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Alt 04.03.2011, 16:55   #1
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Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Èigentlich war dieses Posting als Antwort im Thread Generelle Probleme mit der Klassenverteilung gedacht - aber... es passt da letztlich nicht rein, da es eine Ebene drüber liegt. Worum es mir geht, ist worüber hier letztlich diskutiert wird, und wie ein MMO betrachtet wird, und daß ich denke, daß Bioware wirklich einen Ansatz versucht, den die meisten noch nicht ganz verinnerlicht haben. Oder etwas provokanter formuliert:

Wenn ich mir das so alles aus dem genannte Thread durchlese... gewinne ich mal wieder den Eindruck, daß ich hier mit Leuten im Forum stecke, die ein anderes Spielerlebnis suchen, als ich

Die Diskussion in jenem (wie in vielen, vielen anderen) Thread fokussiert sich auf ein Thema: Spielmechanik (was als "Content" bezeichnet wird).

Ich weiss - Vergleiche hinken immer und nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich ... dennoch:
Es ist so, als wäre die Erfindung der Brettspiele noch ganz neu, und ein paar Firmen bringen nun dolle Gruppenbrettspiele raus. Mal heisst das Brett "Warcraft-Universum", mal heisst es "Herr-der-Ringe-Universum" und mal heisst es "Star-Wars-Universum". Auf dem Brett selber sind quasi auf den Feldern auch ab und zu ein paar Notizen (Quests, Grafikbesonderheiten, Mob-Namen, etc) getackert, die sich tatsächlich um das Universum drehen.

Aber sobald die meisten Spieler über "das Spiel" reden, gehts darum, wer wann welche Figuren kriegen kann, was die Figuren ausrichten können, und welche Taktiken man
auf dem Spielbrett nutzt. Und man hat den Eindruck, reichlich Spieler tendeln von Brettspiel zu Brettspiel und suchen ständig nach DEM BRETTSPIEL aller Brettspieler ... quasi dem Schach... nachdem sie mit Dame, Mühle, Backgammon und Mensch-ärgere-Dich-nicht irgendwie undzufrieden waren.

Ich finde diese Diskussionen ehrlich gesagt... irritierend von der Intrnsität und der teilweise Einschränkung her ... insbesondere, wenn man das Medium sieht, an dem diese Spiele stattfinden. Der Computer ist DIE Multimediamaschine schlechthin... aber alles, worum es sich zu drehen scheint, ist die Spielmechanik.

Wobei - klar... ich finde auch, daß die Brettspiel-Regeln (also die Spielmechanik) Spass machen sollte und nicht unwichtig ist. Aber ich habe einige Jahre im Schachverein gespielt, mag dennoch auch Dame, Mühle, Mensch-ärgere-Dich-nicht und spiel sogar auch oft Kartenspiele - Soll heissen, daß für mich eigentlich die Spielmechanik NICHT der entscheidende Punkt ist, das Spiel zu wählen, dem ich Unmengen an Zeit widme. Beim Schach war es damals vermutlich schlicht der Grund, daß es eben nur für Schach Vereine gab, und ich eben mit Leuten regelmäßig etwas intensiver spielen wollte. Das ging dann deutlich später übrigens auch mit einer kleinen Skat-Gruppe - deutlich unterschiedliche Spielmechaniken, machte aber beides Spass - insbesondere lag es eben auch an den Menschen, mit denen ich spielte.

Worauf will ich eigentlich hinaus? Besonders gewundert haben mich dann die Diskussionen, was man als Spieler alles "kriegen MUSS" und wann und wie schnell... und das Siablo 2 ja ein "geniales" Spiel war. Ich weiss nicht... das alles wirkt für mich wie eine Diskussion über Quiz-Shows, in denen der "Kick" letztendlich (angeblich) die Grösse des Gewinns ist, der natürlich immer grösser werden muss. In den 70er Jahren reichte es bei Dalli-Dalli oder dem großen Preis noch, wenn die Leute ein paar hundert oder mal ein paar Tausend Mark nach Hause brachten. Heute muss die Frage lauten "wer wird Millionär". Es geht um Zahlen, Statistiken, und die Frage, wer wann was "kriegt".

Und das nennt Ihr CONTENT?

Ich will ein Spiel, wo die Ausrüstung AUCH ein Anreiz bildet... aber der vorwiegende Grund derjenige ist, daß ich mit dem Spiel auch (ne - nicht "auch", sondern VOR ALLEM) Emotionen verbinde, die weit über das "haben-wollen" hinaus gehen. Ich will mit einem oder gar mehreren Protagonisten "mitfühlen" können. Ich will keine komplizierte Quiz-Show... ich will ne gute SERIE. Einen wirklichen INAHLT über virtuelle Personen und Menschen (oke - auch über Wookies ). Ich will auf ein Add-On warten, bei dem mich interessiert, wie DIE GESCHICHTE weitergeht. Bei dem mir auch Add-Ons gegeben werden können, ohne IRGENDEIN neues Item als Köder vor die Nase hängen zu müssen, weil es ansonsten eigentlich keinen Grund gäbe, es zu spielen.

Ich finde, gerade diese Diskussionen über diesen ganzen Item-Wahnsinn zeigt, wie sehr es nötig ist, daß endlich mal ein MMO auf dem Markt kommt, um herauszufinden, ob alle Spieler wirklich ohne Item-Jagd gar nicht mehr zufriedenzustellen sind, und diese seltsam virtualisierte Form des Materialismus sich so in den Köpfen und im Habitus festgesetzt hat, daß es unmöglich ist, Spieler vor allem auch durch ANDERE Gefühle dazu zu bringen, mit Spass und Freude gemeinsam ein Spielerlebnis in einer virtuellen Online-Welt zu erleben.

Bei Schach, Dame, Mühle und Co gibt es keine Chance anderen "Content" als die Spielmechanik zu etablieren. Aber wir haben hier DIE MULTIMEDIAMASCHINE schlechthin... und die ganzen grafischen, akkustischen und letztlich filmischen Erzählpotentiale werden am Ende darauf reduizert, wann jemand und wie er eine Pixel-Einheit bekommt... ein Datenbank-Objekt namens "Item"... und was dieses Item für Objekt-Eigenschaften besitzt - und natürlich, wie sich das Objekt in die komplexe Spielmechanik einfügt und welche Taktiken davon betroffen sind.

Wie wärs denn einfach mal mit... echtem INHALT? Ein Raid gemeinsam spielen OHNE einen Reward zu kriegen, ausser einer tollen Endsequenz und der gemachten Erfahrung, mit einigen ans Herz gewachsenen Mitspielern und einigen ans Herz gewachsenen, virtuellen Charaktären ein tolles und vor allem toll erzähltes Erlebnis "durchlebt" zu haben.

Oder ganz am Ende mal ganz platt, provokativ und gemein gefragt: Wollt Ihr MENSCHEN sein, oder Drohnen, die Items jagen?

edit: Titel leicht angepasst

Gruß
Booth
 
Alt 04.03.2011, 17:33   #2
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

du hast zwar recht, aber ich will trotzdem ansehnliche chars. und hoffentlich einigermassen individuelles eq. das gehört für mich genauso zum stil, wie der name eines chars oder seine entscheidungen im verlauf des spiels.

so ein char ist wie ein projekt, man feilt daran herum, passt es seinem geschmack an, verteilt punkte für die gewünschte spielweise und versucht ihn zu verbessern. das macht nunmal ein mmo unter anderem aus und lässt sich leichter diskutieren als die inszenierung des spiels, von der man sich positiv überraschen lassen möchte. ausserdem wäre es ziemlich witzlos, nackt in tor unterwegs zu sein, es braucht eben waffen, schiffe, upgrades..
 
Alt 04.03.2011, 17:39   #3
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Danke Booth,
Ich kann dir da nur voll und ganz zustimmen.
Das sind genau die Gründe wieso mich Spiele wie WoW, Aion, HdRO oder aktuell auch Rift nicht mehr wirklich Motivieren können.

Mir fehlt einfach die Story.
Und jetzt kommt mir nicht mit du kannst ja die Quest‘s lesen.
Aus dem Zeitalter sind wir wahrlich raus.
Wenn ich lesen will nehm ich mir ein gutes Buch und spiele kein Computer Spiel!

Gerade in WoW dieser Hardmode Mist, der nur darauf abzielt minimal Veränderte Bosse nochmal bis zum Erbrechen zu spielen nur um ein Item was ein bisschen besser ist zu bekommen.
Reizt seit langem wirklich nicht mehr.
Wenn man da Story möchte, darf man sich noch zusätzlich die Bücher kaufen…

Gerade bei Rift merke ich es sehr deutlich, ich renne nur von Quest Hub zu Hub, nehme alles an und klapper es so ab wie es mir auf der Karte angezeigt wird.
Quests lesen ist ja überhaupt nicht nötig um zu wissen, was man machen muss.
Und dann nur für das bisschen Story was man pro Quest bekommt den ganzen Text lesen.
Ne danke… (wie schon oben geschrieben mit Buch und PC ect.)

Ich bin einfach gespannt was Bioware draus macht!
 
Alt 04.03.2011, 17:44   #4
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Danke Booth,

ich hatte schon das Gefühl mit meiner Meinung alleine dazustehen. Ich hatte es ja auch schon in dem anderen Thread geschrieben/angedeutet.

Ausschliessliches entwickeln des Chars über Items, ist für mich einfach total unbefriedigend. Da es auf eine einzige Itemjagd im Endgame hinausläuft. Man sieht es ja schon hier im Forum, wie das alleinbestimmende Thema der Itemprogress ist und die damit verbundene Balancing Schwierigkeit.

Neue Ideen, Kreativität = Fehlanzeige! Man geht davon aus, erwartet es sogar, dass sich TOR haargenau so verhält wie andere MMOs.
Ich kann nur hoffen, dass sie auch andere Möglichkeiten der Langzeitmotivation ermöglichen. Sonst wird das Spiel zu WoW Teil2 und mit Sicherheit, werden dann beim Release des nächsten MMOS, 80 % der Spieler zum nächsten awesome looting MMO wechseln.

P.S. Ich fand Diablo 2 Megascheisse! Ich spiele lieber richtige RPG wie damals z.B. Gothic.
 
Alt 04.03.2011, 18:11   #5
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Ich mache mir ja über den Content in SWTOR weniger sorgen als über die Spielmechanik.
Und einige definierten es in einem anderen Tread so das beides das gleiche wäre oder wie?

Wer eine gute Spielmechanik sehen will aber gescheiterten Content der kann sich Star Wars Galaxies anschauen.
Da wurde dann aus der Spielmechanik wirklich der Content, wegen späteren Mangel des selbigen. Frei nach dem Motto: "Machs dir selber!"
Was aber natütlich trotz Sandbox-Philosophie nur begrent möglich war.

Für mich war und ist Content der aufgesetzte Inhalt, die Spielmechanik das Grundgerüßt.
Auch Spielmechanik kann zu einem gewissen Teil Content erschaffen nur reicht das im allgemeinen halt nicht.
Und bei einem Story-MMO schon garnicht.
 
Alt 04.03.2011, 18:24   #6
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Hi

Ich denke das BW das richtige Maß zwischen Storyantrieb und Itemwahn finden wird oder gar muss. Leider ist es so, dass man mit der Story allein nicht weit kommt, wenn das Spiel sich rentieren soll. Da damit, meiner Meinung nach, heute einfach zu wenige zu begeistern sind.

Im Grunde geht es bei allen Multiplayer Games ( ob online oder offline ) immer darum wer am Ende mehr geleistet hat. Ok im privaten Bereich evtl. etwas weniger. Dafür aber im MMO Bereich um so mehr, da man sich dort mit fremden Leuten eben über das Spiel vergleicht.

Der Mensch ist nun mal ein Jäger und Sammler und möchte seine Erfolge und geopferte Zeit eben auch Belohnt sehen.

Wer würde schon zum Chef nach einem Monat harter Arbeit sagen, dass ihm die Arbeit und das miteinander mit den Kollegen so gefallen hat, dass er auf das Monatsgehalt verzichtet und zufrieden aber ohne Geld nach Hause geht.

In diesem Sinne

MfG
Dex
 
Alt 04.03.2011, 18:25   #7
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Hui... danke Booth... you made my Day... wo kann ich Unterschreiben?
 
Alt 04.03.2011, 18:34   #8
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Ich kann dir zwar in gewissen Teilen zustimmen Booth aber, auch wenn das beispiel jetzt nicht wirklich ideal ist, im großen ganzen wirkt dieser Text auf mich doch eher so wie jemand der sich in der heutigen Zeit, das romantische Zeitalter der Ritter zurückwünscht. Dort gab es noch wirkliche Ehre, man verteidigte die Schwachen usw. (wohlgemerkt in der ritterlichen Idealvorstellung die man heute hat auch wenn man weis das es nicht ganz so wahr)

Das soll jetzt keineswegs Abwertend oder Böse gemeint sein. Aber nicht jeder spielt nur mit Freunden z.B. und ein Spiel das nur aus einer Geschichte und sonst keinerlei Anreizen oder Belohnungen aufgebaut ist und sich eher wie eine Online Seifenoper allá "Gute Zeiten schlechte Zeiten" spielt bzw. anfühlt fände ich nicht besonders *****elnd. Ich brauche definitiv kein Spiel wo Leute nur an Itemlevels und Gearscores gemessen werden, das habe ich in WoW schon gehasst aber ganz ohne Belohnungen etc. möchte ich dann auch nicht spielen. Die "Belohnung" einen Abspann zu sehen zu bekommen und mit Freunden etwas geschafft zu haben ist wirklich nicht das was sich viele Leute vorstellen glaube ich.

Das möchte ich dann doch eher im Real Life erleben, einen Fussballpokal mit seinen Kumpels zu gewinnen ist dann doch etwas ganz anderes als in einem Spiel einen Raid, wenn man das überhaupt so nennen darf dann, zu beenden, das ist für mich nicht vergleichbar.
 
Alt 04.03.2011, 18:48   #9
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Zitat:
Zitat von DexterReed
Im Grunde geht es bei allen Multiplayer Games ( ob online oder offline ) immer darum wer am Ende mehr geleistet hat. Ok im privaten Bereich evtl. etwas weniger. Dafür aber im MMO Bereich um so mehr, da man sich dort mit fremden Leuten eben über das Spiel vergleicht.

Der Mensch ist nun mal ein Jäger und Sammler und möchte seine Erfolge und geopferte Zeit eben auch Belohnt sehen.
Eigentlich ging es bei Multiplayer-Spielen nie darum zu Sammeln und Erfolge zu erringen.
Das ist eine Entwicklung der letzten Jahre und viele verfluchen diese Entwicklung.
Eine Entwicklung die sich auf alle Genres ausbreitet.
Früher ging es um das miteinander zu spielen, heute meißt darum seine Statistik zu pflegen und zu verbessern.
Blizzard mußte das mit dem Sammeln(Items) und dern Erfolgen in WoW einbauen da man erhebliche Designschwächen übermalen mußte.
Und da das mit dem Sammeln in Diablo so schön geklappt hat es sich angeboten.
Echtes Gameplay haben dagegen die meißten Pre-WoW MMOs generiert.

Story könnte etwas sein das davon zukünftig ablenkt. Ob Bioware darüberhinaus etwas gegen stupdies Itemfarmen versucht muß sich zeigen. Die Informationsfreudigkeit seitens Bioware läßt es nicht vermuten. Vielleicht will man aber auch nur die WoW'ler nicht aufschrecken.
 
Alt 04.03.2011, 19:55   #10
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Bin auch Booths Meinung, aber es ist für mich alles interessant was ich bisher gesehen habe, das reicht mir, Items etc kommen von alleine und hoffe das diese nicht immer ein Muss sind um später Endcontente zu erleben.

Hoffe das am Ende die Geschichten größer und interessanter wären, das ist für mich auch ein schöner Kontent und Ziel wo man hin möchte, wohl gemerkt spielen wir ein episches Rollenspiel kein Itemcraft, bisher.
 
Alt 04.03.2011, 21:25   #11
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Ich bin Rollenspieler, ich schätze gute Storys. Das kommt hier sicherlich von meinerseite nicht rüber, weil ich Rollenspiel wenn ohnehin nur ingame betreibe und über die Story zu diskutieren ist irgendwo sinnbefreit. 1. Kenne ich sie nicht und 2. wenn ich sie kenne, spoiler ich sie nicht.

Letztendlich bleibt es mir nur über Gamemechanismen zu diskutieren. Ich bin aber kein Verfechter von Hardcore-Gameplay oder permanentem Grind. Allerdings sind mir gewisse mathematische Grundlagen bekannt... Jeder von uns kennt RPGs in welcher Form auch immer. In allen RPGs geht es auch um die Charakterentwicklung, egal ob P&P oder PC-Spiele. Ein neuer Level, bessere Ausrüstung und dergleichen sind immer erstrebenswerte Highlights in diesen Spielen gewesen und die Abenteuer, Geschichten und Herausforderungen skalieren immer mit der Erfahrung der Spielercharaktere. Es gibt Spieler die legen mehr Wert auf die Story/Atmosphäre, es gibt welche, die legen mehr Wert auf den Charakterprogress. Ich behaupte aber, es gibt keine Spieler, denen einer der beiden Punkte komplett egal ist, selbst wenn sie es behaupten. Coole Ausrüstung will jeder haben und Langeweile will auch keiner.

Zu gewissen Mechaniken, z. B. der Jagd nach Items und ob man das so will. Ich für mein Teil kann nur sagen: "Ja". Für mich ist der stete Charakterprogress ebenso reizvoll wie die Atmosphäre der Umwelt. Ich habe Spiele aufgegeben, weil ich keinen Charakterprogress mehr erfahren habe, obwohl ich den Abspann nicht gesehen habe und ich habe Spiele aufgegeben, wo der Charakterprogress nicht abgeschlossen war, aber das Spiel mir keinen mehr Reiz gab, diesen fortzuführen.

In einem MMO bist du irgendwann am Levellimit. Ab da findet der persönliche Charakterprogress nur noch über Items statt. Wenn es die nicht gibt, dann reicht es mir persönlich nicht mehr, wenn lediglich Story nachgeschoben wird, die mich bespassen soll.

Und die Itemspirale basiert auf einem festen Konzept, dem gleichen wie die Levelspirale. Mit Level 1 bist du schwach in der Startzone. Du spielst dich hoch bis Level 10. Dann bist du zu stark und musst die Zone wechseln um voran zu kommen. In der nächsten Zone bist du mit 10 wieder schwach und spielst dich hoch auf 15 und wechselst wieder. Das geht so weiter bis zum Levelcap.

Und dann geht das Spiel von vorne los. Du bist mit den Questitems zu stark für den Singleplayercontent also gehst du Raiden. Dort bist zu schwach und musst dich erstmal hochspielen. Irgendwann hast du genug Items aus dem Raid und bist zu stark für den Raid. Dann wechselst du zum nächsten Raid wo du mit den Items wieder schwach bist. Der gleiche Prozess, denn du seit Level 1 machst, nur über Items.
 
Alt 04.03.2011, 23:36   #12
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Die Frage stellt sich, welche Möglichkeiten bietet ein Themenpark-Mmorpg, um dem Teufelskreis der Itemspirale zu entkommen?

Ich habe bereits einige Onlinerollenspiele gespielt (WoW, Lotro, Aion, Warhammer,...) und in allen diesen Themenparks endete der Content letzendlich in einer Itemspirale. Und diese Itemspirale muss leider auch ständig gefüttert werden.
Wenn ich mir Foren diverser Spiele anschaue, stolper ich häufig über Beiträge, die sich Seitenlang mit dem Thema Items, Instanzen und Raids befassen. Sprich, ein großer Teil der Spieler fordert geradezu diesen Itemwahn.

Einzige Alternative ist ein schönes 'Sandboxspiel' ala Star Wars Galaxies Pre-Cu (mit wechselnder Qualität der Resourcen, wovon wieder die gecrafteten Rüstungen/Waffen usw. abhängig sind). Dort konnte ich mit meinem Ranger ohne Itemstress die Planeten erkunden, stundenlang in Vendoren nach Rüstungen und Bufffood suchen, andere Mitspieler zu seltenen Tieren lotsen oder einfach mitten auf Endor im Urwald ein Camp aufbauen und mich (meisten halt auf Englisch) mit anderen Mitspielern, die man zufällig getroffen hat, einfach nur unterhalten.

Ach, ich schweife ab

Und da wäre ich wieder zu der Frage zurückgekehrt,

'welche Möglichkeiten bietet ein Themenpark-Mmorpg, um dem Teufelskreis der Itemspirale zu entkommen?'
 
Alt 05.03.2011, 00:29   #13
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Hmm ich spiele zeihmlich gerne Pen&Paper Rollenspiele (Schwarze Auge, Earth Dawn, Role Master und Shadow Run) und dies seit ca 20 Jahren und meine Erfahrung mit Computer "Rollenspielen" sind noch älter die gehn bis in die C64 Zeit, aber in all den Jahren hab ich noch kein Computer Rollenspiel gesehn mit dem bei mir richtiges Rollenspiel Feeling rüberkam, weil das Programm nun mal nicht auf den einzenlen Spieler eingehn kann. Und auch die Darstellungsmöglichkeiten um freies Rollenspiel mit anderen Spielern zu betreiben sind einfach zu eingeschränkt.
Deswegen betrachte ich Computerrollenspiele ehr wie ein interaktives Buch, das dann abgesehn von der Story, die mich sicherlich eine Zeit lang fesselt, meinen Sammeltrieb anspricht und die Gier die wohl jeder irgendwo bis zu einem gewissen Grad in sich trägt. Somit ist es Für mich schon ziehmlich wichtig wie ich bei Laune gehalten werde wenn ich die Story gesehn habe. Und auch wenn ich das Spiel später anfange will ich unterhalten werden, aber das geht in einem MMO nur wenn auch andere Spieler mit mir den Inhalt den ich gerne sehn würde spielen(Späteinsteiger und "ausgestrobene Raids"), denn der Solo Inhalt des Spiels ist auch irgendwann durchgespielt. Und da nutzt es mir rein garnix wenn andere Leute das Rollenspiel potenzial loben. ich aber von Leuten die mit 300 Anschlägen pro Minute Tippen können tot gelabert werde und diese dann Antworten von mir erwarten und anfangen mich zu beschimpfen weil ich mit "Geiersuchsystem" (ein Finger kriest über der Tastatur und sucht die richtige Taste) tippe, so etwas Motiviert mich nicht im geringsten.
 
Alt 05.03.2011, 00:34   #14
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Zitat:
Zitat von Malgorit
'welche Möglichkeiten bietet ein Themenpark-Mmorpg, um dem Teufelskreis der Itemspirale zu entkommen?'
Story, Quest statt Drop-Belohnung bei Ausrüstung, Profi-Crafting, Item-Cap, modifizerbare/updatebare Waffen und Rüstungen, Begleiter, Skill und Attribut-Priorität.

Wenn man sich Gedanken macht kann man den Itemwahn locker entgegenwirken.
Und wenn man sich ältere MMORPG anschaut kann man noch mehr über anspruchsvolle Motivation lernen. Die Itemspirale ist da nur der 08/15 Weg.
 
Alt 05.03.2011, 01:00   #15
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Zitat:
Zitat von ElSamsonito
Story, Quest statt Drop-Belohnung bei Ausrüstung, Profi-Crafting, Item-Cap, modifizerbare/updatebare Waffen und Rüstungen, Begleiter, Skill und Attribut-Priorität.
Hmm und was machst du wenn du am Item Cap angelangt bist? dann lohnt es sich nicht mehr andere Items zuholen du bist ja am cap.
Begleiter , noch so eine sache (wenn Pets gemeint sind) die zwar niedlich aber nach dem 40zigsten Pet nerven die auch nur noch.
Wie soll ich Items die am Cap sind noch modifizieren und selbst wenn ich es kann hab ich die Modifizierung drauf und dann? dann brauch ich auch keine mehr
Proficrafting ist wenn es hochkommt für 5% der Spieler interessant, der rest würde sich zwar über die items der crafter freuen, aber wenn sie schon ausrüstung haben die am cap ist, brauchen sie auch das zeug vom crafter nicht

quests hab ich auch irgendwann durch, ich hab bei WoW auch irgendwann jede als solo spieler machbare quest gemacht, wenn ich also dadurch meine ausrüstung bekommen hätte wär für mich der spass am spiel auch ziehmlich schnell vorbei gewesen.
 
Alt 05.03.2011, 01:02   #16
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

@Sofidisod
Es ist schwierig 'alten' Content in einem Themenpark mit anderen Spielern zu genießen. Man nehme z.B. WoW --- kann man aber auf die meisten anderen auf dem Markt befindlichen Spiele projizieren.
Dieses Spiel befindet sich bereits in der 3. Addonphase und die Levelkurve wurde stark beschleunigt, damit recht zügig der Endcontent erreicht wird. Somit fällt Vieles, welches sich zwischen dem Classicspiel und dem letzten Addon befindet, weg und wird vom Spieler nur im Vorbeigehen wahrgenommen. Insbesondere, wenn ein Twink erstellt wird. Diesen möchte man natürlich schnellst möglich in den Endlevelbereich katapultieren.
Ich für meinen Teil wollte sicherlich auch nicht Monate benötigen, um meinen Char in den Bereich des Endgames zu bringen.

In einem Sandboxspiel wäre dieser Umstand für mich irrelevant, da in der Regel nicht so einengende Rahmenbedingungen wie in Themenparks herrschen.
Bei all den Themenpark-Spielen hatte ich immer das Gefühl 'Du musst jetzt Gas geben, sonst verliere ich den Anschluss' (außer in Lotro, da empfand ich es entspannter)

Ich bin mal gespannt, wie BW das in TOR umsetzen wird. Hoffentlich bekommen diese es hin, dass das Spiel nach kurzer Zeit nicht auch nur auf die Items und sich wiederholenden Instanzen reduziert wird.
 
Alt 05.03.2011, 01:20   #17
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

öh das ist mir durch ausbewusst, ich habe schliesslich WoW seit ca 4 oder 5 Monaten vor BC gespielt und habe Freunde die später angefangen haben. Ich wollte nur zeigen das die genannten Möglichkeiten rein garnix bringen.

Und auch in SWtoR wird der Moment kommen wo die einzelnen Spieler nix mehr haben ausser Raids und das erreichen der bestmöglichen Ausrüstung, denn auch die 200 H Solostory sind irgendwann durch gespielt und gerade Viel-Spieler die spielen wie andere zur Arbeit gehn 8-14 Stunden pro Tag werden vermutlich für BW überraschend schnell durchsein. Ein normaler Mensch spielt ja auch keine 14 Stunden am Tag
 
Alt 05.03.2011, 01:25   #18
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Zitat:
Zitat von ElSamsonito
Story, Quest statt Drop-Belohnung bei Ausrüstung, Profi-Crafting, Item-Cap, modifizerbare/updatebare Waffen und Rüstungen, Begleiter, Skill und Attribut-Priorität.

Wenn man sich Gedanken macht kann man den Itemwahn locker entgegenwirken.
Und wenn man sich ältere MMORPG anschaut kann man noch mehr über anspruchsvolle Motivation lernen. Die Itemspirale ist da nur der 08/15 Weg.
Mit dem Entgegenwirken ist das so eine Sache. Da müssen die Spieler mit einverstanden sein und auch der Entwickler den Mut beweisen, anderen Aspekten eine Chance zu geben und nicht nur auf 'altbewährtes' zu setzen.

Ich wäre schon zufrieden, wenn mir die Optionen gegeben würden, dass ich z.B. von der Größe her, eine umfangreiche Welt zu erkunden bereitgestellt bekomme. Dass von Spielern hergestellte Sachen eine gleiche Wertung erfahren würden, wie aus dem Loottable der Instanzen/Raids. So könnten die Instanzgänger ihre Herausforderung finden, als auch derjenige, den dieses nicht in dem Maße anspricht.
Sich verändernde Instanzen, z.B. ständige Änderungen von Boss-/Mobfähigkeiten.
Ein System, in dem Crafter untereinander und auch von Sammlern abhängig wären.
Eine ansprechende Story konsequent weiterentwickelt wird (und da hat Star Wars ja wirklich unbegrenzte Möglichkeiten).
 
Alt 05.03.2011, 01:27   #19
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Es hat mit einer imo simplen Erkenntnis zu tun, wenn du viele Spieler ziehen willst, nimm den kleinsten gemeinsamen Faktor und mache den gut für jedermann.
Nicht jeder mag Handwerken, nicht jeder interessiert sich für Geschichten, nicht jeder mag soziale Interaktion, aber fast jeder mag einen Char der sich konstant weiterentwickeln kann.
Warum also den Fokus auf etwas legen, was vielleicht 3/4tel meiner angedachten Spieler nicht interessiert, wenn ich auch das günstigerweise mit am leichtesten erweiterbare implementieren kann und damit alle ansprechen.

Das die Spieler in MMORPGs wiederum alle Freigeister sind, die sich einfach nur sozial intelektuell oder literarisch weiterentwickeln/unterhalten möchte und deswegen Gearfocus weder brauchen noch wollen ist ähnlich realistisch, wie es des Christentums "Liebe deinen nächsten" oder die kommunistische Idee des selbstlosen Arbeiters der für das Gemeinwohl sich bemüht, um dann eine gerechte Gesellschaft zu gründen. Nett in der Theorie in der Praxis klappt es leider nicht so wirklich .

Denn es gibt sie, es gibt MMORPGs die sich rein auf Soziale/Handels/Handwerksaspekte beschränken, die kennt nur fast keiner, weil sie entweder sehr früh eingestellt werden oder eine Spielerbasis haben die minimal ist. Schau dir mal z.b. A Tale in the Desert an, kein Kampf, keine Itemhatz und dementsprechend auch fast keine Spieler.

Wir leben in einer Gesellschaft in der man von Anfang an drauf getrimmt wird, seinen eigenen Wert über das zu definieren, was man erreicht hat und die Einstellung geht nicht so einfach flöten, nur weil man jetzt in einem Spiel ist. Man brauch ja nur mal sehen, welch Empörung in den Foren immer ausbricht, wenn Vielspieler als Hartz 4 Empfänger bezeichnet wären, als wäre das eine große Beleidigung.

Kurz gesagt, Menschen sind nicht edel, gutmütig und selbstlos und Itemhatz ist das was am leichtesten jeden motiviert sich mit dem Spiel und anderen abzugeben, weil es den offenkundig wichtigsten Aspekt eines jeden Menschen anspricht, seinen Egoismus.
 
Alt 05.03.2011, 01:35   #20
Gast
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Bioware sagt von sich selber, dass sie eine Mischung anstreben.

Obs funktioniert werden wir sehen.

Wie wärs eigentlich mal mit der Methode Items bzw. Gegenstände in die Story zu integrieren?

Das heißt statt:

Pferdekuss des Schlägers
Selten
Schlagring
20-30 Schaden
2,6 DPS
Einhand[/quote]Zum Beispiel:

Pferdekuss des Schlägers
Selten, 20-30 Schaden, 2,6 DPS, Einhand
Diesem seltsam anmutenden Schlagring sagt man nach er habe einmal Jurik "EagleEye" Erend gehört, einem der berüchtigsten und bekanntesten Kneipenschläger der Cantina in Anchorhead. In seinem letzten großen Gefecht trat der kräftige Hühne gegen einen Gammoreaner an, in dem er aber nach einem erbitterten Kampf schließlich seinen Meister fand. Zur Konsequenz des verlorenen Kampfes musste er den Ring abgeben und hat ihn bis heute nicht mehr zurück bekommen. Vielleicht sucht er noch danach?[/quote]Dann könnte sich theoretisch in einer der nächsten Cantinas, die man besucht sich so ein Jurik befinden, dem man auf das verlorene Stück ansprechen könnte. Die Dialogoption sollte aber nur gegeben sein, wenn man den Text vorher gelesen hat. Quasi eine Art Belohnung für die Leute, die das gelesen haben.


Das Problem das sich dabei stellt ist mir aber jetzt schon bekannt: Item- und Questdatenbanken. Die einzige Möglichkeitl, dem vorzubeugen, wäre ein Randomspawn der Gegenstände UND NPCs. Aber ob sich in einem Themepark ortswechselnde NPCs einbauen lassen?

Aber abseits des Gedanken finde ich sollte es in MMOs viel weniger fixe Systeme geben.

-Quests sollten sich vertauschen. Einmal auf dem Planeten mit dem Inhalt, einmal auf einem anderen Planeten mit einem ähnlichen Inhalt, aber an die Umgebung angepasst.

-NPCs sollten auch mal die Stadt, den Ort, den Planeten wechseln.

-In Raids und normalen Instanzen fände ich es total super wenn Bosse keine fixen Spawnpunkte bzw. Aufenthaltsorte hätten.

Klar wäre da viel mehr Aufwand drin, da du für einen Boss statt einem Spawnpunkt 10 berücksichtigen musst, fern ab jedes Gedankens an Random-Bosse. Aber der erhebliche Vorteil wäre meiner Meinung nach, dass es nicht annährend so schnell langweilig wird.

Instanzen sind in der Form nicht auf Farmstatus zu bringen. Wenn ein Quest-NPC auf 5 verschiedenen Planeten sein kann, kannst du Guides auch erheblich schwerer schreiben. Die Selbstständigkeit bzw. die Denkfähigkeit der Leute wäre wieder mal gefordert, ob sie es wollen oder nicht.

Diese Fragerei "Was ist dieses runde Dinge da oben in der Ecke?" ohne vorher wenigstens den Tooltip dafür gelesen zu haben, der in großer roter Schrift aufpoppt, ist ein extremes Armutszeugnis.


Vielleicht klingt es utopisch, aber meiner Meinung nach müssen MMOs von fixen Werten abweichen. Eine sich wirklich verändernde Welt prädigen viele schon lange, aber gemacht hats bis jetzt von den neueren keiner.

Ich bin kein GW2-Fanboy, aber eine Entwicklerin bei Arenanet hat es mal treffend formuliert: "It does'nt care, that i'm there."

Und genau das ist das Problem. Es ändert sich einfach 0 komma gar nix in der Welt. Immer die gleiche Quest am gleichen Ort.

Diese Änderungen müssen wegen mir auch nicht ausschließlich vom Spieler ausgehen, das wäre ja Sandbox pur. Die Welt sollte sich von selbst ab und an ändern, sowas müsste doch in einem Themepark umsetzbar sein, vom Mehraufwand mal abgesehen.
 
Alt 05.03.2011, 01:48   #21
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Laverre, dass seh ich auch ein. BW/ES ist ja kein gemeinnütziger Pfadfinderclub, die wollen schließlich harte Währung auf dem Konto sehen.

Aber ein wenig Wunschdenken ist doch erlaubt, oder?!

Eigentlich hättest Du Deine aus Aussage auf 'Willst Du viele Spieler haben, sprich deren Egoismus und Streben nach mehr mehr mehr an, der Rest ist nicht so relevant' reduzieren können.
 
Alt 05.03.2011, 02:06   #22
Gast
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Zitat:
Zitat von Sofidisod
Hmm und was machst du wenn du am Item Cap angelangt bist? dann lohnt es sich nicht mehr andere Items zuholen du bist ja am cap.
Ich hole garkeine Rüstungen und Waffen mehr, das war ja der Sinn
Das ist ja der Weg um von den Itemfarmen alls WoW wegzukommen.
Mann darf halt nicht in WoW denken. aus deinem satz lese ich das ohne Itemsfarmen der Sinn des Spielens verlorengeht, aber es gibt und gab auch andere Formen der Motivation vor dem Itemgrind.
Wer mehr will darf dann halt Modifizieren und optimieren.

Zitat:
Zitat von Sofidisod
Begleiter , noch so eine sache (wenn Pets gemeint sind) die zwar niedlich aber nach dem 40zigsten Pet nerven die auch nur noch.
Gemeint war auch das Begleiter noch nicht am Cap befindliche Aussrüsung ausgleichen könnten. Man also von der Denkweise wegkommt für ein gänzlich anders Spielgefühl.

Zitat:
Zitat von Sofidisod
Wie soll ich Items die am Cap sind noch modifizieren und selbst wenn ich es kann hab ich die Modifizierung drauf und dann? dann brauch ich auch keine mehr
Selber Denkprozess. Willst du denn nichts anders machen?
Modifizieren kann man über Sockel und Mirco-Management dieser Bauteile welche z.B. Atribute an die Spielweise anpassen, oder Verstärkungen der gewünschten Skills.

Zitat:
Zitat von Sofidisod
Proficrafting ist wenn es hochkommt für 5% der Spieler interessant, der rest würde sich zwar über die items der crafter freuen, aber wenn sie schon ausrüstung haben die am cap ist, brauchen sie auch das zeug vom crafter nicht
Decay wäre eine Lösung und würde Vielspielern entgegen kommen.
Viel machen beinhaltet viel Abnutzung, wenigspieler hätten die selben Chancen auf geleiches Equip.

Zitat:
Zitat von Sofidisod
quests hab ich auch irgendwann durch, ich hab bei WoW auch irgendwann jede als solo spieler machbare quest gemacht, wenn ich also dadurch meine ausrüstung bekommen hätte wär für mich der spass am spiel auch ziehmlich schnell vorbei gewesen.
Ich kann dir ja nicht sagen "Mach es anders" wenn du das Itemfarmen liebst.
Nur vielen ist das auch zu stumpfsinnig und mit all dem erwähnten könnte man die Last besser verteilen. Am Ende nur in die Instanzen zu rennen um eine neue Rüstung zu bekommen kann doch nicht das optimale Gameplay sein. Alles kombinieren wäre wesentlich abwechslungsreicher.
Wie gesagt es gibt Spiele da funktioniert das. Wenn man aber nur das eine System. durch dutzende Klone immerwieder verwendet, kennt ist es natürlich schwierig.

Aber Bioware rückt ja nicht raus wie es was machen wird, und einfach umzusetzen ist das Ganze auch nicht. Und ich kann und werde hier sicher kein vollständigs Konzept ausarbeiten können was hunderte von Arbeiststunden brauchen würde, und am Ende eh nutzlos wäre.
Weil entweder hat SWTOR weitsichtigerweise Teile davon tim Gameplay, oder nicht. In beiden Fällen ist es aber eh schon zuspät darüber zu diskutieren.
Aber wie gesagt. Die Itemspirale ist kein Muß im Genre, wurde nur oft angewandt.
Nur innovativ ist das halt nicht.
 
Alt 05.03.2011, 02:17   #23
Gast
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AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

@JemmrikKevrae

Sehr nette Ideen!

Vor allen dingen, dass gewisse NPC die Örtlichkeit wechseln und auch Bossstandorte in Instanzen sich ändern.
Eine sich verändernde Welt wäre wirklich eine recht interessante Sache.



Das Problem wären dann wiederum die Spieler. Denn da würden wieder reichlich Meckern, dass ihnen das alles zu umständlich wäre. Man könne ja nicht von einem berufstätigen Familienvater, der Abends lediglich 1-2 Stunden Zeit zum spielen hat, erwarten, dass er solche Umstände in Kauf nehmen muss.



PS: Wenn sich beim Durchlesen jemand Gedanken macht, warum der (also ich) zu so später Nachtzeit noch im Forum schreibt, dem sei gesagt:

Ich habe eine 7-Tage Arbeitswoche und gerade Nachtschicht
 
Alt 05.03.2011, 03:25   #24
Gast
Gast
AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

@Malgorit

War gar nicht speziell auf dein Posting bezogen sondern allgemein zum Thema .
Sicher darf man davon träumen, aber wenn realistisch gesehen bei allen Änderung die Richtung in den Foren 3/4tel der Spieler entsetzt aufschreien (simpelstes Beispiel, Diskussionen über Crafting hier im Forum, wo dann schnell ein " niemals dann bin ich ja von Handwerkern abhängig" aufkam) und die paar Spiele die sowas probieren wollten wegen unrentabilität direkt eingehen, wird es wohl leider Wunschdenken bleiben.
 
Alt 05.03.2011, 03:59   #25
Gast
Gast
AW: Ist die Spielmechanik wirklich der einzige Content der zählt?

Jaja, die Spieler nörgeln, dass die Entwickler dieses und jenes von diesem oder jenem Spiel kopiert haben, jedoch wenn eine Abweichung vom 'Standard' gewünscht wird, ist das Geschreie der gleichen Spieler groß - grins
 
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