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Alt 10.09.2010, 08:39   #26
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Ich bin kein Freund dieser "du darfst mich nicht beurteilen, was ich mache ist meine Sache" - Idee. Für mich ist es ganz klar: "Richtiges" Rollenspiel ist solches
das nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Spielern Spaß bereitet. "Falsches" Rollenspiel ist solches welches das Spiel für alle anderen schlechter macht.
Leute die sich über die Regeln bzw. das Setting hinwegsetzen zerstören das RPG auf lange Sicht für manche/viele/alle anderen und betreiben deshalb fehlerhaftes, schlechtes Rollenspiel.

Ich kann mir nach wie vor leider nicht vorstellen dass Rollenspielen auch bei TOR in einem größeren Rahmen möglich sein wird. Deshalb wie erwähnt, man sollte sich vermutlich eine mittelgroße Gruppe suchen, die überschaubar bleibt.
 
Alt 10.09.2010, 10:26   #27
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von Filewalker
Ich denke es geht nich um den Titel an sich, sonder darum, dass dieser Spieler sagen könnte, "Höre auf mich, denn ich bin ein Graf und du schuldest mir Gehorsam!"
Darum vertrete ich auch eher die Meinung, dass man sich hier größtenteils an der Engine orientieren sollte. Alles andere wäre ein Ding für Kleingruppen-RP.

Und ich finde auch, dass man sehrwohl das RP eines anderen beurteilen kann und dann evtl. auch verurteilen.
Warum kann man so einer Sache nicht einfach etwas gelassen aus dem Weg gehen, indem man diese Person IC als verrückt erachtet und sich IC ein paar Späße mit ihr erlaubt?

Desweiteren hast du eben kein Recht jemanden zu VERURTEILEN. Du bist kein Richter. zu was willst du denn verurteilen? Welche Strafe wäre angemessen bzw. aus welchem Strafkatalog könntest du für die "schlechten Rpler" denn wählen?

Du beschwerst dich über Spieler, welche sich IC einen Adelstitel geben, gibst dir aber OOC die Möglichkeit andere Menschen zu verurteilen? Du solltest dir wirklich mal Gedanken darüber machen, welches selbtgegebens Amt wohl schwerer wiegt.


Zitat:
Zitat von EarinShaad
Ich bin kein Freund dieser "du darfst mich nicht beurteilen, was ich mache ist meine Sache" - Idee. Für mich ist es ganz klar: "Richtiges" Rollenspiel ist solches das nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Spielern Spaß bereitet. "Falsches" Rollenspiel ist solches welches das Spiel für alle anderen schlechter macht.
Leute die sich über die Regeln bzw. das Setting hinwegsetzen zerstören das RPG auf lange Sicht für manche/viele/alle anderen und betreiben deshalb fehlerhaftes, schlechtes Rollenspiel.

Ich kann mir nach wie vor leider nicht vorstellen dass Rollenspielen auch bei TOR in einem größeren Rahmen möglich sein wird. Deshalb wie erwähnt, man sollte sich vermutlich eine mittelgroße Gruppe suchen, die überschaubar bleibt.
Klingt sehr vernünftig was du schreibst und lese ich öfter in den Foren.
Allerdings sei dir gesagt, dass ein erwachsener Mensch nicht geärgert wird, sondern sich nur ärgern lässt. Wenn sich jemand über das Setting hinwegsetzt und Rollenspiel in einer Art und Weise betreibt, die nicht meiner entspricht, spiele ich eben nicht mit ihm.

Die ganze Sache mit den "anders spielenden" Rplern war in keinem MMO, in dem ich bisher aktiv war, sonderlich schlimm. Nervig wurde es nur, wenn die vermeintliche RP Polizei sich Tage/Wochen/monatelang über diese Leute in den Foren und Chats das Maul zerreissen musste.

Wenn ich will, finde ich bei jedem RPler etwas, was mir nicht passt und jeder RPler wird etwas finden, was ihm an mir nicht passt. Soll ich diese Leute dann jedes mal verurteilen, die Sache breit treten, mich beschwerren und jammern? Oder soll ich einfach drüber hinwegsehen? Ich kann das und ich wunder mich, warum viele andere erwachsene Menschen das nicht können.
 
Alt 10.09.2010, 10:53   #28
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von Maethor
Wenn ich will, finde ich bei jedem RPler etwas, was mir nicht passt und jeder RPler wird etwas finden, was ihm an mir nicht passt.
So ist es!
Ich bin immer noch der Meinung, das es , nur weil es die Engine nicht hergibt, es keine Einschränkung an Charaktermöglichkeiten geben soll. Ich habe vor Jahren mal einen Artikel für ein Magazin verfasst und darin, die einzige (meiner Meinung nach) Grenze des Rollenspiels erläutert: der eigene Verstand!

Ich sage ganz klar, lasst euch nicht von der Engine einsperren. Spielt das was euch Spaß macht mit dem notwendigen Respekt, Realismus und der Ernsthaftigkeit, die man bei seiner Charakterwahl an den Tag legen muss.
Ich finde es durchaus witzig, das hier versucht wird, stets das "nagativste" auszulegen.

Wer sagt denn, dass ein Charakter ingame der Graf ist, auch wirklich irgendwann daher kommt und meint, ich bin Graf und du mein Untertan? Das ist mit Verlaub gesagt, schwachsinn. Hier wird wieder mit dem schlechtesten Beispiel rangegangen was passieren könnte! Nicht unbedingt muss! Nicht die Engine zeigt die Grenze auf, sondern die Lore und der Verstand.

Bei eurer Argumentation macht ihr einen gewaltigen Fehler!
Ihr zählt die Problematiken auf, wenn ein Spieler mal keinen 08/15-Normalo-Charakter spielen wird, sondern ein Graf oder das Oberhaupt einer geistlichen Gemeinschaft oder eine lokale Persönlichkeit.
Das klingt fast so, als ob dann Normale-Chars keine Gefahr darstellen, wenn sie übertrieben dargestellt werden. Das sind dann die guten und da passt alles? Dann dürfte man auch keinen Jedi-Meister mimen, da dieser auch indirekt das Play anderer Spieler beeinflussen könnte. Oder Soldaten dürften keinen militärischen Rang haben, da sie so auch EInfluss auf andere Spieler, dessen Soldaten einen niedrigeren Rang inne haben, beeinflussen könnten. Und und und.

Es ist ganz unerheblich welchen Charakterhintergrund mein Char hat!
Es kommt auf die Spielweise an und darauf wie das Konzept und welche Teile davon auch umgesetzt werden. Ohne das Play erlebt zu haben, Schlüsse daraus zu ziehen, ist mehr als nur Oberflächlich und hat mit Toleranz nicts zu tun.
Weil man Angst hat, es könnte schlechtes RP heraus kommen, lehnt man etwas ab?

Es ist immer die Frage was passieren könnte und dann tatsächlich passieren wird. Ein nicht ganz unerheblicher Unterschied wie ich finde. Der Verstand ist die einzige Grenze die einem das RP bietet, wenn man mit einem Char der loregerecht auftritt.

Ich sagte es schon, ich betreibe seit 2002 in MMOs Rollenspiel und mir ist in all den Jahren kaum etwas passiert, dass ich nun befürchten müsste, dass die Welt hier in unserem Fall von überzogenen Charakterkonzepten die mich beeinflussen könnten, überschwennt wird. Anscheinend werden hier entweder Ängste als Tatsachen dargestellt oder die Erfahrungen aus anderen Systemen (LARP, Pen&Paper oder übertriebene Darstellungen von Einzelvorfällen) als Folge von einem Nicht-Normalem-RP-Konzept interpretiert und dies als "Es wird so kommen" dargelegt.
Womöglich haben wir aber auch unterschiedliche Versionen von WoW, LotRO, AoC... gespielt.
 
Alt 10.09.2010, 15:11   #29
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Servus,

schön dass die Diskussion doch weiter geht.

Zunächst mal zur Toleranz. Gruselig.
Wenn man alles toleriert (warum eigentlich?), geht irgendwann meiner Meinung die Stimmung eines Spiels kaputt. Toleriert bittte meine Intoleranz für Superhelden und Extrawürste

Und Angramm, du hast am Ende geschrieben wir haben vielleicht ein anderes WoW oder AoC gespielt.

Nun, dann zeige mir bitte einen RP-Server bei WoW oder AoC auf dem aktiv und viel RP gemacht wird. Da war man nämlich so tolerant auch die Leute die nur da sind "weil die RPler ja so nett sind" zu tolerieren und keinen zum RP zu zwingen.

Da durften alle wie sie wollten. Und was hatten wir davon? Naga in Elfengestalt, Power Emotes bis zum Anschlag und eine de fakto tote RP Community. Wenn ich auf einem RP Server spiele will ich nicht erst RPler suchen müssen zwischen den OOClern die um mich rum hüpfen.

Toleranz? Für was? Wieder ein Spiel zu spielen wo das RP nach einem Jahr im Eimer ist?
Nein. Auf gar keinen Fall. Toleranz für die Grenzen der Logik und der Lore?

Noch mehr nein. Weil jeder diese Grenzen anders definiert. Und RP hat nur diese eine Grenze? Das ist pauschal richtig, aber in der Praxis nicht umsetzbar weil jede RP Gruppe die funktioniert ein Regelwerk hat auf die es sich geeinigt hat. Toleranz und "jeder so wie er es für richtig hält" funktioniert nicht.

Das einzige was IMHO funktioniert ist sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen. Das ist die Lore und die Engine. Ich habe das mal versucht bei WoW jemandem zu erklären.

Der erste spielt einen Nachtelfen Druiden, der stottert.
Der zweite spielt einen Nachtlefen Druiden, der stottert und Angst vor Frauen hat.
Der dritte spielt einen schwulen nachtelfen Druiden.
Der vierte spielt einen Nachtelfen Druiden der Frauen haßt.
Der fünfte spielt einen Nachtelfen Druiden dessen Eltern mit Naga paktiert haben.
Der sechste spielt einen Nachtelfen Druiden dessen Eltern Naga waren.
Der siebte spielt einen Nachtelfen Duiden der von einem Vampir gebissen wurde.
Der achte spielt einen Nachtelfen der telepathisch begabt ist.
Der neunte ist gar kein Nachtelf Druide, sieht nur so ist, ist ein Blutelf und spioniert nur.
Und der zehnte wird grad mit einer gnomischen Hexenmeisterin von einem Worg-Priester in Zwergengestalt mit Laserschwert nach den Regeln der Neu-Apostolischen Kirche zu Redridge getraut.

Wo ist da nun die Grenze?
Wer entscheidet das?

Und ab wann wird es nur ncoh lächerlich?
Da wird jeder sicherlich seine eigenen Grenzen ziehen, aber ich habe in den letzten Jahren soviel schlechtes RP gesehen, das gibg gar nicht mehr.

Und ja, ich maße mir an das RP anderer Leute für schlecht zu befinden. Spätestens dann wenn der mir gegenüber sagt "Ihr müsst erst 60 Jahre alt werden bevor ihr uns nach MC begleiten dürft und eure DPS muss gut genug sein"

LG
Zidi


Nachtrag:

was interessiert dich seine Geschichte? Du spielst DEIN Ding.[/quote]Wulie, wenn ich nur MEIN Ding spielen will, mach ich Dragon Age oder Baldurs Gate an. Es geht mir darum mit allen Leuten zusammen spielen zu können, sonst brauche ich kein MMO spielen, sondern kann am Tisch oder auf einem LARP spielen.
 
Alt 10.09.2010, 16:01   #30
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Und nun muss ich mich fragen, warum ich mich wieder zu dieser Diskussion hinreissen hab lassen...

Man kann alles negativ sehen und hinter jedem Busch und jeder Hecke den vermeintlich schlechten Rollenspieler mit einem schlechten Konzept, das die Engine nicht vorsieht - die Lore aber allemale - suchen und finden oder aber man ist offen für das Charakter-RP anderer und sucht nicht stets das Negative.
Urteilen kann man danach immer noch und während andere auf der Suche nach dem vermeintlich schlechten Rollenspieler sind, habe ich meine Spaß im Spiel mit dem RP meiner Gilde und mit Fremden.

Tut mir leid das sagen zu müssen, aber das klingt alles extrem nach Miesmacherei und ich befürchte, dass du mit deiner Sicht der Dinge in SW-TOR glücklich wirst.
 
Alt 10.09.2010, 16:40   #31
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Wie soll ich was anderes erwarten?
Diese Diskussion ist bei AoC und bei WoW genau so wie hier geführt worden und letztlich hat man sich auf Toleranz geeinigt und es hat nicht funktioniert. zu Lotro kann ich nichts sagen, da ich Tolkien zu sehr mag hab ich mich immer geweigert jemals in meinem Leben einen Elben zu treffen der "lol" sagt

Bei AoC ist der Servermerge dazugekommen, und bei WoW gibt es quasi keine RP Server mehr. Und die Argumente sind dieselben. Toleranz, tralalala.

Ich erinnere da mal an die UO Freeshards, oder an die Hochwaldallianz. Da klappt es. Und warum? Weil es dichte, enge Regeln gab und keiner aus der Reihe getanzt ist.

LG
Zidi
 
Alt 10.09.2010, 18:16   #32
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Erst mal Respekt an Angramm für seine Ausarbeitung (und den Mut das hier einfach mal so zu posten ).

Als Leitfaden für Anfänger finde ich es allerdings schon zu umfangreich. Auf geneigte RP-Neueinsteiger wirkt das erstmal abschreckend. Ein Leitfaden für Anfänger sollte meiner Meinung nach nicht länger als 2 Seiten sein (und damit meine ich nicht 2 Seiten bei Schriftgröße 8 auf einem "pivotierten" 24" Monitor).

Zitat:
Zitat von Angramm
Kommunikation und Emotionen
...
Auf dieser Reise kannst du als Spieler all das empfinden, was dein virtueller Charakter im Spiel empfindet – denn du bist er!
Das funktioniert meiner Erfahrung nach nur in einer Tischrunde wo man sich kennt und zusammengefunden hat, weil man auf der selben Wellenlänge ist. In einer "anonymisierten" virtuellen Welt sollte man sich nicht zu sehr "fallen" lassen, da sonst die Grenze zwischen IC und OOC nicht mehr gegeben ist und z.B. IC-Beleidigungen persönlich genommen werden. Ich kann nur jeden Ermahnen sich jeder Zeit bewusst zu sein, dass es nur ein Spiel ist und hinter jeder Figur ebenso ein Mensch sitzt der nur etwas Spaß und Entspannung in seiner Freizeit sucht.

Was Eigenarten und die weitere Entwicklung des Charakters angeht, gerade als Anfänger würde ich mir da nicht sooo viele Gedanken machen sondern mit einem Grundgerüst loslegen und schauen, was mir gefällt und was nicht, was machen andere Spieler und was könnte ich davon übernehmen. Gerade ein Rollenspielanfänger entwickelt sich weiter und sollte sich nicht schon am Anfang Wege durch ein zu enges Charakterkonzept verbauen. Gerade der erste Charakter (die ersten Charaktere) werden sich im Laufe der selbst gemachten Erfahung und Entwicklung ebenso entwickeln und ändern. Hier kann ich nur empfehlen mit einem "Stereotypen" anzufangen und die Feinheiten des Charakters im Laufe der Zeit spielerisch herauszuarbeiten. Quasi so wie ein Bildhauer mit einem groben Block anfängt und nach und nach durch seine Arbeit das Kunstwerk zu Tage fördert.

Zitat:
Zitat von Angramm
Basiswissen zur Lore
Eine Lore, auch als Kipplore oder Güterlore bezeichnet, ist ein Transportwagen, der vor allem zum Transport von Schüttgut wie zum Beispiel Sand und Abraum verwendet wird. Im Unterschied zum Grubenhunt besitzt sie meistens eine Kippmulde.

Diese Loren werden hauptsächlich auf Feldbahnen eingesetzt. Sie werden aber auch in Schmalspur oder Normalspur Ausführung auf Straßenbahnen für den Transport von eigenen Betriebsmitteln eingesetzt.

Weitere Beispiele für Loren sind Holztransportloren, Gitterkastenloren für Torf, Tankloren als mobile Tankstellen für ausgedehnte Netze, Ziegeltrockenloren, Personenloren und Arbeitsloren mit mobiler Gleisbiegeeinrichtung. Bei der Beseitigung der Trümmer zerstörter Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg spielten die Loren beim Einsatz der Trümmerbahn eine herausragende Rolle.

Loren kommen auch zum Einsatz bei der Versorgung von durch Eis abgeschnittenen Inseln, z. B. der nordfriesischen Inseln. (http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCterlore)[/quote]Aber um sich Hintergrundwissen über Star Wars und insebsondere über die Zeitperiode des Spiels (ca. 3700 Jahre vor Episode IV) zu verschaffen sind das Holonet der SW:TOR-Homepage sowie Jedipedia hervorragend

Scherz bei Seite (ja, mich muss man nicht immer ernst nehmen):
Ein oberflächliches Hintergrundwissen reicht für den Anfang: Planetennamen des Heimatplaneten sowie der wichtigsten Planeten der Galaxis (Coruscant, Corellia plus zwei oder drei weiterer Planeten die Berufsbedingt oder Herkunftsbeding wichtig sein könnten), stimmiger Name und Beruf und ein bischen Hintergrundgeschichte (im Prinzip reicht für den Anfang: "Wuchs behütet im Schoß seiner Familie auf, ging mit 18 auf die Militärakademie die er - oder sie - erfolgreich abgeschlossen hat und nun die Einberufung in das <RP-Militär-Gilde> bekommen hat). Dazu noch etwas die Familie ausschmücken (Beruf der Eltern, Anzahl und Namen der Geschwister, etc.) und et voila. Das Reicht für einen Start. Alles weitere kann man sich im Spiel aneignen (und wird bei gewecktem Interesse sich eh weiter einlesen).

Was die Klassenwahl angeht:
... da gehe ich auch mit Zididorux konform. Man sollte sich bei seiner RP-Rolle zumindest grob an dem orientieren, was einem die Engine vorgibt. Sicherlich ist das eine Einschränkung, aber Einschränkung muss sein. Meine Erfahrung hat mich eines gelehrt: Hat ein Spieler Möglichkeiten, dann wird er sie auch unweigerlich (aus)nutzen. Und das nicht nur im Online-RPG-Bereich. Hier muss man sich nur rechtzeitig auf Grenzen einigen. Gibt es keine Grenzen, dann wird das später unweigerlich zu einem Bruch in der RP-Gemeinschaft führen (sofern man überhaupt zusammen kommt).

Thema "Schillernde Persönlichkeiten" im RP:
So etwas sollte man sich meiner Meinung nach erspielen und nicht per (eigener) Definition einfach sein. Sollte man so eine Person für einen Plot brauchen, dann kann diese Person von der Orga als NPC dargestellt werden.

Mir persönlich wäre es schon ein Graus einem Jedi zu begegnen, der in den Geschichten nicht genannte, unbekannte Schüler von Meister Arca Jeth ist und eigentlich der einzige seiner "Klasse" war, der Ulic Quel-Droma im Lichtschwerkampf ebenbürtig (oder gar überlegen) war. Ohne Einschränkungen des Darstellbaren wird aber genau sowas passieren.

Übergeordnete Spielleitung:
Meiner Meinung nach ein Muss für ein langfristiges, übergreifendes Rollenspielerlebnis. Sicherlich arbeitsintensiv und man muss als Orga seinen Spielspaß daraus ziehen, dass die restlichen Spieler auf ihre Kosten kommen und sich hoffentlich mit "danke, das war ein geiles Event" bei einem bedanken.

Zitat:
Zitat von Angramm
Rollenspieler, die das RP anderen Rollenspielern vorschreiben wollen? Nein, danke!
Mit Deinem Leitfaden (der wirklich gut, nur für meinen Geschmack zu umfangreich ist) machst Du aber genau das, und das ist gut so. Ohne Vorschriften gibt es nur Wildwuchs und heilloses Durcheinander.

Warum funktionieren Pen & Paper Runden in der Regel über Jahre (Jahrzehnte) hinweg so gut? Weil man sich gemeinsam auf Regeln geeingt hat und sich daran hält.

Gruß,
Mendagir

P.S.: Das Geschriebene ist in keinster Weise als Angfriff gemeint sondern stellt meine Meinung über (Online-)Rollenspiel dar und soll bitte als konstruktive Kritik aufgefasst werden.
 
Alt 10.09.2010, 18:32   #33
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Sicherlich arbeitsintensiv und man muss als Orga seinen Spielspaß daraus ziehen, dass die restlichen Spieler auf ihre Kosten kommen und sich hoffentlich mit "danke, das war ein geiles Event" bei einem bedanken.[/quote]Und selbst wenn man kein direktes Feedback bekommt, auch ein "Wann ist das nächste Event?" oder eine gestiegene Teilnehmerzahl beim nächsten Mal ist eine Art von positivem Feedback.

Ich habe of tdie Erfahrung gemacht, dass sich RPler in 2 große Gruppen splitten lassen.

In die die "machen", Spielleiter, Gildenleiter, Storyteller. Wie auch immer man das nennen mag.

Und in die die "konsumieren". Spieler die an Events teilnehmen, ihren Teil einbringen, aber gelegentlich auch "angespielt" werden müssen/wollen um aktiv zu werden.

Wenn die "Macher" sich einig sind und an einem Strang ziehen, dann kann man auf einem RP-Server eine Menge erreichen.

LG
Syn
 
Alt 10.09.2010, 18:49   #34
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von Zididorux
Und selbst wenn man kein direktes Feedback bekommt, auch ein "Wann ist das nächste Event?" oder eine gestiegene Teilnehmerzahl beim nächsten Mal ist eine Art von positivem Feedback.

Ich habe of tdie Erfahrung gemacht, dass sich RPler in 2 große Gruppen splitten lassen.

In die die "machen", Spielleiter, Gildenleiter, Storyteller. Wie auch immer man das nennen mag.

Und in die die "konsumieren". Spieler die an Events teilnehmen, ihren Teil einbringen, aber gelegentlich auch "angespielt" werden müssen/wollen um aktiv zu werden.
Sehe ich genau so.


Zitat:
Zitat von Zididorux
Wenn die "Macher" sich einig sind und an einem Strang ziehen, dann kann man auf einem RP-Server eine Menge erreichen.

LG
Syn
Und genau darauf will und werde ich in den nächsten Monaten (und so die Community will) auch nach Releas hin arbeiten.

Gruß,
Mendagir
 
Alt 10.09.2010, 18:51   #35
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von Mendagir
Und genau darauf will und werde ich in den nächsten Monaten (und so die Community will) auch nach Releas hin arbeiten.

Gruß,
Mendagir
Damit sind wir dann schon mal zwei
 
Alt 10.09.2010, 18:51   #36
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Hmm, ich hab irgendwie den Faden verloren. Worum ging diese Duskussion nochmal?
Einig sind wir uns auf jeden Fall in der Hinsicht dass manche Toleranz über alles stellen, während andere (ich z.B.) das nicht ganz so sehen.
Ich befürchte in der Sache kommt man mit Argumenten nicht viel weiter. Und das soll keine Herabwürdigung der "gegnerischen" Posts sein, ich finde es immer wieder respektabel wenn Leute es sich antun soviel zu schreiben nur um seine Meinung jemandem näher zu bringen den sie nicht kennen und vermutlich auch nie näher kennen lernen werden.

EDIT: Ja, muss mich wohl auch zu den "Machern" zählen. Vielleicht kann man ja nach Release gemeinsam was auf die Beine stellen? ich hätte zumindest schon 3-4 Leute die sagen, sie würden gerne mal "echtes" RP in einem MMO betreiben.
 
Alt 10.09.2010, 19:26   #37
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Hm,

erst zu Release?
Ich denke es sind genug Leute da mit vielen Ideen, wenn man sich auf einen Rahmen einigen kann und es dann mehrere Gilden (wie heisst das hier dann eigentlich? Clan? ) gibt, dann bleibt eine gewissen Dynamik erhalten.

Stilistische Unterschiede wird es ja immer geben, was auch gut ist, schließlich sollte für jeden Spieler was dabei sein, sowohl vom IC-Hintergrund als auch von den OOC Vorstellungen.

LG
Zidi
 
Alt 10.09.2010, 20:01   #38
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Stimmt natürlich, wäre sicher keine allzu schlechte Idee vor Release schon mal was zusammenzustellen. Ich hab nur irgendwie ein Problem mit dem ganzen Gildenzeug, das stößt mich irgendwie instinktiv ab.^^
 
Alt 10.09.2010, 21:33   #39
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von EarinShaad
Stimmt natürlich, wäre sicher keine allzu schlechte Idee vor Release schon mal was zusammenzustellen. Ich hab nur irgendwie ein Problem mit dem ganzen Gildenzeug, das stößt mich irgendwie instinktiv ab.^^
Was für Gildenzeug stößt Dich ab?

Bei dem was ich meine berührt das die Gilden überhaupt nicht. Es spricht nichts dagegen "sein Ding" in der eigenen Gilde zu machen. Was ich mit übergreifend meine ist eine Art Dachverband, der quasi als Dienstleister für RP-Inhalte fungiert und Plots/Stories/Events organisiert und koordiniert. Es müsste sich lediglich eine Kontaktperson pro Gilde bereit erklären bei der Organisation mitzuwirken.

Nochmal: Eine übergreifende RP-Organisation ist KEINE Gilde. Gilden und/oder Einzelspielern steht es frei daran mitzuwirken. Es geht lediglich um eine Art Gremium, welche für alle Interessierten das RP organisiert, so dass man idealerweise immer einen Ansprechpartner hat wenn man einen Plot weiter verfolgen möchte. Das eigentliche Gildenleben bleibt davon unbeeinträchtigt und da wird auch nicht reingeredet. Wenn eine Gilde (oder eben auch Einzelspieler) sich diesem Konzept anschliessen, dann sind sie auch mit den Regeln dafür einverstanden. Das Gremium kann sich voll und ganz auf die Plots/Stories/Events konzentrieren ohne sich um Gildenbelange kümmern zu müssen (und nebenbei vielleicht auch ein wenig PvE und RP spielen )

Gruß,
Mendagir
 
Alt 10.09.2010, 22:49   #40
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Ich kann gar nicht genau definieren, was mich an Gilden stört. Es ist vermutlich eher ein Vorurteil, aber ein Teil von dem ist dass jede Gilde für mich irgendwie starre Hierarchien symbolisiert ("ich bin Gildenleader, weil ich bin so toll") und außerdem diesen Beigeschmack von "wir sind die besten weil wir in unserer Gilde sind" hat.
Mag in Wirklichkeit vielleich gar nicht so sein, meine MMO Erfahrungen beschränken sich bis jetzt auf ein Monat Guild Wars, danach habe ich es genervt aufgegeben. Von WoW und Ähnlichem habe ich immer die Finger gelassen, ist für mich zu dumpf.

Das mit dem Dachverband ist keine schlechte Idee, IMHO sollte das aber eher locker organisiert sein. Andererseits, bevor wir sowas in Betracht ziehen, sollten wir nicht zuerst einmal klären ob sich überhaupt genug Interessierte finden werden/würden?
 
Alt 10.09.2010, 23:00   #41
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von EarinShaad
("ich bin Gildenleader, weil ich bin so toll")
"Ich bin Gildenleitung, ich trage die Verantwortung und muss den Haufen zusammenhalten und bin verantwortliche dafür, dass der Laden läuft. Und im Zweifelsfall muss ich neutral schlichten wenn mal was schief geht. "

Das macht mich weder zu einem guten, noch zu einem schlechten RPler.
Imho zeichnet sich eine gute funktionierende Gilde dadurch aus, dass man gar nicht merkt wer Gildenleitung ist wenn man nen Abend lang spielt.

So sehe ich das. Aber ich habe auch überwiegend positive Erfahrungen gemacht.

LG
Zidi

PS: Was mich bei GW immer angenervt hat war das die Leute in den Channeln alles 3 mal gepostet haben, da war ich ganz flink wieder weg, obwohl ich das Spiel toll fand, aber durch die Instanzierung mehr Single Player als MMO
 
Alt 10.09.2010, 23:36   #42
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von EarinShaad
Ich kann gar nicht genau definieren, was mich an Gilden stört. Es ist vermutlich eher ein Vorurteil, aber ein Teil von dem ist dass jede Gilde für mich irgendwie starre Hierarchien symbolisiert ("ich bin Gildenleader, weil ich bin so toll") und außerdem diesen Beigeschmack von "wir sind die besten weil wir in unserer Gilde sind" hat.
Mag in Wirklichkeit vielleich gar nicht so sein, meine MMO Erfahrungen beschränken sich bis jetzt auf ein Monat Guild Wars, danach habe ich es genervt aufgegeben. Von WoW und Ähnlichem habe ich immer die Finger gelassen, ist für mich zu dumpf.
Es gibt sicherlich Gilden, bei denen es genauso ist. Aber es gibt mindestens genauso viele Gilden (vermutlich sogar deutlich mehr), bei denen das nicht so ist. Daher schaue ich mir Gilden vorher auch genau an bevor ich mich einer anschliesse. So habe ich lockere, spaßige Gilden sowohl in DAoC, WoW, CoH und auch SW:G gefunden. Da gab es kein "wir sind die Besten der Besten der Besten". Da gab es nur "wir wollen zusammen Spaß haben" und "natürlich helf ich Dir, wozu sind wir in einer Gilde".

Zitat:
Zitat von EarinShaad
Das mit dem Dachverband ist keine schlechte Idee, IMHO sollte das aber eher locker organisiert sein. Andererseits, bevor wir sowas in Betracht ziehen, sollten wir nicht zuerst einmal klären ob sich überhaupt genug Interessierte finden werden/würden?
Bisher fange ich ja gerade mal an diese Idee (die es schon in etwas ausgereifter und detailierterer Form auf meiner Festplatte gibt) hier Kund zu tun und auf Resonanz zu hoffen. Ohne genügend Interessierte habe ich auch gar keine Lust die notwendige Zeit und Mühe in so ein Projekt zu investieren. Und eigentlich ist ja nicht mal meine Idee alleine sondern damals zu SW:G-Zeiten mit einem Kumpel zusammen entstanden (der im übrigen auch bei genügend Interessierten sofort wieder mitmachen würde).

Gruß,
Mendagir
 
Alt 10.09.2010, 23:53   #43
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Ich bin zwar kein Moderator hier im Forum, ich würde euch dennoch bitten, beim Thema zu bleiben.
Sinn oder Unsinn; Nutzen, Vor- und Nachteile einer Gilde in Bezug aufs Rollenspiel gehört ja nun nicht ins Thema "RP-Guide für Anfänger".

Danke euch.
Angram
 
Alt 12.09.2010, 16:38   #44
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Stimmt,

lasst uns die Diskussion abbrechen bevor wir den schönen Guide-Thread kaputt machen.

*rolleyes*

Zidi
 
Alt 12.09.2010, 19:32   #45
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zunächst auch von meiner Seite mal ein Lob für den tollen Guide und die damit verbundenen Mühen. Sehr anschaulich und verständlich geschrieben.

Sicher ist er für eine kurze Übersicht der elementaren Grundlagen des RPs etwas zu umfassend, doch wenn man sich mit der Materie gerade in Bezug von SWTOR auseinandersetzen möchte sicherlich eine gute Sache. Respekt.

Was die Diskussion um das RP an sich angeht treffen hier einfach völlig unterschiedliche Erwartungen aufeinander. RP an sich ist halt für jeden etwas anderes. Der eine setzt da sehr klare Grenzen, der andere sieht es nicht so eng. Sicher könnte man jetzt darüber streiten, was das einzig wahre und richtige RP ist - doch macht das wohl wenig Sinn. Auch sind wir uns sicher alle einig, wenn man sagt, dass es in absehbarer Zeit wohl kein Spiel geben wird, auf dem serverweit ein einheitliches RP stattfindet.

Von daher wird es wohl ablaufen wir in der Vergangenheit auch: Man sucht sich Leute, die ähnlich ticken wie man selbst und agiert RP-technisch hauptsächlich in einem kleineren Kreis. Wenn man dann zufällig auf Andere trifft, die den gleichen Rahmen pflegen, wird man sich freuen, trifft man auf Spieler, die das nicht tun, wird man sich insgeheim ärgern. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist nunmal so.

Abschließend nochmals meine Hochachtung für diesen Guide. Sicher wäre es übrigens auch interessant, von den anderen Diskussionsteilnehmern hier einen entsprechenden Guide aus ihrer Sicht zu sehen.
 
Alt 12.09.2010, 23:00   #46
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von Mirabel
Von daher wird es wohl ablaufen wir in der Vergangenheit auch: Man sucht sich Leute, die ähnlich ticken wie man selbst und agiert RP-technisch hauptsächlich in einem kleineren Kreis. Wenn man dann zufällig auf Andere trifft, die den gleichen Rahmen pflegen, wird man sich freuen, trifft man auf Spieler, die das nicht tun, wird man sich insgeheim ärgern. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist nunmal so.
Schön ausgedrückt, da kann ich voll zustimmen.
 
Alt 13.09.2010, 06:11   #47
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Zitat:
Zitat von Maethor
Warum kann man so einer Sache nicht einfach etwas gelassen aus dem Weg gehen, indem man diese Person IC als verrückt erachtet und sich IC ein paar Späße mit ihr erlaubt?

Desweiteren hast du eben kein Recht jemanden zu VERURTEILEN. Du bist kein Richter. zu was willst du denn verurteilen? Welche Strafe wäre angemessen bzw. aus welchem Strafkatalog könntest du für die "schlechten Rpler" denn wählen?

Du beschwerst dich über Spieler, welche sich IC einen Adelstitel geben, gibst dir aber OOC die Möglichkeit andere Menschen zu verurteilen? Du solltest dir wirklich mal Gedanken darüber machen, welches selbtgegebens Amt wohl schwerer wiegt.
Erstens habe ich hier mich nicht über Adelstitel beschwert, sondern nur ein mögliches Problem aufgezeigt. Zu dem geben sich diese Spieler den Adelstitel auch OOC...
Zweitens habe ich keinerlei Maß gegeben, woran ich schlechtes Rollenspiel fest mache.
Drittens habe ich auch keinerlei "Strafe festgelegt".
Ob ich etwas gut und schlecht Finde kann ich sehr wohl beurteilen und wenn es dann noch vollkommen an meinem Geschmack vorbei geht, auch verurteilen. Die einzige "Strafe", die es von mir geben kann, wäre ein "Ignore". Welches du ja auch vorschlägst.

Zitat:
Zitat von Maethor
Wenn sich jemand über das Setting hinwegsetzt und Rollenspiel in einer Art und Weise betreibt, die nicht meiner entspricht, spiele ich eben nicht mit ihm.
Den Rest habe ich noch nicht gelesen. Werde es aber noch machen. Wollte nur darauf eingehen, da ich angesprochen wurde.
Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass meine Posts zum RP meist "radikaler" klingen, als sie eigentlich gemeint sind. Ich mag keine "Athmo-Leecher" aber auch keine "RP-Polizisten" und "Hardcore-RPler", deren Alarmglocken schon losheulen, wenn einer in der Stadt läuft...
 
Alt 16.09.2010, 18:50   #48
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

Da der Eröffnungsbeitrag nicht nur gut geschrieben ist, sondern nach 5 Seiten immer noch größtenteils sehr konstruktives Feedback erzeugt, wird der Thread hiermit sticky gesetzt. Sehr schön, das ganze!
 
Alt 20.09.2010, 19:33   #49
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

bin ein rp neuling habe in den letzten 2 monaten meiner wow gesichte mich an rp versucht und das war vielleicht sogar die beste zeit vom gesamten wow spielen ^^

so ich hab Angramm´s Guide mal gelesen und versucht auf dieser grundlage meinen char rp technicsch zu erschaffen. werft also bitte nicht gleich mit laserschwertern nach mir

f: wo befindet sich Niroht ? ( Niroht is mein char ^^ )
a: an bord eines gestohlenen schuttels.

f: was tut er ?
a: er will nach korriban um sich den sith anzuschließen.

f: warum befindet er sich dort ?
a:er hasst die republic (vorallem die trooper )

f: gehört er zu einer gruppe?
a: er ist ein einzelgänger ohne freunde und familie.

f:wie vertreibt er sich die zeit? (auf dem flug nach korriban und währen der trainings pausen)
a:er meditiert viel und versucht die mact besser zuverstehen.

f:warum meditiert er soviel?
a: er hat das gefühl in der meditation seine ermordete schwester zuspühren.

f:wie schaut er aus?
a: ca 1,80 cm - dunkelblonde haare - schlank - hat viele narben am körper ohne genau zuwissen woher ( narben stammen noch vor der ausbildung auf korriban)

f:warum schaut er so aus ?
a:er kann sich nicht erinnern (evtl will er es auch nicht)

f:warum verhält er sich so wie er sich verhält?
a: er meint sich nur so schützen zukönnen wenn er anderen leid zufügt bevor diese ihm leid zufügen könnten.

f: wo wuchs er auf ?
a: er kann sich an keine genauen orte erinnern nur an unzähligen raumstationen und lagern.

f:woher stammt sein wissen über die macht ?
a: die grundkenntnisse der macht erhielt er aus alpträumen in den ersten monaten nach dem tod seiner schwester.

f:wie war seine kindheit?
a: hart er und seine schwester hatten kaum nahrung, damit Niroht aber nie hungern musste verkaufte seine schwester sich an jeden der genug credits zahlte um ihrem kleinen bruder essen kaufen zukönnen.

f:warum wählte er die seite der sith und wurde wie er jetzt ist?
a:seine schwester er und einige weitere flüchtlinge und sklaven flohen von einer illegal errichtetn raumstation. der transporter wurde angegriffen von desertierten republikanischen soldaten. das schiff war schwer beschädigt und sie liesen es 2 tage im all treiben. nach 2 tagen betraten sie dann das schiff auf dem alle bis auf niroht tod waren, in den 2 tagen hielt er die hand seiner schwester und spührte wie sie immer kälter wurde.

f: welche vergangennen ereignisse prägen niroht?
a: hass auf die republik, für ihn war es die republic die ihm seine schwester nahmen. er hat der republic rache geschwohren selbst über seinen tot hinaus.

und was haltet ihr davon ?
 
Alt 20.09.2010, 20:00   #50
Gast
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AW: Rollenspielguide für Anfänger

fürs erste mal ganz gut, denn du hast dir gedanken zum char gemacht!
bevor du das ganze als kleine story zusammenschreiben könntest, hab ich noch fragen.

was ist mit den eltern? wo sind die? wie starben sie? was waren sie? gibts da was interessantes zu berichten? warum lebstest du mit deiner schwester so im elend?
- das ist wichtig, da es eine der ursachen für den weiteren verlauf der geschichte ist -

wieviel zeit ist zwischen den tod der schwester und der reise mit dem gestohlenen shuttle vergangen? was hat der char in der zwischenzeit gemacht, woher hat er das shuttle?


ich sehe da einen verbitterten, jungen und unerfahrenen "menschen" (sag ich mal so), der die schuld über den tod seiner schwester der republik gibt. da er von sich aus spürt, dass er empfänglich für die macht ist, will er sich zu einem sith ausbilden lassen.

das wäre die einfachere methode. aber sie würde fürn anfang passen.

die intelligentere wäre, dass du deinem char nach und nach das wissen und die vernunft gibst, dass im endeffekt nicht die republik deine schwester gekillt hat, sondern schon deine eltern zB (vater der euch vielleicht verstoßen, ausgesetzt hat) für den tod viele jahre später verantwortlich waren. denn sie (oder wer auch immer) waren es, die es erst zu eurem elendigen leben haben kommen lassen.

du siehst, da kann man noch mehr draus machen.
hinterfrage die antworten die du dir selbst gegeben hast und verfeinere so das konzept. für das erste mal in sachen rp.konzepte aber schonmal gut.
wenns soweit fertig ist, fasse es noch schön zusammen

gruß
Angram
 
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