebten hier.

Mae steuerte das Schiff tief hinunter in die Stadt, je tiefer sie kamen desto Dunkler wurde es und die Hochhäuser schienen bis in die Unendlichkeit vor ihm zu wachsen.

"Unglaublich oder? Man vergisst nie das erste Mal das man Coruscant sieht. Die Stadt bedeckte 90% des Planeten, nur die Polkappen sind unbebaut, dort kommt jeder Tropfen Wasser her der in dieser Stadt benötigt wird. Doch lass dich nicht von dem Glanz von oben trügen, je tiefer man kommt desto ärmer, brutaler und unzivilisierter wird das Leben. Auf den untersten Ebenen geht es fast zu wie auf Nar Shaddaa. Ich würde dir empfehlen den Senatsplatz und den Jeditempel zu besuchen."

Meneros wusste nicht recht was er von Gemmells Vorschlag halten sollte. Sicher interessierte ihn der Tempel und ein Teil von ihm würde ihn gerne sehen, nicht nur von außen, aber ein anderer Teil wollte nicht einmal in die Nähe dieses Ortes gehen. Es war Angst, Angst das die Worte Evans das er die Macht nutzen könnte und ein Jedi sein könnte wahr waren, Angst das die Jedi ihn spüren würden und ihn zwingen würden sich ihnen anzuschließen, Angst vor den Konsequenzen dieses Wissens, doch letztlich redete er sich ein das alle diese Ängste unbegründet waren und das er nur ein einfacher Tourist war der die Sehenswürdigkeiten besuchen wollte solange Gemmell seinen Geschäften nachging.

Zusammen mit Gemmell und Evan verließ er das Schiff das auf einer Landeplattform stand. Gemmell wollte sich mit einigen Geschäftspartnern und Freunden treffen, was Evan tun wollte, wusste er nicht und Mae war auf dem Schiff geblieben. So wanderte Meneros allein ziellos durch die schier endlosen Gassen. Keinem bestimmten Muster folgend bog er mal hier mal dort ab oder nahm einen Fahrstuhl auf eine andere Ebene, so überraschte es ihn sehr das er plötzlich am Rande eines weiten freien Platzes stand auf dessen einem Ende ein großes Trapez aus Beton aus dem sich fünf Türme in den Himmel erhoben. Die Straße zum Eingang des Gebäudes zierten einige Statuen.

Plötzlich dämmerte es Meneros, dies war der Tempel der Jedi, all diese Statuen zeigten berühmte Jedi. Bevor er genau wusste was er tat war er schon einige Schritte in Richtung des Tempels gegangen. Eine ungeheure Faszination ging von diesem Gebäude aus er meinte sogar bei dessen Anblick ruhiger zu werden. Ganz ähnlich wie in den Trainingsstunden mit Evan, nur ging diese Ruhe nicht von ihm aus, sie schien aus dem Tempel zu kommen. Bald ging er die Straße auf der Mitte des Platzes in Richtung Tempel entlang, blieb manchmal stehen um sich eine der Statuen anzusehen und den Text am Sockel zu lesen. Als er jedoch nur noch 50 Schritt von der großen Treppe entfernt war die zum Eingang des Tempels führte blieb er stehen.

Was sollte er dort? Was wollte er dort? Um Einlass bitten? Mit den Jedi sprechen? Sich anhören was sie zum Verdacht eines ehemaligen Mandalorianers das er ein Machtsensitiver sei sagen würden? Nein das alles war zu lächerlich. Er drehte sich um und verließ den Platz.


2 VVC, irgendwo auf Coruscant, Mittags

Nachdem er den Tempelplatz verlassen hatte war Meneros zum Senatsgebäude und dann zum Opernhaus gegangen. Nun jedoch hatte er genug von den Sehenswürdigkeiten und war auf der Suche nach einer Kantina in der er etwas essen konnte. Er kam zwar an vielen vorbei jedoch hielt ihn immer etwas davon ab dort hinein zugehen und etwas zu bestellen. Schließlich fand er in einer Seitenstraße eine Kantina die ihm zusagte und trat ein. Zu seiner großen Überraschung sah er an einem der Tische Evan mit einem älteren Mann in einer Braunen Robe sitzen, ansonsten war außer dem Servierdroiden niemand da. Als Evan Meneros erblickte winkte er ihn zu sich, Meneros der keinen Grund sah die Einladung ab zu lehnen und so ging er zu dem Tisch.
"Siehst du mein Freund, die Macht hat ihn hergeführt. Aber ich vergesse meine Manieren, ich bin Jedi Meiser Zilk Tokarr und es freut mich endlich deine Bekanntschaft zu machen. Evan hier hat mir schon viel von dir erzählt. Setz dich doch und atme tief durch, es gibt keinen Grund für deine Beunruhigung, ich möchte mich nur mit dir unterhalten."
Während er dem Mann zuhörte musterte Meneros ihn, er war eindeutig ein Mensch, hatte einen grau-weißen kurzen Bart und ebensolche Haare, die nicht länger waren als seine eigenen. Das seltsame an seiner Erscheinung war das dieser Mann eine Ruhe und Gelassenheit ausstrahlte die Meneros noch nie bei einem Menschen erlebt hatte, genau das selbe hatte er heute schon beim Tempel der Jedi gefühlt und automatisch wurde auch er selbst ruhiger.

Evan erhob sich um Platz für Meneros zu machen.
"Ich werde zum Schiff zurück gehen, Meneros tu mir einen Gefallen und hör dir an was Tokarr zu sagen hat, du kannst ihm Vertrauen. Wir sehen uns heute Abend wahrscheinlich noch kurz auf dem Schiff bevor wir los fliegen."
Ohne auf Meneros verwirrte Miene zu achten wand er sich Tokarr zu:
"Pass auf dich auf alter Freund und meld dich wenn du meine Hilfe brauchst, es war schön dich wieder zu sehen."
Nun erhob sich auch Tokarr schloss Evan kurz in die Arme und sagte:
"Ja das war es wirklich, pass du auch gut auf dich auf und grüß deine Frau von mir. Ich wünsche euch alles gute und möge dich Macht mit euch sein."
Evan nickte Meneros noch kurz zu und verließ dann die Kantina.

Eine Weile sah er Evan noch nach, selbst als dieser schon verschwunden war und ordnete seine Gedanken. Dann blickte er Tokarr an und fragte:
"Wisst ihr was er damit meinte, das ich ihn heute Abend noch kurz sehe bevor sie weiter fliegen?"
"Ich schätze unser gemeinsamer Freund glaubt das du hier bleiben wirst und nicht wieder auf das Schiff, wie heißt es noch gleich, ach ja den Schrotthaufen zurückkehren wirst. Und wenn du mich fragst dann glaube ich das er recht hat, du übrigens auch wenn du ehrlich bist."
"Woher wissen sie das? Woher kennen sie meine Gefühle und Gedanken?"
"Ich kenne deine Gedanken nicht, niemand kann Gedanken lesen oder etwas in dieser Art. Deine Gefühle kann ich spüren genau wie du meine und das du auf diesem Planeten bleiben wirst das verrät mir die Macht."

In Meneros Kopf schwirrten so viele Frage herum das es schwierig war eine auszusuchen, schließlich entschloss er sich für:
"Was ist das die Macht?"
"Das ist eine gute Frage, doch die Antwort ist sehr schwer. Lass es mich so versuchen: Die Macht ist ... sie existiert in allem was existiert. Sie verbindet alle Lebewesen miteinander. Alle die sie fühlen und manipulieren können nennen wir Machtsensitive. Die Jedi nutzen die Macht, beziehen aus ihr ihre Kraft, ihre Stärke und ihr Wissen. Sie nutzten sie um Gutes zu tun, um anderen zu helfen. Die Sith können sie ebenfalls gebrauchen, doch sind ihre Gründe anders. Sie bedienen sich der Macht um andere zu Kontrollieren und ihren Einfluss zu vergrößern. Während der Weg der Jedi über Liebe, Hoffnung, Harmonie und Mitgefühl führt, besteht der der Sith aus Angst, Neid, Wut und Hass."

"Das klingt alles schön und gut aber was wenn ich mich den Jedi nicht anschließen möchte?" "Niemand wird dich zwingen, wenn du kein Jedi werden willst dann ist das deine Entscheidung, aber du solltest wissen das die Tore unseres Tempels jederzeit für dich offen stehen. Wenn du nichts dagegen hast würde ich dir gerne noch etwas zeigen, wir können uns auf dem Weg ja weiter unterhalten."

Beide standen auf und verließen die Kantina.


2 VVC, Coruscant, am Abend des Tages

Meneros befand sich auf dem Rückweg zum Schiff, Meister Tokarr hatte ihn tief in die untersten Ebenen von Coruscant geführt, dort wo Elend und Armut herrschten. Er hatte ihm viel erklärt, hatte vom Krieg der Republik gegen das Imperium der Sith gesprochen und von dem was die Republik brauchte, was die Menschen brauchten.
Er hatte Meneros ein Kinderheim gezeigt das die Waisen des Krieges aufnahm und ein Hospital das sich um die Ärmsten der Armen kümmerte. Trotz allem war er bei seiner Wahl geblieben kein Jedi zu werden, das hatte er auch Tokarr kurz vor ihrem Abschied gesagt. Dieser jedoch hatte ihn nur Wissend angelächelt und gesagt:
"Das weiß ich, ich habe dir all dies nicht gezeigt um dich zu überzeugen ein Jedi zu werden, sondern um dir einen Grund zu geben hier zu bleiben. Du bist noch nicht bereit dazu ein Jedi zu werden, aber du wirst es eines Tages sein."
Dann hatte er sich verabschiedet und war gegangen und Meneros hatte erkannt das er wirklich hier bleiben würde, das er in dem Waisenhaus und dem Hospital arbeiten würde.

Meneros war am Schrotthaufen angekommen und betrachtete es von außen. Viele Erinnerungen waren mit diesem Schiff verbunden, gute aber auch schlechte, vier Jahre seines Lebens hatte er auf diesem Schiff und mit dessen Besatzung verbracht. Er war jetzt 22 und ein Teil von ihm hatte immer gewusst das er nicht für immer dort bleiben würde. Dennoch fiel es ihm schwer an das zu denken was er nun vorhatte.

Dann erinnerte er sich an etwas das ihm sein Vater vor langer Zeit gesagt hatte:
"Trauere nicht wenn du dich von Freunden verabschiedest, Freue dich lieber auf euer Wiedersehen."
Lächelnd betrat er den Schrotthaufen, eine Mischung aus Trauer und Freude im Herzen um sich von seinen Freunden zu verabschieden. Es sollte nicht für immer sein, das wusste auch Meneros.
 
Alt 08.08.2011, 13:02   #3
Gast
Gast
AW: [Charaktergeschichte] Meneros Bathomi

Teil 8: In den Ebenen des Elends

1 VVC, auf den untersten Ebenen von Coruscant, fast ein Jahr später

Meneros machte seine tägliche Runde, er verteilte Essen in den untersten Ebenen, sah nach denen die hier lebten, sprach mit ihnen, verarztete Wunden und unterrichtete die Kinder so gut er konnte. Äußerlich hatte er sich kaum verändert, nur trug er jetzt eine Kutte ähnlich denen der Jedi und eine Kette um den Hals.

Seit er sich entschieden hatte hier zubleiben, lebte er in einem kleinen Zimmer im Komplex des Waisenhauses in dem er auch arbeitete. Dies war auch der Grund warum er sich in den untersten Ebenen so frei bewegen konnte, das Waisenhaus stand unter dem Schutz der Jedi, es gab einige die dort sogar halfen. Doch in letzter Zeit waren die Jedi immer seltener hier unten, sie wurden im Krieg gebraucht. Trotz dieses Umstandes war der Status den er genoss der gleiche geblieben, wann immer man ihn überfallen, den Weg versperren wollte hob er nur die Hand zum Gruß und deutete auf ein Amulett das an einer Kette um seinen Hals hing. Von den Jedi aus Holz gemacht waren diese Amulette eine Art Freifahrtsschein, niemand legte Hand an einen der Träger denn selbst wenn die Präsenz der Jedi seltener wurde so war doch der Respekt und die Furcht vor ihnen noch immer groß. Dennoch trug Meneros immer noch seinen Laserpistole und einige andere Dinge bei sich, denn ganz verließ er sich nicht auf den Schutz des Amuletts auch wenn er bisher nichts anderes gebraucht hatte. Bis eines Tages eine neue Bande auftauchte die von dieser Regel nichts zu halten schien.

Ein hoch gewachsener Aqualishaner versperrte Meneros plötzlich den Weg und bedeutete ihm mit gezogener Waffe mit zu kommen, ohne groß auf ihn zuachten hob Meneros die Hand und deutete auf sein Amulett.
Er wollte schon weitergehen, bemerkte aber das der Aqualishaner nicht zur Seite ging sondern in gebrochenem Basic sagte:
"Du kommen mit."

Verblüfft über dieses Verhalten, blieb Meneros zwar die Möglichkeit seinen Gegenüber hier und jetzt anzugreifen und zu überwältigen, jedoch würde er dann kaum mehr erfahren. Anscheinend war hier eine neue Bande auf den Plan getreten, eine die die Regeln noch nicht kannte. Schließlich nickte er und folgte dem Aqualishaner.


1 VVC, im Versteck der neuen Bande auf Coruscant, zehn Minuten später

Meneros betrat den Raum und sah sich um. Er konnte einen Gotal sehen der auf einem Stuhl an der hinteren Wand saß sehen, ansonsten war noch ein ihm unbekannter Mensch und ein Twi'lek im Raum. Beim Anblick des zweiten stellte er verwundert fest das er ihn kannte. Es war einer der Kopfgeldjäger gewesen die ihn und seine Freunde auf Balmora entführen wollten. Auch dieser erkannte ihn wieder griff jedoch nur nach seiner Waffe ohne sie zu ziehen.
Unter seiner Kutte nahm Meneros unauffällig je einen Thermaldetonator in jede Hand. Da die Ärmel der Kutte ein gutes Stück zu lang waren viel dies jedoch nicht auf.
Beim Anblick dieses alten Bekannten hatte sich die Ahnung das er sich hier heraus kämpfen müsste um ein vielfaches verstärkt. Erst als er in der Mitte des Raumes stand hörte er ein leises Summen das von dem Gotal zu kommen schien.

"Zieht alle eure Waffen er ist ein Jedi. Ich kann es spüren."
Äußerlich ließ sich Meneros nicht anmerken das inzwischen vier Waffen auf ihn gerichtet worden waren, er entgegnete jedoch:
"Ich bin kein Jedi, ich arbeite nur in einem Waisenhaus das unter dem Schutz der Jedi steht. Seht ihr das Amulett das ich um den Hals trage, es zeigt das ich mich hier unten frei bewegen kann und das jeder der mich aufhält Schwierigkeiten mit den Jedi bekommt."

"Oh wenn Labim sagt das du ein Jedi bist dann bist du auch einer."
Eine Gestalt war auf seiner rechten Seite aus dem Schatten getreten die Meneros noch gar nicht wahrgenommen hatte, was seltsam war denn er konnte eigentlich alles in diesem Raum spüren, doch diesen Mann hatte er bisher übersehen oder aber er hatte sich ihm irgendwie entzogen.

"Weißt du Gotal haben die Fähigkeit Machtsensitive wahrzunehmen, wenn sich ihnen einer nähert dann summen ihre Hörner. Doch genug vom Smalltalk wie wäre es wenn du uns einfach alles über die Jedi erzählst was du weißt. Vielleicht darfst du dann sogar weiterleben."
"Natürlich ihr lasst mich einfach so gehen. Warum erzählst du mir nicht etwas über dich, über das hier und dann entscheide ich ob ich auch etwas von meinem Wissen mit dir teile, betrachte es als den Wunsch eines ohnehin toten Mannes."
Meneros hatte keinen Zweifel daran das es zum Kampf kommen würde doch er wollte zumindest noch ein paar Informationen sammeln.

Lächelnd betrachtete der Mann Meneros dann antwortete er:
"Ich mag es mit Menschen zu reden die wissen wo sie stehen. Also gut mein Name ist unwichtig, du hast noch nie von ihm gehört. Ich bin ein Agent, im Dienste des Imperiums und wurde hier her gesandt um Augen und Ohren in der Unterwelt von Coruscant zu platzieren. Es gibt viele von uns wir sind schon seit langem auf dem Planeten, doch hatten wir bisher Schwierigkeiten in der Unterwelt Fuß zufassen. Deshalb musste ich erst einige Männer anwerben und eine der Banden, sagen wir mal vertreiben. Ich denke das sollte dir genügen, jetzt bist du an der Reihe."

"Dann hat jetzt wohl der unangenehme Teil dieser Unterhaltung begonnen." sagte Meneros während er die Auslöser der beiden Thermaldetonatoren drückte und je einen nach links und rechts warf, er selbst machte eine Rolle nach vorn und bevor der Gotal aufgestanden war rammte ihm Meneros seine Faust in die Kehle und ließ sich rückwärts auf den Rücken fallen und zog seinen Gegner auf ihn. Als der ohnmächtige Gotal gerade auf ihn gefallen war detonierten die beiden Granaten. Meneros warf sofort sein lebendiges Schild von sich und erhob sich unverletzt, die Pistole in der einen Hand und suchte nach Zeichen von Überlebenden. Den Twi'lek und den anderen Kopfgeldjäger hatte es erwischt, beide waren tot. Der Agent jedoch schien durch einen Sprung in Richtung der Tür vor dem schlimmsten bewahren können. Plötzlich drehte sich der Agent um und wollte mit seiner Waffe auf Meneros zielen, dieser jedoch schoss sofort, der Agent brach tot zusammen. Schnell durchsuchte er die Habseligkeiten der toten um eventuelle Beweise zu sichern, tatsächlich fand er ein Datapad bei dem Toten Agenten, jedoch war dieses verschlüsselt und so machte er sich auf den Weg zum Tempel der Jedi um mit Meister Tokarr zu sprechen.


1 VVC, Jeditempel Coruscant, eine dreiviertel Stunde später

Meneros war gerannt doch sobald er die Türen des Jeditempels durchquert hatte, unten an der Treppe hatten ihn die Wachleute passieren lassen nachdem er den Namen von Meister Tokarr genannte hatte, doch nun in dieser Halle konnte er nicht anders als stehen zu bleiben und zu staunen. Nicht nur das eine wohltuende Stille in dieser Halle herrschte die nur von ein paar leisen Stimmen unterbrochen wurde, auch war dieser Ort von Sonnenlicht durchflutet das man meinen könnte der Tempel würde eine eigene kleine Sonne besitzen.

Er atmete tief ein und aus, ließ die Ruhe und Harmonie dieses Ortes in seinen Körper und ließ seinen Blick über die Statuen schweifen die hier überall standen.
"Ja es ist wirklich überwältigend wenn man diesen Ort zum ersten Mal betritt. Mein Name ist Anyndir Melfer, ich bin Ritter des Ordens, kann ich dir helfen?"
Ein Mann war an Meneros herangetreten, obwohl noch nicht sehr alt schien sein Gegenüber über gewaltige Erfahrung zu verfügen und strahlte ebenfalls diese Ruhe aus die er bisher bei jedem Jedi gespürt hatte. Anders jedoch als jene denen er bisher begegnet war trug dieser Jedi eine Rüstung unter der Robe.

"Ich bin Meneros Bathomi und ich suche nach Meister Tokarr, ich muss dringend mit ihm reden."
Einen Augenblick sah ihn der Jedi forschend, es kam nicht oft vor das ein Fremder den Tempel betreten durften, selbst wenn sie über ein beträchtliches Potential verfügten und etwas scheinbar sehr wichtiges mit einem der Meister zu bereden hatte.
"Nun gut folge mir, ich werde dich zu Meister Tokarr bringen, er unterrichtet jedoch gerade eine Gruppe von Jünglingen wenn er gerade keine Zeit hat wirst du warten müssen."

Meneros wurde von Anyndir Melfer durch den Tempel geführt, unterwegs trafen sie einige Jedi die Meneros mit offenkundigem Interesse musterten. Schließlich kamen sie an dem Raum an, indem Meister Tokarr gerade einen Stunde beendete.
"Meister hier ist", begann Anyndir Melfer, wurde jedoch sofort von Tokarr unterbrochen: "Ja ich weiß, Meneros komm doch herein, danke Anyndir das du ihn hergebracht hast."

Anyndir verneigte sich knapp, nickte dann Meneros zu und verließ den Raum. Sofort begann Meneros ihm von seiner Begegnung mit dem Agenten des Imperiums zu erzählen, als er geendet hatte schwieg Meister Tokarr für eine Weile, betrachtete das Datapad und sagte schließlich:

"Du hast deine Sache gut gemacht, wenige hätten in der gleichen Situation ähnlich besonnen gehandelt. Vielleicht sind dies wichtige Informationen die uns helfen werden die Beweggründe des Imperiums besser zu verstehen. Ich muss mit dem Hohen Rat der Jedi sprechen und du solltest mich begleiten damit du die Geschichte wiederholen kannst. Ich hoffe nur das unsere Kryptiker diesen Code knacken können."

Tatsächlich war das Datapad schnell entschlüsselt, doch es waren nur allgemeine Informationen über die Jedi, den Tempel und Coruscant darauf gespeichert. Der Rat dankte Meneros für sein Handeln und wiederholte das Angebot ihn zu einem Jedi auszubilden das schon Meister Tokarr vor einem Jahr gemacht hatte. Doch Meneros lehnte abermals ab, seine Zeit war noch nicht gekommen.



Teil 9: Zur rechten Zeit...

0 VVC, Coruscant, am Tag des Angriffs

Bisher war es ein ganz normaler Tag gewesen, Meneros hatte seine Übliche Runde gemacht, war gerade mit seiner Schicht im Waisenhaus fertig und saß nun in einem der kleinen, versteckten Parks in den oberen Ebenen von Coruscant. Oft ruhte er sich nach der Arbeit hier aus, entspannte sich, las ein Buch oder lauschte einfach nur dem Wind der sacht durch die Blätter der Trauerweide strich unter der er saß.

Er spürte es bevor er es sah, irgendetwas war falsch, eine Bedrohung lag in der Luft wie er sie noch nie gespürt hatte, etwas unglaublich Böses war auf dem Weg hierher. Kurz sah er Bilder von Zerstörung und Gewalt, wie Schiffe Coruscant angriffen und die Stadt zerstörten, wie der Tempel der Jedi angegriffen wird und viele Jedi getötet werden.

So schnell diese Bilder gekommen waren so schnell waren sie auch wieder fort, vergeblich versuchte er sich auf sie zu konzentrieren um sie erneut zu sehen. Aber es klappte einfach nicht, schlimmer noch er konnte gar nichts mehr spüren, seine Mentalen Fähigkeiten schienen von irgendwas blockiert worden zu sein. Zweifelnd blickte er gen Himmel, um nach einem Zeichen von dem was er gesehen hatte Ausschau zu halten, doch er konnte nichts merkwürdiges erkennen. Langsam stand er auf, war noch unschlüssig ob er zum Tempel gehen sollte um Meister Tokarr aufzusuchen als es passierte.


0 VVC, Coruscant im Tempel der Jedi, kurz vor dem Angriff

Auch die Jedi hatten für einen kurzen Moment gesehen was sie erwartete und so wurde in aller schnelle die Verteidigung vorbereitet. Viele der Jedi versammelten sich in der Haupthalle, andere versuchten so viele Jünglinge wie möglich auf einem Geheimen Weg zu evakuieren.

Meister Tokarr hatte den Tempel durch einen Seiteneingang verlassen und schritt mit einigen anderen Jedi auf den Platz hinaus. Sie konnten sehen wie eine vermummte Gestallt einige Wachen tötete und dann den Tempel betrat, einer der anderen Jedi wollte schon hinterher stürmen als er dies sah, wurde jedoch von Tokarr zurückgehalten.
"Das ist nicht unser Kampf, der findet hier statt."
In diesem Augenblick sahen sie die Fähre durch die Tore des Tempels brach und dann im inneren zum stehen kam. Tief atmete Meister Tokarr ein, dann landeten die anderen Fähren auf dem Platz und der Kampf begann.


0 VVC, Coruscant auf dem Weg zum Tempel, während des Angriffs

Kaum hatte Meneros beschlossen zum Tempel zu gehen sah er die Schiffe, unglaublich viele die von überall zu kommen schienen und die Stadt bombardierten. Eine dieser Bomben schlug in einem Haus über ihm ein und er begann zu rennen. Konzentrierte sich und fühlte den Weg den er nehmen musste, jetzt da der Angriff für jeden sichtbar war waren seine Fähigkeiten auch nicht mehr blockiert.

Doch trotz seiner Fähigkeiten wäre er mehrere Mal fast von herab fallenden Trümmern zerquetscht worden, es gab einfach zu viele Gefahren als das er sie alle hätte kommen sehen und so entdeckte er bald durch einen Zufall eine weitere Fähigkeit. Eine Bombe schlug in die Straße vor ihm ein und hinterließ einen fast fünf Meter breiten Spalt, bevor sich Meneros umdrehen konnte um einen anderen Weg zu nehmen fühlte er wie eine Bombe in das Haus über ihm einschlug und so nahm er alle Kraft zusammen stürmte auf den Spalt zu und sprang, noch während er sprang wusste er das er es schaffen würde, irgendetwas hatte seinen Sprung um ein vielfaches verstärkt und so landete er ca. einen Meter hinter dem Spalt. Verblüfft drehte er sich um, zu so einem Sprung war er niemals fähig gewesen. Plötzlich erinnerte er sich an etwas das Meister Tokarr bei ihrer ersten Begegnung gesagt hatte:

"Du glaubst mir nicht das du Machtsensitiv bist, doch ich möchte das du genau nachdenkst ob du jemals Dinge fühlst die du eigentlich nicht fühlen kannst, etwas spürst bevor es passiert, etwas schaffst von dem du weißt das es dir eigentlich unmöglich ist."

Lange hatte er dies verdrängt, hatte sich weiterhin eingeredet das das alles Quatsch war. Doch nun erinnerte er sich und verstand zum ersten Mal was in der Vergangenheit wirklich passiert war.

Das er die Würfel auf Alderaan manipuliert hatte, die Gefühle seiner Gegner gespürt hatte, die Situation auf Balmora als er von den Kopfgeldjägern entführt worden war vorhergesehen hatte, das es die Macht gewesen war die ihn bei seiner Ankunft auf Coruscant zu Meister Tokarr geführt hatte.

Noch verblüffender war es das er sich auf einmal damit Abgefunden hatte, das er die Tatsache plötzlich akzeptiert hatte. Er wusste jetzt das seine Zeit gekommen war. Er drehte sich um und lief weiter.


0 VVC, Coruscant auf dem Platz vor dem Tempel der Jedi, eine halbe Stunde später

Er erreichte den Tempel der Jedi und sah dort das volle Ausmaß der Schlacht, überall lagen Trümmer, schwelten Brände und in seiner Nähe wurde noch immer Gekämpft. Er sah Meister Tokarr, der unbewaffnet in seiner Rüstung allein da stand, ihm gegenüber ein Sith mit erhobenem Lichtschwert ein weiterer schlich von hinten an den Jedi heran.
Bevor Meneros genau wusste was er tat, machte er einen Schritt sie alle zu und schrie dem Jedi zu aufzupassen. Sofort griffen die Sith den Jedi an, dieser Streckte die Hand aus und ein Lichtschwert eines toten Jedis landete direkt auf seinem Handteller, er parierte den Schlag des Sith der inzwischen vor ihm stand und durch zwei Blitzschnelle Bewegungen wurde zuerst der Griff des Schwertes gespalten dann sein Besitzer selbst. Den anderen Sith jedoch hatte er scheinbar nicht bemerkt und diese holte gerade zum Streich aus.

Meneros konzentrierte sich auf die Kraft die er beim Sprung gespürt hatte, versuchte sich daran zu erinnern wie es gewesen war als er wenn auch unabsichtlich die Würfel manipuliert hatte, er streckte den Arm aus als wollte er nach dem Schwert des Sith greifen und tatsächlich hielt er es für einen Augenblick fest.

Genau auf diesen Augenblick schien Tokarr gewartet zu haben, in einer fließenden Bewegung drehte er sich um und rammte dem Sith sein Schwert direkt ins Herz.
Auf dem Platz wurde jetzt nicht mehr gekämpft, überall lagen Leichen von Freunden als auch Feinden.

"Da bin ich wohl gerade noch rechtzeitig gekommen Meister Tokarr."
"Ich hatte keinen Zweifel das du es schaffen würdest, die Macht ist stark in dir und du musstest nur einen Weg finden ihr zu vertrauen. Doch wir können uns später unterhalten, wir müssen hier weg, der Angriff ist noch lange nicht zu Ende und die überlebenden Jedi fliehen. Die Frage die sich mir stellt ist, wirst du mit mir kommen und einer von uns werden?"
Stumm nickte Meneros und folgte Meister Tokarr der ihn weg vom Platz und tief hinein in die unteren Ebenen der Stadt führte, wo schon andere überlebende Jedi und viele Jünglinge warteten.



Teil 10: Am rechten Ort

0 NVC, in den Trümmern von Coruscant, eine Woche nach dem Angriff

Meneros stand vor einem Betonstein, atmete tief ein und aus erhob dann langsam beide Hände und versuchte das Trümmerstück durch die Macht ebenfalls anzuheben. Prüfend sah sein Meister ihm zu. Plötzlich begann der Betonklotz zu zittern und erhob sich tatsächlich ein paar Zentimeter vom Bogen.

"Du wehrst dich dagegen. Da liegt dein Problem, in einer Situation die sofortiges Handeln erfordert hättest du diesen Brocken ohne Mühe ein paar Meter weit schleudern können, aber wenn um dich herum Ruhe herrscht vertraust du der Macht noch nicht genug. Komm ich werd dir etwas zeigen das dir vielleicht hilft."

Meneros folgte Tokarr durch das Labyrinth der Trümmer von Coruscant zu einem etwas größeren Freien Platz. Vor einer Woche hatten das Imperium und die Republik einen Friedensvertrag geschlossen, zwar war er für die Republik nachteilig, doch schien auch das Imperium große innere Probleme zu haben. Für den Orden der Jedi hieß es eine neue Bleibe zu finden, viele in der Republik gaben den Jedi die Schuld für den Krieg und die Zerstörung von Coruscant. Sein Meister hatte ihm gesagt das einige Überlebende sofort nach oder schon während des Angriffs in ein geheimes System geflohen wären. Ein Planet den die Sith nicht kannten. Der Rest war hier geblieben, hatte sich in den Trümmern eine Art Lager eingerichtet und trainierte in der Zeit bis sie von Transportern ebenfalls abgeholt werden würden. Die neue Großmeisterin des Ordens Satele Shan war ebenfalls hier, Meneros hatte sie bisher nur von weitem gesehen, meist führte sie Expeditionen zum Tempel an wo die Jedi nach Dingen suchten die noch zu gebrauchen waren.

Sie erreichten einen künstlich frei geräumten Platz wo einige der jüngeren Schüler ebenfalls den Umgang mit der Macht trainierten. Meneros sah einem jungen Schüler zu der einen Meter über dem Boden schwebend im Schneidersitz einen großen Stahlträger vor sich schweben ließ.
"Irgendwann kannst du das auch schaffen, aber zuerst nimm dir eins von den Übungsschwertern, du beweist eindeutig mehr Talent in diesem Bereich. Ich denke du wirst dich eher dafür entscheiden ein Ritter des Ordens zu werden als ein Botschafter."


0 NVC, in den Trümmern von Coruscant, am Mittag des selben Tages

Meneros war Schweiß überströmt, erst hatte er gegen seinen Meister gekämpft dann gegen einige der anderen Schüler. Doch nun war sein Training für erste vorbei, denn heute sollten einige Transporter kommen die alle übrigen von hier fortbringen sollten. Wie die meisten anderen blickte er gen Himmel und war überrascht als er den Schrotthaufen in Mitten der anderen Transporter erkannte. Zusammen mit seinem Meister und einigen anderen betrat er das ihm bekannte Schiff.

Nachdem er seine Freunde begrüßt hatte, setzte Gemmell an:
"Also hast du dich doch noch entschlossen ein Jedi zu werden. Du bist wirklich immer für eine Überraschung gut. Aber für diese Reise wäre es schön wenn du noch einmal ein Teil meiner Crew wirst, du kannst dich um die Jedi kümmern, sie können sich fast frei auf dem Schiff bewegen trotzdem sollten sie sich von der Brücke und vom Maschinenraum fernhalten. Mach sie am besten mit den Regeln an Bord bekannt, du bist einer von ihnen und deshalb werden sie auf dich besser hören als auf mich. Komm danach auf die Brücke, dann können wir in Ruhe reden, die Reise nach Tython dauert knapp zwei Tage."

So ging Meneros zu den anderen Jedi, die im Frachtraum warteten.


0 NVC, Tython, zwei Tage später

"Es war schön dich wieder zusehen. Pass auf dich auf Junge und wenn du mal Hilfe brauchst dann meld dich. Ich bin mir sicher unsere Wege haben sich heute nicht zum letzten Mal gekreuzt."
Lächelnd verabschiedete Meneros sich, zuerst von Gemmell dann von Mae und schließlich von Evan.
"Passt auch gut auf euch auf, bis zum nächsten Mal und möge die Macht mit euch sein."

"Du hast dich wirklich verändert," Gemmell schüttelte lachend den Kopf, "auf Bald."
Er und die anderen gingen zurück aufs Schiff, die Luke schloss sich zischend und der Schrotthaufen erhob sich wieder und verschwand in den Weiten der Galaxis.

"Ein seltsamer Schmuggler dieser Gemmell."
Eine Stimme hinter ihm hatte gesprochen, ohne sich umzudrehen erwiderte Meneros:
"Er bevorzugt die Bezeichnung freischaffender Pirat."
Meister Tokarr lächelte, dann machten sich beide auf den Weg zu den Ruinen eines Alten Klosters das nun wiederaufgebaut wurde und als neuer Jedi Tempel dienen sollte.
 
Alt 21.08.2011, 12:42   #4
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AW: [Charaktergeschichte] Meneros Bathomi

So meine Geschichte ist jetzt komplett hier gepostet, würd mich sehr freuen wenn es Rückmeldungen geben würde...
 
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